Über Literatur Blog

Von Leserinnen für LeserInnen: wir lesen, was uns interessiert und schreiben darüber. Ob Altes oder ganz Neues, vom Krimi bis zur zeitgenössischen Literatur, im Literatur Blog gibt es keine Einschränkung. Wir sind keinem Verlag und keiner Autorin, keinem Autor verpflichtet.

Seit Dezember 2008 veröffentlichen wir hier unsere sehr persönlichen Meinungen zum Gelesenen. Das Literatur Blog bietet auch Raum für die Stellungnahmen unserer LeserInnen – Kommentare, Meinungen, Ergänzungen, Diskussionen – für alles ist Platz.

Viel Spaß dabei !

Die neuesten Buchbesprechungen, News und Berichte

Der vergessene ErfinderWolfram Weimer: Der vergessene Erfinder – Wie Philipp Reis das Telefon erfand
Wie Philipp Reis das Telefon erfand

verfasst am 13.12.2019 von

Auch das Telefon musste erst einmal erfunden werden (man stelle sich nur einmal vor, das wäre nie passiert …). Wenn man interessierte Menschen befragt, wer denn dieses „Telefon“ erfunden hat, werden die meisten wohl antworten: Alexander Graham Bell! Doch damit liegen sie falsch – der Erfinder des Telefon heisst Phillip Reis und stammte aus Gelnhausen in Hessen. weiter »

Alex Beer: Unter WölfenAlex Beer: Unter Wölfen
Nürnberg 1942: Isaak Rubinstein ermittelt

verfasst am 10.12.2019 von

Ein jüdischer Antiquar in der Rolle eines Sonderermittlers der Gestapo. Auf so ein Szenario muss man erst einmal kommen!

Nürnberg, zu Beginn des Jahres 1942: die jüdische Bevölkerung ist immer größeren Repressalien ausgesetzt und jetzt beginnen die Nazis mit der letzten Phase ihres Planes, alle Juden aus Deutschland zu eliminieren – immer mehr Transporte rollen nach Osten, zu den Vernichtungslagern. weiter »

Frank Lauenroth: Chicago RunFrank Lauenroth: Chicago Run
Der dritte Marathon-Thriller

verfasst am 07.12.2019 von

Schnörkellos, immer geradeaus; Frank Lauenroth hält seinen Roman und seine LeserInnen nicht mit Nebensächlichkeiten oder Abschweifungen auf, sondern treibt die Handlung nur in eine Richtung: voran, den Showdown vor Augen. „Chicago Run“ ist ein Thriller, der genau das macht, was  man von ihm erwartet: er sorgt für Spannung, von der ersten Seite an. weiter »

Die StandarteAlexander Lernet-Holenia: Die Standarte

verfasst am 04.12.2019 von

Ein Roman über die Vergänglichkeit. Ein Roman über eine untergegangene Epoche, mit der verschwand, was über Jahrhunderte hinweg als festes und ewiges Fundament der Gesellschaft erschien. Als die Donaumonarchie im Jahr 1918 zerbrach und die aus ihren Teilen entstandenen Staaten eigene Wege gingen, stellte sich für viele Menschen ein neues Gefühl der Freiheit ein; etwas, das sich in den folgenden Jahren aber für die meisten als sehr trügerische Hoffnung heraus stellte. weiter »

Franzobel: RechtswalzerFranzobel: Rechtswalzer

verfasst am 01.12.2019 von

Wir befinden uns im Jahr 2024 und alles scheint wie früher. Man lebt sein Leben, die Kinder bekommen am ersten Schultag eine Schultüte, ein Spätsommertag sorgt für beschwingte Gefühle; ganz besonders bei Malte Dinger, Besitzer eines florierenden Getränkehandels, der an diesem Tag sehr zufrieden und entspannt in die Welt blickt. weiter »

Michael Jensen: TotenlandMichael Jensen: Totenland
Ein Jens-Druwe Roman

verfasst am 28.11.2019 von

Die letzten Tage des 2. Weltkrieges in Europa sind die letzten Tage des Naziregimes. Während von Hitler und seinen Kumpanen immer mehr Menschen in den sicheren Tod geschickt werden, während das Regime immer noch von Wunderwaffen und dem „Endsieg“ fabuliert, organisieren die Nazi-Größen still und klammheimlich ihre Flucht und ihre eigene Zukunft. weiter »

Der GeheimagentJoseph Conrad: Der Geheimagent

verfasst am 25.11.2019 von

Joseph Conrad ist ein Meister der literarischen Aus- und Abschweifung. Jedenfalls in diesem Roman kann kein Ereignis, keine Begegnung, keine Person, kaum ein Gegenstand eine Rolle spielen, ohne zuvor, während dessen oder im nachhinein, dann auch oft seitenweise, beschrieben zu werden. weiter »

Weihnachten in ParisGeorges Simenon: Weihnachten in Paris
Zwei Erzählungen

verfasst am 22.11.2019 von

Paris am Weihnachtsabend. In der Einsatzzentrale der Polizei leuchtet für jede gemeldete Straftat ein Lämpchen auf dem Plan der Stadt auf. Ein ganz gewöhnlicher Weihnachstabend für den Polizisten Lecœur. weiter »

Zwischen neun und neunLeo Perutz: Zwischen neun und neun

verfasst am 19.11.2019 von

Stanislaus Demba ist Hypochonder und Aufschneider, er ist Lügner und Poet, er ist aufbrausend und unterwürfig, er ist angsteinflößend und bemitleidenswert. „Zwischen neun und neun“ hetzt er durch Wien, denn er muss – er MUSS! – den nötigen Betrag zusammen bekommen um die Reise mit Sonja nach Venedig bezahlen zu können. weiter »

Eric Vuillard: Ballade vom AbendlandEric Vuillard: Ballade vom Abendland

verfasst am 16.11.2019 von

Millionen junger Männer träumen von einem guten Leben, Familie, von Liebe, vielleicht von Erfolg. Diese jungen Männer kommen aus Frankreich, Deutschland, aus England, aus der Donaumonarchie. Noch im Frühjahr des Jahres 1914 erscheint ihnen alles wie in einem ganz normalen Jahr, nur das Grollen im Hintergrund war da. weiter »

Alle Buchbesprechungen: im Archiv »


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