Romane

Buchbesprechungen, News

(400 Beiträge in dieser Rubrik)

Paul Auster: Sunset Park

verfasst am 24.07.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es ist das Jahr, in dem der verlogene Fundamentalismus der Herren George W.Bush und Dick Cheney endlich beginnen konnte, im Dunkel der (schnell zu vergessenden) Geschichte zu versinken. Das Jahr 2008, in dem ein Ruck durch Amerika ging und die meisten begeistert „Yes we Can“ riefen und neue Hoffnung schöpften. weiter »


Liza Marklund: Der Rote Wolf

verfasst am 21.07.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Annika Bengtzon arbeitet als freie Journalistin beim „Abendblatt“. Trotz traumatischer Erlebnisse und deren Folgen – sie hört Engel singen und das löst Panikattacken aus – widmet sie sich neuerdings dem Thema Terrorismus in Schweden. Dabei liegt im Fokus ihres Interesses der Anschlag auf den Fliegerhorst F21 im Jahr 1969 und der Umgang des Militärs, das damals alle Informationen aufgrund notwendiger Geheimhaltung zurückhielt. weiter »


John Niven: Gott bewahre

verfasst am 19.07.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Im Jahr 2011 scheint Gott aus allen Wolken zu fallen. Während seines Angelurlaubs hat ER seine Agenden an sein Management übertragen. Auf der Erde schaut es gar nicht gut aus. Genozid, Hungersnöte, Ozonloch, Kriege, Taliban, ethnische Säuberungen und, und, und. Das war nicht sein Plan! weiter »


Joseph Roth: Das Spinnennetz

verfasst am 17.07.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Blick auf eine Zeit, in der Hass und Ziellosigkeit die schlimmsten Instinkte der Menschen hervorriefen. Theodor Lohse steht als Beispiel für viele, die für ihr eigenes Versagen die anderen – die Russen, die Kommunisten, die Sozialisten, die Juden – verantwortlich machten und daraus die Legitimation für den Aufbau des Regimes der Rechten herleiteten. weiter »


Felicitas Pommerening: Weiblich, jung, flexibel
Von den wichtigen Momenten im Leben und wie man sie am besten verpasst

verfasst am 15.07.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Carlynn und Ellen sind beste Freundinnen und stehen nach ihrem Studium am Start ins Berufsleben. Doch sind sie hinsichtlich beruflicher Herausforderung, beim Thema Verdienst und bezüglich der Arbeitszeiten eines Jobs unterschiedlichster Ansichten. Carlynn, 24jährige Studienabgängerin der Germanistik, beste Noten, Auslandssemester und einigen Praktika, will einen anspruchsvollen Job, der ihrer Ausbildung und ihrem Bemühen entspricht. weiter »


Joseph Roth: Radetzkymarsch

verfasst am 04.07.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Roman über den Aufstieg und Niedergang derer von Trotta, deren Schicksal aufs engeste mit dem Leben des Kaisers Franz Josef I verknüpft ist. Im Jahr 1859 ist es der junge Leutnant Joseph Trotta, er entstammt einer  armen Bauernfamilie aus Slowenien, der dem jungen Kaiser in der Schlacht von Solferino das Leben rettet, der an seiner Stelle von der Kugel getroffen wird, die dem Kaiser galt. weiter »


Bettina Balàka: Kassiopeia

verfasst am 24.06.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Judit Kalman stammt aus reichem Elternhaus und hat sich in den Autor Markus Bachgraben verliebt. Sein Buch „Kassiopeia“ verkauft sich hervorragend. Nach einer romantischen Nacht bricht der Kontakt zwischen den beiden ab. So reist Judit dem Schriftsteller nach Venedig nach, der dort an einem neuen Roman arbeitet. Sie will, dass ein Zusammentreffen in der Stadt der Liebe wie ein „Zufall“ erscheint, denn aufdrängen will sich Judit keineswegs, obwohl sie über Markus mehr weiß, als ihm lieb sein könnte. weiter »


Elizabeth Haran: Im Schatten des Teebaums

verfasst am 29.05.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Südaustralien um 1900. In der Gegend um die Kleinstadt Tantanoola wird ein seltsamer und gefährlicher Tiger registriert. Gesehen hat ihn niemand, aber es kann nur dieses rätselhafte Tier sein, das Schafe in Massen reißt. Die Einwohner der Stadt sind in Unruhe versetzt, fürchten nicht nur um Schafe sondern auch um ihr eigenes Leben. weiter »


Christian Kracht: Imperium

verfasst am 07.05.2012 von | 1 Kommentar

Zur Wende vom 19. zum 20. Jarhundert sonnen sich die Menschen Europas in ihrer vermeintlichen Rolle als Gipfel der Schöpfung, sind die Einheimischen in Asien, Afrika und anderswo wenig mehr Tagelöhner, die zum Wohle ihrer Herren zu arbeiten arbeiten. Noch scheint der Kolonialismus eine Einrichtung für die Ewigkeit zu sein. In jene Zeit führt und der Roman über die Reise des August Engelhardt. weiter »


Emily Walton: Mein Leben ist ein Senfglas

verfasst am 12.04.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Emily Walton erzählt in ihrem episodenhaften Debutroman eine zartbittere Geschichte über Integration ihrer Figur ‚Poppy Simmons‘, die in Cambridge geboren, wobei der Vater Engländer und die Mutter Deutsche war, und die im Volksschulalter nach Österreich, ins Salzkammergut, verpflanzt wurde.  weiter »


Yoko Ogawa: Das Geheimnis der Eulerschen Formel

verfasst am 11.04.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der alte Professor lebt in einer Welt, die zum einen Teil aus Vergessen und zum anderen Teil aus Mathematik besteht. Allen, die vielleicht nicht nur positive Erinnerungen an das Fach Mathematik in der Schule haben, sei gesagt: im richtigen Umfeld werden auch Formel und Zahlen zu Poesie und mit Hilfe dieses Buches wird man es herausfinden. weiter »


Paul Collins: Der Mord des Jahrhunderts

verfasst am 05.04.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Gehen wir auf eine Zeitreise zurück in das Jahr 1897 und tauchen wir ein in die Welt des ausklingenden 19. Jahrhunderts. Doch bevor es um dieses Buch geht, ein (ganz) kurze Einstimmung auf das Jahr 1897 – was geschah auf der Welt zu jener Zeit? weiter »


Francis Spufford: Rote Zukunft

verfasst am 23.03.2012 von | 1 Kommentar

Francis Spufford legt sich in der Einleitung zum Buch selbst nicht fest, als was man diesem Roman betrachten bzw. wie man ihn einordnen solle. Und weil sich beim Lesen dann heraus stellt, dass man sich wirklich schwer tut, die „Rote Zukunft“ in irgendeine Schublade einordnen zu wollen, ich erspare mir einfach diese Einordnung und schreibe einen Lesebericht über ein Exemplar aus der Liga der „Ganz Aussergewöhnlichen Bücher“. weiter »


José Saramago: Eine Zeit ohne Tod

verfasst am 13.03.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

So lautet der erste Satz im Buch: „Am darauffolgenden Tag starb niemand“. Auch wenn es nur in diesen einen Land geschah, auch wenn kein Unfall, kein Verbrechen, keine Krankheit, einfach gar nichts ein Menschenleben forderte, so bedeutete diese auf den ersten Blick so verheissungsvolle Nachricht, doch nicht nur Gutes. weiter »


Manfred Wieninger: 223 oder Das Faustpfand

verfasst am 11.03.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Schon nach wenigen Zeilen ist klar: das wird keine leichte Lesekost, das ist nicht einfach irgendeine historische Kriminalgeschichte. Hier geht es um mehr: es geht um Bewusstsein für begangenes Unrecht, es geht um die Erinnerung an Ereignisse, die niemals aus dem Gedächtnis verschwinden dürfen. weiter »


T.C. Boyle: Wenn das Schlachten vorbei ist

verfasst am 26.02.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Mit viel Trara und Tamtam in dem Medien brach dieser Roman über uns herein. T.C.Boyle hier, T.C. Boyle da. Keine Frage, das Thema Umwelt ist brisant und wichtig und hochaktuell  (in den USA wahrscheinlich noch brisanter und wichtiger als bei uns) und eine Auseinandersetzung zwischen den unterschiedlichen Strömungen innerhalb dieser Bewegung ist ein neuer Aspekt für einen Roman.  Viele Vorschusslorbeeren, da kommt man ums Lesen praktisch nicht herum. weiter »


Peter Henisch: Vom Wunsch, Indianer zu werden

verfasst am 25.02.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Franz steht an der Reling des Ozeanschiffes und krümmt sich vor Übelkeit. Karl und seine weibliche Begleitung machen sich Sorgen um den jungen Mann. Er beugt sich zu weit vor, er wird doch nicht in den Atlantik fallen? Das Paar geleitet ihn ins Untere des Schiffes. weiter »


Tomas Böhm: The Vienna Jazz Trio

verfasst am 18.02.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Nathan Menzel ist Sohn einer jüdischen Familie. Er ist begeisterter Pianist und beherrscht schon seit früher Kindheit klassische Werke von Schubert, Chopin und Bach. Als junger Erwachsener ist er schüchtern gegenüber dem weiblichen Geschlecht. Nathan, ein von Selbstzweifeln geplagter Mensch begibt sich Anfang der 1920 zu Sigmund Freud, um seinen psychischen Blessuren in Form der Psychoanalyse auf den Grund zu gehen. weiter »


Julian Barnes: Vom Ende einer Geschichte

verfasst am 14.02.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Schulzeit und drei Freunde. Bis Adrian Finn neu in ihre Klasse kommt und der Vierte in ihrer Runde wird. Dann das Ende der Schulzeit, der Wechsel, das Studium in jeweils anderen Städten, die Freundschaft besteht weiter, nur beschränkt sie sich nun hauptsächlich auf das Briefe schreiben, unterbrochen von gelegentlichen Treffen. Die Verbindung zueinander löst sich, kaum merklich mehr und mehr, jeder geht seinen eigenen Weg, findet neue Freunde – und Freundinnen. weiter »


Stephen King: Der Anschlag

verfasst am 09.02.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es ist zwar erst Februar, aber mein Buch des Jahres 2012 steht bereits fest: Der Anschlag, das neue Werk des Autors Stephen King ist ungeheuer fesselnd, voller unerwarteter Wendungen und es spielt mit einer Idee, die sich wohl jede und jeder schon einmal überlegt hat: Was wäre, wenn ich in die Vergangenheit reisen und Dinge, die schiefgegangen sind, verändern könnte? weiter »


Kurt Palm: Die Besucher

verfasst am 05.02.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Journalist Martin Koller liegt nach einem Gehörsturz in Wien im Krankenhaus. Er kann nicht schlafen, die Geräusche in seinem Kopf treiben ihn im wahrsten Sinn des Wortes in den Wahnsinn. Gehörsturz, so der Arzt, kommt von zu viel Stress. Als weitere Diagnose wird ihm ein Burn-Out zugeschrieben. weiter »


Daniel Glattauer: Ewig Dein

verfasst am 03.02.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Versprechen oder eine Drohung?  Oder ein Versprechen, das sich mehr und mehr als Drohung entpuppt? Auf die Spur der bedrohlichen Bedeutung dieser Phrase macht sich Daniel Glattauer und kehrt damit, nach seinem phänomenal erfolgreichen Ausflug in das Genre der „Email-Romane“,  zurück in die Welt der „normalen Romane“. weiter »


Benjamin Stein: Replay

verfasst am 02.02.2012 von | 1 Kommentar

Wenn man von Geburt an mit einem Handicap zu leben hat, dann ist es doch die beste Chance, die man bekommen kann: über eine Technik zu verfügen, die nicht nur über dieses Handicap hinweg hilft, sondern viel mehr Möglichkeiten eröffnet, als sie ein Mensch von Natur aus haben könnte. weiter »


Diana Beate Hellmann: Aus Liebe zu ihm

verfasst am 16.01.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ihr erinnert Euch vielleicht noch: Diana Beate Hellmann ist jene Autorin, die vor einigen Jahren mit der Geschichte ihrer Krebserkrankung, die unter dem Titel „Zwei Frauen“ erschienen ist, einen Weltbestseller landete. Seitdem schreibt Sie – mit teilweise erheblichem Erfolg – weitere Bücher. Soweit – so gut. weiter »


Benedict Wells: Fast genial

verfasst am 09.01.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Francis Dean, knapp achtzehn Jahre alt, wohnt mit seiner manisch-depressiven Mutter Katherine in einem Trailerpark am Stadtrand von New Jersey. Hier leben Penner, Verrückte und kaputte Familien. Francis fühlt sich als Loser, vergeigt die Schule und hat Angst, in diesem Kaff ohne Zukunftsperspektive hängen zu bleiben. Seinen leiblichen Vater kennt er nicht. weiter »


Daphne du Maurier: Der Apfelbaum

verfasst am 21.11.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es ist die Geschichte von einem Mann und einem Apfelbaum aus dessen Garten. Der Mann ist unzufrieden, ja sogar unglücklich in seiner Ehe, kommt aber auch nie auf den Gedanken etwas zu ändern. Stattdessen leidet er unter der depressiven und wichtigtuerischen Art seiner Frau. Er ärgert sich Tag für Tag über sie weil sie ihm ständig unterschwellige Vorwürfe jeglicher Art macht. weiter »


Haruki Murakami: 1Q84 Buch 3

verfasst am 14.11.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es ist von Anfang an wieder da:  eingefangen von der klaren, manchmal fast übertrieben einfachen Sprache des Buches versinkt man in der Welt von Aomame und Tengo, hat das gleiche vertraute Gefühl wie schon beim Lesen des ersten Buches (eigentlich Buch 1+2), ist mitten im Buch, mitten in der Erzählung, mitten in dieser anderen Welt. weiter »


Eugen Ruge: In Zeiten des abnehmenden Lichts

verfasst am 01.11.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Nach nur 2, 3 Sätzen hatte ich das Gefühl, dass mir in diesem Buch alles vertraut ist. So schnell in einen Roman hinein zu finden, das ist mir bis jetzt nur selten passiert. Eugen Ruge macht es mit seinem sehr persönlichen Stil möglich, dass schon nach wenigen Seiten das Gefühl aufkommt, hier schon ewig zu lesen und noch ewig lesen zu können. weiter »


E.L.Doctorow: Der Marsch

verfasst am 29.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Marsch beschreibt das Leben im Rahmen des Feldzuges von General William Tecumseh Sherman im Jahr 1865. Eine breite Spur der Gewalt und Verwüstung lässt der Heerestross auf seinem Marsch  durch die US-Staaten Georgia, South – und North Carolina hinter sich. Am Ende steht die Kapitulation von Joe Johnston, General der Südstaatenarmee und schärfster Gegner von Sherman. weiter »


José Saramago: Kain

verfasst am 19.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Gott erschuf Adam und Eva als erste Menschen. So weit, so übereinstimmend. Darüber, was sich danach zutrug, herrscht zwischen José Saramago und der Bibel dann doch die eine und andere unterschiedliche Auffassung. In „Kain“ spielt sich alles ein wenig anders ab (und wer weiß, in welche, vielleicht bessere, oder doch schlechtere Welt uns Saramagos Altes Testament geleitet hätte). weiter »




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