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Buchbesprechungen, News

( Beiträge in dieser Rubrik)

Edith Kneifl: Tatzeit Weihnachten

Tatzeit Weihnachten verfasst am 01.11.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Für die einen ist Weihnachten die schönste Zeit des Jahres, für die anderen sind es Tage, die möglichst schnell vorüber gehen sollten.

Für (ängstliche) LeserInnen dieses Buches könnte das Weihnachtsfest ab sofort noch etwas ganz anderes werden: ein Fest, an dem man wachsam bleiben soll, denn man könnte durchaus in Gefahr laufen, ein paar schlimme Erfahrungen zu machen; falls man es überhaupt überlebt. weiter »


David Krems: Fast ein Wunder

Fast ein Wunder verfasst am 01.10.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

„Fast ein Wunder“ ist ein Roman der sich, nahe an der Realität, mit dem Schicksal von Menschen beschäftigt, die als Flüchtlinge zu uns kommen, wie sie bei uns aufgenommen und behandelt, wie sie ausgenutzt werden. weiter »


Johannes Krause, Thomas Trappe: Die Reise unserer Gene
Eine Geschichte über uns und unsere Vorfahren

Die Reise unserer Gene verfasst am 07.08.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

In weiten Teilen ist das für mich das spannendes Buch über Naturwissenschaften, das ich seit langem gelesen habe. Die Mischung aus Fakten und Spannung funktioniert deshalb so ausgezeichnet, weil sich hier ein Wissenschaftler (Krause) und ein Wissenschaftsjounalist (Trappe) zusammengetan haben. weiter »


Abbas Khider: Deutsch für alle

Deutsch für alle verfasst am 30.05.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wenn schon viele Menschen mit Englisch als Muttersprache darüber klagen, wie kompliziert es wäre, Deutsch zu lernen – wieviel schwieriger muss es dann für jemanden sein, der aus dem arabischen Sprachraum kommt? (oder anders herum: stellen wir uns einmal vor, wir sollten Arabisch lernen …).

Einem Mann wie Abbas Khider, der aus dem Irak kommt, gebührt daher meine außerordentliche Hochachtung, wenn er nun, seit dem Jahr 2000 in Deutschland lebend, Bücher in deutscher Sprache schreibt. weiter »


Reinhard Kaiser-Mühlecker: Enteignung

Enteignung verfasst am 08.05.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Jan ist Journalist. Wenigstens zeitweilig; früher schrieb er für bekannte Publikationen, was ihn später zu einer kleinen Provinzzeitung verschlagen hat, bleibt unerwähnt. Die Provinz, das scheint – immerhin stammnt auch Reinhard Kaiser-Mühlecker von hier, die Gegend in Oberösterreich zwischen Wels, und Kirchdorf/Krems zu sein. Die Erwähnung einer mittelgroßen Stadt (Wels?) mit einem Bürgermeister stramm-rechter Gesinnung deutet jedenfalls darauf hin. weiter »


Vladimir Karadzhov: Äthiopisches Märchen
Die magische Geschichte des größten Schatzes auf der Welt

Äthiopisches Märchen verfasst am 14.04.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Märchen für Junge und Alte, das ganz in der Art der klassichen Märchen (mir kam dabei „Geschichten aus 1001 Nacht“ in den Sinn) eine im Grunde moderne Geschichte erzählt. weiter »


Doron Rabinovici, Florian Klenk: „Alles kann passieren!“
Ein Polittheater

"Alles kann passieren!" verfasst am 01.02.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Untertitel „Ein Polittheater“ ist eine schon fast fahrlässige Verharmlosung des Inhaltes: denn ein Polittheater ist es nicht, von dem man hier lesen kann, sondern von einen wirklichen und ernsthaften Angriff der Rechtsaußen-Kräfte gegen unsere Demokratie. weiter »


Alma Johanna Koenig: Schibes

Schibes verfasst am 03.01.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Schibes ist der Hund von Pawel, dem Schmied. Den kleinen Welpen hatte er geschenkt bekommen und nun waren sie schon drei Jahre lang durch gegenseitiges Vertrauen verbunden. Drei Jahre, bis eine fremde Frau vor der Hütte des Schmieds auftauchte. weiter »


Volker Kutscher: Marlow
Der siebte Rath-Roman

Marlow verfasst am 11.11.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Deutschland im Sommer 1935: mehr als zwei Jahre sind die Nazis schon an der Macht und sie haben sich in einer Weise darin eingerichtet, dass jeder merken muss, dass sie nicht bereit sind, diese Macht jemals freiwillig wieder abzugeben. Alles ist von ihren Symbolen und den Anhängern durchdrungen. Geron Rath und seine seine Frau Charlotte leben als stille Gegner des Regimes in einer Welt, in der man niemandem mehr vertrauen kann, in der jeder, der ein falsches Wort über die Machthaber fallen lässt, von Nachbarn, Familienmitgliedern, Freunden oder zufälligen Zuhörern ganz schnell an die Gestapo verraten werden kann. weiter »


Bernhard Kegel: Ausgestorben, um zu bleiben
Dinosaurier und ihre Nachfahren

Ausgestorben um zu bleiben verfasst am 14.09.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Geschichte der Dinosaurier und die Geschichte ihrer Erforschung. In diesem Buch wird beides zu einem spannenden und sehr verständlichen Ganzen zusammen gefasst. Womit man sich auf dem aktuellen Stand der Forschung befindet – jedenfalls jenem, der im April 2018, dem Erscheinungstermin des Buches – gerade letztgültig war.

Denn die Erforschung der Dinosaurier ist keine gerade Linie. weiter »


Paul Kohl: Der Jude, der Nazi und seine Mörderin

Der Jude, der Nazi und seine Mörderin verfasst am 10.09.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wilhelm Kube, ein radikaler Antisemit, wird nach seinem tiefen Fall, ausgelöst durch seine Verschwendungssucht und seinen ausschweifenden Lebenswandel, von seinem Posten in Berlin – er hat wohl die Position eines hochrangigen Parteigenossen zu sehr für seine eigenen Zwecke ausgenutzt –  abberufen. weiter »


Lutz Wilhelm Kellerhoff: Die Tote im Wannsee

Die Tote im Wannsee verfasst am 03.09.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Berlin im Jahr 1968: Eine Stadt, eine Insel inmitten der DDR, umgeben und von der Welt abgeschnitten durch die sechs Jahre zuvor errichtete Mauer. Berlin ist zu dieser Zeit so etwas wie der Leuchtturm des demokratischen Westens im kommunistischen Osten und zugleich die Spielwiese der Geheimdienste, das Einfallstor der Agenten. weiter »


Sebastian Kretz: Unkraut
Tatort Neukölln

Unkraut verfasst am 02.07.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Für jeden Tag ein Kapitel. Mit Datum, damit dieser Eindruck entsteht, nach dem man meint, dass da beinhart ermittelt wird. 20,30 Seiten pro Tag und dabei geht – nicht viel  weiter; jedenfalls lange nichts, das den Aufdruck „Kriminalroman“ auf dem Cover rechtfertigen würde. weiter »


Felix Kucher: Kamnik

Kamnik verfasst am 11.03.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

In der Zwischenkriegszeit herrschte, auch in Österreich, großes Elend. Die Menschen hatten beinahe nichts zu essen, viele fassten deshalb den Entschluss, ihr Glück in der Ferne zu suchen.

Anton, ein Kärntner Slowene von einem Bauernhof in der Nähe von Klagenfurt, beschließt auszuwandern. weiter »


David Krems: Falsches Licht

Falsches Licht verfasst am 27.02.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Schotter begann seinen beruflichen Lebensweg als erfolgreicher Fotograf. Als Vielreisender fotografierte er Mode, Natur etc. und alles das noch in traditioneller Art, so wie man das früher gemacht hat. Mit Beginn des digitalen Zeitalters fand er nicht mehr die Erfüllung in seinem Beruf. Es fehlte ihm das handwerkliche, seine Kameras landeten in einer Vitrine in seiner kleinen, eher ungemütlichen Wohnung. weiter »


Daniel Kehlmann: Tyll

Tyll verfasst am 21.01.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Eine Zeitreise, das Eintauchen in die Welt von vor 400 Jahren.

Das Jahr 2018 ist reich an Jubiläen und Gedenktagen – einer davon ist der 23.Mai 1618, als der Prager Fenstersturz in weiterer Folge den 30-jährigen Krieg auslöste. In diese Zeit wird man von Daniel Kehlmann versetzt, wenn er in „Tyll“ über Gaukler, Aberglauben, Könige ohne Länder und über Hexen und Hexenjäger erzählt. weiter »


Marc-Uwe Kling: QualityLand

QualityLand verfasst am 09.01.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Nimmt man die Gegenwart, erinnert sich an den Lauf der Dinge in den letzten Jahren und stellt sich dann eine annähernd gleich laufende Weiterentwicklung in den kommenden Jahren vor, dann landet man unweigerlich in QualityLand. … brrrr, was für eine Vorstellung! weiter »


Volker Kutscher: Durchmarsch
Eine Gereon-Rath-Story

Durchmarsch verfasst am 07.01.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Berlin im Sommer 1933, ein halbes Jahr nachdem Hitler als neuer Reichkanzler die Parade der mit Fackeln in der Hand marschierenden SA-Leute unter seinem Balkon in der Reichskanzlei abgenommen hatte (diese gespentischen Filmaufnahmen kennen wohl die meisten). Als Gereon Rath abends auf dem Heimweg beim Brandenburger Tor vorbei kommt, gerät er mitten in Filmaufnahmen: die Szenerie mit den Fackelzügen wird dort nachgedreht weiter »


Christian Klinger: Blutschuld
Marco Martins vierter Fall

Blutschuld verfasst am 30.12.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Leicht verdientes Geld; eine einfacher Auftrag in Triest, inklusive kostenloser Übernachtung in einer Stadtwohnung und ein wenig Zeit für eine Stadtbesichtigung. Das hört sich gut an, aber vielleicht hätte Marco Martin doch länger als ein paar Sekunden darüber nachdenken sollen, warum sein Auftraggeber ausgerechnet einen Privatdetektiv aus Wien damit beauftragt, ein Möbel in Triest entgegen zu nehmen. weiter »


Ivan Krastev: Europadämmerung – Ein Essay
Ein Essay

Ivan Krastev: Europadämmerung - Ein Essay verfasst am 12.09.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Woran es gegenwärtig krankt: der eigene Blick ist eingeengt, oftmals will man nur das lesen/hören/sehen, was ins eigene vorgefasste Bild passt, blendet man alles andere als unwesentlich oder unwahr aus. Doch die Warnungen über ein Zerbrechen des so mühsam Erreichten in Europa verschwinden nicht durch Verschließen von Augen und Ohren; sie werden lauter und in ihrem Schlepptau folgen auch schon die Bedrohungen. weiter »


Michael Köhlmeier: Der Mann, der Verlorenes wiederfindet

Der Mann, der Verlorenes wiederfindet verfasst am 19.08.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der letzte Tag im Leben des Antonius von Padua, einem weit geschätzten Prediger aus dem Franziskanerorden. Der Heilige der katholischen Kirche, der zu Beginn des 13. Jahrhunderts starb, wird von Michael Köhlmeier auf eine erdachte Reise zurück in seine eigene Vergangenheit geschickt. weiter »


Arne Jysch, Volker Kutscher: Der nasse Fisch

Der nasse Fisch verfasst am 04.08.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ich bin erst mit Band 4 in die Geron Rath-Reihe eingestiegen. „Der nasse Fisch“ ist Band 1 und somit auch die Quelle für ein paar „Wie alles begann“-Hintergrundinformationen. Mit dieser Graphik Novel kommt man weitaus schneller an diese, als würde man den ganzen Roman aus dem Jahr 2008 lesen. Gibt es auch ein ABER? weiter »


Volker Kutscher: Lunapark
Gereon Raths sechster Fall

Lunapark verfasst am 02.08.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Jahr 1934: ein Jahr ist Hitler schon Reichkanzler und die Braunen Horden übernehmen unaufhaltsam alle Bereiche des Lebens. 1934: das Jahr, in dem endgültig alles gleichgeschaltet wurde. weiter »


Marta Karlweis: Schwindel

Marta Karlweis: Schwindel verfasst am 17.07.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Bei diesem Buch habe ich mir beim Lesen etwas schwer getan. Es ist ein eigenartiges Buch und der Stil von Marta Karlweis war für mich erheblich gewöhnungsbedürftig.

Trotzdem ist  Schwindel ein lesenswertes Buch.  (Hilfreich wäre jedoch gewesen, zu Beginn des Buches eine Namensaufstellung, einen Stammbaum  zu haben). weiter »


Edith Kneifl: Tatort Hauptstadt
13 Kriminalgeschichten aus Wien

Tatort Hauptstadt verfasst am 10.07.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Tatort-Reihe im Falter Verlag versammelt eine illustre Runde von Autorinnen und Autoren aus dem Krimi-Genre. Als Herausgeberin fungiert seit Beginn Edith Kneifl, die auch zu jedem der bisher erschienenen Bände einen Kurzkrimi beisteuerte. weiter »


Christian Kracht: Die Toten

Die Toten verfasst am 15.12.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Roman, dessen Geschehen in der Zeit der Weimarer Republik, an der Schwelle zur Machtübernahme durch die Nazis angesiedelt ist und der auch direkt aus dieser Zeit entsprungen scheint. Krachts Sprache ist in diesem Roman definitiv nicht in unserer Jetztzeit angesiedelt, sie ist ausformulierend, übertreibend, verfeinernd, melodisch und distanziert. weiter »


Michael Krüger: Das Irrenhaus

verfasst am 18.10.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Man könnte auch sagen  „Ein Haus voller Narren“ zu diesem Haus, das ein Mann in bester Münchner Lage geerbt hat. Und zwar von der Tante einer Tante. Der Mann ist Archivar und gibt seinen Job sofort nach Erhalt des Erbes auf. Die Mieterträge des Zinshauses ermöglichen ihm ein komfortables Leben. weiter »


Edith Kneifl (Hrsg): Tatort Gemeindebau
13 Kriminalgeschichten aus Wien

verfasst am 24.09.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Im Gemeindebau in Wien wurde Geschichte geschrieben. Im Gemeindebau in Wien wird gelebt, gestorben, es wird geraunzt und intrigiert. Der Gemeidebau in Wien war (und ist es auch noch heute, wenn auch lange nicht mehr so wie damals) eine Welt für sich, damals in seiner Hoch-Zeit; damals, als man nicht eine Straße als seine Adresse nannte sondern den Namen seines Gemeindebaus. weiter »


Edith Kneifl (Hrsg): Tatort Hofburg
13 Kriminalgeschichten aus Wien

verfasst am 07.06.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Nicht verwunderlich: so viele Gänge, die den uneingeweihten Besucher in die Irre führen; so viele Türen, hinter denen immer wieder Überraschendes zu finden ist; so viele Kammern, in denen Ungeheuerliches passieren kann. In so einem riesenhaften Gebäude wie der Hofburg ist Raum genug für alle möglichen Arten von Verbrechen. weiter »


Tatjana Kruse: Bei Zugabe Mord!
Eine Diva ermittelt im Salzburger Festspielhaus

verfasst am 21.12.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zig schräge Typen tummeln sich in diesem „Krimi“, der für mich eher eine Persiflage auf das Genre Krimi ist … oder auch tatsächlich von der Autorin so gemeint ist?

Das ist mein erstes Buch von Tatjana Kruse und was mir dabei vorrangig ins Auge sticht: es tummeln sich in diesem Roman vor dem Hintergrund der Salzburger Festspiele sehr, sehr viele verkorkste Typen. weiter »




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