Andreas schreibt im LiteraturBlog

Bisher 761 Beiträge:

Goscinny & Uderzo: Der Kampf der Häuptlinge

Der Kampf der Häuptlinge verfasst am 20.01.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ja, ja, die Politik. Schon bei den Römern eine Spielwiese für Intrigen und Hinterlist. So wie auch hier, als endlich ein Weg gefunden werden soll, dieses lästige kleine Dorf in Gallien unter die Fittiche Roms zu bekommen. Wenn es schon nicht mit den klassisch-römischen Methoden funktioniert (ein paar Legionen, bumm, krach, fertig), dann eben mit List und Tücke. weiter »


Jasper Fforde: Eiswelt

Eiswelt verfasst am 17.01.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Würde man den aktuellen Zustand unserer Welt spiegelverkehrt sehen, dann könnte so etwas wie „Eiswelt“ dabei heraus kommen. Eiszeit im Winter statt Hitzewellen im Sommer, Gewicht zulegen, statt Kilos abspecken, Bevölkerungsknappheit statt Überbevölkerung (etc.). weiter »


H.G. Wells: Menschen, Göttern gleich

Menschen, Göttern gleich verfasst am 11.01.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Welche wunderbare Vorstellung: in einer Zukunft (oder in einer anderen Gegenwart) sind alle Menschen schön und niemand neidet dem anderen etwas, die Vernunft regiert und nicht die Ideologie. Wäre das nicht traumhaft? weiter »


Georges Simenon: Fremd im eigenen Haus

Fremd im eigenen Haus verfasst am 08.01.2019 von | 1 Kommentar

Nachdem seine Frau vor 18 Jahren das Haus verließ wurde Anwalt Hector Loursat immer mehr zum Sonderling: Eremit, Säufer, fremd mit der Welt, fremd mit den Menschen. Das große Haus bewohnt er mit seiner Tochter Nicole und der alten Haushälterin Fini – auch mit diesen beiden meidet er jeden Kontakt, wenn immer es möglich ist. weiter »


Maj Sjöwall & Per Wahlöö: Das Ekel aus Säffle

Das Ekel aus Säffle verfasst am 05.01.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Ekel aus Säffle: Opfer und Täter zugleich. Genauer gesagt: ein Täter, der am Ende zum Opfer seiner Taten wurde.

In einem Krankenhaus wird der Kommissar Stig Nyman ermordet. Niedergemetzelt ist die richtige Bezeichung für das, was der Täter mit einem Bajonett da im Krankenzimmer angerichtet hat. Sobald die Identität des Opfer geklärt ist, konzentrieren sich Martin Beck und seine Leute auf ein Motiv: Rache. weiter »


Alma Johanna Koenig: Schibes

Schibes verfasst am 03.01.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Schibes ist der Hund von Pawel, dem Schmied. Den kleinen Welpen hatte er geschenkt bekommen und nun waren sie schon drei Jahre lang durch gegenseitiges Vertrauen verbunden. Drei Jahre, bis eine fremde Frau vor der Hütte des Schmieds auftauchte. weiter »


Georges Simenon: Maigret als möblierter Herr

Georges Simenon: Maigret als möblierter Herr verfasst am 01.01.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Frau Maigret ist für einige Tage zu ihrer Schwester ins Krankenhaus gefahren, in Paris ist die Lage ruhig und Maigret fühlt sich ein wenig verloren in seiner Wohnung. Auch ein Streifzug durch Kino und Bars ändert daran nichts. Beinahe schon freudig nimmt er den Anruf aus dem Kommissariat entgegen – wenn es nur nicht darum ginge, dass sein enger Mitarbeiter Inspektor Janvier niedergeschossen wurde. weiter »


Judith Schalansky: Verzeichnis einiger Verluste

Verzeichnis einiger Verluste verfasst am 25.12.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die erste Herausforderung: in welches Genre ordnet sich dieses Buch ein? Es sind Fakten und Fiktionen. Durchmischt, bis die Grenzen dazwischen verschwinden. Es geht um Dinge und Lebewesen, Ereignisse und Landschaften, Gebäude und Kunstwerke. Zuordnung quasi unmöglich. weiter »


Goscinny & Uderzo: Asterix auf Korsika

Asterix auf Korsika verfasst am 21.12.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Mit Band 20 ist es Zeit, sich mit alten Freunden zu treffen: so tauchen viele gute, alte Freunde aus den älteren Abenteuern im Dorf auf, um beim „Jubelfest von Gergovia“ teilzunehmen. Höhepunkt des Festes ist dabei eine kleine Rauferei mit römischen Legionären, inklusive ein Römerlager zu Kleinholz machen. weiter »


Olivier Guez: Das Verschwinden des Josef Mengele

Das Verschwinden des Josef Mengele verfasst am 20.12.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Beklemmende an diesem Roman ist, dass er Raum gibt, sich das Unvorstellbare vorstellbar zu machen. In der Schilderung des Lebens des Josef Mengele (das Wort „Mensch“) möchte ich in diesem Zusammenhang nicht verwenden) ist einerseits über seine abwegige Geisteswelt zu lesen; und andereseits über die Nazi-Netzwerke und ihre Dulder und Förderer, die eine erfolgreiche Verfolgung dieses Verbrechers vereitelten. weiter »


Florian Illies: 1913 – Was ich unbedingt noch erzählen wollte

1913 - Was ich unbedingt noch erzählen wollte verfasst am 09.12.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

„Mehr davon!“ Das ist das Motto dieses Nachfolgebandes von „1913“ aus dem Jahr 2012. Wobei es wirklich sehr eng zu sehen ist: dieser Nachfolgeband könnte genauso gut auch der erste Band sein, so sehr sind beide in Stil und Aufbau ähnlich. weiter »


Martin Moser: Hoamatroas

Hoamatroas verfasst am 06.12.2018 von | 1 Kommentar

Eine Erwanderung Öberösterreichs. Für alle Nicht-OberösterreicherInnen: „Heimatreise“!

Als Wahl-Oberösterreicher habe ich in den vergangenen Jahren einiges vom Land mit Mountainbike oder zu Fuß erkundet; damit bin ich natürlich Teil der Zielgruppe dieses Buches. weiter »


Florian Illies: 1913

1913 Der Sommer des Jahrhunderts verfasst am 03.12.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Hätte sich die Geschichte so weiter entwickelt, wie es nach dem Jahr 1913 auch möglich gewesen wäre, so würde die Welt heute vielleicht ganz anders aussehen. Für sich alleine betrachtet, war dieses Jahr eines voller Veränderungen, Versprechen, Ideen und Visionen. Ein Brückenjahr zwischen Epochen, ein Aufeinandertreffen von alten Ritualen und progressiven Ideen. weiter »


Lena Greiner, Carola Padtberg: Verschieben Sie die Deutscharbeit – mein Sohn hat Geburtstag!

Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag! verfasst am 01.12.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Allseits bekannt sind die morgendlichen Staus vor Kindergärten und Schulen. Wenn Eltern ihr kleinen (und auch schon größeren) Lieblinge möglichst bis zur Türschnalle bringen möchten. Man möchte dem Nachwuchs die wilde Welt da draußen wohl ersparen und bringt ihn wohlbehütet von Tür zu Tür. weiter »


Alexander Lernet-Holenia: Ich war Jack Mortimer

Ich war Jack Mortimer verfasst am 23.11.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Dem Titel nach könnte er von Agatha Christie oder Arthus Conan Doyle sein; aber es ist Alexander Lernet-Holenia, der im Jahr 1933 diesen beinahe wahnwitzig zu nennenden Krimi schrieb. Wahnwitzig, ein bisschen verrückt und sehr temporeich! weiter »


Christopher Clark: Von Zeit und Macht

Von Zeit und Macht verfasst am 22.11.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Nicht einfach zu lesen und nicht einfach, darüber zu schreiben: Christopher Clark definiert Geschichte in diesem Buch aus einem anderen Blickwinkel, als man es gemeinhin in Geschichtsbüchern erwartet. Vier Abschnitte aus der Geschichte Preussens/Deutschlands dienen ihm dazu als Basis für den Versuch einer zeitlichen und historischen Einordnung der jeweiligen Protagonisten und deren Handlungen. weiter »


Andreas Eschbach: NSA – Nationales Sicherheits-Amt

NSA - Nationales Sicherheits-Amt verfasst am 21.11.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein spannendes Szenario: was wäre, wenn es schon zum Ende des 19. Jahrhunderts Computer gegeben hätte? Andreas Eschbach macht daraus eine neue Geschichte von Nazi-Deutschland und vom 2. Weltkrieg. weiter »


Goscinny & Uderzo: Asterix bei den Schweizern

Asterix bei den Schweizern verfasst am 20.11.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Druide, der sich seiner Standesehre bewusst ist, der macht keinen Unterschied zwischen Freund und Feind, wenn jemand um Hilfe bittet. Das ist in diesem Fall der von Caesar entsandte Steuerprüfer Incorruptus, der nach einem Anschlag beinahe sein Leben verliert. Der korrupte Statthalter möchte sich nämlich nur sehr, sehr ungern in die Bücher sehen lassen. weiter »


Bob Woodward: Furcht

Woodward: Furcht verfasst am 12.11.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ich weiß ja nicht, ob es jemals einen US-Präsidenten gegeben hat, über den schon in den ersten Monaten seiner Präsidentschaft so viele Bücher erschienen sind. Bücher über Donald Trump zu lesen ist dabei auch eine Mischung aus Masochismus und Sensationsgier. Während die täglichen Ausfälle dieses Lügenbarons Comedy-Qualität hätten, kämen sie nicht aus dem Mund eines Mannes mit so viel Einfluss, würde ich am liebsten nur diese eine Nachricht hören: dass man den Kerl aus dem Amt gejagt hat – aber wer folgt ihm dann nach? weiter »


Volker Kutscher: Marlow

Marlow verfasst am 11.11.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Deutschland im Sommer 1935: mehr als zwei Jahre sind die Nazis schon an der Macht und sie haben sich in einer Weise darin eingerichtet, dass jeder merken muss, dass sie nicht bereit sind, diese Macht jemals freiwillig wieder abzugeben. Alles ist von ihren Symbolen und den Anhängern durchdrungen. Geron Rath und seine seine Frau Charlotte leben als stille Gegner des Regimes in einer Welt, in der man niemandem mehr vertrauen kann, in der jeder, der ein falsches Wort über die Machthaber fallen lässt, von Nachbarn, Familienmitgliedern, Freunden oder zufälligen Zuhörern ganz schnell an die Gestapo verraten werden kann. weiter »


Lucas Harari: Der Magnet

Der Magnet verfasst am 09.11.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Architekturstudent Pierre ist fasziniert von der Therme in Vals im Kanton Graubünden. Unheimliches soll sich an diesem Ort zugetragen haben, an dem heute die vom schweizer Architekten Peter Zumthor entworfene Therme steht. weiter »


Manfred Flügge: Stadt ohne Seele

Stadt ohne Seele verfasst am 21.10.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Untertitel dieses Buches kann etwas in die Irre führen. Denn nicht nur das Wien im Jahr 1938 ist das Thema, nicht nur die Ereignisse rund um den „Anschluß“ und das Verhalten der Österreicherinnen und Österreicher an diesen verhängnisvollen Tagen stehen im Mittelpunkt. Der Bogen spannt sich von der Zeit der Monarchie bis nach dem Ende der Naziherrschaft. weiter »


Michael Hjorth, Hans Rosenfeldt: Die Opfer, die man bringt

Die Opfer, die man bringt verfasst am 16.10.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein toller Krimi: schwierige Polizeiarbeit und komplizierte Verhältnisse im und rund um das Ermittlerteam. Alles zusammen wird daraus ein oft packender, durchgehend aber fesselnder Roman mit dem Team der Reichsmordkommission.

Innerhalb weniger Tage werden in Uppsala zwei Frauen vergewaltigt und alles deutet auf einen Serientäter hin. weiter »


Alexander Lernet-Holenia: Der Baron Bagge

Der Baron Bagge verfasst am 12.10.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Jahr 1915, die Front im Osten. Baron Bagge ist Leutnant einer Reiterschwadron, steht unter dem Kommando des Rittmeisters Semler. Der Auftrag lautet, die Region in den Karpaten zu erkunden, herauszufinden, wo der Feind steht. Der Aufbruch der Truppe ist der Aufbruch in ein, in jeder Beziehung, unbekanntes Land. weiter »


Wolfgang Burger: Wen der Tod betrügt

Wen der Tod betrügt verfasst am 10.10.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zuerst einmal geht es darum festzustellen, ob überhaupt ein Verbrechen verübt wurde. Beim gemeinsamen Joggen mit seiner geliebten Theresa entdeckt Alexander Gerlach eine Leiche am Neckarufer. Juliana von Lembke, so hieß die Tote, hat sich von einer Brücke in den Fluß gestürzt, Selbstmord lautet der Befund der Gerichtmedizin und auf Selbstmord weisen auch alle Spuren hin. weiter »


Goscinny & Uderzo: Der Seher

Der Seher verfasst am 07.10.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Mitten im heftigsten Gewitter klopft es an die Tür von Majestix Hütte. Eine unheimliche Gestalt steht im Türrahmen und stellt sich als Seher vor. Gerade zur rechten Zeit für die Dorfbewohner, die gerade fürchten, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fallen könne. Der Seher verspricht ihnen baldige Besserung der Lage und wirklich, wenig später scheint schon wieder die Sonne. weiter »


Bernhard Aichner: Bösland

Bernhard Aichner: Bösland verfasst am 05.10.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Felix Kux und Ben. Die besten Freunde. Auf dem Dachboden, auf dem sich Bens Vater erhängte, ist ihr geheimes Reich. Früher wurde Ben hier, im Bösland, von seinem Vater geschlagen, jetzt ist es der Ort, an dem die beiden ihre Geheimnisse teilen, von dem aus sie auf die Welt da draussen blicken können. weiter »


Mechtild Borrmann: Grenzgänger

Grenzgänger verfasst am 03.10.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es ist eines der Markenzeichen von Metchild Borrmann-Romanen: Ereignisse aus der weiteren und Ereignisse aus der jüngeren Vergangenheit bewegen sich aufeinander zu; wie es begonnen hatte und wie sich später alles entwickelt hatte, wird nebeneinander erzählt. Womit wir beim anderen Markenzeichen angelangt sind: diese ungemein dichte, enorme spannungsgeladene Erzählweise, der man sich nicht entziehen kann und sich auch überhaupt nicht entziehen möchte. weiter »


Michal Hvorecky: Troll

Troll verfasst am 01.10.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Vor 15 Jahren hätte ich jeden ausgelacht, der eine beinahe weltumspannenden Renaissance der Nationalisten, der Rechtsextremen vorausgesagt hätte. Heute, im Jahr 2018, steht die Demokratie vor der Herausforderung, die Gegner der Demokratie mit demokratischen Mitteln abzuwehren. Denn genau hier liegt unser Problem: die Gegner bedienen sich ungeniert der demokratischen Mittel um an die Macht zu kommen. weiter »


Zsuzsa Selyem: Regen in Moskau

Regen in Moskau verfasst am 23.09.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein literarisches Puzzle, das sich aus vielen kleinen Geschichten zusammensetzt. Manche berührend, manche beklemmend, manche erheiternd, manche traurig, manche alles zugleich – aber alle großartig, wie sie Stimmungen erzeugen, wie sie, jede für sich, einen Puzzlestein erzählen. weiter »



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