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Buchbesprechungen, News

( Beiträge in dieser Rubrik)

Ulrike Schmitzer: Die Flut

verfasst am 13.04.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Am Beginn steht ein beinahe apokalyptisches Szenario: eine rote Flut wälzt sich über das Land und bedeckt alles mit einer giftigen, alles einnehmende Masse. Wäre so etwas nicht vor ein paar Jahren tatsächlich geschehen, würde man es für reine Fiktion halten. Fiktion sind nur die Auswirkungen, unmöglich aber sind diese nicht. weiter »


Simon Urban: Gondwana

verfasst am 11.04.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

GondwanaWie lässt es sich vermeiden, in einem Buch, in dem die großen Weltreligionen im Visier eines spitzzüngigen Autors stehen, alle möglichen Leute zu kränken und zu beleidigen? Gar nicht! Und wenn das schon so ist, dann kann man doch ruhig noch etwas dicker auftragen?!?! (Weil dann ist es sowieso schon egal) weiter »


Herman Bang: Ludvigshöhe

verfasst am 10.04.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

LudvigshöheHerman Bang, ein Dichter Ende des neunzehnten und des Beginns zum zwanzigsten Jahrhunderts erzählt die Geschichte von dem Sehnsuchtsort Ludvigshöhe. weiter »


Der Machatschek: Freie Liebe oder der König von Rio

verfasst am 07.04.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der MachatschekDer Machatschek ist verliebt. Still und  hoffnungslos. Die Lisi, die sich derzeit in Rio um arme Waisenkinder kümmert, weiß nichts von ihrem Glück. Wie denn auch – das Gefühl der Liebe hängt im Herzen des müden Machatscheks wie eine hartnäckige Sommergrippe. weiter »


Lukas Bärfuss: Koala

verfasst am 06.04.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Manchmal kaufe ich mir ein Buch bei dessen Erwerb der kurze Klappentext und das Cover ausschlaggebend sind. Da packt mich die Neugier, das Interesse und ich beginne zu lesen. Was selten geschieht ist, dass ich mich nicht und nicht auf die Geschichte einlassen kann. So erging es mir mit diesem Roman. weiter »


Jean Echenoz: 14

verfasst am 04.04.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Über die Ursachen, den Ablauf und die wirtschaftlichen und politischen Folgen des 1. Weltkrieges gibt es eine unüberschaubare Anzahl an Büchern. Über die Wirkung des Krieges auf die einzelnen Menschen und die Auswirkung auf ihr Denken und Handeln schon viel weniger. Der französische Autor Jean Echenoz benötigt nur knapp 120 Seiten um genau das zu beschreiben. weiter »


Michael Woodford: Enthüllung
Vom CEO zum Whistleblower bei Olympus

verfasst am 01.04.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

In den Jahren seit 2008 jagte eine Finanzkrise die nächste, ein Korruptionsskandal nach dem anderen wurde aufgedeckt. Dazu noch internationale Krisen und Naturkatastrophen: da könnte es leicht geschehen, dass der eine oder andere Fall, der in ruhigen Zeiten ganz oben in den Schlagzeilen gestanden wäre,  nur mehr Platz auf den hinteren Seiten fand. Olympus ist ein solcher Fall. weiter »


Bernhard Aichner: Totenfrau

verfasst am 25.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Bernhard Aichners Affinität zur Totengräber-Branche ist nicht neu, in seinen drei Max-Broll-Krimis waren ein Friedhof und ein Totengräber bereits die Hauptdarsteller. Mit „Totenfrau“ bleibt Aichner seinem Thema und seinem Stil treu, wechselte aber, zwecks globaler Vermarktung, mit seinem neuesten Roman vom Haymon zum btb-Verlag. weiter »


Heinrich Steinfest: Der Allesforscher

verfasst am 24.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Allesforscher„Der Beginn eines jeden Buches leidet unter einem großen Manko: Es fehlt die Musik.“ Wenn es mit diesem Satz beginnt ist man schon eimal sicher, dass man einen Steinfest liest. Also ein Buch, in dem den Gedanken und den Fantasien wenn überhaupt dann nur sehr dünnwandige Grenzen gesetzt sind, immer bereit hindurch zu stoßen. weiter »


Rodrigo Rey Rosa: Stallungen

verfasst am 21.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

„Über das hier sollten Sie schreiben“ – ein Fremder spricht den Erzähler an, wohl wissend, dass es sich bei diesem um einen bekannten Schriftsteller handelt. Anlässlich des Geburtstagsfestes zu Ehren des Großgrundbesitzers und Pferdezüchters Don Guido Carrion findet dieser Kontakt zwischen dem Erzähler und, wie sich herausstellt, dem Rechtsanwalt der Familie Carrion statt. weiter »


Ulrike Schmitzer: Es ist die Schwerkraft, die uns umbringt

verfasst am 20.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es sind diese beiden Aspekte, die mich an den Büchern von Ulrike Schmitzer so begeistern. Es ist die kurze Sprache, die in knappen Sätzen alles sagen kann. Und dann ist es der fließende Übergang von den Gedanken und Überlegungen der Hauptperson zur ihren Handlungen: so denkt sie über das, was sie gerade unternimmt; so empfindet sie das, was gerade geschieht. weiter »


James Tiptree Jr.: Doktor Ain
Sämtliche Erzählungen, Band 1

verfasst am 19.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

So unterschiedlich die einzelnen Geschichten auch sind; auch wenn es (beinahe) keine wiederkehrenden Helden gibt: James Tiptree hat ein sehr homogenes phantastisches Universum erschaffen, in dem sich alle Geschichten zutragen, in dem alle Wesen zu Hause sind. Es ist ein Universum, in dem es (beinahe) alles gibt, in dem die Wesen gleichzeitig ungemein unterschiedlich und unglaublich ähnlich sind. weiter »


Olivier Rolin: Letzte Tage in Baku

verfasst am 18.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Rolin reist im Jahr 2009 von Paris nach Baku, in die aserbaidschanische Hauptstadt,  um sich dort im Hotel Abscheron einzumieten. Zu seiner Überraschung gibt es dieses Hotel nicht mehr, es wurde zwei Monate vor seiner Ankunft in Baku abgerissen. weiter »


Kurt Palm: Bringt mir die Nudel von Gioachino Rossini
Kein Spaghetti-Western

verfasst am 17.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Helvetia, ein Dreimaster, sticht 1852 von Le Havre nach New York mit Auswanderern in See. Mit an Bord der italienische Opernkomponist Gioachino Antonio Rossini. Weit weg von Florenz will er sein Erbe in Missouri antreten. Doch so einfach wie geplant funktioniert das nicht. weiter »


José Saramago: Die Geschichte von der unbekannten Insel

verfasst am 16.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein ganz kurzes Märchen, meisterlich erzählt vom Nobelpreisträger José Saramago. Saramago war ein grandioser Geschichtenerzähler, der in seinen Werken – ob kurze Novelle oder dicker Roman – immer eine eigene Welt mit viel Fanatasie und vor allem mit viel Feingefühl zum Leben erweckte. weiter »


Daniel Friedman: Der Alte, dem Kugeln nichts anhaben konnten

verfasst am 15.03.2014 von | 1 Kommentar

Fast 70 Jahre nach dem Ende des Holocaust wird die Zahl der noch lebenden Täter und die der überlebenden Opfer mit jedem Tag kleiner. Buck Schatz ist mit seinen 87 Jahren einer dieser Überlebenden und hat seit vielen Jahren nicht mehr an die Zeit im KZ an die NS-Verbrecher gedacht, die ihn damals quälten. weiter »


Stefan Schwarz: Die Großrussin

verfasst am 10.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Da bin ich mir sicher: Sie werden lachen! Ziemlich oft,  auf jeden Fall; und schmunzeln werden Sie noch viel öfter. Stefan Schwarz druckt ein paar köstliche Wuchteln*) , dazu braucht man keinen Lachtrainer um lauthals loszulachen. weiter »


Hubert Friedrich: Reifeprüfung in Prag

verfasst am 09.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Reifeprüfung in PragAugust 1968 – eine Gruppe von jungen Leuten aus der DDR – sie hatten gerade ihr Abitur gemacht, ihre Reifeprüfung – reist nach Prag, um an  dem Demokratisierungsprozess unter Alexander Dubcek, dem Prager Frühling, vor Ort teilzuhaben. weiter »


Jörg Maurer: Felsenfest

verfasst am 07.03.2014 von | 1 Kommentar

Wenn ein Krimi mit so einen VorWORT beginnt, dann kann gar nichts mehr schief gehen. Ausser vielleicht, dass es möglicherweise das letzte Buch des Autors war … (Schade zwar, denkt man sich dann, aber wenns so ist, dann ist er wohl selbst schuld daran) weiter »


Andreas Pittler: Charascho
Inspektor Bronstein kehrt zurück

verfasst am 06.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein weiteres historisches finsteres Kapitel Österreicheis ist Schauplatz der Ermittlungstätigkeit des jüdischen Polizisten David Bronstein. Durch seine Erlebnisse ab dem Anschluss 1938, seiner Flucht aus Österreich, seiner Rückkehr in die zerbombte Heimatstadt Wien und der Jagd auf einen sadistischen Massenmörder von Auschwitz bietet sich den LeserInnen ein neuer Blickwinkel auf die Österreichische Geschichte. weiter »


Arne Dahl: Neid

verfasst am 04.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der dritte Einsatz für die OPCOP-Gruppe unter ihrem Leiter Paul Hjelm. Mysteriös, undurchsichtig, international. So viel lässt sich bald erkennen, doch worum es ganz genau geht, das belässt Arne Dahl lange Zeit im Verborgenen. weiter »


Tatjana Kruse: Grabt Opa aus!
Ein rabenschwarzer Alpenkrimi

verfasst am 02.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Alfie Gänswein. Ein durch und durch unterdurchschnittlicher Normalo. Hält sich mit verschiedensten Gelegenheitsjobs über Wasser (derzeit im Café des Ehepaars Schröpp), hat jede Menge Macken und Ängste und hat einen gehörigen Respekt vor Autoritätspersonen. Er ist die Hauptfigur in diesem grandiosen Krimi, nein eigentlich in dieser schwarzen Komödie. weiter »


Daniel Glattauer: Die Wunderübung
Ein Komödie

verfasst am 01.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Auf der Bühne: Joana Dorek, Valentin Dorek und der – beider – Paartherapeut. Die Szenerie: Distanz zwischen den Personen,  sowohl räumlich als auch gefühlsmäßig. Die Stimmung: zunächst Sprachlosigkeit. weiter »


Christine Lehmann: Vergeltung am Degerloch
Der erste Fall für Lisa Nerz

verfasst am 28.02.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Vergeltung am Degerloch – der Titel klingt wie eine weitere Portion Regionalkrimi, doch dem ist nicht so. Die Geschichte erschien erstmals 1997, in einer Zeit, in der noch gefaxt wurde und liegt in einer überarbeiteten Ausgabe auf.

An manchen Stellen weht der Geist der späten 90-er durch das Buch. weiter »


Wolfgang Burger: Die dunkle Villa
Ein Fall für Alexander Gerlach

verfasst am 27.02.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein uralter Fall, der übrigens damals gar keiner war, landet auf Gerlachs Schreibtisch. Es kommt nicht alle Tage vor, dass sich jemand einfach so nach 30 Jahren zu einem Mord bekennt. Genau das aber geschieht, als der hagere Mann bei Kriminalrat Gerlach im Büro auftaucht. Die Sache wäre wahrscheinlich genau das geblieben – gar kein Fall – hätten nicht unerklärliche Umstände den Kriminalrat wenig später von seinem Fahrrad geholt. weiter »


Peter Natter: Die Tote im Cellokasten
Inspektor Ibeles schwärzester Fall

verfasst am 20.02.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Kommissar Ibele ist ein Liebhaber von gutem Essen und Hörer klassischer Musik, seit 25 Jahren mit dem Rösle verheiratet, die selbstverständlich ausgezeichnet kocht. Die hübsche Assistentin muss natürlich nach Lavendel duften. So die Zutaten eines Brunetti gesammelt, macht sich der Autor ans Werk.   weiter »


Victor Thoma: Ein toter Mann ist doch kein D-Zug
Ellermanns erster Fall

verfasst am 17.02.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

 Ein toter Mann ist doch kein D-Zug Herr Ellermann ruft seinen Psychotherapeuten an. Er möchte sich unbedingt mit ihm in einem Café treffen. Die Therapie hat zwar fehlgeschlagen, Ellermann ist nach wie vor ein Mensch voller Ängste und Phobien. Doch verbindet die beiden Männer mittlerweile eine Freundschaft. Seltsam hört er sich am Handy an, Ellermann braucht dringend Hilfe. weiter »


Joseph Roth: Hotel Savoy

verfasst am 16.02.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

864 Zimmer hat das Hotel Savoy, auf 8 Stockwerken verteilt. Als Gabriel Dan aus der russischen Kriegsgefangenschaft zurück kehrt, nimmt er ein Zimmer im Hotel Savoy. Nur solange, bis er genug Geld hat, um zu seinem eigentlich Ziel, Paris, weiter zu reisen. weiter »


Philip Roth: Die Prager Orgie
Ein Epilog

verfasst am 14.02.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Prager OrgieIm Jahr 1985 konnte man sich die Umwälzungen der Jahre 1989,1990, das Ende des Kommunismus in Osteuropa, kaum vorstellen. Ein Roman, den Philip Roth in diesem Jahr über die Schriftsteller in der Tschechoslowakei schrieb, musste beinahe zwangsläufig davon ausgehen, dass es dort Gedankenfreiheit nie wieder geben würde. Jedenfalls nicht in der Spanne eines Lebensalters. weiter »


Stefan Zweig: Die Welt von Gestern
Erinnerungen eines Europäers

verfasst am 13.02.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Geboren in Wien im Jahr 1881. Gestorben in Brasilien im Jahr 1942. Dazwischen liegen 61 Jahre, in denen sich für ihn selbst und die ganze Menschheit mehrfach alles von oben nach unten kehrte, in denen Welten untergingen und neue entstanden. 61 Jahre, in denen so viel geschah, wie in keiner ähnlich langen Zeitspanne zuvor und danach. weiter »




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