Stichwort: USA


Buchbesprechungen, News

(122 Beiträge in dieser Rubrik)

Paul Auster: Sunset Park

verfasst am 24.07.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es ist das Jahr, in dem der verlogene Fundamentalismus der Herren George W.Bush und Dick Cheney endlich beginnen konnte, im Dunkel der (schnell zu vergessenden) Geschichte zu versinken. Das Jahr 2008, in dem ein Ruck durch Amerika ging und die meisten begeistert „Yes we Can“ riefen und neue Hoffnung schöpften. weiter »


Paul Collins: Der Mord des Jahrhunderts

verfasst am 05.04.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Gehen wir auf eine Zeitreise zurück in das Jahr 1897 und tauchen wir ein in die Welt des ausklingenden 19. Jahrhunderts. Doch bevor es um dieses Buch geht, ein (ganz) kurze Einstimmung auf das Jahr 1897 – was geschah auf der Welt zu jener Zeit? weiter »


Don Winslow: Die Sprache des Feuers

verfasst am 17.03.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

„Keine Zeit für Formalitäten“, meint Don Winslow, „hinein in das Thema und dann Tempo, Tempo meine Herrschaften…“. Ja, so ist er der Herr Winslow und so war er auch schon im Jahr 1999. Damals veröffentlichte er den Thriller „California Fire & Life“. Der erscheint nun, 13 Jahre später, auch bei uns und der Suhrkamp-Verlag möchte damit seinen Erfolgsrun mit Don Winslow-Büchern prolongieren. weiter »


Stephen King: Der Anschlag

verfasst am 09.02.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es ist zwar erst Februar, aber mein Buch des Jahres 2012 steht bereits fest: Der Anschlag, das neue Werk des Autors Stephen King ist ungeheuer fesselnd, voller unerwarteter Wendungen und es spielt mit einer Idee, die sich wohl jede und jeder schon einmal überlegt hat: Was wäre, wenn ich in die Vergangenheit reisen und Dinge, die schiefgegangen sind, verändern könnte? weiter »


Don Winslow: Zeit des Zorns

verfasst am 02.01.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Schön, wenn man ein Buch liest und die Erwartungen daran erfüllen sich: Don Winslow ist wieder da! Nach der, für meinen Geschmack, schwer verunglückten Auftragsarbeit „Satori“ meldet er sich mit einem typischen Winslow zurück. So cool, so lässig, so rasant wie man es sich wünscht. weiter »


Bill Bryson: Eine kurze Geschichte der alltäglichen Dinge

verfasst am 13.12.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Weil wir es meistens vergessen, oder einfach nicht daran denken: neben den paar ganz großen, weltbewegenden Erfindungen/Errungenschaften gibt es eine schier unendliche Zahl an kleinen, unbekannten, nicht beachteten. Aber die haben es in sich, denn ohne sie gäbe es unsere heutige Welt nicht (zumindest nicht in dieser Form). weiter »


E.L.Doctorow: Der Marsch

verfasst am 29.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Marsch beschreibt das Leben im Rahmen des Feldzuges von General William Tecumseh Sherman im Jahr 1865. Eine breite Spur der Gewalt und Verwüstung lässt der Heerestross auf seinem Marsch  durch die US-Staaten Georgia, South – und North Carolina hinter sich. Am Ende steht die Kapitulation von Joe Johnston, General der Südstaatenarmee und schärfster Gegner von Sherman. weiter »


Timothy Snyder: Bloodlands. Europa zwischen Hitler und Stalin

verfasst am 09.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Buch aus der Rubrik „Geschichte, die nie in Vergessenheit geraten darf“. Dürfte, das wäre wohl passendere Wort, denn das, was zur Mitte des 20. Jahrhunderts mitten in Europa geschah, das ist für viele schon längst vergessene oder – noch schlimmer – zu vergessende Vergangenheit. Weil es ist nun einmal so: je weniger Menschen leben, diese Zeit selbst miterlebt haben, desto mehr wird sie aus unserem kollektiven Gedächtnis verdrängt. weiter »


Pete Dexter: Deadwood

verfasst am 05.09.2011 von | 1 Kommentar

Einige Kritiker, unter anderen auch jener der Washington Post meinten, DEADWOOD sei “wahrscheinlich der beste Western, der je geschrieben wurde.“ Bezüglich dieser Aussage wage ich es nicht, mir ein Urteil anzumaßen, da meine Kenntnisse der Westernliteratur nicht über Karl May und G.F.Unger (ich meine die Heftchenromane) hinausreichen. Was ich aber mit Fug und Recht behaupten kann ist, dass DEADWOOD der beste Western ist, den ich bisher gelesen habe. weiter »


Wolfe, Thomas: Die Party bei den Jacks

verfasst am 30.08.2011 von | 1 Kommentar

„Er mag von uns allen am meisten Talent gehabt haben, er hätte der größte amerikanische Schriftsteller gewesen sein können, wenn er bloß länger gelebt hätte…“, meinte kein Geringerer als William Faulkner 1952 über Thomas Wolfe. Und nach der Lektüre von „Die Party bei den Jacks“ mag man diesem schwärmerischen Rückblick auf den 1938, während der Arbeit an den Jacks, verstorbenen Schriftsteller beipflichten. weiter »


E.L. Doctorow: Billy Bathgate

verfasst am 14.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wie man es so kennt (aus Film, Funk und Fernsehen):  New York in den 1930er Jahren, ein Gangster, ein Kübel mit Zement um seine Füße, der East River…  nun, den Rest darf ich wohl als bekannt voraus setzen. Mit dabei ist Billy Bathgate, der einzige der vielen Jungs aus seiner Strasse in der Bronx, der es schaffte, in den Dienst den Gangsterkönigs Dutch Schultz aufgenommen zu werden. weiter »


James Sallis: Der Killer stirbt

verfasst am 22.07.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein unbedeutender Buchhalter, auf den gleich zwei Killer angesetzt sind!? Es ist kaum zu glauben, aber als Christian nur einmal kurz seine Position verlässt, gelingt es dem anderen genau in diesem Moment zuzuschlagen. weiter »


James Sallis: Driver

verfasst am 25.06.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein kurzer Titel, eine kurze Geschichte, kurze Sätze – kurz: und gut! Driver ist genau der richtige Name, wenn man der beste Stuntdriver an der Westküste ist und wenn man nebenbei auch noch der beste ist, wenn jemand ein paar böse Jungs möglichst schnell und sicher vom Tatort weg bringen soll. Driver kann beides und der Verdienst daraus verschafft ihm recht geordnetes Leben. weiter »


Don Winslow: Bobby Z

verfasst am 18.06.2011 von | 1 Kommentar

Bobby Z ist zwar tot, aber er kann Tim Kearny noch das Leben retten. Weil die beiden einander so verdammt ähnlich sehen, soll Tim in die Rolle des Verstorbenen schlüpfen und damit sich selbst auch einen großen Gefallen tun. weiter »


Don Winslow: Satori

verfasst am 01.06.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zurück in die Zeit des Kalten Krieges: für die Menschen eine bedrohliche Zeit für die Thriller-AutorInnen damals eine unerschöpfliche Quelle an Stories. Nun machte sich auch Don Winslow an die Arbeit und verließ dafür die gewohnten Gefilde rund um Kalifornien, in denen ansonsten seine Romane beheimatet sind. weiter »


E.L. Doctorow: Homer & Langley

verfasst am 20.05.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein paar Stunden lang saßen wir beisammen: Homer Collyer erzählte und ich hörte zu. Doch seine Stimme wurde mit der Zeit immer leiser und am Ende verstummte sie. weiter »


Philip Roth: Jedermann

verfasst am 29.03.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

„Er sank hinunter, fühlte sich aber alles andere als besiegt, ganz und gar nicht dem Untergang geweiht, nur darauf aus, wieder Erfüllung zu erleben, und dennoch wachte er nicht mehr auf. Herzstillstand. Er war nicht mehr, befreit vom Sein, ging er ins Nichts, ohne es auch nur zu merken. Wie er es befürchtet hatte von Anbeginn.“ weiter »


Don Winslow: Pacific Paradise

verfasst am 24.03.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Boone Daniels ist so etwas wie eine Legende unter den Surfern in San Diego. Einer, der noch zu alten Garde gehört. Doch Legende zu sein, das alleine schafft noch kein Geld ins Haus – und weil Boone zufällig auch ein ehemaliger Cop ist, holt er sich seine Dollars als Privatdetektiv. weiter »


Philip Roth: Amerikanisches Idyll

verfasst am 10.03.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Nathan Zuckerman, alter Ego des Schriftstellers Philip Roth trifft in „Amerikanisches Idyll“ auf ein Idol seiner Jugend, den überragenden Sportler Seymour Levov, wegen seines Aussehens und seiner Abstammung auch der Schwede genannt. Der Schwede bittet ihn einen Nachruf auf seinen verstorbenen Vater Lou Levov, einen erfolgreichen Handschuhfabrikanten zu verfassen. weiter »


Jonathan Franzen: Die Korrekturen

verfasst am 03.02.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Mehr als drei Millionen Mal ging dieses Buch bereits über die Verkaufspulte der Buchhandlungen oder durch die Auslieferungsstellen der Internetanbieter und machte aus Jonathan Franzen schlagartig einen literarischen Weltstar. Vor dem Erscheinen seines neuen Bestsellers „Freiheit“ im vergangenen Jahr zierte sein Konterfei gar die Titelseite des Time-Magazins und auch Präsident Obama war hellauf begeistert. weiter »


Thomas Pynchon: Vineland

verfasst am 21.01.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Vineland gilt allgemein als zugänglichstes Werk von Thomas Pynchon und der Titel geht auf den Namen zurück, den die wahren Entdecker Amerikas – die Wickinger – dem Kontinent gegeben haben: Vinland. Zugänglich bedeutet bei diesem Autor allerdings nicht, dass sie sich durch die knapp 500 Seiten durchfräsen, so wie sagen wir durch einen Simmel oder Konsalik. weiter »


Paul Auster: Auggie Wrens Weihnachtsgeschichte

verfasst am 19.01.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein wenig zu spät (oder auch zu früh, kommt auf den Standpunkt an) habe ich eine Weihnachtsgeschichte von Paul Auster gelesen. Obwohl ich ansonsten um „Weihnachtsgeschichten“ einen weiten Bogen mache – ich finde es schon ausreichend, alle 10 Minuten „Last Christmas“ im Radio zu hören. weiter »


Philip Roth: Der menschliche Makel

verfasst am 28.12.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Am Beginn einer Serie über moderne amerikanische Klassiker beginne ich mit „Der menschliche Makel“ von Philip Roth, mit dem ihm wahrscheinlich The Great American Novel gelungen ist, die Tragikkomödie seines Landes im späten zwanzigsten Jahrhundert. weiter »


Don Winslow: Tage der Toten

verfasst am 26.10.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es beginnt 1975: College, Vietnam, CIA. Und dann zur neu geschaffenen DEA, Drogenbosse schnappen. Arthur Keller wird mitten in den Brennpunkt des Geschehens geworfen, nach Mexiko, wo  schon damals (und heute noch immer, wie man fast täglich den Nachrichten entnehmen kann) ein blutiger Krieg um die Herrschaft über das Drogengeschäft tobte. weiter »


Don Winslow: Frankie Machine

verfasst am 22.10.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Frank Machianno, früher bekannt unter dem Namen „Frankie Machine“ ist heute 60 und geniesst seinen „Ruhestand“. Einst in Diensten der  Mafia, doch nun ein guter Bürger San Diegos in Kalifornien. Ein kleines Geschäft für Anglerbedarf, ein paar andere Geschäfte nebenher, alles legal, alles was die Gesetze erlauben. weiter »


Joey Goebel: Freaks

verfasst am 24.09.2010 von | 1 Kommentar

Alles in nur fünf  Personen, alles war eine Gesellschaft hergibt: alt und jung, weiß und schwarz, gesund und behindert, verrückt. Diese 5, das sind die Freaks, so heißt nicht nur ihre Band, genau so werden sie von jedermann/frau gesehen: Aussenseiter, nicht Angepasste, Fremdartige, Aussergewöhnliche. weiter »


J. Sydney Jones: Das Haus der Spiegel

verfasst am 06.09.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wien 1898. Eine Mordserie erschüttert die Stadt. Der Täter lässt seine Opfer, die er scheinbar wahllos umbringt, zunächst verschwinden und deponiert die ausgebluteten Leichen mit abgetrennter Nase im Prater. Dies deutet in Richtung jüdischer Ritualmorde. Als ein Modell Klimts ermordet wird, gerät der als kauzig dargestellte Maler in Verdacht und wird verhaftet. weiter »


Pete Dexter: God’s Pocket

verfasst am 14.06.2010 von | 2 Kommentare

In God’s Pocket, der „Jackentasche Gottes“, einem Stadtteil im Süden Philadelphias ist es ziemlich finster. Kein wirklich gemütlicher Ort zum Leben für die „Kleinen Leute“, wie man/frau sie so gerne nennt. Sie müssen täglich sehr hart für ihre Brötchen arbeiten und haben keine Zukunft zu Beginn der Reaganära in den frühen Achtzigern des letzten Jahrhunderts. weiter »


Frank Lauenroth: Boston Run

verfasst am 22.10.2009 von | 2 Kommentare

„Austria is a too small country to make good doping“, hat ein in englischer Sprache keinesfalls gedopter österreichischer Sportfunktionär bei einer Pressekonferenz zur Blutbeutelaffäre einst bei den Olympischen Spielen in Turin gemeint. weiter »


Bill Bryson: Eine kurze Geschichte von fast allem

verfasst am 16.05.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Sachbuch, das sich mit eben „fast allem“ beschäftigt. Auch wenn das anmaßend klingen sollte: es ist wahr. Bill Bryson zeichnet die Geschichte der Naturwissenschaften von den frühen Erkenntnissen bis zum heutigen Wissen (bzw. den heutigen Wissenslücken) weiter »




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