Über Literatur Blog

Von Leserinnen für LeserInnen: wir lesen, was uns interessiert und schreiben darüber. Ob Altes oder ganz Neues, vom Krimi bis zur zeitgenössischen Literatur, im Literatur Blog gibt es keine Einschränkung. Wir sind keinem Verlag und keiner Autorin, keinem Autor verpflichtet.

Seit Dezember 2008 veröffentlichen wir hier unsere sehr persönlichen Meinung zum Gelesenen. Das Literatur Blog bietet auch Raum für die Stellungnahmen unserer LeserInnen – Kommentare, Meinungen, Ergänzungen, Diskussionen – für alles ist Platz.

Viel Spaß dabei !

Die neuesten Buchbesprechungen

Voosen & Danielsson: Erzengel

Erzengel verfasst am 22.07.2018 von

Ein Fall, viele Fälle, die zusammen hängen: ein purer Zufall führt dazu, dass Ingrid Nyström einen alten Fall neu aufrollt. Eine Ungereimtheit in einem alten Bericht der Gerichtsmedizin, der den damaligen Befund “Selbstmord” nun unwahrscheinlich erscheinen lässt; ein verschwundener Akt im Polizeiarchiv; und eine verschwundene Leiche, statt dessen nur ein leeres Grab. weiter »

Éric Vuillard: Traurigkeit der Erde

Traurigkeit der Erde verfasst am 20.07.2018 von

Das Bild der Indianer wurde bei uns in Europa zu einem wesentlichen Teil geformt von Karl May, Hollywood-Western und – Buffalo Bill. Der Mann mit dem weißen Spitzbart war zur Jahrhundertwende von 19. zum 20 Jahrhundert der berühmteste Schausteller der Welt und ist bis heute ein Begriff. weiter »

Colin Dexter: Zuletzt gesehen in Kidlington

Zuletzt gesehen in Kidlington verfasst am 18.07.2018 von

Kidlington ist eine Stadt nahe Oxford, und der Wohnort von Valerie Taylor, die eines Tages verschwindet. Inspector Morse und sein Sergeant Lewis üben sich darin, das Verschwinden des Mädchens aufzuklären, und das dauert und dauert. Damit möchte ich die streckenweise Längen in diesem sonst spannenden Buches andeuten. weiter »

Robert Seethaler: Das Feld

Das Feld verfasst am 17.07.2018 von

Was für eine Vorstellung, was für eine tröstliche Perspektive. Nach dem Ende unseres Lebens bleiben uns noch unsere Gedanken und unsere Erinnerungen und wir blicken auf unser Leben zurück. weiter »

Hannes Leidinger, Verena Moritz, Berndt Schippler: Schwarzbuch der Habsburger

Schwarzbuch der Habsburger verfasst am 14.07.2018 von

Kontroversen vorprogrammiert: das wird wohl die häufigste Meldung gewesen sein, als dieses Buch im Jahr 2003 erschien. Denn hier geht es um nichts weniger, als den Mythos Habsburgs nachhaltig zurecht zu rücken. Zu zerstören mag ich nicht schreiben, denn im Titel steht ja “Schwarzbuch”; folgerichtig findet man überwiegend die negativen, die stillschweigend verdrängten Informationen aus den Jahrhunderten, in denen die Habsburger die Geschichte Europas (mit) bestimmten. weiter »

Wolfgang Burger: Die linke Hand des Bösen

Die linke Hand des Bösen verfasst am 10.07.2018 von

Wirklich sehr spannend! Im jetzt schon 14. Krimi aus der Alexander-Gerlach-Reihe kommt es zu einer Art Neustart: ein wenig härter und viel rasanter als die Vorgänger-Romane. weiter »

Alice Munro: Himmel und Hölle

Himmel und Hölle verfasst am 04.07.2018 von

Neun Erzählungen. 50, 80 Seiten lang, aber jede für sich fühlt sich an wie ein ganzer Roman. Alice Munro schreibt über Lebensabschnitte: sie steigt ein, als schon alles im Gange ist, verbleibt eine Weile und verlässt die Menschen, die Orte wieder, obwohl die Geschichte vielleicht noch gar nicht zu Ende ist. Es bleibt immer Raum, sich ein Davor und ein Danach selbst vorzustellen. weiter »

Sebastian Kretz: Unkraut

Unkraut verfasst am 02.07.2018 von

Für jeden Tag ein Kapitel. Mit Datum, damit dieser Eindruck entsteht, nach dem man meint, dass da beinhart ermittelt wird. 20,30 Seiten pro Tag und dabei geht – nicht viel  weiter; jedenfalls lange nichts, das den Aufdruck “Kriminalroman” auf dem Cover rechtfertigen würde. weiter »

Katharina Peters: Todeswoge

Todeswoge verfasst am 01.07.2018 von

Emma Klar ist eine ehemalige Polizistin, die als verdeckte Ermittlerin gearbeitet hat und die das zeitaufwändige Leben dieses Berufes aufgab, um als Privatdetektiven in Wismar zu arbeiten. Doch ruhiger wurde ihr Leben dadurch nicht. weiter »

Håkan Nesser: Die Fliege und Die Ewigkeit

Die Fliege und Die Ewigkeit verfasst am 25.06.2018 von

Hakan Nasser, einer meiner skandinavischen Lieblings-Krimiautoren, geht in diesem Buch einen ganz anderen Weg. Das Verbrechen ist nur oberflächlich behandelt, obwohl es der wesentliche Bestandteil im Leben Leons ist. Es wird zu Beginn des Buches wohl genannt, ebenso wie die von Leon verbüßte Haftstrafe. weiter »

Alle Buchbesprechungen: im Archiv »

News, Berichte, Informationen:

Phillip Roth gestorben

verfasst am 23.05.2018 von Phillip Roth

Wie verschiedene Medien berichten, ist Phillip Roth gestern im Alter von 85 Jahren gestorben. Mit “Nemesis” veröffentlichte Roth im Jahr 2010 seinen letzten Roman, im Jahr 2012 kündigte er an, sich als Schriftsteller aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen.  weiter »

Max Frisch-Preis 2018 für Maja Haderlap

verfasst am 11.01.2018 von Maja Haderlap

Die Stadt Zürich verleiht den mit 40 000 Franken dotierten Max Frisch-Preis 2018 an die österreichisch-slowenische Schriftstellerin Maja Haderlap. Der erstmals vergebene Max Frisch-Förderpreis in der Höhe von 10 000 Franken geht an Dorothee Elmiger. Die Preise werden am Sonntag, 16. September 2018, 11 Uhr, in einer öffentlichen Feier im Schauspielhaus Zürich übergeben. weiter »

Japan Foundation Übersetzerpreis an Michael Stein für die Neuübersetzung des «Kopfkissenbuchs» von Sei Shōnagon

verfasst am 31.10.2016 von

Seit 1999 verleiht das Japanische Kulturinstitut (The Japan Foundation) einen Übersetzerpreis in Höhe von 5000 Euro für das beste in den letzten drei Jahren aus der japanischen in die deutsche Sprache übersetzte und im deutschsprachigen Raum als Buch erschienene literarische Werk. weiter »



Aus dem LiteraturBlog - Archiv:

Jürgen Benvenuti: Harter Stoff

verfasst am 20.12.2012 von

Jerry hing jahrelang an der Nadel. Heroin war der Stoff, der ihn in Watte packte. „Harmlos“ dagegen sein heutiger Drogenkonsum: kiffen und hin und wieder gern auf einem LSD-Trip. Eines Tages, Jerry noch sehr umnebelt, meldet sich sein ehemaliger Schulkollege Paul bei ihm. Er bittet Jerry um Hilfe. Seine Freundin Simon ist verschwunden, abgetaucht im Wiener Untergrund. Eine angemessene Entlohnung vorausgesetzt, taucht Jerry wieder in das Wiener Drogenmilieu ab, um die junge Frau zu finden. weiter »


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