Stichwort: USA


Buchbesprechungen, News

(146 Beiträge in dieser Rubrik)

Edgar Allen Poe: Unheimliche Geschichten

Edgar Allen Poe: Unheimliche Geschichten verfasst am 12.11.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Lesebuch mit amüsanten, spannenden, verschlungenen, mysteriösen und allesamt kurzweiligen Geschichten; und eine gute Einstiegs-Gelegenheit für alle, die davor noch nichts von Edgar Allen Poe gelesen haben (so wie ich).

Die 13 Kurzgeschichten entführen die Leserinnen und Leser in jeweils ganz unterschiedliche Welten. Es sind Geschichten, die man wahlweise (auch zugleich) mehreren Genres zuordnen kann, von Fantasy bis Krimi, von Thriller bis Horror. weiter »


Achdé & Jul: Lucky Luke – Fackeln im Baumwollfeld
Lucky Luke Band 99

Lucky Luke: Fackeln im Baumwollfeld verfasst am 06.11.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Luke Luke, diesmal sehr politisch und sehr konkret: ein Comic über die Sklaverei in den Südstaaten und darüber, dass der Rassismus die Gesellschaft nach wie vor durchdrungen hat. Für Band 99 der Luke Luke-Reihe erdachten die Autoren eine Story, die nahtlos in die #BlackLivesMatter-Bewegung einfügt. weiter »


Bob Woodward: Wut

Bob Woodward: Wut verfasst am 21.10.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es gibt ein paar Dinge auf der Welt, von der man sich wünscht, sie würden einfach verschwinden (oder noch besser: wären niemals da gewesen). Dazu gehören – unter vielen anderen – das Corona-Virus, Donald Trump, H.C. Strache, leere Energy-Drink Dosen am Straßenrand, … 

Es dauert hoffentlich nicht mehr lange und einer aus dieser Liste ist wirklich nur mehr Geschichte. weiter »


Ray Bradbury: Die Mars-Chroniken

Ray Bradbury: Die Mars-Chroniken verfasst am 09.10.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Mars-Chroniken bestehen aus ursprünglich einzelnen Erzählungen, die in den Jahren 1946 – 1950 entstanden. Erst der Verleger Walter Bradbury überzeugte Ray Bradbury (die beiden sind nicht verwandt), alles zu einem Gesamtwerk zusammenzufassen; der Mann lag damit völlig richtig!

Die Mars-Chroniken sind in den 2030er-Jahren angesiedelt. weiter »


Klaus Brinkbäumer, Stephan Lamby: Im Wahn
Die amerikanische Katastrophe

Klaus Brinkbäumer, Stephan Lamby: Im Wahn verfasst am 05.10.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Auch wenn der aktuelle Anlass der derzeitige US-Präsident Trump ist: Der Zustand der Demokratie und der Gesellschaft der (ehemals) Vereinigten Staaten ist schon seit längerer Zeit desaströs. Der Anspruch des Landes, die führende Demokratie der Welt zu sein war schon vor Trump falsch und der Slogan vom American Way of Life  bezeichnet nur mehr eine Lebensart, die sich vor allem über Gegensätze definiert. weiter »


Noam Chomsky: Requiem für den amerikanischen Traum
Die 10 Prinzipien der Konzentration von Reichtum und Macht

Noam Chomsky: Requiem für den amerikanischen Traum verfasst am 24.09.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Dass die USA schon lange kein Leuchtturm der Demokratie mehr sind, das hören, lesen, sehen wir täglich. Mit viel Geld erkauften sich einige wenige übermäßigen Einfluss auf Politik und Wirtschaft, womit das Land mehr und mehr zu einen ausführenden Organ von kleinen Interessensgruppen wurde. Donald Trump ist dabei nur ein – wenn auch erschütterndes – Sympton, die Krankheit hat das Land schon viel länger. weiter »


Ilija Trojanow: Doppelte Spur

Ilija Trojanow: Doppelte Spur verfasst am 18.09.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Am Anfang, zwischendurch und auch noch an Ende des Buches wird man sich fragen, was von alledem Fiktion und was Realität ist. Oder anders gefragt: ist das ein Roman oder ein Enthüllungsbuch? Fakten, die man bequem nachrecherchieren kann, vermischen sich mit Falschmeldungen. Also muss man sich der Sache wohl Schritt für Schritt nähern … weiter »


John Bolton: Der Raum, in dem alles geschah
Aufzeichnungen des ehemaligen Sicherheitsberaters im Weißen Haus

John Bolton: Der Raum, in dem alles geschah verfasst am 20.08.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Einerseits ist es kaum zu glauben, dass ein notorischer Lügner wie Donald Trump noch immer Präsident der USA ist und von einer großen Zahl der US-Amerikaner erneut gewählt werden würde; andererseits sind die Meldungen über immer neue Lügen und Beleidigungen, die der Mann verbreitet, doch so faszinierend, dass man Berichte darüber beinahe zwanghaft immer wieder verfolgen muss.

John Bolton, der ehemalige Nationale Sicherheitsberater der Trump-Regierung liefert mit seinem Buch die oft sehr detaillierten Hintergrundinformationen zu dem, was wir dann in den Nachrichten über Trumps bizarre Auftritte und Aussagen zu sehen bekamen. weiter »


Andrew Shaffer: Hope Rides Again
Ein Fall für Obama und Biden (2)

Andrew Shaffer: Hope Rides Again verfasst am 05.08.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Obama und Biden können es nicht lassen. Sie müssen sich schon wieder in eine Sache einmischen, anstatt es den Behörden zu überlassen. Diesmal machen die beiden Chicago unsicher, rund um den St. Patrick’s Day versuchen sie zu klären, warum auf dem Gelände des Frachtenbahnhofes (1300 Züge werden hier pro Tag abgefertigt, wie Bürgermeister Rahm Emanuel weiß) auf den jungen Mann geschossen wurde. weiter »


Clemens Berger: Der Präsident

Clemens Berger: Der Präsident verfasst am 01.08.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es wäre auch der Buchtitel „Der Mann, der Ronald Reagan war“ passend, denn Jay Immer IST bis zu einem gewissen Grad Ronald Reagan – äußerlich auf jeden Fall!

Als Nachkomme von aus dem Burgenland emigrierten Österreichern trägt er den Namen Julius Imre, was es seinen Mitbürgerinnen in den USA aber fast unmöglich macht, seinen Namen korrekt auszusprechen. weiter »


Charles M. Schulz: Peanuts Werkausgabe 5: 1959 – 1960

Charles M. Schulz: Peanuts Werkausgabe 5: 1959 - 1960 verfasst am 28.07.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

1959 ist das zehnte Jahr der Peanuts.

Sehr zu meiner Freude spielt Snoopy, der Beagle, nun eine weitaus größere Rolle als zu Beginn der Serie. Wie Schulz den kleinen Hund denken lässt, wie er Snoopy die Welt betrachten lässt – das ist eine ganz großartige Schilderung dessen, was Menschen oft denken, wie Hunde denken und fühlen, wenn man ihnen zusieht. weiter »


Herman Melville: Bartleby, der Schreiber
Eine Geschichte von der Wall Street

Bartleby, der Schreiber verfasst am 12.07.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein seltsamer junger Mann, den der New Yorker Anwalt angestellt hat. Es musste sein, das Mehr an Arbeit in der Kanzlei erforderte es, einen dritten Kopisten einzustellen. Einen also, der es versteht, Akten akribisch zu kopieren, Wort für Wort. Neben den beiden anderen Kopisten, die schon lange für den Anwalt arbeiteten und mit deren Launen er gelernt hatte, umzugehen, entpuppte sich dieser junge Mann, Bartleby eben, als ganz spezieller Fall. weiter »


Laura van den Berg: Das dritte Hotel

Laura van den Berg: Das dritte Hotel verfasst am 15.06.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Taxifahrer hält an zwei Hotels, jedoch die Adressen stimmen nicht mit Clares Notiz überein. Erst das dritte Hotel hat dann die Reservierung für ihr Zimmer vorliegen. weiter »


James Baldwin: Nach der Flut das Feuer

James Baldwin: Nach der Flut das Feuer verfasst am 09.06.2020 von | 1 Kommentar

Im Jahr 2008 stürmte ein Mann namens Barack Obama ins Weiße Haus und die ganze Welt war begeistert. „Yes we can!“ schien zu heißen, dass wir das Alte überwinden können und die Menschen, die Amerikaner, einen weiten moralischen Sprung nach vorne machen könnten. weiter »


F. Scott Fitzgerald: Der große Gatsby

F. Scott Fitzgerald: Der große Gatsby verfasst am 07.06.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es ist wie eine Zeitreise: zurück in die 1920er, als die Herren weißen Anzüge trugen und Gamaschen an den Schuhe, als die Damen die Haar kurz und die Zigarettenspitzen lang trugen, als die Cabrios mit Weißwandreifen unterwegs waren, als die Schwarze Freitag noch in weiter Ferne war. weiter »


William Melvin Kelley: Ein anderer Takt

William Melvin Kelley: Ein anderer Takt verfasst am 01.06.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wenn man die Frage stellt, ob die Sklaverei abgeschafft wurde, dann wird wohl jede und jeder dies uneingeschränkt bejahen. Für die Vereinigten Staaten würde das bedeuten, dass mit dem Ende des Bürgerkrieges im Jahr 1865 auch das Ende der Sklaverei im „Land of the free and home of the brave“ gekommen wäre.

Als der junge Autor William Melvin Kelley im Jahr 1962, also fast einhundert Jahre später, seinen Debütroman „A Different Drummer/Ein anderer Takt“ veröffentlichte, war die Sklaverei  als Form der Leibeigenschaft zwar verschwunden, in den Köpfen und auf den Straßen aber war sie genauso präsent wie eh und je. weiter »


Dave Eggers: Die Parade

Dave Eggers: Die Parade verfasst am 29.05.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zwei Männer mit dem Auftrag, vom Süden in den Norden des Landes eine neue Straße zu asphaltieren. Die beiden Landesteile leben erst seit kurzer Zeit in Frieden, der Bürgerkrieg zwischen dem reichen Norden und dem armen Süden hat tiefe Spuren hinterlassen. Die beiden Männen nennen sich Vier und Neun, zur Sicherheit verwenden sie nicht ihre richtigen Namen, denn man weiß nie, was in so einem fremden Land passieren kann. weiter »


Peanuts Werkausgabe 1: 1950 – 1952

Peanuts Werkausgabe 1: 1950 - 1952 verfasst am 27.05.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Charlie Brown, Snoopy, Lucy, Schröder, Linus … vor 70 Jahren kamen die „Peanuts“ auf die Welt. Auch wenn Charles M. Schulz, ihr Schöpfer, leider schon im Jahr 2000 gestorben ist, so sind seine Figuren heute genauso präsent und zeitgemäß wie damals. weiter »


Anne Enright: Die Schauspielerin

Die Schauspielerin verfasst am 14.05.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Katherine O’Dell wuchs in Irland auf, ihre Eltern waren Wander-Schauspieler, Katherine ihr einziges Kind. Katherine tritt in die Fußstapfen der Eltern, schafft es aber aus der Enge der irischen Volksbühnen bis nach Hollywood, wurde eine berühmte, gefeierte Schauspielerin, schön, talentiert, exzentrisch und für die Kunst lebend. weiter »


Dave Eggers: Der größte Kapitän aller Zeiten

Dave Eggers: Der größte Kapitän aller Zeiten verfasst am 07.05.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Nie würde so etwas geschehen. Nie würde man zulassen, dass einem jemand in den Zähnen herum bohrt, der nie Medizin studiert hat; nie würde man einem notorischen Bankräuber den Schlüssel zum Safe anvertrauen; nie und nimmer würde man einen zum Kapitän eines Kreufahrtschiffes machen, der nicht einmal ein Ruderboot steuern kann.

Niemals würde man … oder doch, ja: einen Dummkopf, Rassisten und Betrüger würde man schon zum US-Präsidenten wählen, da geht es ja um nichts … weiter »


F. Scott Fitzgerald: Der seltsame Fall des Benjamin Button

F. Scott Fitzgerald: Der seltsame Fall des Benjamin Button verfasst am 03.05.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Benjamin Buttom kam im Jahr 1860 im Alter von 70 Jahren auf die Welt. Er starb 70 Jahre später, im Jahr 1930, bei seiner Geburt. Was auf diesem Lebensweg geschah, das fasste F. Scott Fitzgerald in eine tragisch-komische Novelle. weiter »


Don Winslow: Broken

Broken verfasst am 13.04.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Sehr, sehr COOL! Sechs Thriller aus und rund um Südkalifornien, mit denen sich Don Winslow in absoluter Topform zeigt. Es ist temporeich, amüsant – einfach sehr, sehr COOL. Eine Charaktisierung fehlt noch: nostalgisch – Erinnerungen an früher gelesene Winslow-Thriller werden wach. weiter »


Steffen Kopetzky: Propaganda

Steffen Kopetzky: Propaganda verfasst am 04.04.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Als Leutnant an der Westfront im 2. Weltkrieg, als Major in Vietnam: der deutschstämmige John Glueck arbeitet für die Division für Psychologische Kriegsführung der US Armee, was ihn nicht nur an die Kampfstätten bringt, sondern ihm auch mehr Einblicke in Strategien und Hintergründe verschafft als den normalen Offizieren und Soldaten. weiter »


Zora Neale Hurston: Barracoon
Die Geschichte des letzten amerikanischen Sklaven

Zora Neale Hurston: Barracoon verfasst am 24.02.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Er war der letzte Überlebende des letzten Sklavenschiffes, das die Vereinigten Staaten erreichte: Oluale Kossola war 19 Jahre alt, als er im Jahr 1860 vom Volk der Fon in Dahomey verschleppt und an einen weißen Sklavenhändler verkauft wurde. weiter »


Andrew Shaffer: Hope Never Dies
Ein Fall für Obama und Biden (1)

Andrew Shaffer: Hope Never Dies verfasst am 07.02.2020 von | 2 Kommentare

Was macht ein ehemaliger US-Präsident den lieben langen Tag? Eine Bibliothek einrichten, ein Buch schreiben, Vorträge halten, Urlaub … da gibt es sicher einiges, mit dem sich Geld verdienen und ein abwechslungsreiches Leben gestalten lässt. Aber wie lange hält das alles wohl als Herausforderung an, bevor es langweilig wird? weiter »


Frank Lauenroth: Chicago Run
Der dritte Marathon-Thriller

Frank Lauenroth: Chicago Run verfasst am 07.12.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Schnörkellos, immer geradeaus; Frank Lauenroth hält seinen Roman und seine LeserInnen nicht mit Nebensächlichkeiten oder Abschweifungen auf, sondern treibt die Handlung nur in eine Richtung: voran, den Showdown vor Augen. „Chicago Run“ ist ein Thriller, der genau das macht, was  man von ihm erwartet: er sorgt für Spannung, von der ersten Seite an. weiter »


Anna Quindlen: Der Platz im Leben

Anna Quindlen: Der Platz im Leben verfasst am 05.11.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Roman über Menschen in  New York.

Die Familie Nolan ist eine amerikanische, mittelständische Familie. Sie wohnen in einem schönen Haus in einem der schönsten Viertel von New York. Nora und Charlie sind seit 25 Jahren verheiratet, sie haben zwei Kinder – Zwillinge. weiter »


J.D. Salinger: Neun Erzählungen

Neun Erzählungen verfasst am 24.10.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Mit dem Lesen des ersten Satzes startet der Film. Denn genau das passiert bei J.D. Salingers Erzählungen: im Hirn entstehen die Szenen, sie laufen ab, als wäre man dabei, wenn das Erzählte geschieht. Mit so wenigen Worten, dass andere SchriftstellerInnen wohl nur mit Neid darauf blicken können, zeichnet J.D. Salinger seine Figuren, die Szenerien, die Ereignisse so klar, wie man es sonst nur mit eigenen Augen sehen und mit eigenen Sinnen erleben könnte. weiter »


Thomas Engström: South of Hell
Ein Ludwig-Licht-Thriller

South of Hell verfasst am 09.10.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Amerika, das Land der “unmöglichen” Möglichkeiten. So bezeichne ich z.B. Wahlkämpfe in diesem Land. Menschen, die angeblich nicht ganz korrekt, nicht ganz „sauber“ sind, werden verunglimpft, werden  falsch verdächtigt, um nicht der Gewinner einer Wahl zu sein. Ihr bürgerliches Leben scheint zu zerbrechen.

Engströms Roman beginnt mit dem Tod eines jungen Burschen, er wurde ermordet. In den Fokus als Verdächtiger gerät Ron Harriman, ehemals Botschafter in Berlin, jetzt Kandidat der demokratischen Partei in Pennsylvania. Er leugnet ein Verhältnis mit dem Burschen gehabt zu haben. Seine Gegnerin von den Republikanern will seine politische Karriere zerstören. weiter »


Georges Simenon: Schlusslichter

Schlusslichter verfasst am 07.09.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Eheleben von Nancy und Steve Hogan erschöpft sich schon seit längerer Zeit in Gewohnheiten. Jeder neue Tag bringt doch wieder die alten Routinen – ob sie nach der Arbeit gemeinsam nach Hause fahren, ob Nancy wieder länger im Büro bleiben muss, ob Steve sein Heil im heimlichen Trinken sucht. weiter »




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