Über Literatur Blog

Von Leserinnen für LeserInnen: wir lesen, was uns interessiert und schreiben darüber. Ob Altes oder ganz Neues, vom Krimi bis zur zeitgenössischen Literatur, im Literatur Blog gibt es keine Einschränkung. Wir sind keinem Verlag und keiner Autorin, keinem Autor verpflichtet.

Seit Dezember 2008 veröffentlichen wir hier unsere sehr persönlichen Meinung zum Gelesenen. Das Literatur Blog bietet auch Raum für die Stellungnahmen unserer LeserInnen – Kommentare, Meinungen, Ergänzungen, Diskussionen – für alles ist Platz.

Viel Spaß dabei !

Die neuesten Buchbesprechungen

David Schalko: Schwere Knochen

David Schalko: Schwere Knochen verfasst am 16.06.2018 von

Verleitet durch dem Umstand, dass sich “Schwere Knochen” auf der ORF-Bestenliste im Juni 2018 findet, beschließe ich, ein Buch von David Schalko zu lesen. Was soll denn auch schief gehen, wenn groß hinten auf dem Buchdeckel steht, was Josef Hader über den Autor meint: “David Schalko sieht unbestritten aus wie ein Genie Es spricht aber auch einiges dafür, dass er eins ist.” weiter »

Bill Clinton, James Patterson: The President Is Missing

The President Is Missing verfasst am 12.06.2018 von

Der Präsident und der Bestsellerautor: wenns gut gemacht ist, dann kann aus dieser Kombination ein spannender Thriller entstehen. Es ist also keine Frage, dass “The President is missing” gelesen werden muss. Wie wird das wohl werden?

Schon bald wird klar, wer in diesem Roman wofür zuständig ist: Clinton bringt sein Wissen um die Vorgänge im Weissen Haus ein und und liefert dazu auch ein paar Details aus seiner eigenen Biographie. weiter »

Éric Vuillard: Die Tagesordnung

Die Tagesordnung verfasst am 10.06.2018 von

Geschichte, anders und viel weitergehend erzählt. Éric Vuillard beobachtet diejenigen, die Hitler und Göring begegneten. Die Ja-Sager, die Beschwichtiger, die Angstvollen.

Der Rahmen der Ereignisse beginnt kurz nach der Ernennung Hitlers zum Reichkanzler, zu Beginn des Jahres 1933. Als 24 deutsche Industriekapitäne durch ihre bereitwilligen Spenden  den weiteren Aufstieg der Nazipartei kräftig unterstützten, wenn nicht gar erst ermöglichten. weiter »

Sinclair Lewis: Main Street

Main Street verfasst am 08.06.2018 von

Eine amerikanische Kleinstadt, weit von der nächsten Großstadt entfernt. Die Mainstreet, die Läden, die Männer, die sich selbst als die Bewahrer der Ordnung und des Pioniergeistes betrachten; und die Frauen, die als getreue Vasallinnen ihrer Ehemänner die Tage mit aus ihrer Kleinstadtsicht so ungemein wichtigen Tätigkeiten verbringen.

Ein Blick zurück in die USA zu Beginn des 20. Jahrhunderts, ein nostalgischer Blick könnte man meinen. weiter »

Lone Theils: Das Meer löscht alle Spuren

Das Meer löscht alle Spuren verfasst am 22.05.2018 von

Das ist ein Krimi nach meinem Geschmack. Klare Sprache, ohne Abschweifungen, ohne langatmiger Passagen,  klar gezeichnete Protagonisten. Spannung bis zum Schluss. Und auch menschliche Gefühle – die Liebe – finden Eingang.  weiter »

Haruki Murakami: Die Ermordung des Commendatore Band 2

Die Ermordung des Commendatore Band 2 verfasst am 17.05.2018 von

Dies ist ein wirklich bemerkenswerter Roman. War Band 1 ein Roman der Hinweise, der lose aneinandergereihten Ereignisse und Erinnerungen, so ist Band 2 nun gewissermaßen die Auflösung. Bis zu einem gewissen Punkt jedenfalls, denn es bleibt, murakami-typisch, vieles unerklärt.

Zusammengefasst jedoch hinterlässt er bei mir einen zweigeteilten Eindruck. weiter »

Klaus Brinkbäumer: Nachruf auf Amerika

Nachruf auf Amerika verfasst am 11.05.2018 von

Viele Blicke ins Innere einer Nation, die uns mit jedem Tag fremder und unverständlicher wird. Klaus Brinkbäumer lebte viele Jahre in den USA und seine Arbeit als Auslandskorrespondent (zB. für den SPIEGEL) öffnete ihm viele Türen und verschaffte ihm mehr und tiefere Einblicke in Menschen und Kultur, als es Europäern wohl ansonsten möglich wäre. weiter »

Henrik Siebold: Inspektor Takeda und der lächelnde Mörder

Inspektor Takeda und der lächelnde Mörder verfasst am 07.05.2018 von

Ein Japaner in Hamburg. Inspektor Takeda ist quasi ausgeliehen von der Polizei in Tokio. In Hamburg soll er etwas über die Methoden seiner deutschen Kolleginnen und Kollegen lernen. Und bringt dabei auch zugleich eine gehörige Portion Fernöstliches in die Ermittlungen ein. weiter »

John Cheever: Die Lichter von Bullet Park

Die Lichter von Bullet Park verfasst am 02.05.2018 von

Sonnntag Nachmittag. Alte Filme mit Doris Day, Rock Hudson, Tony Randall. Glückliche Vorstadtidylle in den USA in den 1950er und 1960er Jahren. Im Gegensatz dazu John Cheevers Vorstadtroman aus dem Jahr 1969: auf den ersten Blick wie ein Heile-Welt-Film bevor dann der Blick hinter die Fassaden fällt. weiter »

Joaquim Maria Machado de Assis: Das babylonische Wörterbuch

Das babylonische Wörterbuch verfasst am 01.05.2018 von

Ein Schriftsteller, der mir bisher völlig unbekannt war; und einer, der bei uns in Europa überhaupt weitgehend unbekannt ist. Joaquim Maria Machado de Assis, Brasilianer, Nachkomme freigelassener Sklaven, lebte von 1839 bis 1908. Neben einigen Romanen schrieb er vor allem Erzählungen. Einige davon sind in diesem Buch veröffentlicht. weiter »

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News, Berichte, Informationen:

Phillip Roth gestorben

verfasst am 23.05.2018 von Phillip Roth

Wie verschiedene Medien berichten, ist Phillip Roth gestern im Alter von 85 Jahren gestorben. Mit “Nemesis” veröffentlichte Roth im Jahr 2010 seinen letzten Roman, im Jahr 2012 kündigte er an, sich als Schriftsteller aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen.  weiter »

Max Frisch-Preis 2018 für Maja Haderlap

verfasst am 11.01.2018 von Maja Haderlap

Die Stadt Zürich verleiht den mit 40 000 Franken dotierten Max Frisch-Preis 2018 an die österreichisch-slowenische Schriftstellerin Maja Haderlap. Der erstmals vergebene Max Frisch-Förderpreis in der Höhe von 10 000 Franken geht an Dorothee Elmiger. Die Preise werden am Sonntag, 16. September 2018, 11 Uhr, in einer öffentlichen Feier im Schauspielhaus Zürich übergeben. weiter »

Japan Foundation Übersetzerpreis an Michael Stein für die Neuübersetzung des «Kopfkissenbuchs» von Sei Shōnagon

verfasst am 31.10.2016 von

Seit 1999 verleiht das Japanische Kulturinstitut (The Japan Foundation) einen Übersetzerpreis in Höhe von 5000 Euro für das beste in den letzten drei Jahren aus der japanischen in die deutsche Sprache übersetzte und im deutschsprachigen Raum als Buch erschienene literarische Werk. weiter »


Aus dem LiteraturBlog - Archiv:

Peter Filzmaier: Der Zug der Lemminge

verfasst am 22.01.2011 von

Na super: wenn ich gewusst hätte, wie schlecht es mir morgen gehen wird, wäre ich heute nicht aufgestanden.  Jedenfalls erklärt uns Peter Filzmaier, wie schlecht es uns heute geht und wie viel schlechter es uns morgen gehen wird. Das kann schon deprimieren! weiter »


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