Buchbesprechung/Rezension:

Eva Rossmann: No Stress - Mira kocht


verfasst am 01.09.2021 von | einen Kommentar hinterlassen
Rubriken: Kochbücher, Rossmann, Eva
LiteraturBlog Bewertung:

Über die Autorin:
Eva Rossmann wurde 1962 geboren und lebt im Weinviertel in Österreich. Seit 1994 arbeitet sie als freie Autorin und Publizistin. Sie ist gelernte Verfassungsjuristin und politische Journalistin. Seit den Recherchen zu ihrem Krimi „Ausgekocht“ ist sie auch in Buchingers Gasthaus „Zur Alten Schule“ tätig und ist mittlerweile ausgebildete Köchin.

Über den Inhalt:
Ich muss gestehen, dass ich von Eva Rossmann keinen einzigen ihrer Mira-Valensky-Krimis gelesen habe. So wie die Autorin selbst, isst und kocht auch ihre Buchheldin Mira gerne und dieses Kochbuch versammelt alle Gerichte aus den Krimis, in Summe 200 Rezepte.

Auf den ersten Seiten des Buches gibt es eine Übersicht aller Gerichte, nicht nach Kategorie sondern nach der verwendeten Hauptzutat sortiert. So finden sich zum Beispiel unter der Überschrift „Kartoffeln“, „Pilze + Trüffel“ oder „Schokolade“ jeweils Gerichte aus diesen Produkten. Mir gefällt diese Art der Auflistung sehr gut, denn sie funktioniert nach dem Motto, ich öffne den Kühlschrank und nach dessen Inhalt finde ich unkompliziert die dazu passenden Rezepte.

Eva Rossmann ist mittlerweile staatlich geprüfte Köchin und Manfred Buchingers Souchefin in seinem unkonventionellen Gasthaus im Weinviertel. Und das merkt man ihren Rezepten an. Sie hat wirklich Ahnung und es macht extrem Spaß, ihre Rezepte durchzustöbern und auszuprobieren. Die Gerichte sind so bunt und abwechslungsreich, dass man zum Teil aus dem Staunen nicht heraus kommt. Als Beispiel nenne ich hier „Callaloo – die besondere Salatsuppe“ aus der Karibik. Ich bin sicher, dass sie schmeckt, nachdem ich die Zutaten gelesen habe, auch wenn sie im ersten Augenblick etwas ungewöhnlich erscheinen.

Insgesamt findet sich in dem Kochbuch ein bunter Mix aus Rezepten verschiedener Länder, etwa aus Österreich, Italien, Holland, Zypern, Griechenland, usw.

Das Buch macht einen sehr hochwertigen Eindruck, enthält viele Fotos und die Autorin vermittelt auch das ein oder andere Küchen-Know-how. So lernt man zum Beispiel, wie man eine Artischocke richtig verarbeitet oder ein Lachsforellenfilet beizt.

Die Rezepte versprühen Lebensfreude und machen Lust auf die weite Welt, die man mit den Rezepten zumindest kulinarisch auch zu Hause genießen kann, so lange uns Corona noch einschränkt. Am Ende des Buchs schreibt die Autorin noch ein paar Dankesworte, die mit vielen Fotos versehen sind und es folgt eine Auflistung ihrer Krimis mit den darin vorkommenden Rezepten. Das hat mich dazu angeregt, demnächst auch einen ihrer Krimis zu lesen.

Mein einziger kleiner Kritikpunkt: Ein oder mehrere Buchbändchen wären toll. Ich mag es in hochwertigen Kochbüchern gerne, mir mein Lieblingsrezept zu markieren. Insgesamt ein fantastisches Kochbuch und wirklich sehr empfehlenswert!




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