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Buchbesprechungen, News

( Beiträge in dieser Rubrik)

Stephen King: Doctor Sleep

verfasst am 19.12.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Oder auch: „Shining nur ohne das Hotel in den Bergen“. Sobald ich wusste, dass dieses Buch eine Fortsetzung von Shining ist, brachte ich das Bild des dämonisch grinsenden Jack Nickolson nicht mehr aus dem Kopf. Macht aber nichts, denn das war, wie sich heraus stellte, genau die richtige Einstimmung auf „Doctor Sleep“. weiter »


Erich Kästner: Die Konferenz der Tiere

verfasst am 15.12.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wäre das nicht traumhaft? Wenn wieder einmal eine dieser mit großen Tam-Tam inszenierten Konferenzen praktisch ergebnislos über die Bühnen geht (Weltklimakonferenz, Bankengipfel, irgendeine Friedenskonferenz,…), dann nehmen die Betroffenen und die klar Denkenden die Sache selbst in die Hand; und die Betonköpfe und Verhinderer aller Coleurs einigen sich endlich auf Sinnvolles und Positives. weiter »


Erich Kästner: Der kleine Grenzverkehr
oder Georg und die Zwischenfälle

verfasst am 27.11.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Buch, das zwei Zeitalter umspannt: im ersten Zeitalter, in dem Kästner diese kleine Geschichte schrieb, gab es bei Salzburg eine Grenze zu Deutschland. Im zweiten Zeitalter, als dieses Buch erschien, hatte sich diese Grenze unter dem „Heim ins Reich“-Jubel der Österreicherinnen und Österreicher geöffnet und aus Österreich war die Ostmark geworden. Dazwischen lang nicht einmal ein Jahr. weiter »


Roman Maria Koidl: WebAttack
Der Staat als Stalker

verfasst am 18.11.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Kaum ein (gesellschaftliches) Thema ist derzeit so aktuell wie Datenspionage und Privatsphäre, selten noch gab es einen solchen Hype wie jenen um Facebook, Twitter & Co, selten eine so große Empörung, wie jene über das Ausspionieren unseres ganzen Lebens durch NSA, MI6 und Konsorten. Und selten gab es mehr Heuchelei als bei der gespielten Empörung der Politiker, als all dies bekannt wurde. weiter »


Edith Kneifl (Hrsg): Tatort Rathaus
13 Kriminalgeschichten aus Wien

verfasst am 04.11.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

In den bisherigen Tatort-Anthologien des Falter-Verlages wurden diverse Wiener Institutionen als Tatorte, Mördergruben und ähnliches entlarvt. Der Schritt ins Rathaus, ins Verwaltungszentrum der Stadt ist damit eine Wendung, die sich viel versprechend anhört. Und das Rathaus ist ja auch groß genug, damit sich dort sinistre  Gestalten ungeniert umhertreiben können. weiter »


Edith Kneifl: Die Tote von Schönbrunn

verfasst am 04.10.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es gibt diese Ereignisse die scheinbar die Rotation der Erde stoppen. Ein ebensolches Ereignis muss wohl die Ermordung der Kaiserin für die Wiener im September 1898 gewesen sein. Edith Kneifl führt uns in „Die Tote von Schönbrunn“ in ein Wien abseits der Romy Schneider Filmromantik, in eine Stadt die gerade gleichzeitig von Persönlichkeiten wie Gustav Klimt und Sigmund Freud beseelt wird (die übrigens auch kurz einmal durchs Bild wandern). weiter »


Jamaica Kincaid: Damals, jetzt und überhaupt

verfasst am 13.09.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Neuengland – in einer kleinen Stadt lebt Familie Sweets – Mutter, Vater und 2 Kinder.

Mrs. Sweet kam vor vielen Jahren mit einem Bananendampfer von einer Karibikinsel. Mr. Sweet verbrachte seine Kindheit in New York, in einer gutbürgerlichern Familie. Er wandte sich der Musik zu, wurde aber nur ein wenig erfolgreicher Komponist. weiter »


Manfred Koch: Kaltfront

verfasst am 09.09.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

KaltfrontZwei Brüder – Thomas und Markus – werden durch den plötzlichen Tod Ihrer Eltern aus der Bahn geworfen. Ohne materieller Sorgen – Geld wurde ihnen ausreichend hinterlassen – starten sie in ein Leben voller Hass, Intrigen, Überfluss, seelischen Nöten, Schuld, Liebe. weiter »


Michaela Karl: Ladies and Gentlemen, das ist ein Überfall!
Die Geschichte von Bonnie & Clyde

verfasst am 04.09.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Auch nachdem es den Wilden Westen gar nicht mehr gab, entstanden weiterhin neuen Mythen über Outlaws. Speziell die 1920er und 1930er-Jahre brachten reihenweise solche vermeintlichen Helden hervor:  Gangster wurden zu romantisch verklärten Stars und blieben bis heute die scheinbar unerschöpfliche Quelle für Literatur und Film. weiter »


Ulrike Kolb: Die Schlaflosen

verfasst am 28.08.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die SchlaflosenGut Sezkow –  weit außerhalb Berlins, in der ehemaligen DDR gelegen –  ist der Schauplatz  dieses mehr oder weniger depressiven Romans. Eine Gruppe von Menschen, die nachts nicht schlafen können, oder nur wenige Stunden, trifft sich in dem zum Hotel umgebauten Gut zu einem Schlaf-Seminar. Ein Schlafpapst soll ihnen helfen, ihre Schlaflosigkeit zu überwinden. weiter »


Christian Kracht: Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten

verfasst am 15.08.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

In einer ganz anderen Welt: die Sowjetrepublik Schweiz im hundertjährigen Krieg mit den verbündeten Ländern Deutschland und England. Die asiatischen Großmächte erobern Stück für Stück den europäischen Kontinent. Der Rest der Welt schaut auch besser aus, zwischen unbewohnbar und entvölkert bleibt kaum ein Platz für eine Zivilisation. Die Menschen haben einen großen Teil ihres Wissens, Ihrer Bildung, ihrer Zivilisation vergessen. weiter »


Erich Kästner: Notabene 45
Ein Tagebuch

verfasst am 07.08.2013 von | 1 Kommentar

Es ist völlig anders: Ereignisse, historische Fakten, über die man Bücher gelesen oder Dokumentationen gesehen hat. Die Sicht wird dabei immer eine von ausserhalb sein. Und nun aus dem Munde, aus der Feder von Erich Kästner genau diese Ereignisse und Fakten gewissermaßen aus der Innenansicht zu erfahren, ergänzt um das eigene Schicksal, unterlegt mit den eigenen Gedanken. weiter »


Erich Kästner: Über das Verbrennen von Büchern

verfasst am 06.08.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die gespenstischen Schwarz-Weiß Filmaufnahmen von im Gleichschritt dahertrampelnden Marschkolonnen, die schemenhaften, braun gewandeten Gestalten im Licht der unzähligen Fackeln und dann der fanatische Blick der Einzelnen, als Goebbels  „die Bücher von … der Flamme übergibt“ (wie immer im sog. 3. Reich ist auch hier die Einzahl im verallgemeinernden Einsatz: der Russe, der Jude, die Flamme,…). Die Rede ist jetzt von der Bücherverbrennung durch die Nazis im Mai 1933. weiter »


Christian Klinger: Gleichenfeier

verfasst am 01.08.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es beginnt mit einem Sturz vom Baugerüst – von irgendwo in der Höhe des 16. Stockwerkes. Der Mann versucht sich vor den Leuten, die die Arbeitsgenehmigungen und Anmeldungen kontrollieren, in Sicherheit zu bringen, doch das misslingt ihm ganz gewaltig. Vor den Augen seiner Verfolger verschwindet der Mann und liegt wenig später aufgespießt und tot einige Stockwerke weiter unten. weiter »


Erich Kästner: Die Schule der Diktatoren

verfasst am 27.07.2013 von | 1 Kommentar

Zwanzig Jahre dauerte es, um aus der Idee dieses Theaterstück zu machen. 1936 war der Anfang, 1956 die Realisierung beendet und im März 1957 schon die Uraufführung in den Münchner Kammerspielen. Kästner schrieb ein Stück zwischen Komödie und Satire, zwischen Lachen und Weinen, zwischen Hoffnung und Scheitern. Womit Erich Kästner zugleich auch diese 20-Jahres-Zeitspanne, die Wahnsinn, Untergang und Neubeginn über das Land und die Welt brachte, zusammen fasste. weiter »


Edith Kneifl (Hrsg.): Tatort Würstelstand
13 Kriminalgeschichten aus Wien

verfasst am 29.06.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Früher, da war es dort noch nicht so gefährlich. Als wir vor …. also vor sehr vielen Jahren … nach Kino, Diskothek oder Fest noch zum Würstelstand wanderten, da dachten wir uns nichts dabei. Egal ob es Mitternacht, 6 Uhr früh oder irgendwas dazwischen war. Aber das war damals; heutzutage … Nun, lesen sie selbst! weiter »


Erich Kästner: Fabian
Die Geschichte eines Moralisten

verfasst am 06.06.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Aus der Sicht der Nazis war es wohl nur logisch, die Werke eines Meisters des pointierten Dialoges zu verbieten. Denn Erich Kästner hielt den Braunen ihre eigene Dummheit und die Primitivität ihres eigenen Denkens so punktgenau und unwiderlegbar unter die Nase wie kaum ein anderer. 1931 schrieb er mit „Fabian“ eine genial geistvolle Satire zwischen Lachen und Weinen, 2 Jahre später wurden seine Bücher von den Nazis verbrannt; alles Geistvolle war für sie „entartete Kunst“. weiter »


Erich Kästner: Drei Männer im Schnee / Inferno im Hotel

verfasst am 19.05.2013 von | 1 Kommentar

Im Jahr 1927 schrieb Erich Kästner die kurze Erzählung „Inferno im Hotel“  über den Gewinner eines Preisausschreibens, dem sein Gewinn nichts als Unglück brachte. Es ist eine sehr düstere Erzählung.  Jahre später, im Jahr 1933, war die ganze Welt düster geworden und Erich Kästner machte aus seiner Erzählung einen scheinbar heiteren Roman. weiter »


Jan Kossdorff: Kauft Leute

verfasst am 25.03.2013 von | 1 Kommentar

Kauft LeuteBeginnen muss man mit dem korrekten Lesen des Buchtitels: Nein, „Kauft!Leute!“ ist falsch, so wie es auf dem Cover steht, stimmt es schon. So wie man sagt: „Kauft Autos“ oder „Kauft regionale Produkte“ so kann man auch sagen „Kauft Leute“. Wenn man zuvor die passende Geschäftsidee hatte. Obwohl: so neu ist die gar nicht, fragen Sie zum Beispiel all die Amerikaner mit afrikanischen Vorfahren, fragen Sie Barack Obama. weiter »


Wolfgang Korn: Mesopotamien
Wiege der Zivilisation und aktueller Krisenherd

verfasst am 18.03.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Mesopotamien, das Zweistromland mit dem Irak im Zentrum und Iran, Syrien und der Türkei angrenzend an den Randzonen ist seit jeher eine Region im Umbruch. Vor Jahrtausenden entwickelten sich hier viele der Wurzeln unserer heutigen Zivilisation, einiges davon wirkt auch in der Gegenwart nach. Heute ist es eine Weltregion, die für viele Menschen der Gegenwart nur noch ein Synonym für Extremismus, Terrorismus, Tyrannei und Krieg ist. weiter »


Koytek & Stein: Pagat ultimo

verfasst am 27.12.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Prequel zum ersten Roman des Autorenduos Kyotek & Stein: in „Der Posamentenhändler“ hat Conrad Orsini der Polzei schon den Rücken gekehrt und arbeitet als Privatdetektiv, jetzt – wir befinden uns im Jahr 2005 – ist er noch Inspektor und Leiter einer Mordkommission. weiter »


Christian Klinger: Das Don Juan Gen

verfasst am 24.12.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ich fange jetzt einmal nicht mit dem Inhalt, sondern mit der Verpackung an: das Cover ist, sagen wir … überraschend! Ist das eine Art menschlicher Hybrid? Was kommt da auf die Leserin/den Leser zu? Einer von diesen gerade so modischen Sado-Maso-Schmökern? Ein schwülstiger Erotikthriller? Knapp daneben; ein kleiner Tipp: lassen Sie sich nicht auf allzu viele Spekulationen in diese Richtung ein und überlegen Sie erst nach der Lektüre, in welche Abteilung sie dieses Buch einreihen wollen! weiter »


Heidi Kastner: Schuldhaft
Täter und ihre Innenwelten

verfasst am 10.12.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Manchen Menschen gelingt es nicht, normentsprechend durchs Leben zu gehen. Heidi Kastner schreibt in verständlich lesbarer Form über Hintergründe und Persönlichkeitsstrukturen von TäterInnen. Mit Fallbeispielen und der Beschreibung unterschiedlichster Krankheitsbilder gibt sie Einblick darüber, wie in der Kombination von Umwelt und Persönlichkeit das Böse im Menschen entsteht und in schuldhaftem Verhalten endet. weiter »


Edith Kneifl (Hrsg.): Tatort Friedhof
13 Kriminalgeschichten aus Wien

verfasst am 28.10.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wenn man sich denkt, dort ist sowieso schon alles vorbei, dort kann nichts mehr passieren – dann, schwupp, ist es doch passiert:  zwischen Grabsteinen geschehen die unglaublichsten Dinge, vor allem dann, wenn man sich auf einem Friedhof in Wien befindet. weiter »


Edith Kneifl: Blutiger Sand

verfasst am 24.10.2012 von | 1 Kommentar

Das Wiener Duo Kafka und Orlando sind diesmal in einer ganz persönlichen Mission unterwegs. Sie kratzen ihr letztes Geld zusammen und fliegen nach Las Vegas. Kafkas Eltern wurden im Oktober 1992 in Texas kaltblütig ermordet. Die Täter sind nun aufgetaucht. Aufgrund von DNA-Spuren wird einer der Mörder ihrer Eltern identifiziert und inhaftiert. Katharina Kafka verliert keine Minute in ihrem Vorhaben, den Psychopathen Dick Carson, persönlich treffen. weiter »


Volker Kutscher: Die Akte Vaterland

verfasst am 09.10.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

1932 – was für ein verhängnisvolles Jahr in Deutschland! Nur noch wenige Monate, bis der Gröfaz und seine Nazis an die Macht kommen und die Weimarer Republik vom „1000jährigen Reich“ abgelöst wird. Doch schon seit langer Zeit verbreiten die braunen Schlägerhorden der SA Angst und Schrecken. Nur noch wenige Monate, bis die neuen Machthaber beginnen werden die Polizei in eine Organisation des Staatsterrors umzuwandeln. 1932 – als noch vieles hätte anders kommen können. weiter »


Thor Kunkel: SUBS

verfasst am 04.09.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Schönheitschirurg Claus und seine Frau, Rechtsanwältin Evelyn, sind in ihren Jobs mehr oder weniger erfolgreich. Was ihnen gar nicht liegt, ist ihr wunderschönes Haus in Schuss zu halten und kochen, ja, das macht die Mikrowelle. Um sich endlich den schönen Dingen des Lebens widmen zu können wird eine Haushaltkraft gesucht. Claus gibt ein Inserat auf: Sklavin gesucht! weiter »


Ronald A. Knox: Der Mord am Viadukt

verfasst am 16.07.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein aus einer verstaubten Truhe auf einem Dachboden hervorgekramter Krimi aus den 1920er-Jahren, der sich durch das Vermengen wohlbekannter und oft verwendeter Stilelemente, Schauplätze und Charaktere definiert. Und dabei keineswegs verheimlicht, dass er sich den Genre-Größen wie Agatha Christie oder Arthur Conan Doyle als Vorbild nimmt. weiter »


Arnold Küsters: Totenstimmung
Ein Niederrhein-Krim

verfasst am 09.07.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Was in der Verpackung eines Regiokrimis daherkommt (der Verlag untertitelt das Buch als „ein Niederrhein-Krimi“), entpuppt sich schon nach wenigen Seiten als packender Thriller, der – und das meine ich im positiven Sinn – durchaus Erinnerungen an „das Schweigen der Lämmer“ weckt. weiter »


Edith Kneifl (Hrsg.): Tatort Prater
13 Kriminalgeschichten aus Wien

verfasst am 17.06.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

3 Bücher sind schon eine Serie. „Tatort Prater“ ist die Nummer 3 der Edith Kneifl-Falter Verlag-Tatorte und das lässt hoffen, dass es noch lange so weiter geht. Denn Tatorte wird man in Wien, das in dieser Reihe immer den Rahmen liefert, wohl noch genügend finden. weiter »




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