Andreas schreibt im LiteraturBlog

Bisher 751 Beiträge:

Florian Illies: 1913 – Was ich unbedingt noch erzählen wollte

1913 - Was ich unbedingt noch erzählen wollte verfasst am 09.12.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

“Mehr davon!” Das ist das Motto dieses Nachfolgebandes von “1913” aus dem Jahr 2012. Wobei es wirklich sehr eng zu sehen ist: dieser Nachfolgeband könnte genauso gut auch der erste Band sein, so sehr sind beide in Stil und Aufbau ähnlich. weiter »


Martin Moser: Hoamatroas

Hoamatroas verfasst am 06.12.2018 von | 1 Kommentar

Eine Erwanderung Öberösterreichs. Für alle Nicht-OberösterreicherInnen: “Heimatreise”!

Als Wahl-Oberösterreicher habe ich in den vergangenen Jahren einiges vom Land mit Mountainbike oder zu Fuß erkundet; damit bin ich natürlich Teil der Zielgruppe dieses Buches. weiter »


Florian Illies: 1913

1913 Der Sommer des Jahrhunderts verfasst am 03.12.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Hätte sich die Geschichte so weiter entwickelt, wie es nach dem Jahr 1913 auch möglich gewesen wäre, so würde die Welt heute vielleicht ganz anders aussehen. Für sich alleine betrachtet, war dieses Jahr eines voller Veränderungen, Versprechen, Ideen und Visionen. Ein Brückenjahr zwischen Epochen, ein Aufeinandertreffen von alten Ritualen und progressiven Ideen. weiter »


Lena Greiner, Carola Padtberg: Verschieben Sie die Deutscharbeit – mein Sohn hat Geburtstag!

Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag! verfasst am 01.12.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Allseits bekannt sind die morgendlichen Staus vor Kindergärten und Schulen. Wenn Eltern ihr kleinen (und auch schon größeren) Lieblinge möglichst bis zur Türschnalle bringen möchten. Man möchte dem Nachwuchs die wilde Welt da draußen wohl ersparen und bringt ihn wohlbehütet von Tür zu Tür. weiter »


Alexander Lernet-Holenia: Ich war Jack Mortimer

Ich war Jack Mortimer verfasst am 23.11.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Dem Titel nach könnte er von Agatha Christie oder Arthus Conan Doyle sein; aber es ist Alexander Lernet-Holenia, der im Jahr 1933 diesen beinahe wahnwitzig zu nennenden Krimi schrieb. Wahnwitzig, ein bisschen verrückt und sehr temporeich! weiter »


Christopher Clark: Von Zeit und Macht

Von Zeit und Macht verfasst am 22.11.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Nicht einfach zu lesen und nicht einfach, darüber zu schreiben: Christopher Clark definiert Geschichte in diesem Buch aus einem anderen Blickwinkel, als man es gemeinhin in Geschichtsbüchern erwartet. Vier Abschnitte aus der Geschichte Preussens/Deutschlands dienen ihm dazu als Basis für den Versuch einer zeitlichen und historischen Einordnung der jeweiligen Protagonisten und deren Handlungen. weiter »


Andreas Eschbach: NSA – Nationales Sicherheits-Amt

NSA - Nationales Sicherheits-Amt verfasst am 21.11.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein spannendes Szenario: was wäre, wenn es schon zum Ende des 19. Jahrhunderts Computer gegeben hätte? Andreas Eschbach macht daraus eine neue Geschichte von Nazi-Deutschland und vom 2. Weltkrieg. weiter »


Goscinny & Uderzo: Asterix bei den Schweizern

Asterix bei den Schweizern verfasst am 20.11.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Druide, der sich seiner Standesehre bewusst ist, der macht keinen Unterschied zwischen Freund und Feind, wenn jemand um Hilfe bittet. Das ist in diesem Fall der von Caesar entsandte Steuerprüfer Incorruptus, der nach einem Anschlag beinahe sein Leben verliert. Der korrupte Statthalter möchte sich nämlich nur sehr, sehr ungern in die Bücher sehen lassen. weiter »


Bob Woodward: Furcht

Woodward: Furcht verfasst am 12.11.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ich weiß ja nicht, ob es jemals einen US-Präsidenten gegeben hat, über den schon in den ersten Monaten seiner Präsidentschaft so viele Bücher erschienen sind. Bücher über Donald Trump zu lesen ist dabei auch eine Mischung aus Masochismus und Sensationsgier. Während die täglichen Ausfälle dieses Lügenbarons Comedy-Qualität hätten, kämen sie nicht aus dem Mund eines Mannes mit so viel Einfluss, würde ich am liebsten nur diese eine Nachricht hören: dass man den Kerl aus dem Amt gejagt hat – aber wer folgt ihm dann nach? weiter »


Volker Kutscher: Marlow

Marlow verfasst am 11.11.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Deutschland im Sommer 1935: mehr als zwei Jahre sind die Nazis schon an der Macht und sie haben sich in einer Weise darin eingerichtet, dass jeder merken muss, dass sie nicht bereit sind, diese Macht jemals freiwillig wieder abzugeben. Alles ist von ihren Symbolen und den Anhängern durchdrungen. Geron Rath und seine seine Frau Charlotte leben als stille Gegner des Regimes in einer Welt, in der man niemandem mehr vertrauen kann, in der jeder, der ein falsches Wort über die Machthaber fallen lässt, von Nachbarn, Familienmitgliedern, Freunden oder zufälligen Zuhörern ganz schnell an die Gestapo verraten werden kann. weiter »


Lucas Harari: Der Magnet

Der Magnet verfasst am 09.11.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Architekturstudent Pierre ist fasziniert von der Therme in Vals im Kanton Graubünden. Unheimliches soll sich an diesem Ort zugetragen haben, an dem heute die vom schweizer Architekten Peter Zumthor entworfene Therme steht. weiter »


Manfred Flügge: Stadt ohne Seele

Stadt ohne Seele verfasst am 21.10.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Untertitel dieses Buches kann etwas in die Irre führen. Denn nicht nur das Wien im Jahr 1938 ist das Thema, nicht nur die Ereignisse rund um den “Anschluß” und das Verhalten der Österreicherinnen und Österreicher an diesen verhängnisvollen Tagen stehen im Mittelpunkt. Der Bogen spannt sich von der Zeit der Monarchie bis nach dem Ende der Naziherrschaft. weiter »


Michael Hjorth, Hans Rosenfeldt: Die Opfer, die man bringt

Die Opfer, die man bringt verfasst am 16.10.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein toller Krimi: schwierige Polizeiarbeit und komplizierte Verhältnisse im und rund um das Ermittlerteam. Alles zusammen wird daraus ein oft packender, durchgehend aber fesselnder Roman mit dem Team der Reichsmordkommission.

Innerhalb weniger Tage werden in Uppsala zwei Frauen vergewaltigt und alles deutet auf einen Serientäter hin. weiter »


Alexander Lernet-Holenia: Der Baron Bagge

Der Baron Bagge verfasst am 12.10.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Jahr 1915, die Front im Osten. Baron Bagge ist Leutnant einer Reiterschwadron, steht unter dem Kommando des Rittmeisters Semler. Der Auftrag lautet, die Region in den Karpaten zu erkunden, herauszufinden, wo der Feind steht. Der Aufbruch der Truppe ist der Aufbruch in ein, in jeder Beziehung, unbekanntes Land. weiter »


Wolfgang Burger: Wen der Tod betrügt

Wen der Tod betrügt verfasst am 10.10.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zuerst einmal geht es darum festzustellen, ob überhaupt ein Verbrechen verübt wurde. Beim gemeinsamen Joggen mit seiner geliebten Theresa entdeckt Alexander Gerlach eine Leiche am Neckarufer. Juliana von Lembke, so hieß die Tote, hat sich von einer Brücke in den Fluß gestürzt, Selbstmord lautet der Befund der Gerichtmedizin und auf Selbstmord weisen auch alle Spuren hin. weiter »


Goscinny & Uderzo: Der Seher

Der Seher verfasst am 07.10.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Mitten im heftigsten Gewitter klopft es an die Tür von Majestix Hütte. Eine unheimliche Gestalt steht im Türrahmen und stellt sich als Seher vor. Gerade zur rechten Zeit für die Dorfbewohner, die gerade fürchten, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fallen könne. Der Seher verspricht ihnen baldige Besserung der Lage und wirklich, wenig später scheint schon wieder die Sonne. weiter »


Bernhard Aichner: Bösland

Bernhard Aichner: Bösland verfasst am 05.10.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Felix Kux und Ben. Die besten Freunde. Auf dem Dachboden, auf dem sich Bens Vater erhängte, ist ihr geheimes Reich. Früher wurde Ben hier, im Bösland, von seinem Vater geschlagen, jetzt ist es der Ort, an dem die beiden ihre Geheimnisse teilen, von dem aus sie auf die Welt da draussen blicken können. weiter »


Mechtild Borrmann: Grenzgänger

Grenzgänger verfasst am 03.10.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es ist eines der Markenzeichen von Metchild Borrmann-Romanen: Ereignisse aus der weiteren und Ereignisse aus der jüngeren Vergangenheit bewegen sich aufeinander zu; wie es begonnen hatte und wie sich später alles entwickelt hatte, wird nebeneinander erzählt. Womit wir beim anderen Markenzeichen angelangt sind: diese ungemein dichte, enorme spannungsgeladene Erzählweise, der man sich nicht entziehen kann und sich auch überhaupt nicht entziehen möchte. weiter »


Michal Hvorecky: Troll

Troll verfasst am 01.10.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Vor 15 Jahren hätte ich jeden ausgelacht, der eine beinahe weltumspannenden Renaissance der Nationalisten, der Rechtsextremen vorausgesagt hätte. Heute, im Jahr 2018, steht die Demokratie vor der Herausforderung, die Gegner der Demokratie mit demokratischen Mitteln abzuwehren. Denn genau hier liegt unser Problem: die Gegner bedienen sich ungeniert der demokratischen Mittel um an die Macht zu kommen. weiter »


Zsuzsa Selyem: Regen in Moskau

Regen in Moskau verfasst am 23.09.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein literarisches Puzzle, das sich aus vielen kleinen Geschichten zusammensetzt. Manche berührend, manche beklemmend, manche erheiternd, manche traurig, manche alles zugleich – aber alle großartig, wie sie Stimmungen erzeugen, wie sie, jede für sich, einen Puzzlestein erzählen. weiter »


Daniel Glattauer: Vier Stern Stunden

Vier Stern Stunden verfasst am 21.09.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Kein Zweifel: das kann er, der Glattauer. Eine Komödie so reif für die Bühne zu schreiben, dass man beinahe kein Theater, keine Schauspieler braucht, weil die Bilder, die Bühne, das Publikum und das Stück schon beim Lesen direkt Bilder im Kopf erzeugen. weiter »


Wolf Haas: Junger Mann

Junger Mann verfasst am 19.09.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

So sehr ich mich auf dieses neue Buch von Wolf Haas gefreut habe, so schwer fällt es, mir eine Meinung darüber zu bilden. Denn gegenüber seinem letzten Roman “Die Verteidigung der Missionarsstellung” – ein wirklich großartiges Buch – fehlt diesem ein wenig das Herausragende. weiter »


Nathalie Boegel: Berlin – Hauptstadt des Verbrechens

Hauptstadt des Verbrechens verfasst am 17.09.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Weimarer Republik überdauert nur 14 Jahre – 14 turbulente, verwirrende, chaotische Jahre. Zwischen Revolutionen und Inflation, Gewalt und Ausschweifungen erlebten die Menschen ein stetes Auf und Ab.

Berlin war dabei der Brennpunkt innerhalb Deutschlands, in keiner anderen Stadt des Landes lebte es sich in dieser kurzen Zeitspanne auch nur annähernd so intensiv. weiter »


Éric Vuillard: Kongo

Kongo verfasst am 16.09.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Im Jahr 1884 trafen in Berlin die Vertreter von 14 Staaten zusammen und das zu verteilen, was keinem einzigen von ihnen gehörte: Afrika. Die Europäer (und die ebenfalls beteiligten Vereinigten Staaten) gefielen sich in ihrem Selbstverständnis als die Beherrscher des Erdballs. weiter »


Bernhard Kegel: Ausgestorben, um zu bleiben

Ausgestorben um zu bleiben verfasst am 14.09.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Geschichte der Dinosaurier und die Geschichte ihrer Erforschung. In diesem Buch wird beides zu einem spannenden und sehr verständlichen Ganzen zusammen gefasst. Womit man sich auf dem aktuellen Stand der Forschung befindet – jedenfalls jenem, der im April 2018, dem Erscheinungstermin des Buches – gerade letztgültig war.

Denn die Erforschung der Dinosaurier ist keine gerade Linie. weiter »


Goscinny & Uderzo: Asterix in Spanien

Asterix in Spanien verfasst am 12.09.2018 von | 2 Kommentare

Nach dem für mich sehr enttäuschenden derzeit neuesten Band 37 (aus der Feder von Ferri & Conrad) habe ich mir einen der alten Asterix-Bände bestellt. Aus der Zeit, als noch Goscinny & Uderzo gemeinsam daran arbeiteten. Damit ich mit der Asterix-Welt wieder versöhnt sein kann. weiter »


Maj Sjöwall, Per Wahlöö: Und die Großen lässt man laufen

Und die Großen lässt man laufen verfasst am 08.09.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Schweden im Sommer 1969: das ganze Land ist im Sommermodus und stöhnt unter der Hitze. Wer kann, nimmt Urlaub, flieht aus der stickigen Luft der Städte. So sind stapeln sich vor den  wenigen, die bei der Polizei nicht gerade auf Urlaub sind, die Fälle, denn die kleinen und großen Verbrecher machen nie Urlaub.

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Lutz Wilhelm Kellerhoff: Die Tote im Wannsee

Die Tote im Wannsee verfasst am 03.09.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Berlin im Jahr 1968: Eine Stadt, eine Insel inmitten der DDR, umgeben und von der Welt abgeschnitten durch die sechs Jahre zuvor errichtete Mauer. Berlin ist zu dieser Zeit so etwas wie der Leuchtturm des demokratischen Westens im kommunistischen Osten und zugleich die Spielwiese der Geheimdienste, das Einfallstor der Agenten. weiter »


Patrick Modiano: Schlafende Erinnerungen

Schlafende Erinnerungen verfasst am 01.09.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Großmeister der Erinnerung in der Literatur: Patrick Modiano veröffentlich eine kleine Novelle, die unverkennbar seine gewohnte Handschrift trägt. Modiano, wie er immer war und wie er scheinbar immer sein wird. weiter »


Jan Jacobs Mulder: Joseph, der schwarze Mozart

Joseph, der schwarze Mozart verfasst am 31.08.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Er war Zeitgenosse und Freund Mozarts, Haydens, Glucks. Er kannte König Ludwig XVI und Marie Antoinette. Er war Geiger, Komponist, Dirigent, meisterhafter Fechter, Reiter und berühmter Athlet. Und er selbst, als Mann mit dunkler Hautfarbe, war eine unübersehbare Erscheinung in den Hauptstädten Europas.

Aber wer hat jemals etwas von Joseph Bologne, Chevalier de Saint-Georges gehört? weiter »



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