Stichwort: Österreich


Buchbesprechungen, News

(407 Beiträge in dieser Rubrik)

Dietmar Wachter: Das Zingulum
Inspektor Matteo ermittelt. Sein zweiter Fall.

verfasst am 26.10.2011 von | 2 Kommentare

Matteo Steininger und seine Kollegen sind in dem beschaulichen Tiroler Städtchen Landstein mit einer grausamen Mordserie konfrontiert. Vier ermordete Frauen, die ein gemeinsames Merkmal auszeichnet. Sie alle haben eine rote Haarpracht und nebenbei leisten sie Dienste, um die sexuellen Begierden der Männer zu befriedigen. Grausames Detail ist die fachmännische Mumifizierung der Toten. Deren Körper, stranguliert mit einem Zingulum, präsentiert der Täter an bestimmten kirchlichen Feiertagen der Öffentlichkeit. Als Trophäe behält der Mörder die roten Haare. Die Kriminalisten der Soko „Mumie“ bewegen sich während ihrer Ermittlungen zunächst im Kreis. weiter »


Ludwig Laher: Und nehmen was kommt

verfasst am 17.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Monika, eine Roma,  wächst Mitte der 1980iger in der sozialistischen Tschechoslowakei in äußerst armseligen Verhältnissen auf. Als Kind erlebt sie einzig im Kindergarten schöne Abwechslung. Es gibt dort reichlich Essen und viel Spielzeug. Zuhause gibt es in Wasser eingeweichtes Brot oder Kartoffeln. Die tristen familiären Umstände veranlassen das Jugendamt, Monika in ein Kinderheim zu stecken. Entwurzelt von Familie und ihrer Kultur beginnt ein Albtraum für das junge Mädchen. Sie landet auf dem größten Straßenstrich Europas… weiter »


Peter Henisch: Großes Finale für Novak

verfasst am 15.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Franz Novak  ist ein sehr harmoniebedürftiger Mensch. Dieses Bedürfnis lebt er besonders gegenüber sein Frau Herta aus. Sie gerät bei Konflikten immer in Rage und dabei überschlägt sich ihre Stimme, das kostet Novak zu viel Energie. Sein Sohn Bernd findet ihn diesbezüglich viel zu nachgiebig. Zwei Tage nach seinem 55. Geburtstag kommt Novak ins Spital. Eine Gallensteinoperation und die beginnende Leidenschaft zu Opern ändern Novaks Leben von Grund auf. weiter »


Manfred Wieninger: Das Dunkle und das Kalte

verfasst am 11.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wer mehr über St. Pölten weiß als „Landeshauptstadt“ , „Überschwemmung“ und „Autobahnraststätte“ möge bitte die Hand heben (St. PöltnerInnen und Menschen aus der dortigen Umgebung ausgenommen), Niemand? Ah, doch: 2, 3 Hände sind oben. Mehr wird man, schätze ich, unter jeweils 100 ÖsterreicherInnen wohl nicht finden (und ich weiß auch nichts darüber, war nicht ofter als 2 oder 3 Mal dort). weiter »


Ernst Schmid: Kalt machen

verfasst am 07.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Eine Frau bekommt ein Kind, das sie nie gewollt hat. Der Kindesvater war ein Alkoholiker und ein Tyrann par excellence. Er stirbt an den Folgen seines durch Alkohol geprägten exzessiven Lebens, was von der schwangeren Frau als Glück empfunden wird. weiter »


Heinrich Steinfest: Die Haischwimmerin

verfasst am 01.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wenn man ein Buch in die Hand nimmt, auf dessen Umschlag vorne das Wort „Kriminalroman“ steht, dann wird man sich wohl in den allermeisten Fällen auf Spannung, Rätsel, Räuber und Gendarm freuen. Wenn dann allerdings zusätzlich noch „Heinrich Steinfest“ vorne auf diesem Buch steht, dann weiß man, bzw. sollte man wissen, daß man das jetzt alles nicht so genau sagen kann. Daß hinter dem Wort Kriminalroman zuweilen auch eine etwas breiter aufgestellte Handlung folgt. weiter »


Eva Rossmann: Unterm Messer

verfasst am 19.09.2011 von | 1 Kommentar

Mira Valensky ist auf der Suche nach einer neuen Story für das „Magazin“. Sie landet in der Schönheitsklinik „Beauty Oasis“, die Herr Professor Grünwald höchst erfolgreich führt. Hier werden liebevoll Tränensäcke korrigiert, Wunsch-Nasen modelliert und Fettabsaugungen vorgenommen. Frauen und Männer sind zahlungskräftige Kundinnen und Kunden. weiter »


Manfred Baumann: Wasserspiele

verfasst am 17.09.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Er darf dort Arbeiten, wo andere hin auf Urlaub fahren. Zwischen Orten mit so weltberühmten Namen wie Hellbrunn, Hohensalzburg und Mirabell geht Kommissar Martin Merana seinem Job nach – Mörder fangen und das schöne Salzburg vor dem Verbrechen zu schützen, damit sich Einheimische wie Touristen wohl und sicher fühlen können. Das gelingt leider nicht immer, aktuell heisst es, den Tod des Salzburger Gartenamtsdirektors zu untersuchen. Der hat sein eigenes Geburtstagsfest nicht überlebt, wurde mitten in Hellbrunn erschlagen.  weiter »


Edith Kneifl: Zwischen zwei Nächten

verfasst am 13.09.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Edith Kneifls Krimi ist erstmalig 1991 erschienen und wurde 1992 mit dem Friedrich-Glauser-Preis für den besten deutschsprachigen Kriminalroman ausgezeichnet.

Der Roman handelt über die langjährige Frauenfreundschaft von Anna und Ann-Marie. Anna lebt in Wien, kommt aus gutbürgerlichem Hause und hat sich mit einem Architekturbüro selbständig gemacht. Ann-Marie hat ihr Kunststudium abgebrochen und ist nach New York ausgewandert, um dort ihrem Leben Sinn und Inhalt einzuhauchen. weiter »


Stefan Slupetzky: Halsknacker

verfasst am 10.09.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

7 skurille Kurzgeschichten, in denen der Autor knackig und kurz gefasst von Ermittlungen kuriosester Morde berichtet. weiter »


Friedrich Torberg: Die Erben der Tante Jolesch

verfasst am 07.09.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Sollte einem Schriftsteller die Gnade zuteil werden sein einen Bestseller zu verfassen, spürt er möglicherweise den inneren Drang oder den äußeren Zwang, eine Fortsetzung zu schreiben. Dieses Vorhaben kann von Erfolg gekrönt sein oder fürchterlich in die Hose gehen. Davon abgesehen scheint es eine wichtige Funktion zu sein, den Rubel am Rollen zu halten, wenn er sich endlich in Bewegung gesetzt hat. Selbst der große Friedrich Torberg konnte nicht widerstehen und musste die Kuh nochmals durchs Dorf treiben, so lange sie eben noch Milch gibt, um es ein wenig salopp zu formulieren. weiter »


Edith Kneifl (Hrsg.): Tatort Kaffeehaus

verfasst am 06.09.2011 von | 1 Kommentar

Die Menge der wirklich guten österreichischen KrimiautorInnen ist mittlerweile ja schon unüberschaubar geworden. Es sind so viele, dass sich immer wieder einige von ihnen für eine Anthologie zusammen finden, aber nie alle in einem Buch Platz finden. Diesmal sind es 13 (!) Geschichten rund rund um und über das Wiener Kaffeehaus, in dem gar merkwürdige Dinge geschehen. weiter »


Franz Zeller: Blutsbande

verfasst am 22.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Gleich ein dickes Lob vorweg. Mit Blutsbande hat Franz Zeller einen Krimi geschaffen, wie er sein soll und wie ihn die Fans lieben. Guter Plot, starke Bilder, lebensechte Figuren und lebensnahe Dialoge, sowie eine sparsam metaphorisch eingesetzte Sprache, die aber schnell überzeugt. Hier passt das Handwerkliche und hier passt die Geschichte. weiter »


Manfred Wieninger: Falsches Spiel mit Marek Miert

verfasst am 19.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der 2. Auftritt des Harlander Diskontdetektivs aus dem Jahr 2001 setzt dort fort, wo der 1. Auftritt endete. Und beginnt mit einem durchaus befremdlich wirkenden Auftrag für Marek Miert: er soll heraus finden, wer sein neuer Klient ist. weiter »


Bernhard Aichner: Schnee kommt

verfasst am 15.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Bevor Bernhard Aichner begann, die phänomenalen Krimis rund um Max Broll, den Totengräber, zu erschaffen, schrieb er ganz „normale“ Romane. Aus dem Jahr 2009 stammt „Schnee kommt“, ein Roman, ein Thriller, ein Buch über Abgründe, über Schmerz, über Hoffnungen, über Beziehungen, über Menschen in extremen Lebenssituationen. weiter »


Ulrike Schmitzer: Die falsche Witwe

verfasst am 10.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wie alltäglich oder wie aussergewöhnlich; wie einfach oder wie schwierig; wie ist es, ein Geheimnis über die eigene Familie über viele Jahrzehnte hinweg zu bewahren? Und was geschieht, wenn dieses Geheimnis am Ende doch gelüftet wird? weiter »


Andreas Pittler: Mischpoche

verfasst am 09.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

David Bronstein, der äußerst sympathische Ermittler bei der Wiener Polizeiabteilung „Leib und Leben“, spätere Mordkommission, ermittelt in unterschiedlichen Kriminalfällen in der österreichischen Zwischenkriegszeit. weiter »


Peter Henisch: Morrisons Versteck

verfasst am 06.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Kürzlich gab es leider durch Amy Winehouse wieder Zuwachs im legendären „Klub der 27-jährigen“, jenem exklusiven Zirkel von früh verstorbenen Musiklegenden, dem bereits Kapazunder wie Janis Joplin, Jimmy Hendrix, Brian Jones oder Curt Cobain angehören. weiter »


Bernhard Aichner: Für immer tot

verfasst am 05.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Tag, der mit einem geruhsamen Filmabend auf der Terrasse ausklingen sollte, wird der Tag, an dem ein wahrer Höllenritt für Max Broll beginnt. Er beginnt mit einem Handy, das mit einem Mal in Max‘ Zimmer liegt. Eines dieser  Seniorenhandys, so eines mit den großen Tasten, hinter der jeweils eine Nummer gespeichert ist. Eine dieser Nummern verbindet mit einem Handy in einer Kiste, die irgendwo tief  im Boden vergraben liegt. weiter »


Schilddorfer & Weiss: Teufel

verfasst am 04.08.2011 von | 5 Kommentare

Wie viele Geheimnisse verstecken sich denn noch in der Vergangenheit? Anscheinend genug, damit sich der Historiker Georg Sina und der Journalist Paul Wagner immer wieder in neue Abenteuer stürzen können. Es sind die Aufzeichungen des Balthasar Jauerling, einstmals der geheimnisumwitterte Leiter des Geheimdienstes der Habsburger, die nun dafür sorgen, dass man mit Entsetzen ahnt: die Welt steht wieder einmal am Abgrund (und diesmal sind keine Investmentbanker, Immobiliencrashs oder Rating-Agenturen daran schuld, diesmal ist es nämlich wirklich ernst). weiter »


Jan Kossdorff: Spam! ein Mailodram

verfasst am 23.07.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Humor aus der intelligenten Ecke. Jan Kossdorff lässt E-Mailen, was das Zeug hält und produziert dabei ein extrem witziges Protokoll der Mailkorrespondenz von Alex und/mit seiner Internetfirma. Phänomenal und für jede Menge Lacher gut! weiter »


Wolf Haas: Das Wetter vor 15 Jahren

verfasst am 14.07.2011 von | 2 Kommentare

Wenn man sich die Mühe macht verschiedene Literaturführer zu studieren, wird man zur Auffassung gelangen, dass die Entwicklung dieser Kunstgattung im 19. Jahrhundert irgendwie stehen geblieben ist. Alles was danach publiziert wurde, ist ein mehr oder weniger gutes oder schlechtes Verwalten des Status Quo, aber im Grunde genommen „still more of the same“. Und dann kommt der Wolf Haas (in meinen Fingerkuppen brannte bereits die Bezeichnung Tausendsassa) und liefert mit „Das Wetter vor 15 Jahren“ eine echte literarische Innovation, um nicht zu sagen Sensation. weiter »


Heinrich Steinfest: Batmans Schönheit – Chengs letzter Fall

verfasst am 27.06.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

In Wien werden Schauspieler ermordet. Die Tat wird mit fünf, exakt gesetzten Pistolenschüssen gesetzt, an denen die Menschen verbluten. Der Mörder klebt jedem seiner Opfer eine Briefmarke auf die Zunge, die von der norwegischen Insel Bouvet stammt. weiter »


Edith Kneifl: Stadt der Schmerzen
Ein Florenz-Krimi

verfasst am 23.05.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Katharina Kafka begleitet ihren homosexuellen Freund Orlando nach Florenz. Orlando steht auf Sissi-Outfit, Schminke und verbringt Stunden im Bad. Die Romni Kafka ist studierte Historikerin. Scheinbar ein brotloser Job, den sie arbeitet derzeit als Kellnerin . weiter »


Manfred Wieninger: Der dreizehnte Mann

verfasst am 18.05.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wie alles begann, damals in Harland, als Marek Miert noch nicht DER Diskontdetektiv der Stadt war. Hier ist er, Mierts erster Fall – zwei Fälle, um ganz genau zu sein. weiter »


Sabina Naber: Die Spielmacher

verfasst am 17.05.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wien im Spätsommer. Bei einem Schotterteich am Wienerberg wird eine männliche Leiche entdeckt. Fesselung, gezielter Kopfschuss und eine Distel im Mund lassen darauf schließen, dass hier eine regelrechte Hinrichtung vollzogen wurde. Zumal es sich bei dem Toten um den Rechtsaußenpolitiker Peter Pollak handelt. weiter »


Heinrich Steinfest: Wo die Löwen weinen

verfasst am 02.05.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Zusammenfassung gleich zu Beginn: beides – die Sprache und die Geschichte – sind grandios und genial (damit wäre eigentlich schon alles gesagt/geschrieben, aber ein paar Details zum Buch können ja nicht schaden…) weiter »


Brigitte Schwaiger: Wie kommt das Salz ins Meer

verfasst am 26.04.2011 von | 1 Kommentar

Eine gutbürgerliche Familie, das ist das Wichtigste. Dieser Meinung sind die Eltern und die Großmutter einer jungen Frau. So heiratet sie Rolf, einen Diplomingenieur, der genau ein solches Leben verspricht. Er vertritt gutbürgerliche Werte, hat einen angesehen Beruf und anständig ist er auch noch. Die junge Frau, die ihre Ehe eher als Flucht aus ihrer spießigen und ach doch so gutbürgerlichen Familie sieht, schlägt bald brutal auf dem Boden der Realität auf. weiter »


Andreas Pittler: Tinnef

verfasst am 23.04.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Jahresbeginn 1913. David Bronstein, seit 6 Jahren bei der Wiener Polizei, soll in Wien Stalin beschatten. Das sieht dieser allerdings als reine Zeitverschwendung. Von diesem russischme Zwerg würde doch die Weltgeschichte ohnehin nie wieder etwas hören. So eine Nullnummer.  Bronstein ist deprimiert, ein solch ressourcenvergeudender Job wird ihn in seiner Karriere nicht weiterbringen. Dann wird in einem Zinshaus gegenüber des Wiener Westbahnhofes eine Leiche gefunden. Endlich ein Job, der die fade Routine Bronsteins zu durchbrechen vermag. weiter »


Stefan Zweig: Sternstunden der Menschheit

verfasst am 17.04.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Sternstunden der Menschheit – das sind 14 Momente, Geschehnisse, die die Geschichte der Welt und der Menschheit entscheidend geprägt haben, subjektiv ausgewählt von Stefan Zweig. weiter »




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