Sirod schreibt im LiteraturBlog

Bisher 138 Beiträge:

Leonie Swann: Mord in Sunset Hall

Leonie Swann: Mord in Sunset Hall verfasst am 28.06.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Früher, als Agnes noch jung war, hieß das Haus „Morning Cottage“. Als sie älter wurde und sie die Einsamkeit in dem Anwesen nicht mehr hinnehmen wollte, hatte sie die Idee, in diesem Haus eine Senioren-WG zu gründen. Irgendein Spaßvogel im Ort hatte dann das Schild mit dem Namen „Sunset Hall“ überpinselt – und der ist geblieben, ist ja auch nicht unpassend, oder? weiter »


Davide Ferrario: Römisches Maskenspiel

Davide Ferrario – Römisches Maskenspiel verfasst am 20.06.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Durch Zufall fand ich dieses Buch in meiner umfangreichen Büchersammlung. Ein Buch mit, für meine Begriffe, total verrücktem Inhalt. Es ist das Jahr 1947. Der berühmte Schauspieler Orson Welles kommt nach Rom um einen Film zu drehen. Ein Hüne von einem Mann , mit seiner Körpergröße von 1,90 m und einer nicht unerheblichen Leibesfülle. weiter »


Laura van den Berg: Das dritte Hotel

Laura van den Berg: Das dritte Hotel verfasst am 15.06.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Taxifahrer hält an zwei Hotels, jedoch die Adressen stimmen nicht mit Clares Notiz überein. Erst das dritte Hotel hat dann die Reservierung für ihr Zimmer vorliegen. weiter »


Fernando J. Múñez: Die Köchin von Castamar. Claras Geheimnis

Fernando J. Múñez: Die Köchin von Castamar. Claras Geheimnis verfasst am 24.05.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Clara Belmonte wächst zu Beginn des achtzehnten Jahrhunderts in Spanien, in einer gutbürgerlichen Familie auf. Ihr Vater ist Arzt, ihre Mutter eine begnadete Köchin, die beim Kardinal  Albertoni, einem ehemaligen Minister von König Philipp V, kochte. weiter »


Anne Enright: Die Schauspielerin

Die Schauspielerin verfasst am 14.05.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Katherine O’Dell wuchs in Irland auf, ihre Eltern waren Wander-Schauspieler, Katherine ihr einziges Kind. Katherine tritt in die Fußstapfen der Eltern, schafft es aber aus der Enge der irischen Volksbühnen bis nach Hollywood, wurde eine berühmte, gefeierte Schauspielerin, schön, talentiert, exzentrisch und für die Kunst lebend. weiter »


Manfred Bosch (Hg.): „Sie gehören zum literarischen Familien-Phänomen Mann dazu“

Manfred Bosch (Hg.): „Sie gehören zum literarischen Familien-Phänomen Mann dazu“ verfasst am 05.05.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

„Wir waren fünf“, ist der Titel des biografischen Buches, das Viktor Mann, der jüngste der Mann-Brüder, im Jahr 1949 vollendete – es ist die Geschichte der Familie Mann.  Sein Verleger Johannes Weyl sagte zu Viktor Mann „Sie gehören zum literarischen Familien-Phänomen Mann dazu“. Zwischen beiden Männern entsteht ein reger Briefwechsel, Mann und Weyl entwickeln eine ganz besondere Korrespondenz, die bald zu einer freundschaftlichen Brief-Beziehung  führt. weiter »


Garry Disher: Bitter Wash Road

Bitter Wash Road verfasst am 27.04.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Australien im  Nirgendwo, eine unwirtliche Landschaft – das ist der Hintergrund für diesen Roman. Eine trostlose Gegend, hoffnungslose Menschen und am Straßenrand die Leiche einer Frau. Constable Paul Hirschhausen, genannt Hirsch, wurde von Adelaide in diese Einöde strafversetzt wurde und er übernimmt diesen Fall. weiter »


Jeremy Tiang: Das Gewicht der Zeit

Jeremy Tiang: Das Gewicht der Zeit verfasst am 10.04.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Jason fristet in einem Krankenhaus die letzten Tage seines Lebens. Die einzige Verbindung zwischen seinem früheren und jetzigem Leben ist seine Tochter Janet, die in jeden Tag besucht – wohl mehr aus Pflichtgefühl, denn aus Liebe. Janet hat eine angesehene Stelle im öffentlichen Dienst und auch ihr Mann ist als Minister eine Person des öffentlichen Lebens – was würden wohl die Menschen in ihrem Umfeld denken, wenn sie ihrer Tochter-Pflicht nicht nachkäme. weiter »


Paolo Rumiz: Der unendliche Faden

Der unendliche Faden verfasst am 31.03.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

„Der unendliche Faden“ ist, das gleich vorne weg, ein bemerkenswertes Buch, mit viel Informationen über die italienische Landschaft, über geschichtliche Ereignisse und über die Benediktiner-Klöster. Rumiz lässt darin seine Leserinnen teilhaben an seinen Gedanken über Gegenwart und Zukunft Europas – es sind stark von Pessismus geprägte Gedanken. weiter »


Debra Jo Immergut: Die Gefangenen

Debra Jo Immergut: Die Gefangenen verfasst am 28.03.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Miranda Green, aus einer gutbürgerlichen Familie stammend , wurde zu 52 Jahren Gefängnis verurteilt. Im Gefängnis Milford Basin fristet sie ihr tägliches Leben, besessen, diesem bald ein Ende zu bereiten. weiter »


Sarah Bailey: Into the Night

Sarah Bailey: Into the Night verfasst am 20.03.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Detective Sergeant Emma Woodstock hat sich von Smithson nach Melbourne versetzen lassen. Ihre Ehe ist kaputt, ihr kleiner Sohn Ben lebt bei seinem Vater. Emma Woodstock selbst ist eine ziemlich angeschlagene Frau, geschädigt nach einer strapaziösen Mordermittlung in ihrer Heimatstadt und ihren privaten Turbulenzen. weiter »


Julia Holbe: Unsere glücklichen Tage

Julia Holbe: Unsere glücklichen Tage verfasst am 16.03.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Drei Freundinnen verbringen seit ihrer Schulzeit die Ferien an der französischen Atlantikküste. Es sind unbeschwerte, ausgelassene Tage. Eines Tages treffen sie auf Lenica, die in dem Ferienort daheim ist. Lenica wird sofort in den Kreis der Freundinnen aufgenommen. weiter »


Eric-Emmanuel Schmitt: Felix und die Quelle des Lebens

Eric-Emmanuel Schmitt: Felix und die Quelle des Lebens verfasst am 09.03.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Welch ein  Lesevergnügen ist dieses Buch! Nachdem ich von dem Autor schon sein Buch „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ mit großer Freude gelesen habe, war es nun nicht schwer, „Felix und die Quelle des Lebens“ zügig zu lesen. weiter »


Sofia Lundberg: Ein halbes Herz

Sofia Lundberg: Ein halbes Herz verfasst am 05.03.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Elin lebt in New York, gemeinsam mit ihrem Mann Sam und ihrer Tochter Alice. Sie ist eine sehr erfolgreiche Fotografin und widmet ihrer Leidenschaft viel mehr Zeit als es ihrem Familienleben gut tut. Trotz Ihrer Berühmtheit, trotz ihres Erfolges vermittelt sie nicht den Eindruck einer glücklichen Frau. weiter »


Rosa Liksom: Die Frau des Obersts

Die Frau des Obersts verfasst am 27.02.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

“Die Frau des Obersts“ ist ein sehr dramatischer Roman.

Die Protagonistin blickt als alte Frau auf ihr Leben zurück. Als Ich-Erzählerin führt sie durch ihr aufregendes, teilweise unmenschliches Leben. Ihren Namen lernen wir nicht kennen. weiter »


Mercedes Rosende: Falsche Ursula

Mercedes Rosende: Falsche Ursula verfasst am 21.02.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ursula, eine zu dicke, zu unzufriedene junge Frau ist der Dreh- und Angelpunkt dieses Krimis. Ein neues Kleid muss her, also ins nächst-beste Geschäft hinein. Die Schilderung dieses nicht vollendeten Einkaufs ließ mich des Öfteren schmunzeln. Diese Szene wird von der Autorin sehr amüsant geschildert. Mit Hilfe von Weight Watchers versucht Ursula zu einer stromförmigen Körperlinie zu kommen. Ihre mondäne, schlanke Schwester führt ihr vor Augen, wie man mit Disziplin aussehen könnte. weiter »


Birand Bingül: Riskante Rezepte

Birand Bingül: Riskante Rezepte verfasst am 22.01.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Matts Holm ist keine Detektiv oder Kripo-Mann, er ist ein PR-Manager, ein Krisen-Manager, ein PR-Genie. Er wird immer dann auf den Plan gerufen, wenn Probleme auftreten, wenn Öffentlichkeits-Menschen in die Bedrouille geraten, wenn deren Ruf wieder hergestellt werden muss. weiter »


Elisabeth Schmidauer: Mord für Anfänger und Fortgeschrittene

Mord für Anfänger und Fortgeschrittene verfasst am 01.01.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Schauplatz dieses, für meine Begriffe, fälschlicherweise als Krimi bezeichneten Romans, ist die Insel Zakynthos. Warum fälschlicherweise – weil sich die Zutaten für einen Krimi erst sehr spät „outen“. Fairerweise muss man der Autorin zugestehen, dass sie selbst das Buch nicht als Krimi bezeichnet, sondern als Roman. weiter »


Mona Horncastle: Margarete Schütte-Lihotzky

Mona Horncastle: Margarete Schütte-Lihotzky verfasst am 16.12.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Sie war eine ganz besondere Frau. Durch einen befreundeten Architekten bin ich das erste Mal vor ca. 30 Jahren auf diese bemerkenswerte Frau aufmerksam geworden. Der Öffentlichkeit wurde sie bekannt durch die „Frankfurter Küche“. Das alleine wird ihr aber nicht wirklich gerecht. Sie war eine sehr politisch engagierte Frau, soziale Anliegen begleiteten sie ein Leben lang.  weiter »


Elin Olofsson: Die Hoffnung zwischen den Zeilen

Elin Olofsson: Die Hoffnung zwischen den Zeilen verfasst am 13.11.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Laut Klappentext war dieses Buch in Schweden monatelang auf der Bestsellerliste. Das soll so sein, aber auf meiner Bestsellerliste steht dieses Buch nicht.  Das Thema – Schicksale  nach dem zweiten Weltkrieg – würde  mehr hergeben. Die Autorin schildert die beiden Hauptdarstellerinnen ohne Empathie, ohne Mitgefühl, ihr Schreibstil sagt mir überhaupt nicht zu; er erscheint mir in der Beschreibung und dem Tun der beiden Frauen doch eher oberflächlich. weiter »


Anna Quindlen: Der Platz im Leben

Anna Quindlen: Der Platz im Leben verfasst am 05.11.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Roman über Menschen in  New York.

Die Familie Nolan ist eine amerikanische, mittelständische Familie. Sie wohnen in einem schönen Haus in einem der schönsten Viertel von New York. Nora und Charlie sind seit 25 Jahren verheiratet, sie haben zwei Kinder – Zwillinge. weiter »


Michaela Lindinger: Hedy Lamarr

Michaela Lindinger: Hedy Lamarr verfasst am 13.10.2019 von | 1 Kommentar

Hedy Lamarrs großes Idol war die ehemalige Kaiserin Sisi. Als 18-Jährige spielte sie in Fritz Kreislers Singspiel „Sissy“ die Titelrolle. Sie fühlte sich zur Lebensart der Kaiserin sehr hingezogen. weiter »


Thomas Engström: South of Hell

South of Hell verfasst am 09.10.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Amerika, das Land der “unmöglichen” Möglichkeiten. So bezeichne ich z.B. Wahlkämpfe in diesem Land. Menschen, die angeblich nicht ganz korrekt, nicht ganz „sauber“ sind, werden verunglimpft, werden  falsch verdächtigt, um nicht der Gewinner einer Wahl zu sein. Ihr bürgerliches Leben scheint zu zerbrechen.

Engströms Roman beginnt mit dem Tod eines jungen Burschen, er wurde ermordet. In den Fokus als Verdächtiger gerät Ron Harriman, ehemals Botschafter in Berlin, jetzt Kandidat der demokratischen Partei in Pennsylvania. Er leugnet ein Verhältnis mit dem Burschen gehabt zu haben. Seine Gegnerin von den Republikanern will seine politische Karriere zerstören. weiter »


David Krems: Fast ein Wunder

Fast ein Wunder verfasst am 01.10.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

„Fast ein Wunder“ ist ein Roman der sich, nahe an der Realität, mit dem Schicksal von Menschen beschäftigt, die als Flüchtlinge zu uns kommen, wie sie bei uns aufgenommen und behandelt, wie sie ausgenutzt werden. weiter »


Christian v. Ditfurth: Ultimatum

Ultimatum verfasst am 19.09.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ist der Staat erpressbar?

Vieles, was in unserer heutigen Zeit passiert, kann man  als Thriller bezeichnen, Ob es um Entführungen, mit deren Hilfe alles Mögliche erpresst werden soll, oder um Korruption, oder um gigantische Umweltprobleme geht – für mich fällt das alles unter den Begriff „Thriller“. weiter »


Petra Ivanov: Entführung

Entführung verfasst am 01.09.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Schauplatz des Geschehens ist die Schweiz. Dort lebende, zum Teil extrem radikalisierte Islamisten stehen im Fokus der Polizei – noch mehr seit der Entführung von Lara Blum. weiter »


Tschingis Aitmatow: Dshamilja

Dshamilja verfasst am 20.08.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Büchlein, mehr eine Novelle mit 121 Seiten, inkl. des ausführlichen Vorworts von Louis Aragon, ist eine Geschichte voll Melancholie, Schwermut, vor dem Hintergrund des zentralasiatischen Kirgisien, und des zweiten Weltkrieges, im Sommer 1943, in dem Dshamiljas Mann an der Front ist. weiter »


Garry Disher: Kaltes Licht

Kaltes Licht verfasst am 20.07.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Australien, das Land der Schlangen. So fängt dieser Krimi auch an: mit einer Schlange, einer Kupferkopfschlage (sehr giftig). Sie taucht im Garten der Wrights auf. Begleitet von hysterischen, hilflosen, vergeblichen Versuchen mit diesem Tier fertig zu werden, verschwindet die Schlange unter einer Betonplatte. Der Schlangenfänger muss her, die Betonplatte muss zertrümmert werden. weiter »


Armin Strohmeyr: Das Leben der Sophie von La Roche

Das Leben der Sophie von La Roche verfasst am 20.04.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein großartiges Buch, eine Hymne an eine Frau, die zu Ihrer Zeit, sie lebte von 1730 bis 1807, intellektuell weit über dem üblichen Frauenbild stand. Armin Strohmeyr  hat dieses Buch mit sehr viel Gefühl und Herzenswärme geschrieben. Für Goethe war Sophie „die wunderbarste Frau, und ich wüsste nicht ihr keine andre zu vergleichen“.
(Orginalzitat auf dem Klappentext des Buches) weiter »


Florian Harms: Versuchung

Versuchung verfasst am 28.03.2019 von | 1 Kommentar

Harms erster Roman fängt sehr dramatisch an. Mit einem Flugzeugunglück beginnt eine Geschichte, die in den Orient und zu den Machenschaften eines in der Schweiz angesiedelten Konzerns führt. Ein einziger Passagier überlebt den Absturz der Maschine über Nordafrika. Er  findet sich bei seinem Erwachen, nach einer tiefen Bewusstlosigkeit, in der Obhut eines jungen marokkanischen Paares wieder. weiter »




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