Buchbesprechung/Rezension:

Terry Miles: RABBITS. Spiel um dein Leben


verfasst am 16.03.2022 von | einen Kommentar hinterlassen
Rubriken: Miles, Terry, Thriller
LiteraturBlog Bewertung:

Über den Autor:
Terry Miles ist der Schöpfer der amerikanischen Public Radio Alliance und Producer des erfolgreichen Podcasts RABBITS (siehe Link). Er ist außerdem ein preisgekrönter Filmemacher.
https://www.rabbitspodcast.com

Über das Buch:
Der Erzähler des Buches heißt K. Einfach K. Er erzählt in Ichform von seinen Erlebnissen mit Rabbits. Er selbst ist an der Pazifischen Nordwestküste der USA in Seattle aufgewachsen. Seine Eltern glaubten, er hätte ein fotografisches Gedächtnis. Später wird er als „neurodivers“ eingestuft, was aber im Alter von 14
Jahren widerrufen wird. Fakt ist, dass K sich bestimmte Dinge und deren Strukturen gut einprägen kann, um sie später wieder abzurufen. Wenn er z. B. eine Packung Zahnstocher fallen lässt, kann er danach genau sagen, wie viele es sind.

Bereits in jungen Jahren macht er das erste Mal Bekanntschaft mit Rabbits. Rabbits soll ein geheimes Spiel sein. Man muss Dinge finden, Muster oder Diskrepanzen. Sachen, die im realen Leben keinen Sinn ergeben. Das Spiel ist sehr gefährlich. Bei einem Grillabend bei Bill und Madeleine Connors, engen Freunden seiner Eltern, beobachtet K die beiden Töchter Anni und Emily, als sie sich über Rabbits
unterhalten und am Computer agieren. Anni ist ein und Emily zwei Jahre älter als K. Als sie später zu dritt mit dem Auto Snacks kaufen fahren, passiert das Unglück. Statt den Laden aufzusuchen, versuchen die Töchter ein Rabbits-Rätsel zu lösen. Dabei haben sie einen Autounfall. Anni stirbt, Emily, die Fahrerin, wird verletzt und K erleidet eine massive Gehirnerschütterung und zahlreiche Blutergüsse.

Jahre später leitet K regelmäßige Treffen in einer Spielhalle im Univiertel von Seattle. Dabei versammeln sich 40 bis 50 Leute und tauschen Informationen über Rabbits aus.

„Also, angeblich soll es eine mysteriöse Macht hinter den Kulissen des Spiels geben“, begann ich. „Irgendeine bedrohliche und manchmal auch tödliche Kraft. Etwas, das im Dunkeln sitzt und nur darauf wartet, dass man beim Spielen einen Fehler macht.“

Gemunkelt wird, dass die 10. Spielrunde beendet ist und die 11. Runde bald beginnen wird oder schon begonnen hat. Nach dem Treffen wird K von Milliardär Alan Scarpio, der eng mit Johnny Depp befreundet ist, angesprochen. Er war der mutmaßliche Gewinner der 6. Rabbits-Runde. Scarpio verabredet sich mit K und bittet ihn um Hilfe: „Mit Rabbits stimmt etwas nicht, und du musst mir helfen, es in Ordnung zu bringen.“

K beginnt Rabbits zu spielen und wird dabei von Chloe unterstützt. Zwischen den beiden entwickelt sich im weiteren Verlauf eine Liebesgeschichte. Die Handlungsstränge wechseln sehr abrupt, nicht nur von Szene zu Szene, sondern auch in der Zeit. Dazwischen finden sich immer wieder Notizen zum Spiel
von „Hazel“, einer sehr erfahrenen Rabbitsspielerin. Sie hat die 8. Runde gewonnen, ist danach verschwunden und soll das Game so gut wie niemand anderer bisher gespielt haben.

Mein Fazit:
Ich, als Nicht-Gamerin und nur „Office-Computer-Nutzerin“ hatte große Schwierigkeiten, mich in die Geschichte einzufinden. Ich kannte kaum eines der erwähnten Spiele im Buch. Nur Dungeons & Dragons, ein Pen- und Paper-Rollenspiel, war mir ein Begriff. Gespielt habe ich es nie.

So war es für mich schwierig, die Zusammenhänge der Geschichte zu begreifen und das Buch zu Ende zu lesen. Als Fantasy- und Science-Fiction-Leserin bin ich Fantastisches gewöhnt, bei diesem Buch stieß ich aber an die Grenzen meiner Vorstellungskraft.

Sprachlich gesehen war das Buch für mich in Ordnung und gut verständlich,wobei es sehr amerikanisch geprägt ist und dementsprechend viel geflucht wird.

Zusammengefasst habe ich das Buch und dessen Story einfach nicht verstanden. Worum es bei Rabbits eigentlich geht, ist mir bis heute ein Rätsel. Rabbits ist ein sehr abgefahrenes, unberechenbares, schnell zwischen den Szenen wechselndes und wirres Buch.




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