Andreas schreibt im LiteraturBlog

Bisher 934 Beiträge:

Arthur Conan Doyle: Der Hund der Baskervilles

Arthur Conan Doyle: Der Hund der Baskervilles verfasst am 03.08.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Namen „Baskerville“ und „Dartmoor“: untrennbar mit Sherlock Holmes verbunden. Der Hund der Baskervilles ist vielleicht Arthur Conan Doyles bekanntester Roman, der, ein nicht so sehr  bekannter Umstand, einen Sherlock Holmes zum Hauptdarsteller hat, den sein Autor und Erfinder bereits hatte sterben lassen.

Was nicht so sehr bekannt sein dürfte: Sherlock Holmes‘ literarisches Detektivleben endete bereits im Jahr 1893. Für „Der Hund der Baskervilles“ ließ ihn Doyle im Jahr 1902 auferstehen, der große Erfolg des Romanes gab ihm recht. weiter »


Clemens Berger: Der Präsident

Clemens Berger: Der Präsident verfasst am 01.08.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es wäre auch der Buchtitel „Der Mann, der Ronald Reagan war“ passend, denn Jay Immer IST bis zu einem gewissen Grad Ronald Reagan – äußerlich auf jeden Fall!

Als Nachkomme von aus dem Burgenland emigrierter Österreichern trägt er den Namen Julius Imre, was es seinen Mitbürgerinnen in den USA aber fast unmöglich macht, seinen Namen korrekt auszusprechen. weiter »


Joe Fischler: Der Tote im Schnitzelparadies

Joe Fischler: Der Tote im Schnitzelparadies verfasst am 30.07.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es beginnt mit einem geographischen Bauchfleck. Denn dass Arno Bussi (ja, so heisst der Mann) von seiner Wohnung am Alsergrund aus hinter dem Stephansdom den Wienerwald sehen kann, das ist ganz und gar unmöglich – der liegt nämlich genau in der entgegengesetzten Richtung (also einer der beiden; oder die Wohnung liegt nicht am Alsergrund). Ist das ein böses Omen für den Rest des Krimis? weiter »


Charles M. Schulz: Peanuts Werkausgabe 5: 1959 – 1960

Charles M. Schulz: Peanuts Werkausgabe 5: 1959 - 1960 verfasst am 28.07.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

1959 ist das zehnte Jahr der Peanuts.

Sehr zu meiner Freude spielt Snoopy, der Beagle, nun eine weitaus größere Rolle als zu Beginn der Serie. Wie Schulz den kleinen Hund denken lässt, wie er Snoopy die Welt betrachten lässt – das ist eine ganz großartige Schilderung dessen, was Menschen oft denken, wie Hunde denken und fühlen, wenn man ihnen zusieht. weiter »


Leo Perutz: Der Marques de Bolibar

Der Marques de Bolibar verfasst am 26.07.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Eduard von Jochberg ist 18 Jahre alt, Leutnant , als er mit seinem Regiment an der Seite der napoleonschen Truppen in Spanien kämpft. Er überlebte die Vernichtung seines Regiments, ein Ereigniss, dessen genaue Umstände lange Zeit verborgen geblieben waren. weiter »


M.O.R.I.A.R.T.Y.: Das mechanische Imperium

M.O.R.I.A.R.T.Y.: Das mechanische Imperium verfasst am 24.07.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Sherlock Holmes trifft Dr. Jekyll & Mr. Hyde- auch das wäre ein möglicher Titel dieser Graphic Novel. Denn im London des Jahres 1899 treffen die Titelfiguren aus gleich mehreren Universen zusammen. weiter »


Friedrich Glauser: Wachtmeister Studer

Friedrich Glauser: Wachtmeister Studer verfasst am 21.07.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Friedrich Glauser wurde zwar in Österreich geboren, beim Schreiben hat sich aber sichtlich das Schweizerische, das er von seinem schweizer Vater ererbt hatte, durchgesetzt: bedächtig, langsam – also genau so, wie man es von einem klischeehaften Schweizer erwartet. weiter »


Bart Van Loo: Burgund. Das verschwundene Reich

Bart Van Loo: Burgund verfasst am 18.07.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Burgund: alleine schon der Name lässt an die Nibelungen denken, an die klassischen Sagen mit Siegfried, Gunther und Etzel. Ein Land, das uns aus Legenden, über 1500 Jahre nach den darin erzählten Ereignissen, noch immer ein Begriff ist.

Burgund ist aber auch ein Reich, das über Jahrhunderte hinweg im Zentrum geschichtsbewegender Ereignisse stand, ein Reich, das am Ende zwischen den Großmächten im Osten und im Westen nicht mehr bestehen konnte und vor mehr als 600 Jahren von den Landkarten verschwand. weiter »


Remigiusz Mróz: Bis zum Ende

Remigiusz Mróz: Bis zum Ende verfasst am 15.07.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Fortsetzung von „Die kalten Sekunden“. Wer diesen ersten Teil nicht nur gelesen, sondern auch noch detailliert in Erinnerung hat, ist beim Lesen dieses zweiten Teiles definitiv im Vorteil. Denn eines ist sicher: dieser Thriller ist sehr bewusst verwirrend und man kann froh sein, zumindest ein paar der Zusammenhänge gleich zu verstehen. weiter »


Herman Melville: Bartleby, der Schreiber

Bartleby, der Schreiber verfasst am 12.07.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein seltsamer junger Mann, den der New Yorker Anwalt angestellt hat. Es musste sein, das Mehr an Arbeit in der Kanzlei erforderte es, einen dritten Kopisten einzustellen. Einen also, der es versteht, Akten akribisch zu kopieren, Wort für Wort. Neben den beiden anderen Kopisten, die schon lange für den Anwalt arbeiteten und mit deren Launen er gelernt hatte, umzugehen, entpuppte sich dieser junge Mann, Bartleby eben, als ganz spezieller Fall. weiter »


Roberto Bolaño: Monsieur Pain

Roberto Bolaño: Monsieur Pain verfasst am 09.07.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der frühe Tod Bolaños im Jahr 2003 brachte es mit sich, dass viele seiner Werke noch unveröffentlicht waren, als er starb. So ist es möglich, dass noch immer Romane neu erscheinen, teilweise sind es aber auch nur erste Ausgaben in deutscher Sprache. Nachdem er Weltruhm erst posthum mit der Veröffentlichung von „2666“ erlangte, wurde jede weitere Neuveröffentlichung von der wachsenden Fangemeinde mit Ungeduld erwartet. weiter »


Georges Simenon: Chez Krull

Chez Krull verfasst am 06.07.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Besondere an diesem Roman ist das Jahr seines Erscheinens: 1939. Vor diesem Hintergrund muss man die Themen Fremdenfeindlichkeit und Vorurteile verstehen, das Georges Simenon hier in den Mittelpunkt stellt. Während zur selben Zeit im Nachbarland Deutschland die Fremdenfeindlichkeit, der Rassimus und der Antisemitismus zur Staatspolitik wurden, erzählt „Chez Krull“ von den Anfeindungen, mit denen sich Einwanderer aus Deutschland in Frankreich konfrontiert sehen. weiter »


Alex Beer: Das schwarze Band

Alex Beer: Das schwarze Band verfasst am 03.07.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Was über diesen Roman zu sagen ist: 1. Nach 348 Seiten ist er leider schon zu Ende. 2. Es hätten noch viele Seiten mehr sein können, denn es ist 3. aufregend, spannend und versetzt die Leserin/den Leser zurück in das Jahr 1921, man hat das Gefühl, diese Zeit mitzuerleben.

Als Kriminalinspektor August Emmerich bei einem offiziellen Empfang über den neuen Bundeskanzler Johann Schober nicht gerade schmeichelhaft herzieht, hört der Betroffene leider alles mit. weiter »


Kate Siber: Walks of a Lifetime

Walks of a Lifetime verfasst am 01.07.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Fernweh garantiert! Der Wermutstropfen dabei: man wird es nie schaffen alle diese tollen Ort auf der Welt zu besuchen; dafür reicht ein einziges Leben einfach nicht aus.

„Walks of a Liftetime“ zeigt Wanderungen und Touren auf allen Kontinenten. weiter »


Winston S. Churchill: Der zweite Weltkrieg – Triumph und Tragödie

Winston S. Churchill: Der zweite Weltkrieg verfasst am 26.06.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Winston Churchills Memoiren sind ein Mammutwerk. In sechs Bänden (bestehend aus jeweils 2 Büchern) berichtet Churchill über die Zeit zwischen 1919 und 1945. Ein Geschichtsbericht aus erster Quelle, der mehrere tausend Seiten umfasst. weiter »


Voosen & Danielsson: Die Taten der Toten

Voosen & Danielsson: Die Taten der Toten verfasst am 23.06.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

„Die Taten der Toten“ ist ein Mischung aus historischen Ereignissen und einer fiktiven Handlung: der Mord am schwedischen Ministerpräsidenten Olof Palme im Jahr 1986 ist der unmittelbare Anlass für die Ermittlungen, mit denen Ingrid Nyström ihr Team befasst. Dieser Roman ist damit die Fortsetzung der dramatischen Ereignisse in den Vorgänger-Romanen und verspricht, viele Fragen zu beantworten. weiter »


Johannes Sachslehner: Hitlers Mann im Vatikan

Hitlers Mann im Vatikan verfasst am 17.06.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es gibt da etwas, das ich nicht verstehe: wie kann jemand, der für sich in Anspruch nimmt, dem christlichen Glauben zu folgen, der dazu noch als Priester nach dem christlichen Glauben lebt, ein Rassist, Antisemit und Unterstützer des Nationalsozialismus sein? weiter »


Cay Rademacher: Verlorenes Vernègues

Cay Rademacher: Verlorenes Vernègues verfasst am 13.06.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es muss ja nicht immer von Beginn an um Mord- und Totschlag gehen (wobei „von Beginn an“ der entscheidende Hinweis ist). Denn Roger Blanc wird mit seinen Kolleginnen und Kollegen in den Ort Vernègues geschickt, wo es ein Wolfsrudel anscheinend auf die Schafe abgesehen hat. Wenn es sonst schon keine „menschlichen“ Verbrechen gibt, ist die Angelegenheit für die Gendarmen zumindest eine Ablenkung vom eintönigen Alltag. weiter »


Leo Perutz: Wohin rollst du, Äpfelchen …

Wohin rollst du, Äpfelchen ... verfasst am 11.06.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Manche kommen aus dem Krieg zurück und finden in ihr normales Leben zurück. Manche kehren zurück, bleiben aber für immer im Krieg und seinen Schrecken gefangen.

Im Kriegsgefangenenlager in Sibirien schwören die fünf Kameraden einen heiligen Eid, sich nach dem Krieg an dem brutalen Lagerkommandanten Seljukow zu rächen. An dem Mann, der für Tod, Krankheit und Leid der Gefangenen verantwortlich ist. weiter »


James Baldwin: Nach der Flut das Feuer

James Baldwin: Nach der Flut das Feuer verfasst am 09.06.2020 von | 1 Kommentar

Im Jahr 2008 stürmte ein Mann namens Barack Obama ins Weiße Haus und die ganze Welt war begeistert. „Yes we can!“ schien zu heißen, dass wir das Alte überwinden können und die Menschen, die Amerikaner, einen weiten moralischen Sprung nach vorne machen könnten. weiter »


F. Scott Fitzgerald: Der große Gatsby

F. Scott Fitzgerald: Der große Gatsby verfasst am 07.06.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es ist wie eine Zeitreise: zurück in die 1920er, als die Herren weißen Anzüge trugen und Gamaschen an den Schuhe, als die Damen die Haar kurz und die Zigarettenspitzen lang trugen, als die Cabrios mit Weißwandreifen unterwegs waren, als die Schwarze Freitag noch in weiter Ferne war. weiter »


Martin Grassberger: Das leise Sterben

Martin Grassberger: Das leise Sterben verfasst am 05.06.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Wissenschaftsbuch des Jahres 2020 in der Kategorie Naturwissenschaft/Technik!

Wer in einer Großstadt wohnt, wird wahrscheinlich ein gänzlich anderes Bild von unserer Umwelt und im Speziellen von der „Kulturlandschaft“ haben als jemand, der in einer Kleinstadt oder am Land“ wohnt. Denn, das ist die sehr betrübliche Erkenntnis: nur weil etwas grün und frisch aussieht, muss es noch lang nicht gesund sein. weiter »


Manfred Wieninger: Sportmärchen

Manfred Wieninger: Sportmärchen verfasst am 03.06.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das ist jetzt ganz neu für mich: Märchen, geschrieben von Manfred Wieninger. Nach Krimis und historischen Romanen jetzt also Märchen. Und was sind überhaupt „Sportmärchen“? weiter »


William Melvin Kelley: Ein anderer Takt

William Melvin Kelley: Ein anderer Takt verfasst am 01.06.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wenn man die Frage stellt, ob die Sklaverei abgeschafft wurde, dann wird wohl jede und jeder dies uneingeschränkt bejahen. Für die Vereinigten Staaten würde das bedeuten, dass mit dem Ende des Bürgerkrieges im Jahr 1865 auch das Ende der Sklaverei im „Land of the free and home of the brave“ gekommen wäre.

Als der junge Autor William Melvin Kelley im Jahr 1962, also fast einhundert Jahre später, seinen Debütroman „A Different Drummer/Ein anderer Takt“ veröffentlichte, war die Sklaverei  als Form der Leibeigenschaft zwar verschwunden, in den Köpfen und auf den Straßen aber war sie genauso präsent wie eh und je. weiter »


Dave Eggers: Die Parade

Dave Eggers: Die Parade verfasst am 29.05.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zwei Männer mit dem Auftrag, vom Süden in den Norden des Landes eine neue Straße zu asphaltieren. Die beiden Landesteile leben erst seit kurzer Zeit in Frieden, der Bürgerkrieg zwischen dem reichen Norden und dem armen Süden hat tiefe Spuren hinterlassen. Die beiden Männen nennen sich Vier und Neun, zur Sicherheit verwenden sie nicht ihre richtigen Namen, denn man weiß nie, was in so einem fremden Land passieren kann. weiter »


Peanuts Werkausgabe 1: 1950 – 1952

Peanuts Werkausgabe 1: 1950 - 1952 verfasst am 27.05.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Charlie Brown, Snoopy, Lucy, Schröder, Linus … vor 70 Jahren kamen die „Peanuts“ auf die Welt. Auch wenn Charles M. Schulz, ihr Schöpfer, leider schon im Jahr 2000 gestorben ist, so sind seine Figuren heute genauso präsent und zeitgemäß wie damals. weiter »


Georges Simenon: Maigrets Jugendfreund

Georges Simenon: Maigrets Jugendfreund verfasst am 21.05.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Auftauchen seines ehemaligen Schulkameraden Leon Florentin erfreut Maigret nicht im Geringsten. Im Gegenteil, mit dem großgewachsenen Mann, der in seinem Büro erscheint, verbinden ihn eher unangenehme Erinnerungen, Freundschaft gab es zwischen den beiden nie. weiter »


Antonio Scurati: M. Der Sohn des Jahrhunderts

M. Der Sohn des Jahrhunderts verfasst am 18.05.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Machtergreifung, betrachtet und beschrieben wie aus der Perspektive eines Beobachters, direkt aus dem Inneren der Ereignisse: der Aufstieg Mussolinins von einer gescheiterten Randfigur der Geschichte zum faschistischen Diktator Italiens wird von Antonio Scurati in einer Weise erzählt, die es die Leserin/den Leser hautnah begreifen lässt, wie dieser Aufstieg überhaupt möglich war und wie er sich vollzog. weiter »


Éric Vuillard: Der Krieg der Armen

Der Krieg der Armen verfasst am 16.05.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zum Ende des Mittelalters hatte die Kirche bereits rund eintausend Jahre lang an ihrem Status der Unfehlbarkeit gearbeitet. Jahrhunderte, die dazu führten, dass sich die Kirchenfürsten immer  weiter vom ursprünglichen Gedanken des Christentums entfernten. Die Zeit war reif für Reformatoren und Revolutionäre, die gegen die Allmacht der Kirche und des Adels aufstanden. weiter »


Leo Perutz: Der schwedische Reiter

Leo Perutz: Der schwedische Reiter verfasst am 12.05.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Edelmann und der Dieb: ein Märchen, Gleichnis, Liebesroman, historischer Roman. Angesiedelt in der Mitte des 18. Jahrhunderts, geschrieben in ungewohnter Sprache, die wohl unterstreichen soll, dass dies eine Erzählung über Ereignisse ist, die ein paar Jahrhunderte zurück liegen.

Kein Roman, in den man sich gleich verlieben wird, dazu ist er zu spröde, zu verwunden. weiter »




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