Stichwort: USA


Bill Clinton, James Patterson: The President Is Missing

The President Is Missing verfasst am 12.06.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Präsident und der Bestsellerautor: wenns gut gemacht ist, dann kann aus dieser Kombination ein spannender Thriller entstehen. Es ist also keine Frage, dass “The President is missing” gelesen werden muss. Wie wird das wohl werden?

Schon bald wird klar, wer in diesem Roman wofür zuständig ist: Clinton bringt sein Wissen um die Vorgänge im Weissen Haus ein und und liefert dazu auch ein paar Details aus seiner eigenen Biographie. weiter »


Sinclair Lewis: Main Street

Main Street verfasst am 08.06.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Eine amerikanische Kleinstadt, weit von der nächsten Großstadt entfernt. Die Mainstreet, die Läden, die Männer, die sich selbst als die Bewahrer der Ordnung und des Pioniergeistes betrachten; und die Frauen, die als getreue Vasallinnen ihrer Ehemänner die Tage mit aus ihrer Kleinstadtsicht so ungemein wichtigen Tätigkeiten verbringen.

Ein Blick zurück in die USA zu Beginn des 20. Jahrhunderts, ein nostalgischer Blick könnte man meinen. weiter »


Klaus Brinkbäumer: Nachruf auf Amerika

Nachruf auf Amerika verfasst am 11.05.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Viele Blicke ins Innere einer Nation, die uns mit jedem Tag fremder und unverständlicher wird. Klaus Brinkbäumer lebte viele Jahre in den USA und seine Arbeit als Auslandskorrespondent (zB. für den SPIEGEL) öffnete ihm viele Türen und verschaffte ihm mehr und tiefere Einblicke in Menschen und Kultur, als es Europäern wohl ansonsten möglich wäre. weiter »


John Cheever: Die Lichter von Bullet Park

Die Lichter von Bullet Park verfasst am 02.05.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Sonnntag Nachmittag. Alte Filme mit Doris Day, Rock Hudson, Tony Randall. Glückliche Vorstadtidylle in den USA in den 1950er und 1960er Jahren. Im Gegensatz dazu John Cheevers Vorstadtroman aus dem Jahr 1969: auf den ersten Blick wie ein Heile-Welt-Film bevor dann der Blick hinter die Fassaden fällt. weiter »


John Williams: Nichts als die Nacht

Nichts als die Nacht verfasst am 18.02.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

“Nichts als die Nacht” ist eine Erzählung, bei der die Umstände ihrer Entstehung weitaus mehr über den Inhalt aussagen als der Inhalt selbst. Der 22-jährige John Williams schrieb sie in einem Lager in Burma, während des 2. Weltkrieges. Gerade erst zur Air Force eingezogen, wurde er mit sein Flugzeug von den Japanern abgeschossen und er überlebte nur wie durch ein Wunder. Im Lager musste er wochenlang ausharren, bis es endlich möglich war, ihn und den zweiten Überlebenden zu evakuieren. weiter »


David Grann: Die versunkene Stadt Z

Die versunkene Stadt Z verfasst am 15.01.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zwischen Allan Quatermain und Indiana Jones: was wir heute nur aus Abenteuerfilmen kennen, das hat sich im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts tatsächlich so zugetragen. Überall auf dem Planeten brachen Forscher und Abenteurer auf, um die unbekannten Regionen der Kontinente zu erkunden und versunkene Zivilisationen und Stätten zu entdecken.

Es ist die Zeit, als man zwar die Umrisse der Welt kannte, es aber noch viele weiße Flecken auf den Landkarten gab, vor allem im Inneren der großen Wüsten- und Dschungelgebiete. weiter »


John Williams: Augustus

Augustus verfasst am 23.12.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Was für ein Roman! Das Leben des ersten römischen Kaisers in einer Mischung aus historischen und dazu erdachten Fakten, Lebensgeschichten, Episoden und Ereignissen. Zusammen genommen ein großartiger Roman, der zwar die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen lässt, dabei jedoch immer überzeugend und glaubhaft bleibt.

Gehen wir also mehr als 2.000 Jahre zurück in das Jahr 45 v.Chr.: Julius Caesar ist die dominierende Gestalt Roms und sein 18-jähriger Großneffe und Adoptivsohn Octavianus ist der von ihm favorisierte Nachfolger. weiter »


David Grann: Das Verbrechen

Das Verbrechen verfasst am 20.12.2017 von | 1 Kommentar

Kaum zu glauben, dass das, was in diesem Buch beschrieben ist, genau so passiert ist. Ein Tatsachen-Thriller, über die 1920er-Jahre in den USA, über eine Zeit voller Diskriminierung, Korruption und Rechtlosigkeit.

Die amerikanischen Ureinwohner wurden im Zuge der Expansion der Vereinigten Staaten verjagt, ermordet und entmündigt. Man beraubte sie ihres Landes und sperrte sie in Reservate, die dort eingerichtet wurden, wo die weißen Siedler kein Interesse an einer Landnahme hatten. Also dort, wo das Land unfruchtbar und unwirtlich war. weiter »


Sinclair Lewis: Das ist bei uns nicht möglich

Das ist bei uns nicht möglich verfasst am 27.11.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Einwanderer sind die Quelle allen Übels. Ein narzistischer Sprücheklopfer im Weißen Haus. Steuern hinunter und Militärausgaben hinauf. Die Überlegenheit der Weißen. So weit, so 2017 – mit diesen und weiteren uns wohl bekannten Szenarien der Rückwärtsgewandheit  ist Sinclair Lewis’ Roman ist stellenweise unheimlich in seiner Aktualität und Präsenz. weiter »


Omar El Akkad: American War

American War verfasst am 22.10.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wäre dieses Buch vor 20,25 Jahren erschienen, dann wäre es wohl als reine Science Fiction betrachtet worden. Doch in der Zwischenzeit hat sich so viel geändert, dass “American War” als eines der möglichen Zukunftszenarien gesehen werden kann. Wer hat vor 25 Jahren etwas von steigende Meeresspiegeln gehört, wer hätte nur im Ansatz daran gedacht, dass China zur führenden Nation auf dem Globus erwachsen würde; wer hätte annehmen können, dass jemand aus der Verwendung von fossilen Brennstoffen ein politsches Statement machen würde. weiter »


Sinclair Lewis: Babbitt

verfasst am 11.10.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Diesen Roman heute, beinahe 100 Jahre nach der Erstveröffentlichung, zu lesen hat zwei ungemeine Vorteile: 1. kann man mit Erstaunen und Interesse einen Einblick in das tägliche Leben der 1920er-Jahre nehmen und 2. dabei feststellen, dass sich vieles überhaupt nicht geändert hat. Denn abgesehen von all den technischen Spielereien und Hilfsmitteln, von denen wir heute natürlich viel mehr haben, haben sich die Menschen selbst, ihre Ansichten, ihre Vorlieben und Abneigungen kaum geändert.

“Babbitt” ist somit nicht nur ein Roman über einen Mann in mittleren Jahren sondern auch eine Reportage aus der Vergangenheit. weiter »


Timothy Snyder: Über Tyrannei

Über Tyrannei verfasst am 20.09.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Von Timothy Synder als Anleitung zur Verteidigung der demokratischen Grundsätze der USA nach der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten verfasst. Im Ergebnis eine Leitfaden für uns alle.

Auf den ersten Blick mag diese kleine Broschüre wie ein weiteres Werk aus der inflationär bestücken Kategeorie der Best-Of-Rankingshows sein. Die Top 20 Tips für demokratishc gesinnte Menschen, oder so. Der zweite Blick offenbart dann, dass es sich dann in Wahrheit um einen aus meiner Sicht kompletten Werkzeugkasten handelt; und dass die 20 eben nur die Zahl ist, die sich zufällig für die Anzahl der Werkzeuge ergibt, die man benötigt um die Demokratie zu verteidigen. weiter »


Colson Whitehead: Underground Railroad

Underground Railroad verfasst am 15.09.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Cora und Caesar sind auf der Flucht. Von der Randall-Farm in Georgia, auf der sie als Sklaven wie Vieh gehalten wurden und jederzeit der Willkür ihres Besitzers ausgeliefert waren, finden sie Zugang zur “Underground Railroad”. Jenem damals tatsächlich existierendem Netzwerk, das in den Jahrzehnten vor dem amerikanischen Bürgerkrieg zehntausenden Sklaven zur Flucht in den Norden verhalf.

Während die historische Vorlage aus Menschen, Verstecken und geheimen Pfaden bestand, macht Colson Whitehead daraus eine richtige Eisenbahn. Unterirdisch in Tunnels verlaufend mit Stationen, Fahrplänen, Lokomotiven und Lokführern. Cora und Caesar besteigen einen Zug von dem sie nicht wissen, wohin er sie bringen wird. weiter »


Francis Spufford: Neu-York

Neu-York verfasst am 11.09.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Als New York noch das kleine Dorf am Ende der Halbinsel Mannahatta war; als die Zeit der holländischen Siedler, die einst Neu Amsterdam gründeten, noch allgegenwärtig war; als der englische König noch der Herr über die Kolonien war: zu dieser Zeit, man schrieb das Jahr 1746, betrat ein gewisser Mister Smith den amerikanischen Kontinent im Hafen von New York. weiter »


Don Winslow: Das Kartell

Don Winslow: Das Kartell verfasst am 04.09.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wer nach “Tage der Toten” dachte, dass die Geschichte damit endet, wird in “Das Kartell” lesen, dass die Verhaftung des Drogenbosses Adán Barrera nur ein Zwischenspiel im ewigen Drogenkrieg war. Und wer dachte, dass es nicht gewalttätiger werden kann, wird in “Das Kartell” schnell feststellen, dass es immer noch brutaler und unmenschlicher werden kann. weiter »


Walt Whitman: Jack Engles Leben und Abenteuer

Walt Whitman: Jack Engles Leben und Abenteuer verfasst am 16.06.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein schmales Buch mit 162 Seiten humorvollem, teils dramatischem Lesestoff, im Jahr 2017 erstmals in deutscher Übersetzung erschienen. 

Die Geschichte erschien 1852 als anonymer Fortsetzungsroman im «Sunday Dispatch». Der Whitman-Forscher Zachary Turpin konnte jetzt diesen Text zweifelsfrei als Schöpfung des großen US-Schriftstellers identifizieren. Er wies Übereinstimmungen mit dessen Notizbüchern nach, zudem enthält der Roman autobiographische Entsprechungen zu Whitmans Leben. weiter »


Jack London: Mord auf Bestellung

verfasst am 05.10.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Buch wird als eines der ersten Bücher dieses Genres bezeichnet. Erdacht von Sinclair Lewis und großartig von Jack London, teils amüsant, teils philosophisch und teils abenteuerlich in Szene gesetzt. “Mord auf Bestellung” wurde erst 1963 von Robert L. Fish fertig gestellt weiter »


Joël Dicker: Die Geschichte der Baltimores

verfasst am 30.08.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Baltimores: das ist der Zweig der Familie Goldman, die sich in Baltimore nieder gelassen hat und dort zu Ruhm, Wohlstand und Einfluß kam. Der Familienzweig, der in Montclair lebt, ist dagegen weit weniger erfolgreich, weniger strahlend; so jedenfalls erscheint es Marcus, dem Sohn der “Montclairs”, der jede freie Minute in Baltimore verbringen möchte, bei seinem geliebten Onkel Saul, seiner schönen und liebevollen Tante Anita, seinem Cousin Hillel und bei Woody, der bei den Goldmanns Aufnahme fand. weiter »


Eddie Joyce: Bobby

verfasst am 01.08.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Familie Amendola – italienisch-irischer Abstammung – lebt auf Staten Island.

Eddie Joyce schildert die Hintergründe der Familie, ihren Alltag mit präzisen Informationen. Als Leserin/Leser taucht man ein in das Leben einer Familie der Mittelschicht. Joyce versteht es, die Protagonisten authentisch zu schildern; mir vermittelt er eine einfühlsame Geschichte des alltäglichen Lebens  einer amerikanischen Familie. Trotzdem ist das nicht „mein Buch“. weiter »


Matt Ruff: Ich und die anderen

verfasst am 05.01.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Andy Cage leidet unter multipler Persönlichkeitsstörung. Er schafft es, sich mit dieser Krankheit zu arrangieren. Sein Körper hat die Funktion eines Hauses, und das für unterschiedliche Seelen. Als er Penny kennenlernt, wird sein Leben ordentlich durcheinander gebracht. weiter »


Timothy Snyder: Black Earth

verfasst am 17.11.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die widerliche Fratze des Antisemitismus und des Rassenwahns hieß Adolf Hitler. Der war aber weder der Erfinder noch der einzige, der von jüdischer Weltverschwörung und von minderwertigen Rassen phantasierte: all das war ein beinahe über den ganzen Globus verbreiteter Wahn, der von Herrschenden geschürt, von den Massen willig aufgenommen wurde. weiter »


Edith Wharton: Zeit der Unschuld

verfasst am 19.10.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es war für mich nicht ganz einfach, dieses Buch zu lesen. Edith Warthon schildert das Leben der Schönen und Reichen, der gesellschaftlichen Oberschicht – der Upper Class New Yorks, beginnend in der Mitte des 19ten Jahrhunderts; so wie die beschriebene Lebensweise, so ist dann manchmal auch der Roman: er verläuft in absehbaren Bahnen. weiter »


Henry James: Die Europäer

verfasst am 06.10.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Europa und Amerika: eine wechselhafte Beziehung. Zur Mitte des 20. Jahrhunderts hatten sich die Amerikaner zu den Helden (West)Europas entwickelt, mit dem Vietnamkrieg entstanden tiefe Risse in der Freundschaft und nach einer steten Verbesserung folgte mit dem unsäglichen Georg W. Bush –  geprägt von gegenseitigem Unverständnis – der Tiefpunkt im transatlanitischen Verhältnis. weiter »


Harper Lee: Gehe hin, stelle einen Wächter

verfasst am 21.09.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Titel des Buches basiert auf einen Vers aus der Bibel ( Seite 110 des Buches).

Lee Harper hat mit Ihrem, Pulitzer-Preis ausgezeichnetem Buch – Wer die Nachtigall stört – die Südstaaten Problematik geschildert. In dem Buch – Gehe hin, stelle einen Wächter – begegnet man wieder den Protagonisten dieses Buches. weiter »


John Williams: Butcher’s Crossing

verfasst am 25.05.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Jahr 1870; die Zeit, als man den Westen jenseits der Appalachen noch den Wilden Westen nannte; ein Wilder Westen abseits von Indianern und Cowboys, Sheriffs und Revolverhelden. Das ist der Rahmen für die Reise des jungen Will Andrews, der aus Boston nach Kansas kam, um das Land kennen zu lernen.

In dem kleinen, trostlosen Flecken Butchers Crossing tritt er auf den erfahrenen Büffeljäger Miller. Während rundum die Büffelherden von den unzähligen Felljägern schon bis zur Ausrottung dezimiert wurden, wartet Miller auf die Chance an einen Ort zurück zu kehren, an dem er zehn Jahre zuvor noch Büffelherden sah, die sich bis zum Horizont ausbreiteten. Ganz so wie früher auch rund um Butchers Crossing. weiter »


Anna Quindlen: Ein Jahr auf dem Land

verfasst am 07.03.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Vorab: ich habe dieses Buch mit größtem Vergnügen gelesen.

Die 60jährige Rebecca Winter steht von einem Neuanfang. Selbst als ehemals berühmte Fotografin wird sie plötzlich zur unsichtbaren Person. Wo sind die Freunde, die aufdringlichen Adabeis, die sich an ihre Kittelfalten geheftet haben, als sie noch in der Öffentlichkeit stand und eine wohlbestallte Künstlerin, mit großartigen Honoraren war? Kaum etwas davon ist übrig geblieben. Unter den Habseligkeiten des vergangenen Ruhms befindet sich ihre New Yorker Eigentumswohnung. Aus finanzieller Not heraus – das seinerzeit verdiente Geld ist nahezu weg – vermietet sie die Wohnung für ein Jahr. weiter »


Bill Bryson: Sommer 1927

verfasst am 16.12.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Bill Brysons Geschichts- und Sachbücher sind auch/vor allem Abenteuerromane. So rasant, so witzig und unterhaltsam geschrieben, dass man dabei ganz vergisst, wie viel man darin erfährt und wieviel Arbeit in der Recherche stecken muss.

Ich freue mich deshalb immer, wenn ein neues Buch von Bill Bryson erscheint, denn das verspricht zuverlässig gute Unterhaltung und viel neues, überraschendes Wissen. Auch “Sommer 1927” hat meiner Erwartung vollkommen entsprochen. weiter »


Donna Tartt: Der Distelfink

verfasst am 21.11.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Je dicker das Buch, desto länger die Rezension – aber das muss nicht sein, wie hier zu aufzuzeigen ist (dazu später).

Wer sich der Lektüre eines Werks, das auf über 1000 Seiten daherkommt, verdingt, der muss davon schon angetan sein, wie der Verfasser dieser Zeilen. Den Titel verdankt das Buch einem mit 1654 datierten Bild des niederländischen Malers und Rembrandt-Schülers Carel Fabritius. weiter »


Al Gore: Die Zukunft

verfasst am 14.11.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Al Gore ist für mich der beste US-Präsident, der niemals Präsident wurde. Liest man seine Bücher, dann lässt sich jedoch unterstellen, dass er auch der US-Präsident gewesen wäre, der am grandiosesten gescheitert wäre, noch mehr als Barack Obama. Warum? Seine Thesen und Ansichten widersprechen in weiten Teilen grundlegend dem, was in den USA (aber auch in der EU) in der Politik heute opportun und umsetzbar ist. weiter »


André Aciman: Ruf mich bei deinem Namen

verfasst am 10.11.2014 von | 1 Kommentar

Vielleicht die grösste Schwierigkeit über André Acimans eleganten Roman „Ruf mich bei deinem Namen“ zu reden ist, diesen nicht durch die etwas pauschal klingenden Genres zu erschlagen, in die er sicherlich äusserlich passt. Die Begriffe Sommerromanze oder Gay Lit rufen besonders qualitativ völlig falsche Assoziationen hervor, die jedoch rein formal auf den Roman zutreffen mögen.

„Ruf mich bei deinem Namen“ ist die Geschichte der Liebe des 17 jährigen Eliot und des 24 jährigen Oliver, die Mitte der 80er Jahre einen kurzen gemeinsamen Sommer im Haus von Eliots Eltern an der italienischen Mittelmeerküste verbringen. weiter »


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