Stichwort: Österreich


Buchbesprechungen, News

(427 Beiträge in dieser Rubrik)

Robert Seethaler: Der letzte Satz

Robert Seethaler: Der letzte Satz verfasst am 07.08.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Einsichten in das Leben von Gustav Mahler. Robert Seethaler blickt durch Mahlers Augen auf Abschnitte aus dessen Leben zurück.

Ein zerbrechlicher, sterbenskranker Mann ist es, nach unserem heutigen Maßstäben hätte er noch ein langes Leben vor sich, der an Bord des Ozeandampfers seinen Gedanken und Erinnerungen nachhängt. Gustav Mahler befindet sich auf seiner letzten Reise, von New York nach Wien im Jahre 1911. weiter »


Clemens Berger: Der Präsident

Clemens Berger: Der Präsident verfasst am 01.08.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es wäre auch der Buchtitel „Der Mann, der Ronald Reagan war“ passend, denn Jay Immer IST bis zu einem gewissen Grad Ronald Reagan – äußerlich auf jeden Fall!

Als Nachkomme von aus dem Burgenland emigrierter Österreichern trägt er den Namen Julius Imre, was es seinen Mitbürgerinnen in den USA aber fast unmöglich macht, seinen Namen korrekt auszusprechen. weiter »


Joe Fischler: Der Tote im Schnitzelparadies
Ein Fall für Arno Bussi

Joe Fischler: Der Tote im Schnitzelparadies verfasst am 30.07.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es beginnt mit einem geographischen Bauchfleck. Denn dass Arno Bussi (ja, so heisst der Mann) von seiner Wohnung am Alsergrund aus hinter dem Stephansdom den Wienerwald sehen kann, das ist ganz und gar unmöglich – der liegt nämlich genau in der entgegengesetzten Richtung (also einer der beiden; oder die Wohnung liegt nicht am Alsergrund). Ist das ein böses Omen für den Rest des Krimis? weiter »


Leo Perutz: Der Marques de Bolibar

Der Marques de Bolibar verfasst am 26.07.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Eduard von Jochberg ist 18 Jahre alt, Leutnant , als er mit seinem Regiment an der Seite der napoleonschen Truppen in Spanien kämpft. Er überlebte die Vernichtung seines Regiments, ein Ereigniss, dessen genaue Umstände lange Zeit verborgen geblieben waren. weiter »


Alex Beer: Das schwarze Band
Ein Fall für August Emmerich - Band 4

Alex Beer: Das schwarze Band verfasst am 03.07.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Was über diesen Roman zu sagen ist: 1. Nach 348 Seiten ist er leider schon zu Ende. 2. Es hätten noch viele Seiten mehr sein können, denn es ist 3. aufregend, spannend und versetzt die Leserin/den Leser zurück in das Jahr 1921, man hat das Gefühl, diese Zeit mitzuerleben.

Als Kriminalinspektor August Emmerich bei einem offiziellen Empfang über den neuen Bundeskanzler Johann Schober nicht gerade schmeichelhaft herzieht, hört der Betroffene leider alles mit. weiter »


Johannes Sachslehner: Hitlers Mann im Vatikan
Bischof Alois Hudal. Ein dunkles Kapitel in der Geschichte der Kirche

Hitlers Mann im Vatikan verfasst am 17.06.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es gibt da etwas, das ich nicht verstehe: wie kann jemand, der für sich in Anspruch nimmt, dem christlichen Glauben zu folgen, der dazu noch als Priester nach dem christlichen Glauben lebt, ein Rassist, Antisemit und Unterstützer des Nationalsozialismus sein? weiter »


Leo Perutz: Wohin rollst du, Äpfelchen …

Wohin rollst du, Äpfelchen ... verfasst am 11.06.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Manche kommen aus dem Krieg zurück und finden in ihr normales Leben zurück. Manche kehren zurück, bleiben aber für immer im Krieg und seinen Schrecken gefangen.

Im Kriegsgefangenenlager in Sibirien schwören die fünf Kameraden einen heiligen Eid, sich nach dem Krieg an dem brutalen Lagerkommandanten Seljukow zu rächen. An dem Mann, der für Tod, Krankheit und Leid der Gefangenen verantwortlich ist. weiter »


Martin Grassberger: Das leise Sterben
Warum wir eine landwirtschaftliche Revolution brauchen, um eine gesunde Zukunft zu haben

Martin Grassberger: Das leise Sterben verfasst am 05.06.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Wissenschaftsbuch des Jahres 2020 in der Kategorie Naturwissenschaft/Technik!

Wer in einer Großstadt wohnt, wird wahrscheinlich ein gänzlich anderes Bild von unserer Umwelt und im Speziellen von der „Kulturlandschaft“ haben als jemand, der in einer Kleinstadt oder am Land“ wohnt. Denn, das ist die sehr betrübliche Erkenntnis: nur weil etwas grün und frisch aussieht, muss es noch lang nicht gesund sein. weiter »


Leo Perutz: Der schwedische Reiter

Leo Perutz: Der schwedische Reiter verfasst am 12.05.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Edelmann und der Dieb: ein Märchen, Gleichnis, Liebesroman, historischer Roman. Angesiedelt in der Mitte des 18. Jahrhunderts, geschrieben in ungewohnter Sprache, die wohl unterstreichen soll, dass dies eine Erzählung über Ereignisse ist, die ein paar Jahrhunderte zurück liegen.

Kein Roman, in den man sich gleich verlieben wird, dazu ist er zu spröde, zu verwunden. weiter »


Michael Horowitz, Otto Schenk: Schenk. Das Buch
Ein intimes Lebensbild

Michael Horowitz, Otto Schenk: Schenk. Das Buch verfasst am 10.05.2020 von | 1 Kommentar

Mit jeder Seite wächst mir dieses Buch mehr ans Herz: Otto Schenk ist seit Jahrzehnten ein Gradmesser für Humor, Schauspielerei und Regiearbeit. Auch wenn er im Juni 2020 schon 90 Jahre alt wird, so ist er für mich doch einer jener Menschen, die zeitlos sind und niemals altern. weiter »


Klaus Taschwer, Andreas Huber, Linda Erker: Der Deutsche Klub
Austro-Nazis in der Hofburg

Der Deutsche Klub verfasst am 25.04.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Reden wir über das Märchen von Österreich als erstem Opfer Hitlers. Ein Märchen, das sich noch viele Jahrzehnte nach dem Ende der Naziherrschaft halten konnte. Ein Märchen, das der historischen Wahrheit kaum entspricht.

Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit waren in der Bevölkerung schon zu Zeiten der Habsburgermonarchie tief verwurzelt. weiter »


Benedikt Narodoslawsky: Inside Fridays for Future
Die faszinierende Geschichte der Klimabewegung in Österreich

Inside Fridays for Future verfasst am 19.04.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das 21. Jahrhundert erscheint wie die Aneinanderreihung von Krisen. Viele gehen vorüber, eine davon ist aber gekommen um zu bleiben: die Klimakrise. weiter »


Walter Schübler: Komteß Mizzi
Eine Chronik aus dem Wien um 1900

Walter Schübler: Komteß Mizzi verfasst am 26.03.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Fall der Marie Veith, genannt „Komteß Mizzi“, versetzte die Wienerinnen und Wiener im Jahr 1908 in Aufregung. Die 18-jährige Marie wurde im April des Jahres gemeinsam mit ihrem Vater, Marcell Veith, wegen Prostitution verhaftet. Die junge Frau war schon seit einigen Jahren in den Geschäft tätig, schon als 13-jährige habe sie Kontakt mit Männern gehabt. weiter »


Klaus Nüchtern (Hg.), Thomas Walach (Hg.): Unser Land
Wie wir Heimat herstellen

Unser Land Wie wir Heimat herstellen verfasst am 24.03.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Mit Verwunderung (vorsichtig ausgedrückt) las und lese ich immer wieder die Meldungen aus der rechtsnationalen Ecke, in denen versucht wird, sich für Österreich den Begriff Heimat anzueignen. Wer nicht gegen Fremdes, von außen Kommendes ist, würde sein Land nicht lieben; doch die Wahrheit ist doch genau anders herum: nur wer für Offenheit und Neues ist, wird für sein Land, seine Heimat das Beste erreichen (wollen). weiter »


Andreas Pittler: Schatten aus Stein
Ein Fall für Paul Zedlnitzky

Andreas Pittler: Schatten aus Stein verfasst am 15.03.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Andreas Pittler ist ja als Vielschreiber bekannt. So erfreut es umso mehr, dass nach Abschluss seines „Wiener Triptychons“ mit der Wiener Himmelfahrt im Herbst des Vorjahres bereits das nächste Buch aus der Feder des bekannten Bestsellerautors vorliegt. weiter »


Sandra Ebner, Willibald Girkinger, Franz Sieghartsleitner: Die Steyr
Landschaft & Menschen am Fluss

Die Steyr Landschaft & Menschen am Fluss verfasst am 04.02.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Steyr ist mit 68 km Länge kein sehr langer Fluss. In ihrem Einzugsgebiet von mehr als 900km² finden sich aber so unterschiedliche und vielfältige Landschafts- und Kulturformen, wie bei kaum einem anderen Fluß in Österreich. weiter »


Lorenz Langenegger: Jahr ohne Winter

Lorenz Langenegger: Jahr ohne Winter verfasst am 01.02.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Welchen Grund kann man haben, nach Australien zu reisen? Ein neues Land kennen zu lernen; andere Sterne am Himmel sehen; für immer dort zu bleiben. Jakob Walter hat keinen persönlichen Grund, er ist auf der Suche nach seiner Ex-Frau und er ist unterwegs, ohne dass er es selbst gewollt hätte. weiter »


Stefan Slupetzky: Im Netz des Lemming

Stefan Slupetzky: Im Netz des Lemming verfasst am 16.01.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Eine schon unheimlich wirkende Gleichzeitigkeit: Anfang des Jahres 2020 erscheint dieser neue Lemming-Roman, in dem das Thema Cybermobbing der Auslöser für schreckliche Ereignisse ist; und zur selben Zeit starten widerliche Rassisten und Chauvinisten, tatkräftig in den „sozialen“ Medien unterstützt von Repräsentanten der sog. „Freiheitlichen“ Partei Österreichs, eine rassistische und frauenfeindliche Kampagne gegen die neu ernannte Justizministerin Alma Zadic. weiter »


Leo Perutz: Der Meister des Jüngsten Tages

Leo Perutz: Der Meister des Jüngsten Tages verfasst am 04.01.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein mehrfach verschlungenes Verwirrspiel: würde Leo Perutz‘ Roman heute veröffentlicht werden, so müsste man ihn irgendwo zwischen Mystery, Suspense und Psychothriller einordnen. Und vor allem in einem Genre, das man „Leser-Irreführung“ nennen könnte. Denn das Führen in die Irre ist der vorrangige  Anspruch dieses Romanes, der erstmals im jahr 1923 erschien. weiter »


Elisabeth Schmidauer: Mord für Anfänger und Fortgeschrittene

Mord für Anfänger und Fortgeschrittene verfasst am 01.01.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Schauplatz dieses, für meine Begriffe, fälschlicherweise als Krimi bezeichneten Romans, ist die Insel Zakynthos. Warum fälschlicherweise – weil sich die Zutaten für einen Krimi erst sehr spät „outen“. Fairerweise muss man der Autorin zugestehen, dass sie selbst das Buch nicht als Krimi bezeichnet, sondern als Roman. weiter »


Andreas Pittler: Wiener Himmelfahrt

Andreas Pittler: Wiener Himmelfahrt verfasst am 19.12.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Nun liegt er also endlich vor, der von vielen Fans erwartete dritte Teil der Wiener Familiensaga, anhand dessen der anerkannte und einfühlsame Chronist Pittler einen Abriss des letzten Jahrhunderts aus dem Blickwinkel von drei unterschiedlichen Familien, deren Schicksale jedoch zusehends verwoben werden, liefert. weiter »


Alex Beer: Unter Wölfen
Nürnberg 1942: Isaak Rubinstein ermittelt

Alex Beer: Unter Wölfen verfasst am 10.12.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein jüdischer Antiquar in der Rolle eines Sonderermittlers der Gestapo. Auf so ein Szenario muss man erst einmal kommen!

Nürnberg, zu Beginn des Jahres 1942: die jüdische Bevölkerung ist immer größeren Repressalien ausgesetzt und jetzt beginnen die Nazis mit der letzten Phase ihres Planes, alle Juden aus Deutschland zu eliminieren – immer mehr Transporte rollen nach Osten, zu den Vernichtungslagern. weiter »


Alexander Lernet-Holenia: Die Standarte

Die Standarte verfasst am 04.12.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Roman über die Vergänglichkeit, über eine untergegangene Epoche, mit der verschwand, was über Jahrhunderte hinweg als festes und ewiges Fundament der Gesellschaft erschien. Als die Donaumonarchie im Jahr 1918 zerbrach und die aus ihren Teilen entstandenen Staaten eigene Wege gingen, stellte sich für viele Menschen ein neues Gefühl der Freiheit ein; etwas, das sich in den folgenden Jahren aber für die meisten als sehr trügerische Hoffnung heraus stellte. weiter »


Franzobel: Rechtswalzer

Franzobel: Rechtswalzer verfasst am 01.12.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wir befinden uns im Jahr 2024 und alles scheint wie früher. Man lebt sein Leben, die Kinder bekommen am ersten Schultag eine Schultüte, ein Spätsommertag sorgt für beschwingte Gefühle; ganz besonders bei Malte Dinger, Besitzer eines florierenden Getränkehandels, der an diesem Tag sehr zufrieden und entspannt in die Welt blickt. weiter »


Leo Perutz: Zwischen neun und neun

Zwischen neun und neun verfasst am 19.11.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Stanislaus Demba ist Hypochonder und Aufschneider, er ist Lügner und Poet, er ist aufbrausend und unterwürfig, er ist angsteinflößend und bemitleidenswert. „Zwischen neun und neun“ hetzt er durch Wien, denn er muss – er MUSS! – den nötigen Betrag zusammen bekommen um die Reise mit Sonja nach Venedig bezahlen zu können. weiter »


Bert Rebhandl: Der dritte Mann
Die Neuentdeckung eines Filmklassikers

Bert Rebhandl: Der dritte Mann verfasst am 08.11.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es ist einer jener Filme, von dem bei denjenigen, die ihn gesehen haben, ganz unterschiedliche Elemente im Gedächtnis geblieben sind. Aber etwas wird wohl bei fast allen in Erinnerung geblieben sein. weiter »


Edith Kneifl: Tatzeit Weihnachten

Tatzeit Weihnachten verfasst am 01.11.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Für die einen ist Weihnachten die schönste Zeit des Jahres, für die anderen sind es Tage, die möglichst schnell vorüber gehen sollten.

Für (ängstliche) LeserInnen dieses Buches könnte das Weihnachtsfest ab sofort noch etwas ganz anderes werden: ein Fest, an dem man wachsam bleiben soll, denn man könnte durchaus in Gefahr laufen, ein paar schlimme Erfahrungen zu machen; falls man es überhaupt überlebt. weiter »


Bettina Balàka: Die Tauben von Brünn

Bettina Balàka: Die Tauben von Brünn verfasst am 18.10.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Johann Carl von Sothen war in der Mitte des 19. Jahrhunderts in Wien ein Beispiel für einen Kapitalisten und unbarmherzigen Ausbeuter seiner Arbeiter. Selbst aus einfachen Verhältnissen stammend, gelang es Sothen, sich durch, wie man annahm, Betrug ein großes Vermögen anzuhäufen, das er auf Kosten der Menschen, die für ihn arbeiteten, skrupellos vermehrte. weiter »


Michaela Lindinger: Hedy Lamarr
Filmgöttin – Antifaschistin – Erfinderin

Michaela Lindinger: Hedy Lamarr verfasst am 13.10.2019 von | 1 Kommentar

Hedy Lamarrs großes Idol war die ehemalige Kaiserin Sisi. Als 18-Jährige spielte sie in Fritz Kreislers Singspiel „Sissy“ die Titelrolle. Sie fühlte sich zur Lebensart der Kaiserin sehr hingezogen. weiter »


Bernhard Aichner: Der Fund

Bernhard Aichner: Der Fund verfasst am 07.10.2019 von | 1 Kommentar

Rita Dalek musste sterben, das war vorhersehbar. Als sie diesen Fund im Lagerraum des Supermarktes gemacht hatte, reagierte sie wie im Traum, sie tat nicht das, was vernüftige Menschen in so einem Fall vernüftigerweise tun würden. Alles, was nun folgte, hatte sie sich selbst zuzuschreiben.

Bernhard Aichner hat mit „Der Fund“ einen verzweigt gesponnenen Thriller geschrieben. Auf der einen Seite der Weg zum Tod der Rita Dalek und auf der anderen Seite der Polizist, der sich geduldig und unbeirrt daran macht, den oder die Täter zu finden. weiter »




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