Über Literatur Blog

Von Leserinnen für LeserInnen: wir lesen, was uns interessiert und schreiben darüber. Ob Altes oder ganz Neues, vom Krimi bis zur zeitgenössischen Literatur, im Literatur Blog gibt es keine Einschränkung. Wir sind keinem Verlag und keiner Autorin, keinem Autor verpflichtet.

Seit Dezember 2008 veröffentlichen wir hier unsere sehr persönlichen Meinung zum Gelesenen. Das Literatur Blog bietet auch Raum für die Stellungnahmen unserer LeserInnen – Kommentare, Meinungen, Ergänzungen, Diskussionen – für alles ist Platz.

Viel Spaß dabei !

Die neuesten Buchbesprechungen

Peter Heather: Die Wiedergeburt Roms

Die Wiedergeburt Roms verfasst am 16.08.2018 von

Mein Wissen über das frühe Mittelalter erschöpft sich in dem, woran ich mich aus dem lange zurück liegenden Geschichtsunterricht erinnern kann. Das ist außer ein paar Namen wie Odoaker, Theoderich und Konstantin nicht mehr wirklich viel.

Gleich zu Beginn: das Wissen und die Art, wie es in „Die Wiedergeburt Roms“ aufbereitet ist, lassen sich in keiner Weise mit meinem Geschichtunterricht vergleichen. weiter »

Kristina Gehrmann: Der Dschungel

Der Dschungel verfasst am 14.08.2018 von

Upton Sinclar wurde mit seinem Roman „The Jungle“ aus dem Jahr 1905 mit einem Schlag weltberühmt. Er verfasste damit eine romanhafte Reportage über die menschenunwürdigen Lebensumstände der Einwanderer in den USA und über die Machenschaften der Fleischindustrie, die in der Folge tatsächlich zu gesetzlichen Änderungen führten. weiter »

Richard Wiemers: Mord in der Tuba

Mord in der Tuba verfasst am 10.08.2018 von

Zwei Bücher, ach, verbergen sich zwischen den Buchdeckeln von „Mord in der Tuba“: das eine ist eine Dorfkomödie, das andere ist eine Krimi-Persiflage, fast möchte ich sagen, eine Polizei-Verarschung. Dem entsprechend pendelt die Geschichte auch zwischen wirklich lustig und … mir fehlt das richtige Wort dafür, irgendwas zwischen skurril und unglaubwürdig.

Und wie geht das? weiter »

Mercedes Rosende: Krokodilstränen

Krokodilstränen verfasst am 08.08.2018 von

Das ist kein Krimi im üblichen Sinn, jedenfalls für meine Begriffe.  Die Geschichte hangelt sich von einem Kapitel zum nächsten, die Klammer einer schlüssigen Handlung fehlt (oder sie ist mir entgangen…). weiter »

Charles Lewinsky: Der Wille des Volkes

Der Wille des Volkes verfasst am 06.08.2018 von

Die Schweizer haben es also getan: sie haben die „Eidgenössischen Demokraten“, die Partei des Rechtpopulisten Stefan Wille, an die Regierung gewählt. In wohl bekannter Manier (siehe auch: Deutschland 1933, Polen und Ungarn ganz aktuell) gingen diese mit einem schier unheimlichen Tempo daran, den Staat umzubauen. Und nun, viele Jahre später, ist die Schweiz ein Staat mit einer einzigen Meinung, ein Staat, in dem Abweichung von der vorgegebenen Denk- und Meinungslinie zu fatalen Folgen führen kann. weiter »

Cay Rademacher: Dunkles Arles

Dunkles Arles verfasst am 03.08.2018 von

Die Nr. 5 aus der Krimireihe mit Capitain Blanc ist kein Krimi im engeren Sinn – hier geht es zu wie in einem Thriller: zwei einsame Helden gegen die Bösewichte, die überall lauern.

Es beginnt damit, dass sich Blanc mit seiner heimlichem Geliebten Valerie im herbstlichen Alres zu einem gemeinsamen Wochenende verarbredet hat. weiter »

Alex Beer: Der zweite Reiter

Der zweite Reiter verfasst am 01.08.2018 von

Kriminalromane, die in historischem Umfeld spielen, mag ich einfach. Denn da kommt zur Spannung auch noch das Gefühl für die Lebensumstände in der Vergangenheit hinzu; wenn es gut gemacht ist – zum Beispiel so wie in „Der zweite Reiter“.

Es ist das Jahr 1919, das Jahr nach dem Ende des ersten Weltkrieges, das Jahr nach dem Ende der Habsburger-Herrschaft, nach dem Ende der K.u.K. Monarchie. In Wien herrscht das Elend vor, unter Hunger und Kälte leidet der Großteil der Bevölkerung. weiter »

Linda Graze: Schmälzle und die Kräuter des Todes

Schmälzle und die Kräuter des Todes verfasst am 27.07.2018 von

Bad Wildbad im Schwarzwald ist der Mittelpunkt dieses Romans. Kommissar Justin Schmälzle wird von Karlsruhe hierher versetzt. Irgendwie passt er aber so gar nicht in die Polizeistation mit ihrem Chef Scholz und der Mitarbeiterin Leonie. weiter »

Martin Schörle: Zwei Theaterstücke

Zwei Theaterstücke verfasst am 24.07.2018 von

Es gibt so unglaublich viele (Neu)Erscheinungen, dass es schlichtweg nicht möglich ist, alle guten in die Hände zu bekommen oder überhaupt nur davon zu erfahren. Da macht es Sinn, wenn ich von einem Autor selbst auf eine solche Wissens- und Leselücke hingewiesen werde – wie in diesem Fall geschehen durch Martin Schörle.

Und ich muss gleich vorab sagen: es wäre wirklich ein sehr betrübliches Versäumnis gewesen, dauerhaft nichts von diese beiden kleinen Theaterstücken zu wissen! weiter »

Voosen & Danielsson: Erzengel

Erzengel verfasst am 22.07.2018 von

Ein Fall, viele Fälle, die zusammen hängen: ein purer Zufall führt dazu, dass Ingrid Nyström einen alten Fall neu aufrollt. Eine Ungereimtheit in einem alten Bericht der Gerichtsmedizin, der den damaligen Befund „Selbstmord“ nun unwahrscheinlich erscheinen lässt; ein verschwundener Akt im Polizeiarchiv; und eine verschwundene Leiche, statt dessen nur ein leeres Grab. weiter »

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News, Berichte, Informationen:

Phillip Roth gestorben

verfasst am 23.05.2018 von Phillip Roth

Wie verschiedene Medien berichten, ist Phillip Roth gestern im Alter von 85 Jahren gestorben. Mit „Nemesis“ veröffentlichte Roth im Jahr 2010 seinen letzten Roman, im Jahr 2012 kündigte er an, sich als Schriftsteller aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen.  weiter »

Max Frisch-Preis 2018 für Maja Haderlap

verfasst am 11.01.2018 von Maja Haderlap

Die Stadt Zürich verleiht den mit 40 000 Franken dotierten Max Frisch-Preis 2018 an die österreichisch-slowenische Schriftstellerin Maja Haderlap. Der erstmals vergebene Max Frisch-Förderpreis in der Höhe von 10 000 Franken geht an Dorothee Elmiger. Die Preise werden am Sonntag, 16. September 2018, 11 Uhr, in einer öffentlichen Feier im Schauspielhaus Zürich übergeben. weiter »

Japan Foundation Übersetzerpreis an Michael Stein für die Neuübersetzung des «Kopfkissenbuchs» von Sei Shōnagon

verfasst am 31.10.2016 von

Seit 1999 verleiht das Japanische Kulturinstitut (The Japan Foundation) einen Übersetzerpreis in Höhe von 5000 Euro für das beste in den letzten drei Jahren aus der japanischen in die deutsche Sprache übersetzte und im deutschsprachigen Raum als Buch erschienene literarische Werk. weiter »



Aus dem LiteraturBlog - Archiv:

Malla Nunn: Ein schöner Ort zu sterben

verfasst am 04.01.2010 von

Ein schöner Ort zu sterben: das ist ein Fluß an der Grenze zwischen Südafrika und Mozambik. Die Zeit zu sterben ist das Jahr 1952: 7 Jahre sind seit dem Ende des Naziregimes vergangen und das menschenverachtende Apartheit-Regime in Südafrika schickt sich gerade an, die Welt in Herren- und in Untermenschen einzuteilen. weiter »


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