Stichwort: Alternativwelt (Dystopie)


Buchbesprechungen, News

(16 Beiträge in dieser Rubrik)

Franzobel: Rechtswalzer

Franzobel: Rechtswalzer verfasst am 01.12.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wir befinden uns im Jahr 2024 und alles scheint wie früher. Man lebt sein Leben, die Kinder bekommen am ersten Schultag eine Schultüte, ein Spätsommertag sorgt für beschwingte Gefühle; ganz besonders bei Malte Dinger, Besitzer eines florierenden Getränkehandels, der an diesem Tag sehr zufrieden und entspannt in die Welt blickt. weiter »


Thore D. Hansen: Die Reinsten

Die Reinsten verfasst am 04.03.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Alles ist schon da und das meiste davon bestimmt schon jetzt unseren Alltag: das Zukunftsszenario, das Thore D.Hansen in seinem Roman „die Reinsten“ entwirft, liest sich stellenweise erschreckend realistisch, wie eine Fortschreibung der Gegenwart. weiter »


Jasper Fforde: Eiswelt

Eiswelt verfasst am 17.01.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Würde man den aktuellen Zustand unserer Welt spiegelverkehrt sehen, dann könnte so etwas wie „Eiswelt“ dabei heraus kommen. Eiszeit im Winter statt Hitzewellen im Sommer, Gewicht zulegen, statt Kilos abspecken, Bevölkerungsknappheit statt Überbevölkerung (etc.). weiter »


Andreas Eschbach: NSA – Nationales Sicherheits-Amt

NSA - Nationales Sicherheits-Amt verfasst am 21.11.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein spannendes Szenario: was wäre, wenn es schon zum Ende des 19. Jahrhunderts Computer gegeben hätte? Andreas Eschbach macht daraus eine neue Geschichte von Nazi-Deutschland und vom 2. Weltkrieg. weiter »


Michal Hvorecky: Troll

Troll verfasst am 01.10.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Vor 15 Jahren hätte ich jeden ausgelacht, der eine beinahe weltumspannenden Renaissance der Nationalisten, der Rechtsextremen vorausgesagt hätte. Heute, im Jahr 2018, steht die Demokratie vor der Herausforderung, die Gegner der Demokratie mit demokratischen Mitteln abzuwehren. Denn genau hier liegt unser Problem: die Gegner bedienen sich ungeniert der demokratischen Mittel um an die Macht zu kommen. weiter »


Charles Lewinsky: Der Wille des Volkes

Der Wille des Volkes verfasst am 06.08.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Schweizer haben es also getan: sie haben die „Eidgenössischen Demokraten“, die Partei des Rechtpopulisten Stefan Wille, an die Regierung gewählt. In wohl bekannter Manier (siehe auch: Deutschland 1933, Polen und Ungarn ganz aktuell) gingen diese mit einem schier unheimlichen Tempo daran, den Staat umzubauen. Und nun, viele Jahre später, ist die Schweiz ein Staat mit einer einzigen Meinung, ein Staat, in dem Abweichung von der vorgegebenen Denk- und Meinungslinie zu fatalen Folgen führen kann. weiter »


Sinclair Lewis: Das ist bei uns nicht möglich

Das ist bei uns nicht möglich verfasst am 27.11.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Einwanderer sind die Quelle allen Übels. Ein narzistischer Sprücheklopfer im Weißen Haus. Steuern hinunter und Militärausgaben hinauf. Die Überlegenheit der Weißen. So weit, so 2017 – mit diesen und weiteren uns wohl bekannten Szenarien der Rückwärtsgewandheit  ist Sinclair Lewis‘ Roman ist stellenweise unheimlich in seiner Aktualität und Präsenz. weiter »


Deon Meyer: Fever

Fever verfasst am 20.11.2017 von | 1 Kommentar

Kommt es mir nur so vor oder gibt es gegenwärtig mehr Romane über eine Zukunft nach einer Katastrophe als früher? Oder sind sie einfach nur bei den Autorinnen und Autoren, die ich lese als Thema angekommen? Nun ja, wir können uns heute sicher mehr Weltuntergangsszenarien vorstellen, als vor ein paar Jahrzehnten. Früher gab es da vor allem die Gefahr eines Atomkrieges, die wir für schon verschwunden hielten. weiter »


Omar El Akkad: American War

American War verfasst am 22.10.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wäre dieses Buch vor 20,25 Jahren erschienen, dann wäre es wohl als reine Science Fiction betrachtet worden. Doch in der Zwischenzeit hat sich so viel geändert, dass „American War“ als eines der möglichen Zukunftszenarien gesehen werden kann. Wer hat vor 25 Jahren etwas von steigende Meeresspiegeln gehört, wer hätte nur im Ansatz daran gedacht, dass China zur führenden Nation auf dem Globus erwachsen würde; wer hätte annehmen können, dass jemand aus der Verwendung von fossilen Brennstoffen ein politsches Statement machen würde. weiter »


Gudrun Lerchbaum: Lügenland

verfasst am 09.12.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Als Georg Orwell 1948 über das Jahr 1984 schrieb, da hatte er Stalins Staat im Sinn. Weniger wird er wohl daran gedacht haben, dass wenige Jahrzehnte später die kommunistischen Unterdrückungsstaaten Gesichte sind und dafür inmitten der westlichen, demokratischen Welt, der überwunden geglaubte Geist der Populisten, Nationalisten und Faschisten zur Bedrohung unserer Freiheiten werden würde. weiter »


Günter Neuwirth: Der blinde Spiegel

verfasst am 29.01.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Nach einem Rundumblick auf das derzeitige Angebot an PolitikerInnen ist man schnell verleitet sich den Kaiser zurück wünschen, ohne dabei als ewiggestriger Monarchist gelten zu müssen. So ein bisserl kaiserlicher Glanz anstatt sesselklebender Langeweiler: das wäre doch etwas.. weiter »


Philip Roth: Verschwörung gegen Amerika

verfasst am 14.10.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Bis zum Juni 1940 verläuft die Weltgeschichte so, wie wir sie kennen. Franklin D. Roosevelt hat die USA aus der Rezession geführt und die Nazis haben in Deutschland die Macht übernommen. Philip Roths alternativer Ablauf der nun folgenden Ereignisse basiert auf den Sieg der Isolationisten in den USA und der Wahl von Charles Lindbergh zum US-Präsidenten. weiter »


Christian Kracht: Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten

verfasst am 15.08.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

In einer ganz anderen Welt: die Sowjetrepublik Schweiz im hundertjährigen Krieg mit den verbündeten Ländern Deutschland und England. Die asiatischen Großmächte erobern Stück für Stück den europäischen Kontinent. Der Rest der Welt schaut auch besser aus, zwischen unbewohnbar und entvölkert bleibt kaum ein Platz für eine Zivilisation. Die Menschen haben einen großen Teil ihres Wissens, Ihrer Bildung, ihrer Zivilisation vergessen. weiter »


Hannes Stein: Der Komet

verfasst am 20.04.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Man nehme: das Jahr, nun sagen wir: 1905 (5 Jahre auf oder ab machen da keinen großen Unterschied). Man merke sich, ja man bewahre, was in dieser Zeit gesellschaftlich und politisch aktuell ist und transferiere es so rund hundert Jahr vorwärts in die Zukunft. Und dort (jetzt, heute, hier) trifft dieses Alte auf eine neue Welt der Technik und Wirtschaft; und schon hat man hat einen Was-wäre-wenn-Roman! weiter »


Francis Spufford: Rote Zukunft

verfasst am 23.03.2012 von | 1 Kommentar

Francis Spufford legt sich in der Einleitung zum Buch selbst nicht fest, als was man diesem Roman betrachten bzw. wie man ihn einordnen solle. Und weil sich beim Lesen dann heraus stellt, dass man sich wirklich schwer tut, die „Rote Zukunft“ in irgendeine Schublade einordnen zu wollen, ich erspare mir einfach diese Einordnung und schreibe einen Lesebericht über ein Exemplar aus der Liga der „Ganz Aussergewöhnlichen Bücher“. weiter »


Simon Urban: Plan D

verfasst am 28.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Was wäre wenn die Nazis den 2. Weltkrieg gewonnen hätten: das ist ein allseits beliebtes Thema für Bücher. Nun kommt ein nächstes Was-Wäre-Wenn-Szenario auf den Markt: gäbe es die DDR noch, was wäre denn dann?

Es scheint zunächst, als ob sich alles so abspielt, wie es Ende der 1980er wirklich stattgefunden hat: in Leipzig und anderswo wurde laut „Wir sind das Volk!“ gerufen und  der ewige Lächler Egon Krenz beerbte den senilen Betonkommunisten Honecker. weiter »




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