Stichwort: USA


Buchbesprechungen, News

(134 Beiträge in dieser Rubrik)

Herman Melville: Bartleby, der Schreiber
Eine Geschichte von der Wall Street

Bartleby, der Schreiber verfasst am 12.07.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein seltsamer junger Mann, den der New Yorker Anwalt angestellt hat. Es musste sein, das Mehr an Arbeit in der Kanzlei erforderte es, einen dritten Kopisten einzustellen. Einen also, der es versteht, Akten akribisch zu kopieren, Wort für Wort. Neben den beiden anderen Kopisten, die schon lange für den Anwalt arbeiteten und mit deren Launen er gelernt hatte, umzugehen, entpuppte sich dieser junge Mann, Bartleby eben, als ganz spezieller Fall. weiter »


Laura van den Berg: Das dritte Hotel

Laura van den Berg: Das dritte Hotel verfasst am 15.06.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Taxifahrer hält an zwei Hotels, jedoch die Adressen stimmen nicht mit Clares Notiz überein. Erst das dritte Hotel hat dann die Reservierung für ihr Zimmer vorliegen. weiter »


James Baldwin: Nach der Flut das Feuer

James Baldwin: Nach der Flut das Feuer verfasst am 09.06.2020 von | 1 Kommentar

Im Jahr 2008 stürmte ein Mann namens Barack Obama ins Weiße Haus und die ganze Welt war begeistert. „Yes we can!“ schien zu heißen, dass wir das Alte überwinden können und die Menschen, die Amerikaner, einen weiten moralischen Sprung nach vorne machen könnten. weiter »


F. Scott Fitzgerald: Der große Gatsby

F. Scott Fitzgerald: Der große Gatsby verfasst am 07.06.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es ist wie eine Zeitreise: zurück in die 1920er, als die Herren weißen Anzüge trugen und Gamaschen an den Schuhe, als die Damen die Haar kurz und die Zigarettenspitzen lang trugen, als die Cabrios mit Weißwandreifen unterwegs waren, als die Schwarze Freitag noch in weiter Ferne war. weiter »


William Melvin Kelley: Ein anderer Takt

William Melvin Kelley: Ein anderer Takt verfasst am 01.06.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wenn man die Frage stellt, ob die Sklaverei abgeschafft wurde, dann wird wohl jede und jeder dies uneingeschränkt bejahen. Für die Vereinigten Staaten würde das bedeuten, dass mit dem Ende des Bürgerkrieges im Jahr 1865 auch das Ende der Sklaverei im „Land of the free and home of the brave“ gekommen wäre.

Als der junge Autor William Melvin Kelley im Jahr 1962, also fast einhundert Jahre später, seinen Debütroman „A Different Drummer/Ein anderer Takt“ veröffentlichte, war die Sklaverei  als Form der Leibeigenschaft zwar verschwunden, in den Köpfen und auf den Straßen aber war sie genauso präsent wie eh und je. weiter »


Dave Eggers: Die Parade

Dave Eggers: Die Parade verfasst am 29.05.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zwei Männer mit dem Auftrag, vom Süden in den Norden des Landes eine neue Straße zu asphaltieren. Die beiden Landesteile leben erst seit kurzer Zeit in Frieden, der Bürgerkrieg zwischen dem reichen Norden und dem armen Süden hat tiefe Spuren hinterlassen. Die beiden Männen nennen sich Vier und Neun, zur Sicherheit verwenden sie nicht ihre richtigen Namen, denn man weiß nie, was in so einem fremden Land passieren kann. weiter »


Peanuts Werkausgabe 1: 1950 – 1952

Peanuts Werkausgabe 1: 1950 - 1952 verfasst am 27.05.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Charlie Brown, Snoopy, Lucy, Schröder, Linus … vor 70 Jahren kamen die „Peanuts“ auf die Welt. Auch wenn Charles M. Schulz, ihr Schöpfer, leider schon im Jahr 2000 gestorben ist, so sind seine Figuren heute genauso präsent und zeitgemäß wie damals. weiter »


Anne Enright: Die Schauspielerin

Die Schauspielerin verfasst am 14.05.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Katherine O’Dell wuchs in Irland auf, ihre Eltern waren Wander-Schauspieler, Katherine ihr einziges Kind. Katherine tritt in die Fußstapfen der Eltern, schafft es aber aus der Enge der irischen Volksbühnen bis nach Hollywood, wurde eine berühmte, gefeierte Schauspielerin, schön, talentiert, exzentrisch und für die Kunst lebend. weiter »


Dave Eggers: Der größte Kapitän aller Zeiten

Dave Eggers: Der größte Kapitän aller Zeiten verfasst am 07.05.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Nie würde so etwas geschehen. Nie würde man zulassen, dass einem jemand in den Zähnen herum bohrt, der nie Medizin studiert hat; nie würde man einem notorischen Bankräuber den Schlüssel zum Safe anvertrauen; nie und nimmer würde man einen zum Kapitän eines Kreufahrtschiffes machen, der nicht einmal ein Ruderboot steuern kann.

Niemals würde man … oder doch, ja: einen Dummkopf, Rassisten und Betrüger würde man schon zum US-Präsidenten wählen, da geht es ja um nichts … weiter »


F. Scott Fitzgerald: Der seltsame Fall des Benjamin Button

F. Scott Fitzgerald: Der seltsame Fall des Benjamin Button verfasst am 03.05.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Benjamin Buttom kam im Jahr 1860 im Alter von 70 Jahren auf die Welt. Er starb 70 Jahre später, im Jahr 1930, bei seiner Geburt. Was auf diesem Lebensweg geschah, das fasste F. Scott Fitzgerald in eine tragisch-komische Novelle. weiter »


Don Winslow: Broken

Broken verfasst am 13.04.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Sehr, sehr COOL! Sechs Thriller aus und rund um Südkalifornien, mit denen sich Don Winslow in absoluter Topform zeigt. Es ist temporeich, amüsant – einfach sehr, sehr COOL. Eine Charaktisierung fehlt noch: nostalgisch – Erinnerungen an früher gelesene Winslow-Thriller werden wach. weiter »


Steffen Kopetzky: Propaganda

Steffen Kopetzky: Propaganda verfasst am 04.04.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Als Leutnant an der Westfront im 2. Weltkrieg, als Major in Vietnam: der deutschstämmige John Glueck arbeitet für die Division für Psychologische Kriegsführung der US Armee, was ihn nicht nur an die Kampfstätten bringt, sondern ihm auch mehr Einblicke in Strategien und Hintergründe verschafft als den normalen Offizieren und Soldaten. weiter »


Zora Neale Hurston: Barracoon
Die Geschichte des letzten amerikanischen Sklaven

Zora Neale Hurston: Barracoon verfasst am 24.02.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Er war der letzte Überlebende des letzten Sklavenschiffes, das die Vereinigten Staaten erreichte: Oluale Kossola war 19 Jahre alt, als er im Jahr 1860 vom Volk der Fon in Dahomey verschleppt und an einen weißen Sklavenhändler verkauft wurde. weiter »


Andrew Shaffer: Hope Never Dies
Ein Fall für Obama und Biden (1)

Andrew Shaffer: Hope Never Dies verfasst am 07.02.2020 von | 2 Kommentare

Was macht ein ehemaliger US-Präsident den lieben langen Tag? Eine Bibliothek einrichten, ein Buch schreiben, Vorträge halten, Urlaub … da gibt es sicher einiges, mit dem sich Geld verdienen und ein abwechslungsreiches Leben gestalten lässt. Aber wie lange hält das alles wohl als Herausforderung an, bevor es langweilig wird? weiter »


Frank Lauenroth: Chicago Run
Der dritte Marathon-Thriller

Frank Lauenroth: Chicago Run verfasst am 07.12.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Schnörkellos, immer geradeaus; Frank Lauenroth hält seinen Roman und seine LeserInnen nicht mit Nebensächlichkeiten oder Abschweifungen auf, sondern treibt die Handlung nur in eine Richtung: voran, den Showdown vor Augen. „Chicago Run“ ist ein Thriller, der genau das macht, was  man von ihm erwartet: er sorgt für Spannung, von der ersten Seite an. weiter »


Anna Quindlen: Der Platz im Leben

Anna Quindlen: Der Platz im Leben verfasst am 05.11.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Roman über Menschen in  New York.

Die Familie Nolan ist eine amerikanische, mittelständische Familie. Sie wohnen in einem schönen Haus in einem der schönsten Viertel von New York. Nora und Charlie sind seit 25 Jahren verheiratet, sie haben zwei Kinder – Zwillinge. weiter »


J.D. Salinger: Neun Erzählungen

Neun Erzählungen verfasst am 24.10.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Mit dem Lesen des ersten Satzes startet der Film. Denn genau das passiert bei J.D. Salingers Erzählungen: im Hirn entstehen die Szenen, sie laufen ab, als wäre man dabei, wenn das Erzählte geschieht. Mit so wenigen Worten, dass andere SchriftstellerInnen wohl nur mit Neid darauf blicken können, zeichnet J.D. Salinger seine Figuren, die Szenerien, die Ereignisse so klar, wie man es sonst nur mit eigenen Augen sehen und mit eigenen Sinnen erleben könnte. weiter »


Thomas Engström: South of Hell
Ein Ludwig-Licht-Thriller

South of Hell verfasst am 09.10.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Amerika, das Land der “unmöglichen” Möglichkeiten. So bezeichne ich z.B. Wahlkämpfe in diesem Land. Menschen, die angeblich nicht ganz korrekt, nicht ganz „sauber“ sind, werden verunglimpft, werden  falsch verdächtigt, um nicht der Gewinner einer Wahl zu sein. Ihr bürgerliches Leben scheint zu zerbrechen.

Engströms Roman beginnt mit dem Tod eines jungen Burschen, er wurde ermordet. In den Fokus als Verdächtiger gerät Ron Harriman, ehemals Botschafter in Berlin, jetzt Kandidat der demokratischen Partei in Pennsylvania. Er leugnet ein Verhältnis mit dem Burschen gehabt zu haben. Seine Gegnerin von den Republikanern will seine politische Karriere zerstören. weiter »


Georges Simenon: Schlusslichter

Schlusslichter verfasst am 07.09.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Eheleben von Nancy und Steve Hogan erschöpft sich schon seit längerer Zeit in Gewohnheiten. Jeder neue Tag bringt doch wieder die alten Routinen – ob sie nach der Arbeit gemeinsam nach Hause fahren, ob Nancy wieder länger im Büro bleiben muss, ob Steve sein Heil im heimlichen Trinken sucht. weiter »


Mark Twain: Ein Yankee an König Artus‘ Hof

Ein Yankee an König Artus' Hof verfasst am 01.08.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Für viele von uns ist es wahrscheinlich ein Traum, für dessen Erfüllung sie alles möglich tun würden: zurück in die Vergangenheit zu reisen, dort ein paar Tage zu verbringen, inmitten der Menschen und Ereignisse zu leben, die wir nur aus den Geschichtsbüchern kennen.

Mark Twain erzählt in „A Yankee in King Arthur’s Court“ genau darüber; wie der Yankee Hank Morgan aus Connecticut aus dem 19. Jahrhundert kommend in der Vergangenheit landet. Genau ist es der 19. Juni 528, wie ihm ein Junge berichtet und es ist England – er ist in Camelot gelandet, am Hof des König Artus. weiter »


Joey Goebel: Irgendwann wird es gut

Irgendwann wird es gut verfasst am 18.07.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wer jemals nach Moberly im US-Bundesstaat Kentucky kommt, wird dort eine typische amerikanische Kleinstadt finden, mit den typischen amerikanischen Kleinbürgern. Und er bzw. sie wird viele Menschen finden, die in der einen oder anderen Art und Weise daran scheitern, sich in der Welt zurecht zu finden. Sie bleiben draußen und es gelingt ihnen nicht, die Kluft zwischen sich und den anderen Bewohnern der Stadt und der Welt rundherum zu überwinden. weiter »


Don Winslow: Jahre des Jägers

Jahre des Jägers verfasst am 15.07.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Viele Brennpunkte bilden das Grundgerüst dieses Thrillers. Jedes dieser Kapitel ist voller Grauen und Realismus, brutal und erschreckend in seiner Nähe zur Wahrheit; in der Summe ergeben sie das Bild eines gescheiterten Staates und eines gescheiterten Kampfes gegen die Drogen.

Nach dem gewaltsamen Tod von Adan Barrera, dem ehemaligen Boss des Sinaloa-Kartells, eskalieren bald die Kämpfe der Familien und Clans um die Vorherrschaft. weiter »


Colson Whitehead: Die Nickel Boys

Die Nickel Boys verfasst am 03.06.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Gewinner des Pulitzer-Preises 2020!

Was hat sich nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg, der vordergründig die Abschaffung der Sklaverei zum Ziel hatte, geändert? Was bewirkte Martin Luther King? Wie stark ist der (Alltags-)Rassismus heute noch in den Köpfen verankert?

Colson Whitehead ist der literarische Chronist des Schicksales der Menschen mit afrikanischen Wurzeln, die in den USA lebten und leben. Er schreibt über genau diese Fragen und darüber, wie die Welt der Menschen mit dunkler Hautfarbe ist. weiter »


Mark Twain: Die schreckliche Deutsche Sprache

Die schreckliche Deutsche Sprache verfasst am 29.04.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Über die Nöte eines Englisch-Sprachigen, mit der Deutschen Sprache zurande zu kommen. weiter »


Robert Cohen: Abwendbarer Abstieg der Vereinigten Staaten unter Donald Trump
Das New Yorker Tagebuch

Abwendbarer Abstieg der Vereinigten Staaten unter Donald Trump verfasst am 16.03.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Robert Cohen führt Tagebuch über die Amtszeit des Donald Trump.  Diese Chronologie der Ungeheuerlichkeiten, mit einem der ungeniertesten Lügner der Geschichte im Mittelpunkt, umfasst zwar nur die ersten zwei Jahre der Amtszeit dieses „Präsidenten“; doch das, was Robert Cohen daraus aufgeschrieben hat, ist schon jetzt kaum mehr auszuhalten. weiter »


Ben Rhodes: Im Weißen Haus
Die Jahre mit Barack Obama

Im Weißen Haus verfasst am 01.03.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Abgesehen vom Inhalt dieses Buches, das an vielen Stellen erklärt, wie die Amtszeit von Barack Obama verlief, gibt es zwei bleibende Eindrücke, die mich wirklich zutiefst betrüben: weiter »


Bob Woodward: Furcht
Trump im Weißen Haus

Woodward: Furcht verfasst am 12.11.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ich weiß ja nicht, ob es jemals einen US-Präsidenten gegeben hat, über den schon in den ersten Monaten seiner Präsidentschaft so viele Bücher erschienen sind. Bücher über Donald Trump zu lesen ist dabei auch eine Mischung aus Masochismus und Sensationsgier. Während die täglichen Ausfälle dieses Lügenbarons Comedy-Qualität hätten, kämen sie nicht aus dem Mund eines Mannes mit so viel Einfluss, würde ich am liebsten nur diese eine Nachricht hören: dass man den Kerl aus dem Amt gejagt hat – aber wer folgt ihm dann nach? weiter »


Kristina Gehrmann: Der Dschungel
Nach dem Roman von Upton Sinclair

Der Dschungel verfasst am 14.08.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Upton Sinclar wurde mit seinem Roman „The Jungle“ aus dem Jahr 1905 mit einem Schlag weltberühmt. Er verfasste damit eine romanhafte Reportage über die menschenunwürdigen Lebensumstände der Einwanderer in den USA und über die Machenschaften der Fleischindustrie, die in der Folge tatsächlich zu gesetzlichen Änderungen führten. weiter »


Ta-Nehisi Coates: We were eight years in power
Eine amerikanische Tragödie

We were eight years in power verfasst am 22.06.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Was haben Barack und Michelle Obama ihrem eigenen Land gebracht und hinterlassen? Und welchen Einfluss hatten und haben sie auf den Rest der Welt? Zwei Fragen auf die es vollkommen gegensätzliche Antworten geben muss. Wenn Ta-Nehisi Coates in „We were eight years in power“ auf die Präsidentschaft des ersten afro-amerikanischen Präsidenten zurück blickt, dann sieht er etwas anderes als wir hier in Europa, die in Obama den Botschafter eines weltoffenen, nach vorne blickenden Landes sehen. Ta-Nehisi Coates sieht in den acht Obama-Jahren den kurzen Ausblick auf eine bessere Welt, die aus den dunklen Jahren davor und danach heraus ragen. weiter »


Bill Clinton, James Patterson: The President Is Missing

The President Is Missing verfasst am 12.06.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Präsident und der Bestsellerautor: wenns gut gemacht ist, dann kann aus dieser Kombination ein spannender Thriller entstehen. Es ist also keine Frage, dass „The President is missing“ gelesen werden muss. Wie wird das wohl werden?

Schon bald wird klar, wer in diesem Roman wofür zuständig ist: Clinton bringt sein Wissen um die Vorgänge im Weissen Haus ein und und liefert dazu auch ein paar Details aus seiner eigenen Biographie. weiter »




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