Stichwort: Österreich


Buchbesprechungen, News

(407 Beiträge in dieser Rubrik)

Alfred Komarek: Die Schattenuhr

verfasst am 21.08.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Sommer geht zu Ende und damit auch die Zeit in Bad Aussee. Daniel Käfer macht sich, mehr getrieben als gewollt, auf den Weg nach Wien, zurück in die Welt des Geld verdienens und der geschäftlichen Treffen. Nur ein kleiner Abstecher noch, bevor er das Salzkammergut hinter sich lässt, das muss sein. weiter »


Alfred Komarek: Die Villen der Frau Hürsch

verfasst am 13.08.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Daniel Käfer auf den Spuren seiner Kindheit in Bad Aussee und bald auch auf den Spuren seiner Herkunft: ein Roman, bei dessen Lektüre man sich bald selbst mitten im Salzkammergut wähnt, die Straßen gemeinsam mit Käfer entlang geht und gemeinsam mit ihm die Menschen kennen lernt. weiter »


Manfred Wieninger: Rostige Flügel

verfasst am 04.08.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Marek Miert und Harland: eine Haßliebe zwischen Fatalismus und Zorn. Eine Stadt am Ende der Welt und ein Detektiv, der es verabscheut, was in dieser Stadt geschieht, sie aber doch nicht verlassen kann – so flüchtet er sich in Sarkasmus und gönnt sich gelegentlich Ausflüge in jene Menschlichkeit, die man dort ansonsten vermisst. weiter »


Nora Miedler: Warten auf Poirot

verfasst am 05.07.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Stadt Wien hat für den Bereich der auf Wien Bezug nehmenden Kriminalliteratur den Leo Perutz Preis ausgelobt. Neben bekannten Genregrößen wie Paulus Hochgatterer, Edith Kneifl und Stefan Slupetzky finden sich in der Liste der Nominierten auch Debütanten wie Gerhard Loibelsberger oder eben Nora Miedler. Grund genug, die ohnedies längst fällige Auseinandersetzung mit Miedlers Erstling (dem bald ein zweiter Roman nachfolgen soll) anzugehen. weiter »


Manfred Wieninger: Der Engel der letzten Stunde

verfasst am 09.06.2010 von | 5 Kommentare

Als einziger Diskontdetektiv in Harland führt Marek Miert selbst so etwas wie ein Diskont-Leben. Abgewohntes Wohnbüro, abgewohntes Haus, abgewohnte Stadt. Er hätte es auch besser haben können, als ein so abgewohntes Leben zu führen. Als Polizist ihn Wien stand ihm zu Beginn seiner Kriminalisten-Karriere nur er selbst sich im Weg, genauer sein Sinn für Gerechtigkeit und damit war er in seinem Job bald abgemeldet und bald darauf freiberuflich tätig. weiter »


Manfred Wieninger: Prinzessin Rauschkind

verfasst am 31.05.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wenn man Mark Miert heißt und von Beruf Privatdetektiv in Harland ist, dann hat man vor allem ein Problem: ein leeres Konto samt leerer Brieftasche. Dann muß man, wenn man Miert ist, nach jedem daher gelaufenen Fall greifen wie ein…. , wie ein ….  wie ein Panda nach einem Eukalyptus-Blatt (oder so was in der Art). weiter »


Stefan Zweig: Schachnovelle

verfasst am 30.05.2010 von | 1 Kommentar

Eine Erzählung aus einer längst vergangenen Zeit, die sich ihres Platzes im Heute und auch im Morgen sicher sein kann. Die Schachnovelle entstand in den Jahren 1938 – 1941 und wurde Ende 1942 erstmals veröffentlicht. Das letzte Werk von Stefan Zweig, der schon im Jahr 1934 vor dem um sich greifenden Einfluß des Nationalsozialismus aus Österreich floh. Er starb im Jahr 1942 im brasilianischen Exil. weiter »


Andreas Pittler: Chuzpe

verfasst am 29.04.2010 von | 3 Kommentare

Chuzpe kommt aus dem jiddischen und bedeutet die Frechheit zu besitzen, in einer eigentlich verlorenen Situation mit Frechheit noch etwas für sich herauszuschlagen. Und das scheint nicht nur beim Untergang des Habsburgerreiches für viele Positionsinhaber der Macht gegolten zu haben. (ein Blick in die Gegenwart und ich werde fündig!)

Der Erste Weltkrieg geht zu Ende. Major David Bronstein wird nach wie vor von Albträumen geplagt, als er an der Front knapp die brutale Giftgasattacke vor Tarnow Gorlice überlebt. Ihn plagen aber nicht nur die Albträume, sondern auch Ermittlungsarbeiten in einem mysteriösen Mordfall an einer jungen Frau. weiter »


Buchpräsentation: Kurt Palm – Bad Fucking

verfasst am 16.04.2010 von | 1 Kommentar

Gestern pilgerten wir nach Linz, zu Kurt Palms Buchpräsentation ins Stifter Haus. Hin gelangten wir auf dem fast direkten Weg –  für alle, die nicht wissen, wo das Stifter Haus in Linz ist,  ein Hinweis: es gibt große gelbe Hinweisschilder, kaum zu übersehen – kaum, aber eben doch. weiter »


Thomas Müller: Bestie Mensch
Tarnung. Lüge. Strategie

verfasst am 15.04.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Aufmerksam wurde ich auf den Autor und sehr gefragten Profiler durch Auftritte im Fernsehen.

Dr. Thomas Müller ist Kriminalpsychologe und kommt aus dem Bundesland Tirol. Er hat bei der Aufklärung von Serienmorden breite Öffentlichkeit erlangt. Durch seine Besuche und Interviews in Hochsicherheitsgefängnissen hat er versucht, Tarnung, Lügen und Täuschung von Tätern  zu begreifen. weiter »


Alfred Komarek: Polterabend

verfasst am 12.04.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Simon Polt, Gendarm im Wiesbachtal, hilft in einer klirrend kalten Vollmondnacht dem Weinbauern Karl Fürnkranz bei der Eisweintraubenlese. Als die Weinbauern und Simon im Presshaus die Trauben zu Saft pressen wollen, machen sie eine grausige Entdeckung: Aus der Weinpresse rinnt nicht nur der künftig zu Qualitätswein gereifte Traubensaft, sondern auch Blut. weiter »


Thomas Raab: Der Metzger geht fremd

verfasst am 05.04.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Willibald Adrian Metzger, ist ein Eigenbrötler, von Beruf Möbelrestaurator und zieht sich am liebsten in seine Werkstatt zurück. Allerdings hat sich sein Alltagsleben geändert, seit er Danjela Djurkovic kennen gelernt hat. Völlig neue Gefühle entdeckt er in sich selbst. Hat er früher seine Abende gern auf seinem Chaiselounge mit einer Flasche Rotwein verbracht, fühlt er plötzlich Einsamkeit, wenn seine Danjela nicht zugegen ist. weiter »


Kurt Palm: Bad Fucking

verfasst am 24.03.2010 von | 2 Kommentare

„Am Arsch der Welt spielt es sich ganz schön ab“ steht als erster Satz auf der Rückseite, also wenn sie so wollen, auf dem Arsch des Buches. Das finde ich eigentlich leicht untertrieben, denn wie es sich in diesem Roman abspielt spottet wirklich jeder Beschreibung. Dem kleinen Bad Fucking geht es nämlich echt beschissen. weiter »


Edwin Haberfellner: Projekt Iduna

verfasst am 21.02.2010 von | 10 Kommentare

Noch nie habe ich nach 10 gelesenen Seiten begonnen, die Rezension zu schreiben.  Diesmal ging es aber nicht anders, denn nach diesen 10 Seiten war ich schon dabei, das Buch weg zu legen. Wie kann man denn wissen, wie das Buch wird, ob spannend oder nicht ? Berechtigte Frage! Es ging aber gar nicht um Spannung oder nicht, es ging um deutsche Sprache  oder nicht. weiter »


Alfred Komarek: Polt muß weinen

verfasst am 07.02.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das ist er: der Ur-Polt, der Vater aller Brunnbach-Krimis. Der spielt in einer Zeit, als es noch Gendamerie, Fernschreiber und den Schilling gab und Handys noch etwas exotisches an sich hatten. Allerdings, dort in Brunndorf im Weinviertel, läuft alles viel unaufgeregter ab als anderswo – so unaufgeregt, man kann sich leicht vorstellen, dass auch heute noch alles so ist wie damals. weiter »


Michael Niavarani: Vater Morgana

verfasst am 24.01.2010 von | 3 Kommentare

Eine persische Familien-Saga rund um den Globus. Wobei die Unterscheidung zwischen Perser (das sind die Guten, die mit der jahrtausendealten Geschichte, die, die Alexander der Große so  fürchterlich bei Issos verhauen hat) und Iraner (das sind die anderen, die mit der Revolution und dem Ahmadine..dings) von herausragender Wichtigkeit ist. weiter »


Alfred Komarek: Polt.

verfasst am 16.01.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das ist er nun der Simon Polt: Gendamerie-Inspektor im (freiwilligen) Ruhestand, Gelegenheits-Aushilfskraft im Kaufhaus von Frau Habesam, immer noch Herrl von Kater Cernohorsky und am Wochenende der Wirt vom Kirchenwirt. Der alte  Gedamerieposten im Ort  ist auch verschwunden und dessen Arbeit im Wiesbachtal hat die Polizei übernommen. weiter »


Alfred Komarek: Blumen für Polt

verfasst am 11.01.2010 von | 1 Kommentar

So ein Wiesenbach, der windet sich in seinem Bett ganz gemächlich durch die Landschaft. Hin und wieder hört man ein leises Gurgeln, dann ein Plätschern, dort wo der Bach einen moosbewachsenen Stein umspült. Unvermittelt macht er einen Bogen, umrundet einen kleinen Hügel. Man steht an diesem Wiesenbach und wundert sich manchmal, wie das Wasser überhaupt fließen kann, man sieht doch fast kein Gefälle. weiter »


Heinrich Steinfest: Der Umfang der Hölle

verfasst am 05.01.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

der-umfang-der-hoelleLeo Reisiger hat zwei Leidenschaften. Den Mond und das Lottospiel. Die große Versuchung lautet dabei, einmal mittels ein paar angekreuzter Zahlen ein entferntes Glück zu erfahren. Eines Tages hat er dann diesen wertvollen Lottoschein und verbrennt diesen. Er meint sich damit am Teufel vorbeigeschwindelt zu haben.

Nach dieser irrationalen Handlung begibt sich Reisiger ins Freie, raus aus seinem Hotel, und wird so Zeuge einer Attacke von fünf Hooligans gegen zwei Frauen. weiter »


Thomas Raab: Der Metzger sieht rot

verfasst am 03.01.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

der-metzger-sieht-rotWillibald Adrian Metzger, ein Wiener Möbelrestaurator,  hat nicht nur eigenartige Beziehungen zu seinen reparaturbedürftigen antiken Möbelstücken, sondern auch gegenüber Frauen. Es ist das Jahr der Europameisterschaft 2008, und wozu dabei Menschen imstande sind, das muss man erst erlebt haben. Danjela Djurkovic, Willibalds Augenstern, schleppt ihn zu einem Wiener Derby in das Fußballstadion. Das hat sie eine Menge an Überredungskünsten gekostet, meint doch der Metzger, der Mensch sei  ihm für gewöhnlich schon als Einzelner gefährlich, da muss er sich nicht noch freiwillig in die weitaus gefährlichere Zusammenrottung eine hirnlosen Rudels ausliefern.  So geleitet er die Schulwartin Danjela samt Fan-Schal der Kicker Saurias in das Stadion. weiter »


Heinrich Steinfest: Tortengräber

verfasst am 01.01.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

tortengraeberKlaus Vavra ist ein Langweiler. Seine täglichen Freuden sind es, Croissants zu verzehren und Frauen am Telefon anzuschweigen. Seine beiden Gewohnheiten reißen ihn eines Tages allerdings aus seinem biederen Alltag und bringen ihn in Gefahr. weiter »


Daniel Glattauer: Der Weihnachtshund

verfasst am 08.12.2009 von | 2 Kommentare

Max ist 34, ein Single aus Überzeugung und leidet unter einer Weihnachtsphobie. Sein Brot verdient Max als Journalist und hat den wahrscheinlich schönsten Job, der im Printbereich zu vergeben ist: Er verfasst die Texte unter den spärlich bis nicht bekleideten „Seite 5 Mädchen“. „Carla (19) hat zwar eine sehr empfindliche Haut, aber sie kann stundenlang am Strand laufen, ohne sich von der Sonne die Zehen verbrennen zu lassen. ‚Ich werfe mir meinen Schatten selbst’, sagt die Schöne selbstbewusst.“ weiter »


Stefan Slupetzky: Absurdes Glück

verfasst am 07.12.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

Christian Klinger hat mir dankenswerter Weise diesen Tipp zur Behandlung meiner Postlemmingdepression mit auf den Weg gegeben. Stefan Slupetzky versucht in diesem Büchlein in 14 kurzen Erzählungen im Stile des phantastischen Realismus den Höhepunkten, aber auch den Abgründen des Glücks auf die Spur zu kommen. weiter »


Heinrich Steinfest: Gewitter über Pluto

verfasst am 28.11.2009 von | 1 Kommentar

Lorenz Mohn, Pornodarsteller am Scheideweg, ist nach 20 Jahren in der Branche von seinem Leben nicht mehr ausgefüllt. Mitten im Dreh lässt er also alles liegen und stehen und macht sich auf, ab nun Strickwaren zu verkaufen. (wenn ich jetzt weiter so schreibe, wird es …na ja) Seine Inspiration kommt aus dem Anblick einer seiner Mit-„Schauspielerinnen“, die sich die Drehpausen mit Stricken vertreibt. weiter »


Schilddorfer & Weiss: Ewig

verfasst am 21.10.2009 von | 1 Kommentar

Paul Wagner und Georg Sina: enge Freunde,  deren Verbindung in den vergangenen Jahren abgerissen ist. Sina machte Georg für den Tod seiner geliebten Clara verantwortlich und zog sich auf eine alte Burg in Niederösterreich zurück. Ungeklärte Mordfälle in Wien führen die beiden wieder zusammen. weiter »


Christian Klinger: Tote Augen lügen nicht

verfasst am 24.09.2009 von | 9 Kommentare

Alfons Seidenbast war früher Chefinspektor bei der Wiener Polizei. Seine Arbeit als Polizist endete abrupt, nachdem er nicht widerstehen konnte und sich mit der sichergestellten Beute absetzte. Jahre später zieht es ihn wieder in seine Heimatstadt zurück, mit dem festen Vorsatz sich für seine Tat zu verantworten und den Behörden zu stellen weiter »


Wolf Haas: Wie die Tiere

verfasst am 19.09.2009 von | 2 Kommentare

haas-wie-die-tiereJetzt ist schon wieder was passiert. Du denkst dir sicher, oh mein Gott, jetzt schreibt der Irre schon wieder über diesen Brenner. Da kann ich dich vielleicht ein bisschen trösten, weil so viele Romane vom Wolf Haas sind es eh nicht mehr, praktisch Licht am Ende des Tunnels.Aber jetzt pass auf, weil diesmal wirklich interessant. weiter »


Wolf Haas: Auferstehung der Toten

verfasst am 15.09.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

Jetzt musst du dir vorstellen, habe ich den neuen Brenner gelesen und weiß gar nicht mehr, wie der Brenner eigentlich damals Privatdetektiv geworden ist, sprich wie alles begann. Und begonnen hat alles in Zell am See, wo nicht nur die Uhren langsamer ticken, sondern auch noch die Morde schön gemütlich ablaufen. In Zell wird man nicht erschossen oder erstochen, obwohl es ein Waffengeschäft gibt, sondern einfach tiefgefroren. weiter »


Wolf Haas: Der Brenner und der liebe Gott

verfasst am 05.09.2009 von | 12 Kommentare

Ob du es jetzt glaubst oder nicht, aber der Brenner ist wieder da! Du wirst sicher sofort sagen, na der hat mir gerade noch gefehlt zu meinem Glück. Immer das Negative, das Depressive, die Inkonsequenz und das Grausliche.

Aber jetzt pass auf. Da täuscht du dich, weil der Brenner plötzlich wie ausgewechselt, mehr das Positive und die Ruhe in Person. „Hör zu, warum soll jedes Blutbad mein persönliches Bier sein? An und für sich sage ich schon lange, sollen sich die Jungen drum kümmern, quasi Credo.“ weiter »


Wolf Haas: Das ewige Leben

verfasst am 30.08.2009 von | 9 Kommentare

Simon Brenner kehrt nach seiner aktiven Zeit als Polizist nun Detektiv in seine Heimatstadt Graz zurück. Dort erwacht er allerdings in der Landesnervenklinik Sigmund Freud aus dem Koma. Kopfschuss. Es heißt, er habe einen Suizidversuch hinter sich. Doch Brenners Selbstmordversuch wird von niemandem geglaubt. Nicht mal er selbst glaubt daran. Er vermutet eher, dass ihn sein ehemaliger Arbeitskollege und nun amtierende Grazer Kripochef aus dem Weg räumen wollte. weiter »




Top