Stichwort: Österreich


Buchbesprechungen, News

(422 Beiträge in dieser Rubrik)

Peter Henisch: Morrisons Versteck

verfasst am 06.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Kürzlich gab es leider durch Amy Winehouse wieder Zuwachs im legendären „Klub der 27-jährigen“, jenem exklusiven Zirkel von früh verstorbenen Musiklegenden, dem bereits Kapazunder wie Janis Joplin, Jimmy Hendrix, Brian Jones oder Curt Cobain angehören. weiter »


Bernhard Aichner: Für immer tot

verfasst am 05.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Tag, der mit einem geruhsamen Filmabend auf der Terrasse ausklingen sollte, wird der Tag, an dem ein wahrer Höllenritt für Max Broll beginnt. Er beginnt mit einem Handy, das mit einem Mal in Max‘ Zimmer liegt. Eines dieser  Seniorenhandys, so eines mit den großen Tasten, hinter der jeweils eine Nummer gespeichert ist. Eine dieser Nummern verbindet mit einem Handy in einer Kiste, die irgendwo tief  im Boden vergraben liegt. weiter »


Schilddorfer & Weiss: Teufel

verfasst am 04.08.2011 von | 5 Kommentare

Wie viele Geheimnisse verstecken sich denn noch in der Vergangenheit? Anscheinend genug, damit sich der Historiker Georg Sina und der Journalist Paul Wagner immer wieder in neue Abenteuer stürzen können. Es sind die Aufzeichungen des Balthasar Jauerling, einstmals der geheimnisumwitterte Leiter des Geheimdienstes der Habsburger, die nun dafür sorgen, dass man mit Entsetzen ahnt: die Welt steht wieder einmal am Abgrund (und diesmal sind keine Investmentbanker, Immobiliencrashs oder Rating-Agenturen daran schuld, diesmal ist es nämlich wirklich ernst). weiter »


Jan Kossdorff: Spam! ein Mailodram

verfasst am 23.07.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Humor aus der intelligenten Ecke. Jan Kossdorff lässt E-Mailen, was das Zeug hält und produziert dabei ein extrem witziges Protokoll der Mailkorrespondenz von Alex und/mit seiner Internetfirma. Phänomenal und für jede Menge Lacher gut! weiter »


Wolf Haas: Das Wetter vor 15 Jahren

verfasst am 14.07.2011 von | 2 Kommentare

Wenn man sich die Mühe macht verschiedene Literaturführer zu studieren, wird man zur Auffassung gelangen, dass die Entwicklung dieser Kunstgattung im 19. Jahrhundert irgendwie stehen geblieben ist. Alles was danach publiziert wurde, ist ein mehr oder weniger gutes oder schlechtes Verwalten des Status Quo, aber im Grunde genommen „still more of the same“. Und dann kommt der Wolf Haas (in meinen Fingerkuppen brannte bereits die Bezeichnung Tausendsassa) und liefert mit „Das Wetter vor 15 Jahren“ eine echte literarische Innovation, um nicht zu sagen Sensation. weiter »


Heinrich Steinfest: Batmans Schönheit – Chengs letzter Fall

verfasst am 27.06.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

In Wien werden Schauspieler ermordet. Die Tat wird mit fünf, exakt gesetzten Pistolenschüssen gesetzt, an denen die Menschen verbluten. Der Mörder klebt jedem seiner Opfer eine Briefmarke auf die Zunge, die von der norwegischen Insel Bouvet stammt. weiter »


Edith Kneifl: Stadt der Schmerzen
Ein Florenz-Krimi

verfasst am 23.05.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Katharina Kafka begleitet ihren homosexuellen Freund Orlando nach Florenz. Orlando steht auf Sissi-Outfit, Schminke und verbringt Stunden im Bad. Die Romni Kafka ist studierte Historikerin. Scheinbar ein brotloser Job, den sie arbeitet derzeit als Kellnerin . weiter »


Manfred Wieninger: Der dreizehnte Mann

verfasst am 18.05.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wie alles begann, damals in Harland, als Marek Miert noch nicht DER Diskontdetektiv der Stadt war. Hier ist er, Mierts erster Fall – zwei Fälle, um ganz genau zu sein. weiter »


Sabina Naber: Die Spielmacher

verfasst am 17.05.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wien im Spätsommer. Bei einem Schotterteich am Wienerberg wird eine männliche Leiche entdeckt. Fesselung, gezielter Kopfschuss und eine Distel im Mund lassen darauf schließen, dass hier eine regelrechte Hinrichtung vollzogen wurde. Zumal es sich bei dem Toten um den Rechtsaußenpolitiker Peter Pollak handelt. weiter »


Heinrich Steinfest: Wo die Löwen weinen

verfasst am 02.05.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Zusammenfassung gleich zu Beginn: beides – die Sprache und die Geschichte – sind grandios und genial (damit wäre eigentlich schon alles gesagt/geschrieben, aber ein paar Details zum Buch können ja nicht schaden…) weiter »


Brigitte Schwaiger: Wie kommt das Salz ins Meer

verfasst am 26.04.2011 von | 1 Kommentar

Eine gutbürgerliche Familie, das ist das Wichtigste. Dieser Meinung sind die Eltern und die Großmutter einer jungen Frau. So heiratet sie Rolf, einen Diplomingenieur, der genau ein solches Leben verspricht. Er vertritt gutbürgerliche Werte, hat einen angesehen Beruf und anständig ist er auch noch. Die junge Frau, die ihre Ehe eher als Flucht aus ihrer spießigen und ach doch so gutbürgerlichen Familie sieht, schlägt bald brutal auf dem Boden der Realität auf. weiter »


Andreas Pittler: Tinnef

verfasst am 23.04.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Jahresbeginn 1913. David Bronstein, seit 6 Jahren bei der Wiener Polizei, soll in Wien Stalin beschatten. Das sieht dieser allerdings als reine Zeitverschwendung. Von diesem russischme Zwerg würde doch die Weltgeschichte ohnehin nie wieder etwas hören. So eine Nullnummer.  Bronstein ist deprimiert, ein solch ressourcenvergeudender Job wird ihn in seiner Karriere nicht weiterbringen. Dann wird in einem Zinshaus gegenüber des Wiener Westbahnhofes eine Leiche gefunden. Endlich ein Job, der die fade Routine Bronsteins zu durchbrechen vermag. weiter »


Stefan Zweig: Sternstunden der Menschheit

verfasst am 17.04.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Sternstunden der Menschheit – das sind 14 Momente, Geschehnisse, die die Geschichte der Welt und der Menschheit entscheidend geprägt haben, subjektiv ausgewählt von Stefan Zweig. weiter »


Friedrich Torberg: Die Tante Jolesch
oder Der Untergang des Abendlandes in Anekdoten

verfasst am 17.03.2011 von | 3 Kommentare

„Was ein Mann schöner is wie ein Aff, is ein Luxus.“ Dieser Ausspruch der legendären Tante Jolesch, aufgrund des unbestreitbaren Wahrheitsgehaltes nicht von der Hand zu weisen, ist wohl das berühmteste Zitat in dieser an „Sagern“ überreichen Anekdotensammlung über das alte, vergangene Österreich von Friedrich Torberg. weiter »


Thomas Raab: Der Metzger holt den Teufel

verfasst am 14.03.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Kommissar Eduard Pospischill gewinnt am Polizeifest bei der Tombola zwei Konzertkarten. Er lädt Willibald Adrian Metzger ein, ihn zu Igor Strawinskys „Le Sacre du printemps“ zu begleiten. Im Wiener Sinfonieorchester spielen in der männerdominierenden Riege gerade mal drei Frauen. weiter »


Manfred Wieninger: Kalte Monde

verfasst am 08.03.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Gerne macht er es nicht: aber wenn nach Wochen der Flaute endlich wieder einmal ein Kunde mit Geld droht, dann muss er. Marek Miert lässt sich als Leibwächter für einen Abgeordneten engagieren. weiter »


Alfred Komarek: Zwölf mal Polt

verfasst am 06.03.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

12 kurze Geschichten mit Polt: das ist das größte Polt-Lesevergnügen, das ich bislang hatte. Alles passt perfekt zusammen – kurze Episoden von „wie alles begann“ bis „was danach geschah“ mit dem Hauptdarsteller Inspektor Simon Polt. weiter »


Ludwig Laher: Verfahren

verfasst am 27.02.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Jelena Savicevic wird in ihrem Heimatland von Albanern mehrfach vergewaltigt. Als Serbin würde sie das Land beleidigen und entehren. Damit finden die Täter ihre Rechtfertigung für die Schändung der jungen Frau, die drei Tage und Nächte andauert. Ein Bauer, der mit seinem alten Traktor ins nächste Dorf unterwegs ist,  findet Jelena zusammengekrümmt im Straßengraben liegen, leise wimmernd.  weiter »


Tina Tanzer: Typenlee(h)re

verfasst am 04.02.2011 von | 1 Kommentar

Spätestens seit Sex and the City ist bekannt, dass Frauen eigene Bedürfnisse haben, die neben Shopping vor allem auf eines gerichtet sind: auf Männer. Kein Wunder, dass bereits seit geraumer Zeit genau diese Zielgruppe bedient wird. weiter »


Peter Filzmaier: Der Zug der Lemminge

verfasst am 22.01.2011 von | 1 Kommentar

Na super: wenn ich gewusst hätte, wie schlecht es mir morgen gehen wird, wäre ich heute nicht aufgestanden.  Jedenfalls erklärt uns Peter Filzmaier, wie schlecht es uns heute geht und wie viel schlechter es uns morgen gehen wird. Das kann schon deprimieren! weiter »


Science Busters: Wer nichts weiss, muss alles glauben

verfasst am 20.01.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Science Busters, das sind: Werner Gruber (Experimentalphysiker, TU Wien), Heinz Oberhummer (Professor für Theoretische Physik, TU Wien) und Martin Puntigam (Kabarettist). Wenn sie nicht gerade ihren Berufen (und Berufungen) nachgehen, stehen Sie gemeinsam auf der Bühne oder im Fernsehstudio und erklären Physik und Chemie für uns alle. weiter »


Ilona Mayer-Zach: Schlangenwald

verfasst am 18.01.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

In Costa Rica stürzt ein Flugzeug mit namhaften Umweltexperten ab, unter ihnen der österreichische Biologe Roman Bartl. Die Cessna samt Passagieren ist nicht auffindbar. weiter »


Peter Handke: Die Angst des Tormanns beim Elfmeter

verfasst am 11.01.2011 von | 1 Kommentar

Selten ein Buch, dessen programmatischer Titel weithin bekannt ist, das aber wahrscheinlich von den wenigsten tatsächlich gelesen wurde; zumindest erging es mir bis vor kurzem so. Ich entdeckte das Büchlein unlängst während der Feiertage in der „Schulbuchssammlung“ meiner Frau, also höchste Zeit, diese Lücke zu schließen. weiter »


Dietmar Wachter: Inspektor Matteo ermittelt – Der Holzfischer
Der Holzfischer

verfasst am 10.01.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Inspektor Matteo Steininger arbeitet in Landstein am Inn mitten in den Tiroler Alpen. Eigentlich eine ruhige Gegend. Hin und wieder gibt es ein paar Einbrüche. An manchen Festtagen, bei Zeltfesten oder bei Almabtrieben muss die Polizei auch schon mal aufgrund einer Rauferei zwischen besoffenen Burschen ausrücken. weiter »


Ilona Mayer-Zach: Schärfentiefe

verfasst am 09.01.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Starfotograf Stefan Urban wird beim Flusskraftwerk Freudenau tot aufgefunden. Die Polizei geht von einem Unfall aus. Karl Santo, Chef einer PR-Argentur sollte ursprünglich zu Ehren des Stars eine Fotoausstellung im Wiener MuseumsQuartier ausrichten. Dafür ist auch ein Riesenbudget zur Verfügung gestellt worden. Nach dem Tod des Fotografens ändert Santo, gerissen wie er ist, den ursprünglichen Auftrag. weiter »


Robert Pucher: Katerfrühstück

verfasst am 08.01.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Daniel Reichenbach, ein erfolgloser Schriftsteller und dem Alkohol nicht abgeneigt, fällt karrieremäßig nichts in den Schoß, höchstens eine tote Taube. Er trifft sich am Wiener Türkenschanzplatz mit der Verlagsassistentin Monika Strauch, und neuerlich erhält er eine Absage für sein akutelles Werk. Ziemlich frustriert begibt er sich in sein Stammbeisl und trinkt mehr als für seinen ohnehin schon schlimmen Gemütszustand verträglich. weiter »


Georg Haderer: Ohnmachtspiele

verfasst am 07.01.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Wiener Major Johannes Schäfer ist depressiv und wird von Panikattacken geplagt. Kurzum, er befindet sich im Burnout. Die Therapie scheint auch nicht zu greifen, das hinterlässt bei Schäfer tiefe Ohnmachtsgefühle. Eines Tages wird die junge Lehrerin Sonja Z. tot aus der Donau geborgen. Alles deutet auf Tod durch Ertrinken der jungen Frau hin. weiter »


Alfred Komarek: Anstiftung zum Innehalten

verfasst am 29.12.2010 von | 1 Kommentar

Kein Polt, kein Käfer, nur Komarek. Ein kleines Buch, in dem viel über den Menschen Komarek steht, über sein Leben, seine Erfahrungen, seine Freuden. weiter »


Thomas Glavinic: Der Kameramörder

verfasst am 15.11.2010 von | 1 Kommentar

Zwei befreundete Paare verbringen die Osterfeiertage gemeinsam in der ländlichen Steiermark. Ein gemütliches Osterwochenende soll es werden, so beginnt der Ich-Erzähler. Doch ein grausames Verbrechen, dass im Nachbarort verübt worden sein soll, macht die Idylle zunichte. weiter »


Eva Rossmann: Evelyns Fall

verfasst am 14.11.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Mira Valensky schreibt nach wie vor für das „Magazin“. Zurzeit ist eine Flaute, es gibt nichts Aufregendes zu berichten. Sie soll über Menschen schreiben, die als GewinnerInnen aus der Bankenkrise hervorgegangen sind. Etwa eine Reportage über die Besitzerin eines Secondhand-Ladens, in dem Designerklamotten angeboten werden, die so manch reiches Gesellschaftsmitglied Wiens dort abgeben. weiter »




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