Stichwort: USA


Buchbesprechungen, News

(122 Beiträge in dieser Rubrik)

Ted Chiang: Die Hölle ist die Abwesenheit Gottes

verfasst am 25.01.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Phantastische Kurzgeschichten, die in den Jahren 1990 bis 2008 entstanden. Phantastisch in beiden Bedeutungen des Wortes: Fantasievoll und großartig! weiter »


Don Winslow: Vergeltung

verfasst am 20.01.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

A wüde Gschicht! Die Umschlaggestaltung als reisserischer Thriller (geprägter Titel, große, silberne Lettern, wird vornehmlich in Bahnhofsbuchhandlungen gekauft) passt somit ganz genau zum .. nennen wir es Inhalt. Man steigt in Wien in den Zug, ist bis Innsbruck mit diesem .. nennen wir es Buch .. fertig und hat sich geistig mit nichts belastet, ist vielleicht eingenickt und hat einige Seiten überblättert, ohne auch nur irgendetwas zu vermissen. weiter »


Laura Lee Smith: Palmherzen

verfasst am 10.01.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Blitzblaues Meer, unendliche, von Palmen gesäumte Strandpromenaden; schöne, strahlend gut gelaunte Baywatchmenschen auf Rollerskates – so mein bisheriges Bild von Florida. Und – zu meiner Verteidigung – auch jenes von Google Bilder… weiter »


Lisa O’Donnell: Bienensterben

verfasst am 06.01.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Buch handelt von den Schwestern Marnie, 15 Jahre alt, und Nelly, 12 Jahre alt, sowie deren älteren, etwas seltsamen, homosexuellen Nachbarn Lennie. Die beiden Mädchen wachsen in sehr schwierigen Verhältnissen auf. weiter »


John Williams: Stoner

verfasst am 26.12.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

StonerWilliam Stoner kann den Moment, an dem sich sein eigener Lebensweg von den Wünschen seiner Eltern löste, für den Rest seines Lebens wohl jederzeit benennen. Im zweiten Jahr auf dem College, als er sich, warum, das konnte er zunächst nicht so genau begründen, zu einem Literaturseminar anmeldete. Es geschieht während eines dieser Seminare und Auslöser ist ein Sonett von Shakespeare. Bald danach beendet er seine Studien der Landwirtschaft und wendet sich der Sprache und der Literatur zu. weiter »


Stephen King: Doctor Sleep

verfasst am 19.12.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Oder auch: „Shining nur ohne das Hotel in den Bergen“. Sobald ich wusste, dass dieses Buch eine Fortsetzung von Shining ist, brachte ich das Bild des dämonisch grinsenden Jack Nickolson nicht mehr aus dem Kopf. Macht aber nichts, denn das war, wie sich heraus stellte, genau die richtige Einstimmung auf „Doctor Sleep“. weiter »


Philip Roth: Empörung

verfasst am 13.12.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

EmpörungEin für Philip Roth beinahe typisches Szenario: der jüdische Junge, gerade 18 Jahre alt, der aus der Enge seiner Heimat Newark ausbricht. Sein Studienbeginn am College markiert zugleich seine Abnabelung von seinem Vater; und er markiert den Beginn der Verzweiflung und Ratlosigkeit und Angst, die diese Veränderung bei Vater und Mutter auslöst. weiter »


Patrick Flanery: Absolution

verfasst am 09.12.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

AbsolutionSam Leroux kommt nach Jahren seines Studiums in Amerika zurück in seine Heimat Südafrika. Er soll Clare Wald, die große alte Dame der südafrikanischen Literatur interviewen, und ihre Biografie schreiben. weiter »


Philip Roth: Nemesis

verfasst am 07.11.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

NemesisDer Sommer 1944: ein Sommer wie so viele andere zuvor und doch ein Sommer, der so ganz anders ist als sonst. Es regiert die  Sommerhitze an der Ostküste der USA, in der die Eltern, die es sich leisten können, ihre Kinder in Feriencamps aufs Land schicken, während die Kinder der weniger gut situierten in der Stadt bleiben und ihre Zeit auf den Spielplätzen und den Strassen unter sengender Sonne verbringen. weiter »


Michael Harvey: Kein Opfer ist vergessen

verfasst am 26.10.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Kein Opfer ist vergessen Das Szenario liest sich vertraut: Drei StudentInnen belegen an der Journalistenschule einen Kurs, in dem es um die Aufklärung und Neubewertung alter Kriminalfälle geht. Einer dieser alten Fälle wird auf brutale Art wieder aktuell, als ein Mordopfer gefunden wird und die Spuren ganz klar auf einen alten Fall verweisen. Das Problem dabei: der damals für diese frühere Tat verurteilte James Harrison ist schon vor vielen Jahren im Gefängnis gestorben. weiter »


Philip Roth: Verschwörung gegen Amerika

verfasst am 14.10.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Bis zum Juni 1940 verläuft die Weltgeschichte so, wie wir sie kennen. Franklin D. Roosevelt hat die USA aus der Rezession geführt und die Nazis haben in Deutschland die Macht übernommen. Philip Roths alternativer Ablauf der nun folgenden Ereignisse basiert auf den Sieg der Isolationisten in den USA und der Wahl von Charles Lindbergh zum US-Präsidenten. weiter »


Nathanael West: Eine glatte Million

verfasst am 30.09.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Eine Glatte MillionWas für ein böses Buch! Da wird man als LeserIn von Sätzen im Stile der Gebrüder Grimm oder des Hans-Christian Andersen empfangen, als ob es ein Märchen wäre. Und dann geschehen in diesen Sätzen die unglaublichsten Dinge, einfach alles, was Menschen an Bösem und Unglück widerfahren kann. Böse, aber genial! weiter »


John Cheever: Willkommen in Falconer

verfasst am 29.09.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Falconer ist ein Gefängnis. Und schon im Titel der deutschsprachigen Ausgabe des Romans „Willkommen in Falconer“ schwingt eine ganze Menge über den Inhalt mit: ein wenig Traurigkeit, ein wenig Ironie, ein wenig Rückblick und ein wenig Neuanfang. Falconer, das ist Endpunkt und Startpunkt zugleich. weiter »


Nathanael West: Der Tag der Heuschrecke

verfasst am 25.09.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

HeuschreckeHeutzutage ist „Hollywood“ ja mehr ein Prädikat, das ganz allgemein für Orte verwendet wird, die Filme produzieren und an denen sich Filmstars und – sternchen tummeln. Solche Orte gibt es in der Gegenwart deshalb verstreut über den ganzen Globus; ein Land, das sich etwas auf seine Filmindustrie einbildet, das schafft sich auch sein eigenes Hollywood. Damals aber, in den 1930ern, gab es nur einen Ort, der sich so nennen konnte. Damals war ganz klar, wo Glanz und Glamour hingehören: Nach Hollywood in Kalifornien. weiter »


Jamaica Kincaid: Damals, jetzt und überhaupt

verfasst am 13.09.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Neuengland – in einer kleinen Stadt lebt Familie Sweets – Mutter, Vater und 2 Kinder.

Mrs. Sweet kam vor vielen Jahren mit einem Bananendampfer von einer Karibikinsel. Mr. Sweet verbrachte seine Kindheit in New York, in einer gutbürgerlichern Familie. Er wandte sich der Musik zu, wurde aber nur ein wenig erfolgreicher Komponist. weiter »


Edith Wharton: Dämmerschlaf

verfasst am 12.09.2013 von | 1 Kommentar

1927: noch zwei Jahre bis zum Schwarzen Freitag. Die New Yorker Gesellschaft hat sich schon längst ihre ganze eigene Welt gebaut. Das Leben der „Oberen Zehntausend“ ist zwar schon lange in ewig gleichen Vergnügungen erstarrt, doch innerhalb dieser Welt merkt man es nicht. Genauso wie man nicht merkt, was ausserhalb vor sich geht. weiter »


Michaela Karl: Ladies and Gentlemen, das ist ein Überfall!
Die Geschichte von Bonnie & Clyde

verfasst am 04.09.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Auch nachdem es den Wilden Westen gar nicht mehr gab, entstanden weiterhin neuen Mythen über Outlaws. Speziell die 1920er und 1930er-Jahre brachten reihenweise solche vermeintlichen Helden hervor:  Gangster wurden zu romantisch verklärten Stars und blieben bis heute die scheinbar unerschöpfliche Quelle für Literatur und Film. weiter »


Alexander Emmerich: Alles Mythos! 20 populäre Irrtümer über den Wilden Westen

verfasst am 02.09.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

In Wahrheit ist das doch dumm: man liest freiwillig ein Buch, in dem jede Menge an Kindheitserinnerungen und scheinbar fest verankerten Mythen einfach hinweggeschrieben werden. Alles reine Erfindung, diese ganzen John Wayne/Clint Eastwood-, Bartstoppel samt Mundharmonika-, Duell im Morgengrauen-Geschichten. weiter »


Sara Gran: Das Ende der Welt
Claire DeWitt ermittelt: Ein neuer Fall für die beste Ermittlerin der Welt

verfasst am 05.07.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Buch handelt von der jungen Privatdetektivin Claire DeWitt aus San Francisco die mit ihren eher unkonventionellen Methoden sehr erfolgreich die verschiedensten und schwierigsten Fälle löst. weiter »


Don Winslow: Manhattan

verfasst am 27.06.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

ManhattanVor bald 50 Jahren wurde John F. Kennedy in Dallas erschossen. 5 Jahre davor, im Jahr 1958 spielt dieser Thriller, als Kennedy und Jacky in New York ins Zentrum einer Konspiration geraten. Genau genommen heissen die beiden Joe und Madeleine Keneally, aber dass der junge Senator Kennedy und seine Frau für diese beiden Charaktere Pate standen, ist unschwer zu erkennen. weiter »


Elliot Perlman: Tonspuren

verfasst am 20.05.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

TonspurenVorab ein Hinweis – dieses Buch kann man nicht einfach einmal so lesen. Es bedarf  einer ziemlichen Konzentration und Ausdauer um den Faden nicht zu verlieren. Mein Rat:  soviel Zeit wie möglich darauf zu verwenden, um das Buch mit möglichst wenigen Unterbrechungen zu lesen. weiter »


Ambrose Bierce: Des Teufels Wörterbuch

verfasst am 27.04.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ambrose Bierce scheint vom Berufsstand der PolitikerInnen nicht gerade die beste Meinung gehabt zu haben. Sein kleines Wörterbuch, dass erstmals 1911 veröffentlicht wurde, besteht aus einer Sammlung herrlich ironischer und pointierter Begriffe aus dem öffentlichen Leben.  weiter »


Bill Bryson: Streiflichter aus Amerika
Die USA für Anfänger und Fortgeschrittene

verfasst am 31.03.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

1998 veröffentlichte Bill Bryson (fast) 100 Kolumnen über das Leben als Amerikaner in Amerika (genauer: den USA). Als Amerikaner, der nach 2 Jahrzehnten in der Fremde (Großbritanninen) wieder nach Hause kommt und sich wundert. weiter »


Upton Sinclair: Öl!

verfasst am 10.03.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wieviel von der Welt vor hundert Jahren steckt in unserer Gegenwart? Wie haben sich Menschen und ihre Konstrukte, wie haben sich das Leben und seine Umstände weiter entwickelt? Wenn man ein Buch liest, dessen zentrale Inhalte in den 1910ern/1920ern stattfnden, dann stellt sich diese Frage nicht zwangsläufig. Liest man aber ein Epos wie „Öl!“, in dem sich so viel findet, das geradezu unheimlich vertraut und gegenwärtig wirkt, dann drängt sich ein solcher Vergleich auf. weiter »


Joey Goebel: Ich gegen Osborne

verfasst am 28.02.2013 von | 1 Kommentar

Ich hatte schon nach ein paar Seiten so eine Art Déjà-vu: Erinnerungen an die Fernsehserie „Wunderbare Jahre“ geisterten mir durch den Kopf, ich hörte fast die Stimme des Erzählers. Die inhaltliche Gemeinsamkeit dieses Buches mit der Serie erschöpft sich jedoch in der Highschool als Ort des Geschehens. Eine weitere Gemeinsamkeit stellte sich im Laufe des Lesens heraus : beides hat mir ausnehmend gut gefallen, beides lässt eine vergangene Zeit wieder-erleben! weiter »


Marilyn Monroe: Tapfer lieben
Ihre persönlichen Aufzeichnungen, Gedichte und Briefe

verfasst am 22.12.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Als im Jahr 2007 ein Karton mit handschriftlichen Notizen auftauchte stellte sich bald heraus, dass es sich um gesammelte Aufzeichungen von Marilyn Monroe handelt. weiter »


Thomas Frank: Arme Milliardäre!
Der große Bluff oder Wie die amerikanische Rechte aus der Krise Kapital schlägt

verfasst am 21.12.2012 von | 1 Kommentar

Ein Rätsel, vor dem viele EuropäerInnen stehen: wir lieben die gleiche Musik, lachen über die gleichen Witze, sehen die gleichen Filme, haben die gleiche Mimik und doch unterscheiden sich US-Amerikaner von Europäern oft wie Tag und Nacht. Ich persönlich bin mir dabei nicht sicher, ob sich dieses Unverständnis in den vergangenen Jahren (na, sagen wir so ab 2000, dem Jahr in dem Bush-Junior kam)  nicht noch verstärkt hat. weiter »


Don Winslow: Kings of Cool

verfasst am 05.10.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Man nimmt das Buch in die Hand und denkt nur: Wow! Rundherum Schwarz, fühlt sich samten an, geprägter Deckel. Da hat der Suhrkamp-Verlag der ersten deutschsprachigen Hardcover-Ausgabe eines Winslow-Romanes (bisher ware es immer nur Taschenbücher) neben viel Optik auch gleich das passende Gefühl dazu verpasst. weiter »


Frank Lauenroth: New York Run
Der zweite Marathonthriller

verfasst am 22.09.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wenn einer schon Stalin heisst! Von denen ist einer wie der andere! Über Leichen zu gehen ist mit so einem Namen nicht die Ausnahme sondern die Regel und schlechtes Gewissen dabei zu haben: Fehlanzeige.  Und ausserdem weiss man nach der Lektüre dieses Thrillers, dass Laufen nicht einmal halb so gesund ist, wie alle immer sagen. weiter »


Nathanael West: Miss Lonelyhearts

verfasst am 31.08.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Achtung! Konzentration! Denn falls man sich nicht wirklich auf dieses Buch konzentriert, dann wird man sich darin heillos verirren. Ist man jedoch bei der Sache, dann liest man sich mitten hinein in einen Roman, der zwar Szenarien aus den 1930er beschreibt, mit Leichtigkeit aber auch als Beschreibung von Szenarien der 2010er durchgehen könnte (mit ein paar wenigen Anpassungen, aber doch). weiter »




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