Über Literatur Blog

Von Leserinnen für LeserInnen: wir lesen, was uns interessiert und schreiben darüber. Ob Altes oder ganz Neues, vom Krimi bis zur zeitgenössischen Literatur, im Literatur Blog gibt es keine Einschränkung. Wir sind keinem Verlag und keiner Autorin, keinem Autor verpflichtet.

Seit Dezember 2008 veröffentlichen wir hier unsere sehr persönlichen Meinung zum Gelesenen. Das Literatur Blog bietet auch Raum für die Stellungnahmen unserer LeserInnen – Kommentare, Meinungen, Ergänzungen, Diskussionen – für alles ist Platz.

Viel Spaß dabei !

Die neuesten Buchbesprechungen

Michael Hjorth, Hans Rosenfeldt: Die Opfer, die man bringt

Die Opfer, die man bringt verfasst am 16.10.2018 von

Ein toller Krimi: schwierige Polizeiarbeit und komplizierte Verhältnisse im und rund um das Ermittlerteam. Alles zusammen wird daraus ein oft packender, durchgehend aber fesselnder Roman mit dem Team der Reichsmordkommission.

Innerhalb weniger Tage werden in Uppsala zwei Frauen vergewaltigt und alles deutet auf einen Serientäter hin. weiter »

Sophia von Dahlwitz: Das Licht zwischen den Zeiten

Das Licht zwischen den Zeiten verfasst am 15.10.2018 von

Westpreußen im Jahr 1918. Der erste Weltkrieg ist vorbei, er hat die Welt verändert. Auf Gut Frommberg lebt, wie vor dem Krieg, noch immer die Familie von Dahlwitz. Donata, die strenge und stolze, weniger geliebte, mehr gefürchtete Hausherrin, und ihr Mann Heinrich, der ruhige, ausgleichende Hausherr. weiter »

Alexander Lernet-Holenia: Der Baron Bagge

Der Baron Bagge verfasst am 12.10.2018 von

Das Jahr 1915, die Front im Osten. Baron Bagge ist Leutnant einer Reiterschwadron, steht unter dem Kommando des Rittmeisters Semler. Der Auftrag lautet, die Region in den Karpaten zu erkunden, herauszufinden, wo der Feind steht. Der Aufbruch der Truppe ist der Aufbruch in ein, in jeder Beziehung, unbekanntes Land. weiter »

Wolfgang Burger: Wen der Tod betrügt

Wen der Tod betrügt verfasst am 10.10.2018 von

Zuerst einmal geht es darum festzustellen, ob überhaupt ein Verbrechen verübt wurde. Beim gemeinsamen Joggen mit seiner geliebten Theresa entdeckt Alexander Gerlach eine Leiche am Neckarufer. Juliana von Lembke, so hieß die Tote, hat sich von einer Brücke in den Fluß gestürzt, Selbstmord lautet der Befund der Gerichtmedizin und auf Selbstmord weisen auch alle Spuren hin. weiter »

Goscinny & Uderzo: Der Seher

Der Seher verfasst am 07.10.2018 von

Mitten im heftigsten Gewitter klopft es an die Tür von Majestix Hütte. Eine unheimliche Gestalt steht im Türrahmen und stellt sich als Seher vor. Gerade zur rechten Zeit für die Dorfbewohner, die gerade fürchten, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fallen könne. Der Seher verspricht ihnen baldige Besserung der Lage und wirklich, wenig später scheint schon wieder die Sonne. weiter »

Bernhard Aichner: Bösland

Bernhard Aichner: Bösland verfasst am 05.10.2018 von

Felix Kux und Ben. Die besten Freunde. Auf dem Dachboden, auf dem sich Bens Vater erhängte, ist ihr geheimes Reich. Früher wurde Ben hier, im Bösland, von seinem Vater geschlagen, jetzt ist es der Ort, an dem die beiden ihre Geheimnisse teilen, von dem aus sie auf die Welt da draussen blicken können. weiter »

Mechtild Borrmann: Grenzgänger

Grenzgänger verfasst am 03.10.2018 von

Es ist eines der Markenzeichen von Metchild Borrmann-Romanen: Ereignisse aus der weiteren und Ereignisse aus der jüngeren Vergangenheit bewegen sich aufeinander zu; wie es begonnen hatte und wie sich später alles entwickelt hatte, wird nebeneinander erzählt. Womit wir beim anderen Markenzeichen angelangt sind: diese ungemein dichte, enorme spannungsgeladene Erzählweise, der man sich nicht entziehen kann und sich auch überhaupt nicht entziehen möchte. weiter »

Michal Hvorecky: Troll

Troll verfasst am 01.10.2018 von

Vor 15 Jahren hätte ich jeden ausgelacht, der eine beinahe weltumspannenden Renaissance der Nationalisten, der Rechtsextremen vorausgesagt hätte. Heute, im Jahr 2018, steht die Demokratie vor der Herausforderung, die Gegner der Demokratie mit demokratischen Mitteln abzuwehren. Denn genau hier liegt unser Problem: die Gegner bedienen sich ungeniert der demokratischen Mittel um an die Macht zu kommen. weiter »

Zsuzsa Selyem: Regen in Moskau

Regen in Moskau verfasst am 23.09.2018 von

Ein literarisches Puzzle, das sich aus vielen kleinen Geschichten zusammensetzt. Manche berührend, manche beklemmend, manche erheiternd, manche traurig, manche alles zugleich – aber alle großartig, wie sie Stimmungen erzeugen, wie sie, jede für sich, einen Puzzlestein erzählen. weiter »

Daniel Glattauer: Vier Stern Stunden

Vier Stern Stunden verfasst am 21.09.2018 von

Kein Zweifel: das kann er, der Glattauer. Eine Komödie so reif für die Bühne zu schreiben, dass man beinahe kein Theater, keine Schauspieler braucht, weil die Bilder, die Bühne, das Publikum und das Stück schon beim Lesen direkt Bilder im Kopf erzeugen. weiter »

Alle Buchbesprechungen: im Archiv »

News, Berichte, Informationen:

Phillip Roth gestorben

verfasst am 23.05.2018 von Phillip Roth

Wie verschiedene Medien berichten, ist Phillip Roth gestern im Alter von 85 Jahren gestorben. Mit “Nemesis” veröffentlichte Roth im Jahr 2010 seinen letzten Roman, im Jahr 2012 kündigte er an, sich als Schriftsteller aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen.  weiter »

Max Frisch-Preis 2018 für Maja Haderlap

verfasst am 11.01.2018 von Maja Haderlap

Die Stadt Zürich verleiht den mit 40 000 Franken dotierten Max Frisch-Preis 2018 an die österreichisch-slowenische Schriftstellerin Maja Haderlap. Der erstmals vergebene Max Frisch-Förderpreis in der Höhe von 10 000 Franken geht an Dorothee Elmiger. Die Preise werden am Sonntag, 16. September 2018, 11 Uhr, in einer öffentlichen Feier im Schauspielhaus Zürich übergeben. weiter »

Japan Foundation Übersetzerpreis an Michael Stein für die Neuübersetzung des «Kopfkissenbuchs» von Sei Shōnagon

verfasst am 31.10.2016 von

Seit 1999 verleiht das Japanische Kulturinstitut (The Japan Foundation) einen Übersetzerpreis in Höhe von 5000 Euro für das beste in den letzten drei Jahren aus der japanischen in die deutsche Sprache übersetzte und im deutschsprachigen Raum als Buch erschienene literarische Werk. weiter »



Aus dem LiteraturBlog - Archiv:

Harper Lee: Gehe hin, stelle einen Wächter

verfasst am 21.09.2015 von

Der Titel des Buches basiert auf einen Vers aus der Bibel ( Seite 110 des Buches).

Lee Harper hat mit Ihrem, Pulitzer-Preis ausgezeichnetem Buch – Wer die Nachtigall stört – die Südstaaten Problematik geschildert. In dem Buch – Gehe hin, stelle einen Wächter – begegnet man wieder den Protagonisten dieses Buches. weiter »


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