Sirod schreibt im LiteraturBlog

Bisher 111 Beiträge:

Garry Disher: Kaltes Licht

Kaltes Licht verfasst am 20.07.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Australien, das Land der Schlangen. So fängt dieser Krimi auch an: mit einer Schlange, einer Kupferkopfschlage (sehr giftig). Sie taucht im Garten der Wrights auf. Begleitet von hysterischen, hilflosen, vergeblichen Versuchen mit diesem Tier fertig zu werden, verschwindet die Schlange unter einer Betonplatte. Der Schlangenfänger muss her, die Betonplatte muss zertrümmert werden. weiter »


Armin Strohmeyr: Das Leben der Sophie von La Roche

Das Leben der Sophie von La Roche verfasst am 20.04.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein großartiges Buch, eine Hymne an eine Frau, die zu Ihrer Zeit, sie lebte von 1730 bis 1807, intellektuell weit über dem üblichen Frauenbild stand. Armin Strohmeyr  hat dieses Buch mit sehr viel Gefühl und Herzenswärme geschrieben. Für Goethe war Sophie „die wunderbarste Frau, und ich wüsste nicht ihr keine andre zu vergleichen“.
(Orginalzitat auf dem Klappentext des Buches) weiter »


Florian Harms: Versuchung

Versuchung verfasst am 28.03.2019 von | 1 Kommentar

Harms erster Roman fängt sehr dramatisch an. Mit einem Flugzeugunglück beginnt eine Geschichte, die in den Orient und zu den Machenschaften eines in der Schweiz angesiedelten Konzerns führt. Ein einziger Passagier überlebt den Absturz der Maschine über Nordafrika. Er  findet sich bei seinem Erwachen, nach einer tiefen Bewusstlosigkeit, in der Obhut eines jungen marokkanischen Paares wieder. weiter »


Leonardo Padura: Die Durchlässigkeit der Zeit

Die Durchlässigkeit der Zeit verfasst am 13.03.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das ist meine erste Begegnung mit diesem großartigen Autor – und gleich vorweg: „Die Durchlässigkeit der Zeit“ ist ein absolut empfehlenswertes Buch. weiter »


Deon Meyer: Das Herz des Jägers

Das Herz des Jägers verfasst am 07.03.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das ist ein zutiefst aufwühlendes, dramatisches Buch. Es offenbart die  Situation in Südafrika, nach der Zeit der Apartheit. Geprägt von unterschiedlichen Geheimdiensten, u. a. vom amerikanischen CIA, bekommt man einen Einblick in die Politik dieses gequälten, von Europäern jahrzentelang ausgebeuteten Landes. weiter »


Colin Dexter: Der letzte Bus nach Woodstock

Der letzte Bus nach Woodstock verfasst am 19.02.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Für dieses Buch, lieber Colin Dexter, gibt es nur drei Sterne. Es gibt doch einige Passagen die für meine Begriffe etwas ausschweifend sind. Aber trotzdem, wieder ein amüsanter Krimi. Inspektor Morse zieht wieder alle Register seiner Kauzigkeit. weiter »


Jeong Yu-jeong: Der gute Sohn

Der gute Sohn verfasst am 15.02.2019 von | 1 Kommentar

Eine südkoreanische Familie, bestehend aus Mutter, Vater und zwei Söhnen, lebt glücklich und zufrieden. Bis eines Tages ein großes Unglück den älteren Sohn und den Vater dahinrafft. weiter »


Marita Schröder: Schattenkünstler

Schattenkünstler verfasst am 11.02.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Buch, das man lesen sollte, wenn man ganz schnell eine Ansammlung von Banalitäten, ohne viel geistiger Anstrengung, in sich aufnehmen möchte. Zugegeben, das ist wohl zu kritisch kommentiert, denn Zitate von Kandinsky, Mark Tobey, Franz Marc und einigen anderen Künstlern bringen dem Buch etwas Intellektualität. weiter »


Gabor Laczko: Der Berg, der nie bestiegen wurde

Der Berg, der nie bestiegen wurde verfasst am 14.01.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der mit sanften Farben gestaltete Umschlag des Buches, mit dem Mann auf dem Berg, ist ein Hinweis auf Belas’ Onkel der ihn, als Bela noch ein Kind war, mit auf den Berg genommen. weiter »


Till Raether: Unter Wasser

Unter Wasser verfasst am 26.11.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Hat Billi Swopp, eine nicht mehr so erfolgreiche YouTuberin, ihre Entführung selbst inszeniert, um wieder auf die Straße des Erfolges zurückzukehren, da ihre Videos längst nicht mehr so erfolgreich sind? weiter »


Philippe Besson: Hör auf zu lügen

Besson: Hör auf zu lügen verfasst am 23.10.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das ist die tragische Geschichte einer homosexuellen Liebe von zwei Gymnasiasten, einer kurzen Liebe zwischen dem Lehrersohn Philippe und Thomas, dem Sohn eines Winzers. Einer Liebe, die nur im Geheimen gelebt werden kann. weiter »


Sophia von Dahlwitz: Das Licht zwischen den Zeiten

Das Licht zwischen den Zeiten verfasst am 15.10.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Westpreußen im Jahr 1918. Der erste Weltkrieg ist vorbei, er hat die Welt verändert. Auf Gut Frommberg lebt, wie vor dem Krieg, noch immer die Familie von Dahlwitz. Donata, die strenge und stolze, weniger geliebte, mehr gefürchtete Hausherrin, und ihr Mann Heinrich, der ruhige, ausgleichende Hausherr. weiter »


Paul Kohl: Der Jude, der Nazi und seine Mörderin

Der Jude, der Nazi und seine Mörderin verfasst am 10.09.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wilhelm Kube, ein radikaler Antisemit, wird nach seinem tiefen Fall, ausgelöst durch seine Verschwendungssucht und seinen ausschweifenden Lebenswandel, von seinem Posten in Berlin – er hat wohl die Position eines hochrangigen Parteigenossen zu sehr für seine eigenen Zwecke ausgenutzt –  abberufen. weiter »


Colin Dexter: Eine Messe für all die Toten

Eine Messe für all die Toten verfasst am 05.09.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

St. Frideswide, nahe Oxford, ist auf den ersten Blick ein sehr beschaulicher, sehr idyllischer Ort. Wenn man allerdings an der Oberfläche kratzt, kommen bald nicht ganz so beschauliche Dinge zum Vorschein; und das geht hin bis zu Mord. weiter »


Goran Vojnović: Unter dem Feigenbaum

Unter dem Feigenbaum verfasst am 30.08.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Vom Zerfall Jugoslawiens, von zerbrochenen Familien und vielen Schicksalsschlägen  erzählt Goran Vojonovic in seinem Roman. In sehr poetischen Szenen erzählt er die Geschichte von drei Generationen: Jandras, Jandras Eltern und die Großeltern. weiter »


Anne Müller: Sommer in Super 8

Sommer in Super 8 verfasst am 27.08.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Anne Müller legt hier einen Familienroman vor, der, so glaube ich, sehr nahe an die Wirklichkeit in vielen Familien herankommt. In einer schnörkellosen, leicht lesbaren Sprache erzählt sie vom Leben der Familie von Freya und Roman König, die im Norden Deutschlands, in einem kleinen Ort, nahe der dänischen Grenze leben. weiter »


Mercedes Rosende: Krokodilstränen

Krokodilstränen verfasst am 08.08.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das ist kein Krimi im üblichen Sinn, jedenfalls für meine Begriffe.  Die Geschichte hangelt sich von einem Kapitel zum nächsten, die Klammer einer schlüssigen Handlung fehlt (oder sie ist mir entgangen…). weiter »


Linda Graze: Schmälzle und die Kräuter des Todes

Schmälzle und die Kräuter des Todes verfasst am 27.07.2018 von | 1 Kommentar

Bad Wildbad im Schwarzwald ist der Mittelpunkt dieses Romans. Kommissar Justin Schmälzle wird von Karlsruhe hierher versetzt. Irgendwie passt er aber so gar nicht in die Polizeistation mit ihrem Chef Scholz und der Mitarbeiterin Leonie. weiter »


Colin Dexter: Zuletzt gesehen in Kidlington

Zuletzt gesehen in Kidlington verfasst am 18.07.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Kidlington ist eine Stadt nahe Oxford, und der Wohnort von Valerie Taylor, die eines Tages verschwindet. Inspector Morse und sein Sergeant Lewis üben sich darin, das Verschwinden des Mädchens aufzuklären, und das dauert und dauert. Damit möchte ich die streckenweise Längen in diesem sonst spannenden Buches andeuten. weiter »


Katharina Peters: Todeswoge

Todeswoge verfasst am 01.07.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Emma Klar ist eine ehemalige Polizistin, die als verdeckte Ermittlerin gearbeitet hat und die das zeitaufwändige Leben dieses Berufes aufgab, um als Privatdetektiven in Wismar zu arbeiten. Doch ruhiger wurde ihr Leben dadurch nicht. weiter »


Håkan Nesser: Die Fliege und Die Ewigkeit

Die Fliege und Die Ewigkeit verfasst am 25.06.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Hakan Nasser, einer meiner skandinavischen Lieblings-Krimiautoren, geht in diesem Buch einen ganz anderen Weg. Das Verbrechen ist nur oberflächlich behandelt, obwohl es der wesentliche Bestandteil im Leben Leons ist. Es wird zu Beginn des Buches wohl genannt, ebenso wie die von Leon verbüßte Haftstrafe. weiter »


Lone Theils: Das Meer löscht alle Spuren

Das Meer löscht alle Spuren verfasst am 22.05.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das ist ein Krimi nach meinem Geschmack. Klare Sprache, ohne Abschweifungen, ohne langatmiger Passagen,  klar gezeichnete Protagonisten. Spannung bis zum Schluss. Und auch menschliche Gefühle – die Liebe – finden Eingang.  weiter »


Sara Paborn: Beim Morden bitte langsam vorgehen

Beim Morden bitte langsam vorgehen verfasst am 17.04.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

(Nein, das ist kein Anleitungsbuch um einen Mord zu begehen.)

Die Protagonistin hat nach 39 Jahren Ehe genug vom Horst, einem sehr ambitionierten Menschen immer dann und nur, wenn es um solche Dinge wie Kabelverlegen geht. weiter »


Herbert Dutzler: Am Ende bist du still

Am Ende bist du still verfasst am 27.03.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das ist nicht mein erstes Dutzler-Buch. Ich oute jetzt mich als Fan dieses Autors. Seine Altaussee-Krimis, die mit dem unvergleichlichen Dorfpolizisten Gasperlmaier, habe ich mit viel Freude gelesen. „Am Ende bis du still“ ist jedoch mit den Altaussee Krimis nicht zu vergleichen. Hier geht es nicht um Grausamkeiten, die von außen kommen, sondern um die innere Grausamkeit in einer Familie. weiter »


Cordula Simon: Der Neubauer

Der Neubauer verfasst am 17.03.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Autorin lässt einen Ich- Erzähler über sein hochstaplerisches, verpfuschtes Leben berichten. Über sein Eintauchen in den Pfuhl unbedeutender, haltloser Menschen, ohne Perspektive, ohne Wohnung, ohne Job. Die Couch seines Oberschicht-Freundes Wiesner verhindert kurzfristig, dass er in die Obdachlosigkeit abrutscht. weiter »


Felix Kucher: Kamnik

Kamnik verfasst am 11.03.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

In der Zwischenkriegszeit herrschte, auch in Österreich, großes Elend. Die Menschen hatten beinahe nichts zu essen, viele fassten deshalb den Entschluss, ihr Glück in der Ferne zu suchen.

Anton, ein Kärntner Slowene von einem Bauernhof in der Nähe von Klagenfurt, beschließt auszuwandern. weiter »


David Krems: Falsches Licht

Falsches Licht verfasst am 27.02.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Schotter begann seinen beruflichen Lebensweg als erfolgreicher Fotograf. Als Vielreisender fotografierte er Mode, Natur etc. und alles das noch in traditioneller Art, so wie man das früher gemacht hat. Mit Beginn des digitalen Zeitalters fand er nicht mehr die Erfüllung in seinem Beruf. Es fehlte ihm das handwerkliche, seine Kameras landeten in einer Vitrine in seiner kleinen, eher ungemütlichen Wohnung. weiter »


Bergsveinn Birgisson: Die Landschaft hat immer recht

Die Landschaft hat immer recht verfasst am 19.02.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Island, eine Landschaft die ihre Bewohner prägt. Mit einsamen Küsten und kleinen Dörfern, in denen das Leben der Menschen, hauptsächlich Fischer, von Wind und Wetter geprägt ist und vom Überlebenskampf, das tägliche Leben zu meistern. Können die Fischer aufs Meer fahren, kommen sie mit einem ausreichenden Fang zurück?

Mit viel Herz schildert der Autor dieses Leben in einem Dorf in den Westfjorden. weiter »


Peter Rosei: Karst

Karst verfasst am 05.02.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Schon Peter Roseis Buch „Madame Stern“ hat mich begeistert. Auch Karst habe ich mit großem Vergnügen gelesen. Obwohl, inhaltlich ist ja das Schicksal der Protagonisten gar nicht so vergnüglich. Rosei versteht es aber wunderbar mit seinem Stil, seinen Formulierungen auch die trostlosesten Momente der „Möchte gern mehr sein Menschen“ auszudrücken, ohne dass man als Leserin trübsinnig wird. weiter »


Frans Eemil Sillanpää: Jung entschlafen

Jung entschlafen verfasst am 08.01.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

1964 starb Sillanpää, finnischer Literaturpreisträger und bekannt für seine epischen Erzählungen. Meine erste Begegnung mit ihm war das Buch Frommes Elend (s. Rezension im Literaturblog).

So ist auch  dieses Buch, in seinem schwermütigen Stil, eine Herausforderung an das Lesen. Seine Sprache passt sich an die Düsterheit der Lebenssituationen an. Es liegt eine Freudlosigkeit über dem Leben der Protagonisten. Das mühevolle Hofleben raubt den Männern und Frauen ihre Kraft, und ihre Gesundheit. Familienfehden brodeln. weiter »



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