Buchbesprechung/Rezension:

Daniel Jones, Miya Lee (Hrsg.): tiny love stories
Wahre Geschichten über das größte Gefühl der Welt


verfasst am 11.02.2022 von | einen Kommentar hinterlassen
Rubriken: Kurzgeschichten
LiteraturBlog Bewertung:

Über die Herausgeber:
Daniel Jones betreut seit 2014 die Kolumne „Modern Love“ in der New York Times. Er tritt wöchentlich im dazugehörigen Podcast auf und ist Produzent der Amazon-Serie „Modern Love.“

Miya Lee war bei „Modern Love“ für die Bewertungen der Lesereinsendungen zuständig. Sie redigierte die „Tiny Love Stories“.

Über das Buch:
Das Buch „Tiny Love Stories“ beinhaltet 175 wahre Liebesgeschichten. Es handelt sich nicht nur um Geschichten von frischer oder verflossener Liebe zwischen Mann und Frau, sondern auch um Elternliebe, platonische Liebe und um sonstige Formen der Liebe aller Art. Auch einige Fotos finden sich darin.

„Tiny Love Stories“ begann als Challenge der Redakteure der „Modern-Love-Kolumne“ in der New York Times. Dabei ging es darum, in sehr kurzer Form, nämlich in nicht mehr als 100 Worten, eine  Liebesgeschichte aus dem Leben zu erzählen. Die Redakteure wurden bald mit Einsendungen überschüttet. Die bezauberndsten und bewegendsten davon wurden in diesem Buch veröffentlicht.

Mein Fazit:
Als ich das Buch zur Hand nahm – und es ist mit seinen 17 x 13 cm ein sehr handliches, kleines Ding – war mein erster Gedanke: „Ein optimales Buch für Zwischendurch!“ Und ja, das ist es in der Tat. Die kurzen, erfrischenden, mitten aus dem Leben gegriffenen Liebesgeschichten brachten mich zum Schmunzeln, ließen mich mitfühlen und berührten mich auf eine schöne und wohltuende Art. Sie lesen sich flott und ohne Beigeschmack eines „klugen Spruch-Buches“. Ich hatte danach immer ein gutes, angenehmes Gefühl. Das liegt wohl daran, dass es echte, wahre und wirklich aus dem Leben gegriffene Geschichten sind.

Ich war Dakotas Date für den Abschlussball, so lange er „keine Bessere finden“ würde. Inzwischen sind wir verheiratet. Sieht ganz so aus, als hätte er keine Bessere gefunden.

Sie erzählen von Menschen, die Fehler machen und trotzdem nicht aufhören, an die Liebe zu glauben. Diese Menschen schreiben von der Liebe zu ihren Eltern, von misslungenen Beziehungen, von der intensiven Liebe zu ihrem Kind, vom Ende einer Ehe, vom Sterben, von Geschwister- und Tierliebe.

Ein gelungenes, wohltuendes und empfehlenswertes Buch!




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