Sirod schreibt im LiteraturBlog

Bisher 90 Beiträge:

Lone Theils: Das Meer löscht alle Spuren

Das Meer löscht alle Spuren verfasst am 22.05.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das ist ein Krimi nach meinem Geschmack. Klare Sprache, ohne Abschweifungen, ohne langatmiger Passagen,  klar gezeichnete Protagonisten. Spannung bis zum Schluss. Und auch menschliche Gefühle – die Liebe – finden Eingang.  weiter »


Sara Paborn: Beim Morden bitte langsam vorgehen

Beim Morden bitte langsam vorgehen verfasst am 17.04.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

(Nein, das ist kein Anleitungsbuch um einen Mord zu begehen.)

Die Protagonistin hat nach 39 Jahren Ehe genug vom Horst, einem sehr ambitionierten Menschen immer dann und nur, wenn es um solche Dinge wie Kabelverlegen geht. weiter »


Herbert Dutzler: Am Ende bist du still

Am Ende bist du still verfasst am 27.03.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das ist nicht mein erstes Dutzler-Buch. Ich oute jetzt mich als Fan dieses Autors. Seine Altaussee-Krimis, die mit dem unvergleichlichen Dorfpolizisten Gasperlmaier, habe ich mit viel Freude gelesen. “Am Ende bis du still” ist jedoch mit den Altaussee Krimis nicht zu vergleichen. Hier geht es nicht um Grausamkeiten, die von außen kommen, sondern um die innere Grausamkeit in einer Familie. weiter »


Cordula Simon: Der Neubauer

Der Neubauer verfasst am 17.03.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Autorin lässt einen Ich- Erzähler über sein hochstaplerisches, verpfuschtes Leben berichten. Über sein Eintauchen in den Pfuhl unbedeutender, haltloser Menschen, ohne Perspektive, ohne Wohnung, ohne Job. Die Couch seines Oberschicht-Freundes Wiesner verhindert kurzfristig, dass er in die Obdachlosigkeit abrutscht. weiter »


Felix Kucher: Kamnik

Kamnik verfasst am 11.03.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

In der Zwischenkriegszeit herrschte, auch in Österreich, großes Elend. Die Menschen hatten beinahe nichts zu essen, viele fassten deshalb den Entschluss, ihr Glück in der Ferne zu suchen.

Anton, ein Kärntner Slowene von einem Bauernhof in der Nähe von Klagenfurt, beschließt auszuwandern. weiter »


David Krems: Falsches Licht

Falsches Licht verfasst am 27.02.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Schotter begann seinen beruflichen Lebensweg als erfolgreicher Fotograf. Als Vielreisender fotografierte er Mode, Natur etc. und alles das noch in traditioneller Art, so wie man das früher gemacht hat. Mit Beginn des digitalen Zeitalters fand er nicht mehr die Erfüllung in seinem Beruf. Es fehlte ihm das handwerkliche, seine Kameras landeten in einer Vitrine in seiner kleinen, eher ungemütlichen Wohnung. weiter »


Bergsveinn Birgisson: Die Landschaft hat immer recht

Die Landschaft hat immer recht verfasst am 19.02.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Island, eine Landschaft die ihre Bewohner prägt. Mit einsamen Küsten und kleinen Dörfern, in denen das Leben der Menschen, hauptsächlich Fischer, von Wind und Wetter geprägt ist und vom Überlebenskampf, das tägliche Leben zu meistern. Können die Fischer aufs Meer fahren, kommen sie mit einem ausreichenden Fang zurück?

Mit viel Herz schildert der Autor dieses Leben in einem Dorf in den Westfjorden. weiter »


Peter Rosei: Karst

Karst verfasst am 05.02.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Schon Peter Roseis Buch „Madame Stern“ hat mich begeistert. Auch Karst habe ich mit großem Vergnügen gelesen. Obwohl, inhaltlich ist ja das Schicksal der Protagonisten gar nicht so vergnüglich. Rosei versteht es aber wunderbar mit seinem Stil, seinen Formulierungen auch die trostlosesten Momente der „Möchte gern mehr sein Menschen“ auszudrücken, ohne dass man als Leserin trübsinnig wird. weiter »


Frans Eemil Sillanpää: Jung entschlafen

Jung entschlafen verfasst am 08.01.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

1964 starb Sillanpää, finnischer Literaturpreisträger und bekannt für seine epischen Erzählungen. Meine erste Begegnung mit ihm war das Buch Frommes Elend (s. Rezension im Literaturblog).

So ist auch  dieses Buch, in seinem schwermütigen Stil, eine Herausforderung an das Lesen. Seine Sprache passt sich an die Düsterheit der Lebenssituationen an. Es liegt eine Freudlosigkeit über dem Leben der Protagonisten. Das mühevolle Hofleben raubt den Männern und Frauen ihre Kraft, und ihre Gesundheit. Familienfehden brodeln. weiter »


Johannes V. Jensen: Himmerlandsvolk

Himmerlandsvolk verfasst am 13.12.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

In 12 Geschichten erzählt der dänische Schriftsteller Jensen von Menschen und einer Welt aus einer vergangenen Zeit. Den Schilderungen nach wohl einer trostlosen Zeit.

Die Welt, über die Jensen erzählt, ist das Umfeld seiner eigenen Kindheit. weiter »


Dietrich Faber: Hessen zuerst!

Hessen zuerst! verfasst am 25.09.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Henning Bröhmann, Exkommissar und derzeit Hausmann, wohnt mit seiner Familie in einem kleinen Ort in Hessen. Mit seinen vier Kindern und seiner Frau, einer Klavierlehrerin, führt er ein beinahe zufriedenes Leben. Bis zu dem Zeitpunkt an dem er feststellt, dass sein Nachbar und  Vermieter, sich der politisch rechten Szene zugewandt hat. „HESSEN ZUEREST“ ist die Partei, die sich gegen Alles und Jedes wendet. Schwerpunkt dieses anarchistischen Haufens ist das Thema Ausländer. weiter »


Ulrike und Manfred Jacobs: Sisis Vermächtnis

Sisis Vermächtnis verfasst am 10.08.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Erst dachte ich ein Buch vor mir zu haben, das mir einen historischen Einblick in das merkwürdige Leben von Kaiserin Sisi gibt. Weit gefehlt, nach den ersten Seiten stellte sich heraus, dass es sich um leichte Sommerlektüre handelt. weiter »


Marta Karlweis: Schwindel

Marta Karlweis: Schwindel verfasst am 17.07.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Bei diesem Buch habe ich mir beim Lesen etwas schwer getan. Es ist ein eigenartiges Buch und der Stil von Marta Karlweis war für mich erheblich gewöhnungsbedürftig.

Trotzdem ist  Schwindel ein lesenswertes Buch.  (Hilfreich wäre jedoch gewesen, zu Beginn des Buches eine Namensaufstellung, einen Stammbaum  zu haben). weiter »


Walt Whitman: Jack Engles Leben und Abenteuer

Walt Whitman: Jack Engles Leben und Abenteuer verfasst am 16.06.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein schmales Buch mit 162 Seiten humorvollem, teils dramatischem Lesestoff, im Jahr 2017 erstmals in deutscher Übersetzung erschienen. 

Die Geschichte erschien 1852 als anonymer Fortsetzungsroman im «Sunday Dispatch». Der Whitman-Forscher Zachary Turpin konnte jetzt diesen Text zweifelsfrei als Schöpfung des großen US-Schriftstellers identifizieren. Er wies Übereinstimmungen mit dessen Notizbüchern nach, zudem enthält der Roman autobiographische Entsprechungen zu Whitmans Leben. weiter »


Steve Toltz: Fließsand oder Eine todsichere Anleitung zum Scheitern

verfasst am 09.01.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zwei Freunde – Liam und Aldo, zwei total seelisch kaputte Typen, zwei, die sich nicht einmal durchs Leben wurschteln, sondern mehr dahin siechen. Das ist mein erster Eindruck nach den ersten Seiten dieses mehr als 500 Seiten umfassenden Buches, das vom Scheitern und sonstigen Unbillen dieser zwei bejammernswerten Seelen erzählt. Der Autor macht das mit großem Können; trotzdem ist sein Stil, seine Wortfindungen für mich teilweise ziemlich anstrengend zu lesen. weiter »


Jakob Wassermann: Faber oder Die verlorenen Jahre

verfasst am 31.10.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Eugen Faber, ein 30jähriger Architekt, kehrt 1919 aus russischer Gefangenschaft nach Hause zurück. Er ist über einen langen Weg aus der Gefangenschaft geflohen. Sein erster Weg führt ihn zu seinem alten Hauslehrer Dr. Jakob Fleming.  Fleming unterrichtete Faber um die Jahrhundertwende. Faber ist ein Entwurzelter. Die Kriegsjahre, die strapaziöse Flucht haben ihn zu einem anderen Menschen gemacht. weiter »


Michael Krüger: Das Irrenhaus

verfasst am 18.10.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Man könnte auch sagen  „Ein Haus voller Narren“ zu diesem Haus, das ein Mann in bester Münchner Lage geerbt hat. Und zwar von der Tante einer Tante. Der Mann ist Archivar und gibt seinen Job sofort nach Erhalt des Erbes auf. Die Mieterträge des Zinshauses ermöglichen ihm ein komfortables Leben. weiter »


Jack London: Mord auf Bestellung

verfasst am 05.10.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Buch wird als eines der ersten Bücher dieses Genres bezeichnet. Erdacht von Sinclair Lewis und großartig von Jack London, teils amüsant, teils philosophisch und teils abenteuerlich in Szene gesetzt. “Mord auf Bestellung” wurde erst 1963 von Robert L. Fish fertig gestellt weiter »


Lyonel Trouillot: Yanvalou für Charlie

verfasst am 20.09.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der preisgekrönte haitianische Autor hat ein Buch geschaffen, voll Hoffnungslosigkeit, voll Traurigkeit. Auf Seite 163 steht „Ich grüße dich, o Erde“. Wie viel  Hoffnung und Optimismus steckt in diesen wenigen Worten. Wenn man die Geschichte Haitis überdenkt, was bleibt dann von diesen optimistischen Worten übrig – nichts. weiter »


Eddie Joyce: Bobby

verfasst am 01.08.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Familie Amendola – italienisch-irischer Abstammung – lebt auf Staten Island.

Eddie Joyce schildert die Hintergründe der Familie, ihren Alltag mit präzisen Informationen. Als Leserin/Leser taucht man ein in das Leben einer Familie der Mittelschicht. Joyce versteht es, die Protagonisten authentisch zu schildern; mir vermittelt er eine einfühlsame Geschichte des alltäglichen Lebens  einer amerikanischen Familie. Trotzdem ist das nicht „mein Buch“. weiter »


Carl Nixon: Fish ’n’ Chip Shop Song und andere Geschichten

verfasst am 30.05.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Carl Nixon erzählt Geschichten so, als ob es die Protagonisten tatsächlich gäbe, vielleicht tun sie das ja auch.

Das ist meine erste Begegnung mit dem Autor, und es war eine sehr gute Entscheidung dieses Buch zu lesen. Nixon  ist Neuseeländer und erzählt von Beziehungsschicksalen zwischen Vätern und Söhnen, zwischen Eltern und Kindern. weiter »


Sofia Andruchowytsch: Der Papierjunge

verfasst am 13.04.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Was ist es, das dieses Buch so liebes- und lesenswert macht. Die Autorin versteht es, Illusionen zu erzeugen, sich in eine Welt zu versetzen, die vergangen ist. Mit historischen Abrissen lernt man das Leben von seinerzeit kennen. Sprachlich schöpft die Übersetzerin dieses Buches  die Möglichkeiten der deutschen  Sprache gekonnt aus. Die Autorin hat wohl mit sehr großem Einfühlungsvermögen die Geschichte erzählt. Das  überträgt sich auch auf die Übersetzung. weiter »


Sarah Butler: Die Nacht brennt

verfasst am 20.03.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Stick konnte nicht glauben, dass sein Freund Mac nicht mehr lebt. Sie hatten am vergangenen Abend eine feucht-fröhliche Abschiedsfeier mit ihren Freunden gefeiert. Sie hatten beschlossen, dem tristen Alltag von Manchester zu entfliehen. Ihnen war ihr Umfeld, ihr zuhause, zu eng geworden.  Sie wollten nach Spanien. Mac hatte ein altes, nicht sehr vertrauenerweckend wirkendes Auto gekauft, und am nächsten Tag sollte es los gehen. Beide hatten Geld gespart, mit dem sie so lange wie möglich in Malaga bleiben wollten. weiter »


Miriam Pharo: Der Bund der Zwölf

verfasst am 06.02.2016 von | 1 Kommentar

Das ist ein Roman, in einer Art, wie ich ihn bisher noch nicht gelesen habe.

Da gibt es Fantasy, Romantik, Liebe, Rache, Freundschaft, großartiges musikalisches Talent, Mystik, Krimispannung. Zugegeben, teilweise eine gewöhnungsbedürftige Geschichte, die Miriam Pharo da geschrieben hat. Aber: eine Geschichte, bei der es sich auszahlt bis zum Schluss durchzuhalten. Ein spannender Roman, in dem die Autorin ihrer Liebe zur Musik Ausdruck verleiht. In dem sie die Charaktere der Protagonisten wunderbar zeichnet. weiter »


Joe Fischler: Veilchens Feuer

verfasst am 08.01.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

An und für sich mag ich ja die Bundesländer – Krimi. Bei diesem hielt sich aber mein Mögen in Grenzen.

Die beiden ehemaligen, erfolgreichen LKA Wien Mitarbeiter, sind noch immer in inniger Freundschaft verbunden. Valerie Mauser – besonderes Merkmal blonder Wuschelkopf – und Stolwerk – seine bemerkenswerte, etwas ausladende Figur sticht überall hervor. weiter »


Werner Stanzl: Hintermänner

verfasst am 01.01.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das ist ein gelungener „Wurf“ von Werner Stranzl. Er siedelt seinen Krimi in Gorizia an. Klagenfurt spielt aber auch eine nicht unbedeutende Rolle. Ebenso Triest und die slowenische Seite von Gorizia. Die Wiener Obergscheiterln tummeln sich fallweise auch in dem Geschehen. weiter »


Tatjana Kruse: Bei Zugabe Mord!

verfasst am 21.12.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zig schräge Typen tummeln sich in diesem „Krimi“, der für mich eher eine Persiflage auf das Genre Krimi ist … oder auch tatsächlich von der Autorin so gemeint ist?

Das ist mein erstes Buch von Tatjana Kruse und was mir dabei vorrangig ins Auge sticht: es tummeln sich in diesem Roman vor dem Hintergrund der Salzburger Festspiele sehr, sehr viele verkorkste Typen. weiter »


Wolff Greinert: Hans Weigel “Ich war einmal…”

verfasst am 12.12.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Als nicht sehr fundierte Kennerin von Hans Weigel habe ich dieses Buch mit großem Interesse gelesen. Greinert versteht es mit seinen zu Buch gebrachten Recherchen einen Mann vorzustellen, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wohl eine herausragende, literarische Instanz war. Eine meine Erinnerungen an Hans Weigel ist sein weißer Rollkragenpullover, mit dem man ihn oft gesehen hat. weiter »


Alfred Komarek: Alt, aber Polt

verfasst am 15.11.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Alfred Komarek versteht es meisterhaft seine Schilderungen über die Kellergasse, das Weinviertel, über Simon Polt mit einem Hauch von Poesie zu unterlegen. Die Schilderungen der einzelnen Protagonisten, ihrer Eigenheiten, ihrer Verschrobenheiten machen das Buch zu einem lustvollen Lesevergnügen. weiter »


Sei Shonagon: Kopfkissenbuch

verfasst am 02.11.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Dies ist ein optisch sehr schönes Buch. Der Einband – gelb mit roten Kirschblütenzweigen – weist einem schon den Weg nach Japan; der Inhalt ist dann eine Fundgrube für Menschen, die sich für fernöstliche Kulturen und Lebensweisen interessieren. weiter »


Seite 1 von 3123

Top