Stichwort: Österreich



Wolfgang Salomon: Venedig und die Lagune
Für Fortgeschrittene

Venedig und die Lagune für Fortgeschrittene verfasst am 18.09.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Besuchen wir Venedig, solange es noch steht …

Wer das persönlich im Moment nicht schafft, hat jetzt als Alternative dieses Buch zur Verfügung. Etwas überspitzt ausgedrückt, fehlt zusätzlich zum Buch nur noch der Geruch der Lagune, um sich wirklich „dort“ zu fühlen (und die Touristenströme, von denen man hört, vermisst man sowieso nicht). weiter »


Eva Linsinger: Alles nur Fake!
Journalismus in den Zeiten von Postdemokratie, Message Control und Rechtspopulismus

Alles nur Fake! verfasst am 09.09.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

In letzter Zeit habe ich in einigen Büchern das Zitat „Wenn ich mich entscheiden sollte, ob wir eine Regierung ohne Presse oder eine Presse ohne Regierung haben sollten, so würde ich ohne Bedenken das Letztere wählen“ gelesen, das Thomas Jefferson zugeschrieben wird. Diese Bücher wurden von Journalisten bzw. über den Journalismus geschrieben und sie alle verwenden dieses Zitat aus gutem Grund: der freie Journalismus als korrigierende, enthüllende und offen berichtende Kraft unserer Demokratie wird von vielen Seiten bedroht. weiter »


Bastian Obermayer, Frederik Obermaier: Die Ibiza-Affäre
Innenansichten eines Skandals

Die Ibiza-Affäre verfasst am 03.09.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Phänomen macht sich breit: während die WählerInnen / Sympathisanten anderer Parteien durchaus flexibel darauf reagieren, wie „ihre“ Partei agiert und gegebenfalls auch einmal einer anderen Partei die Stimme geben, verhält sich der harte Kern der Wähler der FPÖ (oder AFD, Lega Nord, Trump – die Liste ist wahlweise erweiterbar) wie eine Sekte, die blindlings ihrem Guru folgt. weiter »


Pedro J. Colombo, Aintzane Landa, Salva Rubio: Der Fotograf von Mauthausen

Der Fotograf von Mauthausen verfasst am 26.08.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

So vieles kommt in diesem Buch zusammen: die Lebensgeschichte des spanischen Fotografen und Widerstandskämpfers Francisco Boix. Der Bericht über das Grauen im Konzentrationslager Mauthausen. Der Zorn über das nach dem Ende des Krieges zunehmend nachlassende Engagement, die Nazis-Verbrecher gerichtlich zu verfolgen und zu bestrafen. weiter »


Helmut Brandstätter: Kurz & Kickl
Ihr Spiel mit Macht und Angst

Kurz & Kickl verfasst am 16.08.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Helmut Brandstätter präsentiert in diesem Buch keine neuen, großen Enthüllungen; er fasst lediglich zusammen, was sich in den 17 Monaten der Schwarz-Blauen Regierung getan hat. Was sich Kurz, Strache und Kickl an Demokratiegefährdung zum eigenen Machtaufbau geleistet und vor allem die FPÖ-Regierungsmitglieder begonnen haben, um Österreich in ein Land nach dem Muster von Putin oder Orban zu verwandeln. Und das ist enthüllend genug. weiter »


Beate Maly: Mord auf der Donau

Mord auf der Donau verfasst am 10.08.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Ähnlichkeiten zu Agatha Christies „Tod auf dem Nil“ sind nicht zu verleugnen. Ganz offensichtlich hat sich Beate Maly diesen Krimi-Klassiker als Vorbild genommen. Nicht nur im Titel – es ist der gesamte Aufbau der Handlung, der sich ganz augenscheinlich am berühmten Vorbild anlehnt. weiter »


Tamara Scheer: Von Friedensfurien und dalmatinischen Küstenrehen
Vergessene Wörter aus der Habsburgermonarchie

Von Friedensfurien und dalmatinischen Küstenrehen verfasst am 26.07.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Abseits von Jahreszahlen und wichtigen Ereignissen fand das alltägliche Leben früher natürlich genauso statt, wie heute. Die Lebensumstände waren anders, der Gebrauch der Sprache und der Wörter unterschied sich teils ganz erheblich, selbst wenn wir die selbe Sprache sprechen wie unsere Ur-Großmütter und Ur-Großväter. weiter »


Jürgen Benvenuti: Das Lachen der Hyäne
Ein Großstadt-Thriller

Das Lachen der Hyäne verfasst am 06.07.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Krimis von Jürgen Benvenuti beginnen in gewisser Weise alle sehr ähnlich: ein kaputter Typ, im Grunde seines Herzens aber ein guter Mensch; dann ein paar sinistre Gestalten, ein paar hard-boiled Szenarien, Sex & Drugs. Alles also recht gemütlich bis zu dem Moment, an dem die Post abgeht! weiter »


Leo Perutz: Der Judas des Leonardo

Der Judas des Leonardo verfasst am 03.07.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Gehen wir in der Zeit zurück ins Mailand am Ende des 15. Jahrhunderts: in die Welt von Leonardo da Vinci, der gerade zu dieser Zeit im Auftrag des Herzogs von Mailand am berühmt gewordenen Gemälde „Das Abendmahl“ arbeitet. weiter »


Alex Beer: Der dunkle Bote
Ein Fall für August Emmerich - Band 3

Der dunkle Bote verfasst am 12.06.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wien ist der Schauplatz dieses dritten Krimis mit August Emmerich. Ein Wien, das jene, die die Stadt heute kennen oder hier wohnen, wohl kaum wieder erkennen würden. Denn zu Beginn der 1920er-Jahre gab es zwar meistens die selben Namen für Straßen und Plätze, aber es sah dort ganz anders aus als heute, das Verhalten der Menschen und die Atmosphäre der Stadt schienen nichts als den kommenden Untergang anzukündigen. weiter »


Alexander Lernet-Holenia: Der Graf von Saint-German

Der Graf von Saint-German verfasst am 09.06.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Tagebuch des Philip Branis, sein Leben zwischen den beiden Weltkriegen – was das mit dem „Graf von Saint-German“  zu tun hat, ist unter anderem auch darin zu lesen.

Mein Resumee gleich zu Beginn: auch bei einem so großartigen Erzähler wie Lernet-Holenia kann einmal etwas daneben gehen – für mein Gefühl fällt dieses Buch darunter. weiter »


Thomas Fatzinek: Der letzte Weg

Der letzte Weg verfasst am 23.05.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Immer wieder muss man sich verdeutlichen, dass Ereignisse, wie sie in „Der letzte Weg“ beschrieben werden, Tatsachen sind. Dass es so geschah, dass sich hier bei uns und an Orten, die wir heute in wenigen Stunden erreichen können, genau das ereignete, was uns jetzt so unwirklich, so undenkbar erscheint. weiter »


Alexander Lernet-Holenia: Die Abenteuer eines jungen Herrn in Polen

Die Abenteuer eines jungen Herrn in Polen verfasst am 14.05.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Als sich der sehr junge Leutnant Keller nach einer fehlgeschlagenen Kavallerieattacke, nun ohne Pferd, hinter den russischen Linien wiederfindet, scheint sein Schicksal besiegelt. Was tun, so alleine, abgeschnitten von den Truppen des Kaisers, ausgeliefert den Häschern des Zaren? weiter »


Reinhard Kaiser-Mühlecker: Enteignung

Enteignung verfasst am 08.05.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Jan ist Journalist. Wenigstens zeitweilig; früher schrieb er für bekannte Publikationen, was ihn später zu einer kleinen Provinzzeitung verschlagen hat, bleibt unerwähnt. Die Provinz, das scheint – immerhin stammnt auch Reinhard Kaiser-Mühlecker von hier, die Gegend in Oberösterreich zwischen Wels, und Kirchdorf/Krems zu sein. Die Erwähnung einer mittelgroßen Stadt (Wels?) mit einem Bürgermeister stramm-rechter Gesinnung deutet jedenfalls darauf hin. weiter »


Ernest Nybørg: Lena Halberg – der Cellist

Der Cellist verfasst am 02.05.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Für mich ist das, was von einem weltweiten Journalisten-Netzwerk an Geldwäsche und Steuerbetrug aufgedeckt wurde und als „Panama-Papers“ bekannt wurde, so etwas wie ein vergessener Skandal. Nur hin und wieder liest man etwas , es wurde jemand angeklagt, verurteilt, jemand trat zurück.

Zeit wurde es also, dass die „Panama-Papers“ zum Thema eines Thrillers werden! weiter »


Andreas Pittler: Bronstein
Sein vergessener Fall

Bronstein verfasst am 26.04.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Jahr 1936: in Österreich regieren die Christlich-Sozialen, Schuschnigg ist Kanzler und gibt sich als gläubiger Christ, kniet jeden Sonntag drinnen in der Kirche während er draußen diktatorische Macht ausübt, in überhaupt nicht christlichem Geist. Die Nazis, obwohl verboten, drängen immer unverhohlener an die Macht und verstecken sich nicht; ihre Anhänger sind überall zu finden, sie durchdringen die Strukturen des Staates. weiter »


Martin Horváth: Mein Name ist Judith

Mein Name ist Judith verfasst am 25.03.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Buch, aus vielen Erzählungen zusammen gesetzt. Erzählungen, von denen man oft nicht weiß, ob sie real oder nur geträumt sind. Manche sind wie zusammenhanglos in andere eingebettet, manche erzählen eine fortlaufende Geschichte. weiter »


Lena Avanzini: Am Ende nur ein kalter Hauch
Ein Fall für Carla Bukowski

Am Ende nur ein kalter Hauch verfasst am 22.03.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Tod der Großmutter, von dem Carla Bukowski nur durch Zufall erfährt. Es gäbe sonst für sie keinen Grund, für ein paar Tage in ihren Heimatort in Tirol zurück zu kehren. Nichts verbindet sie mit ihrer Familie außer dunkle Erinnerungen an Ablehnung, Lieblosigkeit und Erniedrigung. weiter »


Bernhard Aichner: Kaschmirgefühl
Ein kleiner Roman über die Liebe

Kaschmirgefühl verfasst am 19.03.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Aus einer kleinen, feinen Idee entstand ein kleines, feines Buch. Bernhard Aichner, ansonsten nicht zimperlich im Umgang mit der Verbreitung von Spannung und dem literarischen Ausbreiten von menschlichen Abgründen, bleibt diesmal ganz im kleinen Rahmen: Gottlieb und Marie telefonieren, die ganze Nacht. weiter »


Clemens Sedmak: Das Land, in dem die Wörter wohnen

Das Land, in dem die Wörter wohnen verfasst am 22.02.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Vielleicht ist ein Märchen wirklich der beste Weg, um über die derzeit bestimmenden Formen des Zusammenlebens und der Kommunikation zu schreiben. In einer Zeit, in der eine andere Meinung viel zu oft umgehend als schlecht, falsch, dumm, extremistisch bezeichnet wird, in der Argumente der anderen immer weniger gehört werden, bringt uns vielleicht ein Märchen dazu, wieder zuzuhören. weiter »


Doron Rabinovici, Florian Klenk: „Alles kann passieren!“
Ein Polittheater

"Alles kann passieren!" verfasst am 01.02.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Untertitel „Ein Polittheater“ ist eine schon fast fahrlässige Verharmlosung des Inhaltes: denn ein Polittheater ist es nicht, von dem man hier lesen kann, sondern von einen wirklichen und ernsthaften Angriff der Rechtsaußen-Kräfte gegen unsere Demokratie. weiter »


Alma Johanna Koenig: Schibes

Schibes verfasst am 03.01.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Schibes ist der Hund von Pawel, dem Schmied. Den kleinen Welpen hatte er geschenkt bekommen und nun waren sie schon drei Jahre lang durch gegenseitiges Vertrauen verbunden. Drei Jahre, bis eine fremde Frau vor der Hütte des Schmieds auftauchte. weiter »


Martin Moser: Hoamatroas
Zu Fuß durch Oberösterreich. Auf dem Weg zu Bekanntem, Vergessenem und b'sondere Leit

Hoamatroas verfasst am 06.12.2018 von | 1 Kommentar

Eine Erwanderung Öberösterreichs. Für alle Nicht-OberösterreicherInnen: „Heimatreise“!

Als Wahl-Oberösterreicher habe ich in den vergangenen Jahren einiges vom Land mit Mountainbike oder zu Fuß erkundet; damit bin ich natürlich Teil der Zielgruppe dieses Buches. weiter »


Alexander Lernet-Holenia: Ich war Jack Mortimer

Ich war Jack Mortimer verfasst am 23.11.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Dem Titel nach könnte er von Agatha Christie oder Arthus Conan Doyle sein; aber es ist Alexander Lernet-Holenia, der im Jahr 1933 diesen beinahe wahnwitzig zu nennenden Krimi schrieb. Wahnwitzig, ein bisschen verrückt und sehr temporeich! weiter »


Manfred Flügge: Stadt ohne Seele
Wien 1938

Stadt ohne Seele verfasst am 21.10.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Untertitel dieses Buches kann etwas in die Irre führen. Denn nicht nur das Wien im Jahr 1938 ist das Thema, nicht nur die Ereignisse rund um den „Anschluß“ und das Verhalten der Österreicherinnen und Österreicher an diesen verhängnisvollen Tagen stehen im Mittelpunkt. Der Bogen spannt sich von der Zeit der Monarchie bis nach dem Ende der Naziherrschaft. weiter »


Alexander Lernet-Holenia: Der Baron Bagge

Der Baron Bagge verfasst am 12.10.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Jahr 1915, die Front im Osten. Baron Bagge ist Leutnant einer Reiterschwadron, steht unter dem Kommando des Rittmeisters Semler. Der Auftrag lautet, die Region in den Karpaten zu erkunden, herauszufinden, wo der Feind steht. Der Aufbruch der Truppe ist der Aufbruch in ein, in jeder Beziehung, unbekanntes Land. weiter »


Bernhard Aichner: Bösland

Bernhard Aichner: Bösland verfasst am 05.10.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Felix Kux und Ben. Die besten Freunde. Auf dem Dachboden, auf dem sich Bens Vater erhängte, ist ihr geheimes Reich. Früher wurde Ben hier, im Bösland, von seinem Vater geschlagen, jetzt ist es der Ort, an dem die beiden ihre Geheimnisse teilen, von dem aus sie auf die Welt da draussen blicken können. weiter »


Daniel Glattauer: Vier Stern Stunden

Vier Stern Stunden verfasst am 21.09.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Kein Zweifel: das kann er, der Glattauer. Eine Komödie so reif für die Bühne zu schreiben, dass man beinahe kein Theater, keine Schauspieler braucht, weil die Bilder, die Bühne, das Publikum und das Stück schon beim Lesen direkt Bilder im Kopf erzeugen. weiter »


Wolf Haas: Junger Mann

Junger Mann verfasst am 19.09.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

So sehr ich mich auf dieses neue Buch von Wolf Haas gefreut habe, so schwer fällt es, mir eine Meinung darüber zu bilden. Denn gegenüber seinem letzten Roman „Die Verteidigung der Missionarsstellung“ – ein wirklich großartiges Buch – fehlt diesem ein wenig das Herausragende. weiter »


Eva Rossmann: Im Netz
Ein Mira-Valensky-Krimi

Im Netz verfasst am 26.08.2018 von | 1 Kommentar

Carlo Neuhaus importiert italienische Spezialitäten. Er ist ein sozial engagierter Mensch, womit sich natürlich die Medien gerne schmücken. Doch dann beginnt die Gerüchteküche zu brodeln. Ist er ein Drogenhändler? Ein Schlepper? Schnell wendet sich das Blatt. Neuhaus ist nicht mehr der Liebling der Medien. Eine Hetze beginnt.

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