Stichwort: Styriaverlag


Werner Stanzl: Hintermänner

verfasst am 01.01.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das ist ein gelungener „Wurf“ von Werner Stranzl. Er siedelt seinen Krimi in Gorizia an. Klagenfurt spielt aber auch eine nicht unbedeutende Rolle. Ebenso Triest und die slowenische Seite von Gorizia. Die Wiener Obergscheiterln tummeln sich fallweise auch in dem Geschehen. weiter »


Wolff Greinert: Hans Weigel “Ich war einmal…”

verfasst am 12.12.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Als nicht sehr fundierte Kennerin von Hans Weigel habe ich dieses Buch mit großem Interesse gelesen. Greinert versteht es mit seinen zu Buch gebrachten Recherchen einen Mann vorzustellen, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wohl eine herausragende, literarische Instanz war. Eine meine Erinnerungen an Hans Weigel ist sein weißer Rollkragenpullover, mit dem man ihn oft gesehen hat. weiter »


Erika Urban: Emma Roth und die fremde Hand

verfasst am 10.06.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Na so was, da taucht plötzlich die abgetrennte Hand, ausgefranst abgetrennt, auf, die so gar nicht zu den bereits vorhandenen, eher fachmännisch abgetrennten Händen passt, die die Polizei schon gefunden hat.

So weit so gut über die Gruseligkeit dieses Wien-Krimis. Bedauerlicherweise kommt Wien in dem Buch ein bisschen zu kurz. Langatmige Szenarien anderer, über viele Seiten sich erstreckende Schilderungen nehmen meiner Meinung nach zu viel Raum in diesem, trotzdem doch recht spannenden Krimi, mit guter Beschreibung der handelnden Personen, ein. weiter »


Gottfried Schatz: Postdoc

verfasst am 04.02.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Gottfried Schatz, ein renommierter Wissenschaftler, wagte sich nach einer Vielzahl von wissenschaftlichen Publikationen, an einen Roman. Selbstverständlich angesiedelt im wissenschaftlichen Milieu. Ich meine, dass ihm dieser Roman sehr gut gelungen ist. Schatz lässt uns Einblick gewähren in die aufwendige wissenschaftliche Arbeit, in die damit verbundenen Entbehrungen, aber auch in die Schwierigkeiten der Zusammenarbeit, teilweise stark geprägt von Eitelkeiten. weiter »


Peter Kimeswenger: Wem die Glocke schlägt

verfasst am 08.10.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Einmal Kriminaler, immer Kriminaler. Karl Heber ist so einer. Zwar in Pension und nicht einmal mehr in Österreich daheim sondern nach Slowenien übersiedelt, in sein Haus, die “Casa Loca”, dort wo er in Ruhe die kommenden Jahre genießen möchte. Doch dieses Polizisten-Gen, das hat sich so tief in ihm eingenistet, dass ein kleiner Anstoß genügt, um seine Ermittlerinstinkte zu wecken. weiter »


Johannes Gönner: Nichts ist vergessen

verfasst am 22.07.2014 von | 3 Kommentare

Zunächst einmal hat der Autor vergessen, uns eine Rahmenhandlung zu geben. Wir stolpern sofort in die persönlichen Betrachtungen von Franziska. Weiter geht es mit Stefan, dem Pfarrer von St. Canisius und seiner Sicht der Dinge. Und dann Gregor. Und dann Eberhard. Und so weiter. weiter »


Walter Than: Wenn die Sonne hinter den Dächern versinkt

verfasst am 02.07.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Welch symbolischer Titel für dieses Buch. Walter Than schildert die letzten Jahre des zweiten Weltkrieges in Wien in eindringlichen Form. Wenn er seinen Protagonisten Georg Manhart – einen Halbjuden – unter der ständigen Belastung auch „entsorgt“ zu werden, durch Wien gehen lässt. Wenn Georg nach der Matura seine Stelle als technischen Zeichner in einem Flugzeugwerk antritt, ohne eine Ahnung von dieser Aufgabe zu haben, dann verlässt einen beim Lesen die bedrückende Atmosphäre der damaligen Zeit kaum mehr.

Zumindest ist es mir so ergangen. Ich war nahe daran, nach einiger Zeit nicht mehr weiter zu lesen. Doch Walter Than versteht es mit seiner Sprache, mit seinen Schilderungen zu fesseln. weiter »


Günter Neuwirth: Moorhammers Fest

verfasst am 29.06.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein für Krimi-Liebhaberinnen sicherlich vertrautes Szenario: Gottfried Moorhammer, der berühmte Künstler, der Freunde und Familie zu seinem Geburtstagsfest geladen hat; irgendwann während des Festes geschieht ein Verbrechen und man kann annehmen, dass sich der Täter bzw. die Täterin unter den Anwesenden findet. 

Nur, dass der Ort des Geschehens diesmal nicht eine Insel in der Karibik oder ein Schloß an der englischen Küste ist sondern ein Haus bei Hinterstoder; auch heisst der Detektiv nicht Hercule Poirot sondern Christina Kayserling und sie ist Kriminalpolizistin in Steyr in Oberösterreich. weiter »


Alexander Lernet-Holenia: Strahlenheim

verfasst am 15.06.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Diese Erzählung lebt von den Gegensätzen. Das ist einerseits das, was über das Jahr 1917 wissen und darüber, was in den folgenden Jahren geschah. Andererseits die Schilderung des Lebens im Jahr 1917, das sich noch in der alten Zeit abspielte, aber bereits dem Untergang geweiht war. weiter »


Katharina Rueprecht, Bernd-Christian Funk: Staatsgewalt

verfasst am 05.06.2014 von | 1 Kommentar

Dieses Buch erschien zwar bereits im Jahr 2012, Ereignisse im Jahr 2014 sind aber der Beleg dafür, dass sich an seiner Aktualität nichts geändert hat. Gerade erst endete nach vielen Jahren der unsägliche “Tierschützerprozess” in Wr. Neustadt, gerade erst wurden ungeheure Zustände in unseren Gefängnissen bekannt. weiter »


Dodo Kresse, Gerhard J. Rekel: Mona Lisas dunkles Lächeln

verfasst am 17.05.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die von den Nazis geraubten Kunstschätze: da gibt es einerseits die nach Jahrzehnten noch immer nicht vollständige erfolgte Rückgabe an die rechtmäßigen Besitzer. Andererseits verliehen zwei Ereignisse dem Thema gerade jetzt wieder Aktualität – die Gurlitt-Sammlung und der Clooney-Film “The Monuments Men”. weiter »


Hubert Friedrich: Reifeprüfung in Prag

verfasst am 09.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

August 1968 – eine Gruppe von jungen Leuten aus der DDR – sie hatten gerade ihr Abitur gemacht, ihre Reifeprüfung – reist nach Prag, um an  dem Demokratisierungsprozess unter Alexander Dubcek, dem Prager Frühling, vor Ort teilzuhaben. weiter »


Ernest Zederbauer: Da draußen im Wald

verfasst am 11.02.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Oberförster Sepp geht an einem Sonntag in den Wald, er müsse, so zu seiner Frau Susanne, nachsehen, ob der Holztransporter schon da wäre. Seltsam. Ohne Hund. Ohne Gewehr. An einem Sonntag. Wo er doch an diesem Tag nie zu arbeiten pflegte. Im stillen Waldviertel wird Sepp in einer Felsspalte – im sogenannten Nonnenloch – tot aufgefunden. weiter »


Günter Neuwirth: Der blinde Spiegel

verfasst am 29.01.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Nach einem Rundumblick auf das derzeitige Angebot an PolitikerInnen ist man schnell verleitet sich den Kaiser zurück wünschen, ohne dabei als ewiggestriger Monarchist gelten zu müssen. So ein bisserl kaiserlicher Glanz anstatt sesselklebender Langeweiler: das wäre doch etwas.. weiter »


Claudio Cantele: Im Visier der Heuschrecken

verfasst am 19.01.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein brauner Koffer ist Gegenstand einer fatalen Verwechslung, die den Wiener Rechtsanwalt Trauffenstein in eine ziemlich missliche Lage bringt. Der Raub hoch brisanter Unterlagen über Geldspekulationen im großen Stil schlägt Wellen bis nach Lettland und stürzt dieses Land fast in den Staatsbankrott. weiter »


Jana Revedin: Frau hinter Hecken

verfasst am 16.01.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Sylvie Vaughan erhält von Isolde Schwartz, eine der Öffentlichkeit bekannten und sehr erfolgreichen  Philosophin, einen Anruf. Verwundert, dass diese Frau, die Sylvie erst kürzlich in München auf einem Symposium zum Thema „Ethik der Macht“ getroffen hat ihre Telefonnummer weiß. Zwei Frauen nehmen sich eine Auszeit. Ist ihre Motivation für Ruhe unterschiedlich, so verbindet sie neben dem gewählten Ort ihr Schicksal. weiter »


Johannes Sachslehner: Der Henker

verfasst am 07.12.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Dank Steven Spielberg ist der Name “Amon Göth” nicht in Vergessenheit geraten. Einer der unzähligen Verbrecher aus der Nazizeit bleibt durch den großartigen Film “Schindlers Liste” für ewig ein Symbol der Barbarei, des Sadismus, der Unmenschlichkeit und des Verbrechens. Und Amon Göth ist ein in aller Welt sichtbarer Beweis, dass Österreich kein unschuldiges Opfer Hitlers war, sondern ein Land der zahllosen willfährigen Gehilfen und der besonders eifrigen Nazis. weiter »


Günther Neuwirth: Neumondnacht

verfasst am 04.08.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Genau genommen ist von Anfang an klar, wer der Mörder ist. Ein Roboter machte Herbert Felder den Garaus! Die Art und Weise, wie der Unternehmer dabei zu Tode kommt erinnert ganz frappant daran, wie Felder sein Geld verdient: mit dem Zerlegen und Verteilen von Fleisch. Ein Fleischgroßhändler ist der Mann und einer der größten im Lande noch dazu. Der Täter ist klar, wer aber hat den Täter gesteuert? weiter »


Helmut A Gansterer, Christiane Scholler: Erwin Pröll – Profil eines Politikers

verfasst am 15.01.2012 von | 1 Kommentar

Wenn ausserhalb des Landes Niederösterreich der Name “Erwin Pröll” fällt, dann rollen die meisten mit den Augen, fallen wenig schmeichelhafte Bezeichungen wie “Landeskaiser”, “Parteibonze” (das sind noch die freundlichsten, weiteres dazu lasse ich unerwähnt, sonst verklagt mich noch jemand) und alle freuen sich, dass in ihrem eigenen Bundesland der Pröll nicht an der Spitze der Landesregierung sitzt. weiter »


Alfred Komarek: Anstiftung zum Innehalten

verfasst am 29.12.2010 von | 1 Kommentar

Kein Polt, kein Käfer, nur Komarek. Ein kleines Buch, in dem viel über den Menschen Komarek steht, über sein Leben, seine Erfahrungen, seine Freuden. weiter »



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