Über Literatur Blog

Von Leserinnen für LeserInnen: wir lesen, was uns interessiert und schreiben darüber. Ob Altes oder ganz Neues, vom Krimi bis zur zeitgenössischen Literatur, im Literatur Blog gibt es keine Einschränkung. Wir sind keinem Verlag und keiner Autorin, keinem Autor verpflichtet.

Seit Dezember 2008 veröffentlichen wir hier unsere sehr persönlichen Meinung zum Gelesenen. Das Literatur Blog bietet auch Raum für die Stellungnahmen unserer LeserInnen – Kommentare, Meinungen, Ergänzungen, Diskussionen – für alles ist Platz.

Viel Spaß dabei !

Die neuesten Buchbesprechungen

Edgar Rai, Hans Rath: Bullenbrüder.Tote haben kalte Füße

Bullenbrüder - Tote haben kalte Füße verfasst am 24.04.2018 von

Von seiner Chefin wird Kriminalkommisar Holger Brinks dringend gebeten, sich auf die Suche nach Victoria Sommer zu machen: eine von drei Schwester, die gerade einen hippe Smoothie-Vertrieb aufbauen und gute Freundin der Chefin. Wie soll Brinks da ablehnen – auch wenn der bei der Mordkommission ist und nicht in der Abteilung für Vermisstenfälle. weiter »

Jean Cocteau: Thomas der Schwindler

Thomas der Schwindler verfasst am 23.04.2018 von

Guillaume Thomas stammt aus dem Ort Fontenay. Als man ihn einmal fragt, ob er mit dem berühmten General de Fontenay verwandt wäre, nimmt er diese Gelegenheit gerne wahr um fortan als dessen Neffe aufzutreten. Er erdichtet seinen Lebenslauf, der ihn zu einem Soldaten macht, der er nicht ist. Die berühmte Verwandschaft und die Aura des Helden öffnen ihm Tür und Tor und man liebt es, sich mit seiner Gegenwart zu schmücken. weiter »

Sara Paborn: Beim Morden bitte langsam vorgehen

Beim Morden bitte langsam vorgehen verfasst am 17.04.2018 von

(Nein, das ist kein Anleitungsbuch um einen Mord zu begehen.)

Die Protagonistin hat nach 39 Jahren Ehe genug vom Horst, einem sehr ambitionierten Menschen immer dann und nur, wenn es um solche Dinge wie Kabelverlegen geht. weiter »

Manfred Wieninger: Aasplatz

Aasplatz verfasst am 03.04.2018 von

Ein Buch über einen (noch immer!) oft verdrängten Abschnitt der jüngeren österreichischen Geschichte, eine romanhafte Aufarbeitung der vermeintlichen Opferrolle Österreichs im Dritten Reich, eine Dokumentation über Opfer, denen die Verhältnisse nach dem Krieg viel zu oft ihr Recht auf Gerechtigkeit raubten und über Täter, die sich nie ihrer Veranwortung stellen mussten. weiter »

Pieter M. Judson: Habsburg

Habsburg verfasst am 01.04.2018 von

Man könnte beinahe  das Fazit ziehen, dass es die gute, alte Zeit in einem gewissen Rahmen doch gab – nämlich damals, als Österreich noch eine Großmacht war, als wir alle Untertanen im Reich der Habsburger waren.

Diesen vereinfachten Schluß könnte man ziehen, wenn man Judsons Buch über die Donaumonarchie liest, ohne sie den wissenschaftlichen Erkenntnissen anderer Historiker gegenüber zu stellen. Erst in einer solchen Gesamtsicht wird das komplette, differenzierte Bild erkennbar. weiter »

Herbert Dutzler: Am Ende bist du still

Am Ende bist du still verfasst am 27.03.2018 von

Das ist nicht mein erstes Dutzler-Buch. Ich oute jetzt mich als Fan dieses Autors. Seine Altaussee-Krimis, die mit dem unvergleichlichen Dorfpolizisten Gasperlmaier, habe ich mit viel Freude gelesen. “Am Ende bis du still” ist jedoch mit den Altaussee Krimis nicht zu vergleichen. Hier geht es nicht um Grausamkeiten, die von außen kommen, sondern um die innere Grausamkeit in einer Familie. weiter »

Deon Meyer: Die Amerikanerin

Die Amerikanerin verfasst am 20.03.2018 von

Man glaubt schon an einen Irrtum, wenn das Buch ankommt: so dünn, so klein und schon ein Deon Meyer? Doch ein Blick hinein und auf das Nachwort liefern die Erklärung dafür und man ist sicher: ja das ist ein richtiger Roman von Deon Meyer, einer aus der Bennie Griessel-Reihe: weiter »

Jan-Christoph Nüse: Operation Bird Dog

Operation Bird Dog verfasst am 18.03.2018 von

Das Jahr 2018 ist das Jahr vieler Gedenktage und Jubiläen. Eines der Jubiläen ist die Währungsreform im Jahr 1948, als in Deutschland vor 70 Jahren die alte Reichsmark durch die D-Mark abgelöst wurde.

Drei Jahre nach dem Ende Nazideutschlands liegt das Land noch immer in weiten Teilen in Trümmern. Die Versorgung ist mangelhaft und die Schwarzmarkthändler werden reich. Es wird Zeit, eine neue Basis für die Entwicklung des Landes zu legen und unter der Federführung der Amerikaner wird im Geheimen die Währungsreform vorbereitet.  weiter »

Cordula Simon: Der Neubauer

Der Neubauer verfasst am 17.03.2018 von

Die Autorin lässt einen Ich- Erzähler über sein hochstaplerisches, verpfuschtes Leben berichten. Über sein Eintauchen in den Pfuhl unbedeutender, haltloser Menschen, ohne Perspektive, ohne Wohnung, ohne Job. Die Couch seines Oberschicht-Freundes Wiesner verhindert kurzfristig, dass er in die Obdachlosigkeit abrutscht. weiter »

Rüdiger Schaper: Alexander von Humboldt

Alexander von Humboldt verfasst am 12.03.2018 von

Eine Biographie über den MENSCHEN Alexander von Humboldt; zu verstehen im Gegensatz zum ENTDECKER und WISSENSCHAFTLER Humboldt. Eine Biographie, die mehr ein Roman ist als eine Chronik.

Rüdiger Schaper hastet dabei literarisch durch Humboldts Leben, ganz so wie der Porträtierte selbst ein rastloser Geist war, immer auf der Suche nach Entdeckungen und Erkenntnissen. So viel soll in diesen biographischen Roman gepackt werden, dass es oftmals zur Inhalts-Überdosis kommt und man als Leser/in ein wenig ins Schleudern gerät. weiter »

Alle Buchbesprechungen: im Archiv »

News, Berichte, Informationen:

Max Frisch-Preis 2018 für Maja Haderlap

verfasst am 11.01.2018 von Maja Haderlap

Die Stadt Zürich verleiht den mit 40 000 Franken dotierten Max Frisch-Preis 2018 an die österreichisch-slowenische Schriftstellerin Maja Haderlap. Der erstmals vergebene Max Frisch-Förderpreis in der Höhe von 10 000 Franken geht an Dorothee Elmiger. Die Preise werden am Sonntag, 16. September 2018, 11 Uhr, in einer öffentlichen Feier im Schauspielhaus Zürich übergeben. weiter »

Japan Foundation Übersetzerpreis an Michael Stein für die Neuübersetzung des «Kopfkissenbuchs» von Sei Shōnagon

verfasst am 31.10.2016 von

Seit 1999 verleiht das Japanische Kulturinstitut (The Japan Foundation) einen Übersetzerpreis in Höhe von 5000 Euro für das beste in den letzten drei Jahren aus der japanischen in die deutsche Sprache übersetzte und im deutschsprachigen Raum als Buch erschienene literarische Werk. weiter »

Schweizer Buchpreis 2016 – Die Nominierten stehen fest

verfasst am 21.09.2016 von

Sacha Batthyany, Christoph Höhtker, Christian Kracht, Charles Lewinsky und Michelle Steinbeck sind auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises 2016. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 40‘000 Franken dotiert. Der Preisträger erhält 30‘000 Franken; die vier anderen Finalisten erhalten jeweils 2’500 Franken. Die öffentliche Preisverleihung findet am Sonntag, 13. November um 11 Uhr im Rahmen des Literaturfestivals BuchBasel im Theater Basel statt.   weiter »


Aus dem LiteraturBlog - Archiv:

Volker Kutscher: Die Akte Vaterland

verfasst am 09.10.2012 von

1932 – was für ein verhängnisvolles Jahr in Deutschland! Nur noch wenige Monate, bis der Gröfaz und seine Nazis an die Macht kommen und die Weimarer Republik vom “1000jährigen Reich” abgelöst wird. Doch schon seit langer Zeit verbreiten die braunen Schlägerhorden der SA Angst und Schrecken. Nur noch wenige Monate, bis die neuen Machthaber beginnen werden die Polizei in eine Organisation des Staatsterrors umzuwandeln. 1932 – als noch vieles hätte anders kommen können. weiter »


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