Romane

Buchbesprechungen, News

(400 Beiträge in dieser Rubrik)

Ludwig Laher: Und nehmen was kommt

verfasst am 17.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Monika, eine Roma,  wächst Mitte der 1980iger in der sozialistischen Tschechoslowakei in äußerst armseligen Verhältnissen auf. Als Kind erlebt sie einzig im Kindergarten schöne Abwechslung. Es gibt dort reichlich Essen und viel Spielzeug. Zuhause gibt es in Wasser eingeweichtes Brot oder Kartoffeln. Die tristen familiären Umstände veranlassen das Jugendamt, Monika in ein Kinderheim zu stecken. Entwurzelt von Familie und ihrer Kultur beginnt ein Albtraum für das junge Mädchen. Sie landet auf dem größten Straßenstrich Europas… weiter »


Victor Hugo: Der letzte Tag eines Verurteilten

verfasst am 16.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wenn im Jahr 2011 etwas geschieht, das Abscheu, Entsetzen und Unverständnis auslöst, dann muss das nicht immer ein Terroranschlag oder ähnliches sein. Es kann sich auch, und es geschieht in der Tat viel zu oft, um eine Hinrichtung in den Vereinigten Staaten handeln – wie zuletzt die staatlich angeordnete Tötung von Troy Davis, der im September mittels eine Giftspritze hingerichtet wurde. Trotz weltweiter Proteste, trotz erheblicher Zweifel an seiner Schuld. weiter »


Peter Henisch: Großes Finale für Novak

verfasst am 15.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Franz Novak  ist ein sehr harmoniebedürftiger Mensch. Dieses Bedürfnis lebt er besonders gegenüber sein Frau Herta aus. Sie gerät bei Konflikten immer in Rage und dabei überschlägt sich ihre Stimme, das kostet Novak zu viel Energie. Sein Sohn Bernd findet ihn diesbezüglich viel zu nachgiebig. Zwei Tage nach seinem 55. Geburtstag kommt Novak ins Spital. Eine Gallensteinoperation und die beginnende Leidenschaft zu Opern ändern Novaks Leben von Grund auf. weiter »


Wolfgang Hermann: Die Augenblicke des Herrn Faustini

verfasst am 12.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Herr Faustini lebt in Hörbranz, einem kleinen Städtchen in Vorarlberg. Er entdeckt in sich einen Riss und hat bald daraufhin seine erste Psychotherapieeinheit. Ausgewählt hat er die Therapeutin aufgrund ihres Namens: Angela Nussbächle. Was konnte da schon schiefgehen. Eine Engelin von einem Nussbaum nahe an einem Bächlein – so leitet er den Namen her. Er begibt sich quasi in Reparatur, bevor der Riss, die Verschiebung seiner Wahrnehmungen, irreparabel wird. weiter »


Doris Knecht: Gruber geht

verfasst am 10.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Gruber ist Mitte dreißig, liebt Bob Dylan und seinen roten Porsche. Als Manager reist er durch die Welt und landet eines Tages beruflich in Zürich. Er denkt bereits über eine lustvolle Abendgestaltung nach, doch ein knisterndes Kuvert in der Innentasche seines Designerjackets lenkt ständig ab. Der Brief ist von einem Krankenhaus an ihn gerichtet. Normalerweise geht er ja nicht zum Arzt. Ärzte sind, so Gruber, etwas für Luschen. Für Hypochonder. Für Leute auf der Suche nach Selbstmitleid. Seine Gedanken sind bald wieder bei der Idee, eine willige Frau aufzustöbern, um sie abends abzuschleppen. weiter »


Peter Rosei: Geld!

verfasst am 06.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Am Ende des Romans hat der junge Broker Tom Loschek eine neue Geschäftsidee: „Amerika! Immobilien! Die braven Leute wollen sich Eigenheime bauen. Jeder sein warmes Nest. So viel Geld haben sie aber nicht, um das zu schaffen. Also brauchen sie Kredit, und den gibt man ihnen, nicht zu knapp.“ Wie die ganze Geschichte ausgegangen ist, wissen wir ja inzwischen und sie wird wohl auch noch nachfolgende Generationen beschäftigen. weiter »


Hallgrímur Helgason: Eine Frau bei 1000°

verfasst am 03.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Nach den ersten 20,25 Seiten sickerte es ganz langsam durch: Forrest Gump! Ich lese hier ein Buch über Forrest Gump, nur eben in der isländischen, weiblichen und weniger rührenden sondern eher verschärften, direkteren Version. Diese Erkenntnis half mir ab diesem Zeitpunkt enorm weiter beim Lesen, denn bis dahin hatte ich mich schon mehrmals gefragt, wo überhaupt ich denn hier hinein geraten war. weiter »


Andrej Kurkow: Der wahrhaftige Volkskontrolleur

verfasst am 02.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Pawel Aleksandrowitsch Dobrynin, hochanständiger Sowjet aber nicht gerade beliebt, wird auf der Kolchoseversammlung zum Volkskontrolleur ernannt. Das Amt des Arbeitskontrolleurs gilt auf Lebenszeit. Damit untersteht er der höchsten Führungsebene des Landes. Er hat allerdings auch Privilegien. Institutionen und Werke, die einer Kontrolle unterzogen werden, sind verpflichtet, den Volkskontrolleur zu verpflegen und seine Arbeit abzugelten. weiter »


Douglas Coupland: JPod

verfasst am 30.09.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Während der Lektüre von „JPod“ drängte sich mir unweigerlich die Frage auf, ob es sich bei diesem Werk nicht teilweise um reine Papierverschwendung handelt. Weil die ersten hunderttausend Zahlen nach dem Komma von Pi benötigen schon einigen Platz, 30 Seiten genau genommen. Und in einer Liste von 58.894 willkürlich generierten Ziffern einmal den Buchstaben O zu verstecken, verschlingt ebenfalls auf einen Sitz gleich mal 30 Seiten. weiter »


Jonas Jonasson: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

verfasst am 21.09.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Allan Emmanuel Karlsson hat im letzten Jahrhundert wahrlich eine Menge erlebt. Kaum ein Ereignis von welthistorischer Bedeutung wo er nicht seine Finger oder noch mehr von sich im Spiel hatte. Da er für sein Alter noch erstaunlich agil ist, steigt er aus dem Fenster des Seniorenheims, in dem er residiert und macht sich wie man so schön sagt vom Acker. Wir schreiben Montag, den 2. Mai 2005 und die Vorbereitungen zur Feier seines 100. Geburtstags sind in vollem Gange. Aber Herr Karlsson will lieber noch mal ein Abenteuer erleben und er sollte nicht enttäuscht werden. weiter »


Roberto Bolaño: Das Dritte Reich

verfasst am 20.09.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

In einer Anmerkung am Ende des Buches schreibt Christian Hansen, der Übersetzer, dass man hier ein Buch in der Hand habe, von dem niemand weiß, ob Bolaño selbst es veröffentlicht wissen wollte. Denn obwohl bereits im Jahr 1989 in einem praktisch druckreifen Manuskript fertig gestellt, hat es Bolaño zu seinen Lebzeiten nicht an seinen Verlag weiter gegeben. Ein Werk aus dem Nachlass, ein Frühwerk erwartet uns, doch ob es in dieser Form, in diesem Inhalt und Umfang den Vorstellungen des Autors entspricht, ob es aus seiner Sicht für die Augen der Öffentlichkeit bestimmt war, das bleibt wohl unbekannt. weiter »


Cormac McCarthy: Draußen im Dunkel

verfasst am 16.09.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Cormac McCarthy zählt neben Philip Roth, Thomas Pynchon und Don DeLillo zu den wohl bedeutendsten Romanschriftstellern unserer Zeit und wird alljährlich, wenn der Zirkus um die Vergabe des Literatur-Nobelpreises beginnt, wie das Amen im Gebet in die Manege getrieben. Weil es bald wieder so weit ist, kein schlechter Anlass ein Werk des Meisters genauer unter die Lupe zu nehmen, der sich vorwiegend mit Menschen beschäftigt, die sich an den Rändern der menschlichen Gesellschaft bewegen. weiter »


Peter Temple: Wahrheit

verfasst am 12.09.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Down-Under im Sommer. Die Hitze hält alles umfangen. Auf dem Land verbrennt sie alles, Wälder, Häuser, Landschaften versinken in Asche. In der Stadt liegt sie wie eine lähmende Masse über allem. So ähnlich könnte man sich Australien vorstellen, wenn man dazu die Nachrichten der letzte Jahre verfolgt. weiter »


Arno Geiger: Alles über Sally

verfasst am 11.09.2011 von | 1 Kommentar

Alfred und Sally, seit 30 Jahren verheiratet, verbringen gerade ihren Urlaub in England, als sie einen Anruf bekommen, dass in ihrem Haus eingebrochen worden ist. Sofort machen sie sich auf den Weg zurück nach Wien, wo sie ihr kleines Häuschen am Stadtrand in absoluter Vernichtung vorfinden. Aufgrund der unterschiedlichen Verarbeitung dieses Traumas beginnen Alfred und Sally je für sich ein Resumee ihrer gemeinsamen Ehe zu ziehen. weiter »


Pete Dexter: Deadwood

verfasst am 05.09.2011 von | 1 Kommentar

Einige Kritiker, unter anderen auch jener der Washington Post meinten, DEADWOOD sei “wahrscheinlich der beste Western, der je geschrieben wurde.“ Bezüglich dieser Aussage wage ich es nicht, mir ein Urteil anzumaßen, da meine Kenntnisse der Westernliteratur nicht über Karl May und G.F.Unger (ich meine die Heftchenromane) hinausreichen. Was ich aber mit Fug und Recht behaupten kann ist, dass DEADWOOD der beste Western ist, den ich bisher gelesen habe. weiter »


Magne Hovden: Scheiß-Rentiere

verfasst am 01.09.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Roy und Lef angeln gerne an einem See in der Nähe von Kirkenes, im Norden Norwegens. Dort überlegen die beiden Postler auch spontan, wie sie möglichst schnell zu möglichst viel Geld kommen könnten. Und das – jawohl – auf ganz legale Art und Weise. Die beiden Männer sind sicher ihrer genialen Ideen immer sehr sicher. Allerdings sind einige ihrer höchst intelligenten Einfälle schon gescheitert. Beispielsweise die Produktion von „Artic Power Powder“, eine männlich-potenzfördernde Mischung aus gemahlenem Rentiergeweih und Staubzucker. Doch am See haben sie einen Gedankenblitz. Sie wollen ein Samenresort gründen. weiter »


Wolfe, Thomas: Die Party bei den Jacks

verfasst am 30.08.2011 von | 1 Kommentar

„Er mag von uns allen am meisten Talent gehabt haben, er hätte der größte amerikanische Schriftsteller gewesen sein können, wenn er bloß länger gelebt hätte…“, meinte kein Geringerer als William Faulkner 1952 über Thomas Wolfe. Und nach der Lektüre von „Die Party bei den Jacks“ mag man diesem schwärmerischen Rückblick auf den 1938, während der Arbeit an den Jacks, verstorbenen Schriftsteller beipflichten. weiter »


Maja Haderlap: Engel des Vergessens

verfasst am 23.08.2011 von | 1 Kommentar

„Der Engel des Vergessens dürfte vergessen haben, die Spuren der Vergangenheit aus meinem Gedächtnis zu tilgen.“, schreibt Maja Haderlap am Ende ihres preisgekrönten ersten Prosawerkes. Gott sei Dank sind diese Himmelswesen auch nur Menschen, sonst wäre uns diese berührende, eindringlich-sensible, aber auch tieftraurige Lebens- Familien- und Volksgruppengeschichte aus dem Kärntner Grenzland „erspart“ geblieben. Und dies wäre ein großer Verlust für die literarische Landschaft Österreichs. weiter »


Bernhard Aichner: Schnee kommt

verfasst am 15.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Bevor Bernhard Aichner begann, die phänomenalen Krimis rund um Max Broll, den Totengräber, zu erschaffen, schrieb er ganz „normale“ Romane. Aus dem Jahr 2009 stammt „Schnee kommt“, ein Roman, ein Thriller, ein Buch über Abgründe, über Schmerz, über Hoffnungen, über Beziehungen, über Menschen in extremen Lebenssituationen. weiter »


E.L. Doctorow: Billy Bathgate

verfasst am 14.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wie man es so kennt (aus Film, Funk und Fernsehen):  New York in den 1930er Jahren, ein Gangster, ein Kübel mit Zement um seine Füße, der East River…  nun, den Rest darf ich wohl als bekannt voraus setzen. Mit dabei ist Billy Bathgate, der einzige der vielen Jungs aus seiner Strasse in der Bronx, der es schaffte, in den Dienst den Gangsterkönigs Dutch Schultz aufgenommen zu werden. weiter »


Mario Vargas Llosa: Tod in den Anden

verfasst am 13.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Land, zwei Welten. Durch Peru zieht sich eine unsichtbare Grenze zwischen Menschen. Auf der einen Seite die aus den Städten, von der Küste, auf der anderen Seite die, die oben leben in den Anden, die hinter sich jahrtausendealte Geschichte wissen, die immer schon hier waren. Die beiden Welten vernischen sich miteinander, ohne einander zu berühren. weiter »


Monika Helfer: Oskar und Lilli

verfasst am 07.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Oskar und Lilli, zwei kleine Kinder im Alter von sieben und neun Jahren, kommen als „Fürsorgekinder“ zu Pflegeeltern. Die Mutter, Alleinerzieherin, mehr dem Alkohol zugeneigt als ihren Kindern und psychisch völlig mit der Erziehung überfordert, landet in der Schweiz in einer psychiatrischen Klinik. Das Jugendamt schaltet sich ein und trennt die Geschwister, indem die beiden unterschiedlichen Pflegefamilien zugeteilt werden. Doch es eint sie ein Geheimnis. weiter »


Peter Henisch: Morrisons Versteck

verfasst am 06.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Kürzlich gab es leider durch Amy Winehouse wieder Zuwachs im legendären „Klub der 27-jährigen“, jenem exklusiven Zirkel von früh verstorbenen Musiklegenden, dem bereits Kapazunder wie Janis Joplin, Jimmy Hendrix, Brian Jones oder Curt Cobain angehören. weiter »


Julya Rabinowich: Spaltkopf

verfasst am 03.08.2011 von | 2 Kommentare

Mischka wächst in Leningrad auf, in einem großen russisch-jüdischen Familienverband. Eines Tages findet ein großes Abschiedsfest statt, die ganze Verwandtschaft hat sich versammelt. Es gibt „Hering im Pelz“, Schüsseln mit rotem und schwarzem Kaviar zieren den Festtagstisch, ebenso Karaffen mit Wein und eisig beschlagene Wodkaflaschen. Ein Samowar verbreitet den Duft russischen Tees. weiter »


Jan Faktor: Georgs Sorgen um die Vergangenheit oder Im Reich des heiligen Hodensack-Bimbams von Prag

verfasst am 29.07.2011 von | 2 Kommentare

Normalerweise bin ich so veranlagt, mich beinahe immer und überall dem Lesevergnügen hingeben zu können. Ob Zug, PKW oder Arztpraxis, völlig egal – meines Erachtens sollten alle Spitzenpolitiker, die während Dienstreisen nicht fähig sind ihre Akten zu lesen, schleunigst freiwillig zurücktreten. Das wäre ein Karl! Doch so einfach war es diesmal auch für mich nicht, denn beim Studium von „Georgs Sorgen um die Vergangenheit“ kam es, wahrscheinlich aufgrund des doch eher bizarr-tendenziösen Titels, mehrmals in meinem Umfeld zu Tuscheleien, wo ich mir fast sicher bin, die Worte „Schweinderl“ und „Ferkelei“ herausgehört zu haben. weiter »


Wolf Haas: Das Wetter vor 15 Jahren

verfasst am 14.07.2011 von | 2 Kommentare

Wenn man sich die Mühe macht verschiedene Literaturführer zu studieren, wird man zur Auffassung gelangen, dass die Entwicklung dieser Kunstgattung im 19. Jahrhundert irgendwie stehen geblieben ist. Alles was danach publiziert wurde, ist ein mehr oder weniger gutes oder schlechtes Verwalten des Status Quo, aber im Grunde genommen „still more of the same“. Und dann kommt der Wolf Haas (in meinen Fingerkuppen brannte bereits die Bezeichnung Tausendsassa) und liefert mit „Das Wetter vor 15 Jahren“ eine echte literarische Innovation, um nicht zu sagen Sensation. weiter »


Leonardo Padura: Der Mann, der Hunde liebte

verfasst am 03.07.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Um es gleich am Beginn zu betonen: „Der Mann, der Hunde liebte“ gehört dringend in den Katalog der (erlaubten) Suchtmittel aufgenommen und ich warne sie eindringlich vor der Lektüre. Als ich dieses Werk erstmals in Händen hielt, sank mein Arm gleich um mehrere Zentimeter ab und ich dachte mir nur, was für ein Ziegel von Buch! Fast scheint es so, als ob die Ausmaße der Geschehnisse und seine weltumspannende Bedeutung, ihm zusätzlich Gewicht verleihen. weiter »


Walter Wippersberg: Ein nützlicher Idiot

verfasst am 28.06.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Axel, ein 25jähriger Studienabbrecher und erfolgloser Saxophonist, träumt von einer großen Musikerkarriere. Ein großer Gig ist geplant und quasi schon vertragsreif. Ein Auftritt mit seiner Band im Vorprogramm der Simple Minds steht an. Doch bevor es auf Tournee geht, muss sich Axel mit einem Job als Chauffeur noch finanziell über Wasser halten. weiter »


Jan Weiler: Drachensaat

verfasst am 26.06.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Bernhard Schade macht eine Karriere als Architekt. Diese nimmt ein jähes Ende, nachdem er Udo, seinen Sohn, der mit dem Down-Syndrom zur Welt kommt, zu seinem 18. Geburtstag in ein Bordell einlädt, um seine Unschuld zu verlieren. Nach der Scheidung zerbricht seine Welt und er wird zum Alkoholiker. Dem Leben überdrüssig plant Bernhard einen Suizid. weiter »


Henning, Peter: Die Ängstlichen

verfasst am 15.06.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Schauplatz dieses Romans, um nicht zu sagen das Schlachtfeld, befindet sich im deutschen Städtchen Hanau, der Heimat der weltberühmten Märchenerzähler Gebrüder Grimm. Den Gefallen eines Märchens erweist uns Peter Henning allerdings nicht, vielmehr begegnet man dem schieren Gegenteil. weiter »




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