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Buchbesprechungen, News

( Beiträge in dieser Rubrik)

José Saramago: Das Leben der Dinge

Das Leben der Dinge verfasst am 19.01.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Im Zeitalter des Besitzes, in dem wir oft unseren Wert an dem messen, was wir besitzen, gewinnen die Dinge, die wir besitzen, Macht über uns. José Saramago schrieb darüber phantastische und fantasievolle kurze Geschichten, die in ihrem Kern vieles aus unserem Leben beschreiben. weiter »


Stefan Slupetzky: Im Netz des Lemming

Stefan Slupetzky: Im Netz des Lemming verfasst am 16.01.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Eine schon unheimlich wirkende Gleichzeitigkeit: Anfang des Jahres 2020 erscheint dieser neue Lemming-Roman, in dem das Thema Cybermobbing der Auslöser für schreckliche Ereignisse ist; und zur selben Zeit starten widerliche Rassisten und Chauvinisten, tatkräftig in den „sozialen“ Medien unterstützt von Repräsentanten der sog. „Freiheitlichen“ Partei Österreichs, eine rassistische und frauenfeindliche Kampagne gegen die neu ernannte Justizministerin Alma Zadic. weiter »


Edward St Aubyn: Dunbar und seine Töchter

Edward St Aubyn: Dunbar und seine Töchter verfasst am 13.01.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der alte, einst mächtige Mann hat drei Töchter: Florence, die jüngste, die er verstoßen und enterbt hat, weil sie ihren eigenen Weg gehen wollte; Florence, die ihn trotzdem noch immer liebt. Und Abby und Megan, denen er sein Vermögen vermachte und nun die dabei sind, ihn abzuschieben und um jeden – wirklich jeden – Preis zu entmachten. weiter »


Cay Rademacher: Verhängnisvolles Calès
Ein Provence-Krimi mit Capitaine Roger Blanc (Band 6)

Cay Rademacher: Verhängnisvolles Calès verfasst am 10.01.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Krimi-Lesebuch: mit diesem Roman ist Cay Rademacher der bislang für mich beste Krimi aus der Reihe mit Capitaine Roger Blanc gelungen. Es liest sich dahin, die Handlung entwickelt sich, die Spannung steigt und man vergisst ganz, wie dabei die Zeit vergeht. weiter »


Bernard von Brentano: Der Beginn der Barbarei in Deutschland

Bernard von Brentano: Der Beginn der Barbarei in Deutschland verfasst am 07.01.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Kein Buch zum Lesen, im eigentlichen Sinne. Bernard von Betrano bewertete die Lage in Deutschland zu Beginn der 1930er Jahre aus einer marxistisch-leninistischen Sicht in einem Buch, das vielmehr eine Bestandsaufnahme darstellt. weiter »


Leo Perutz: Der Meister des Jüngsten Tages

Leo Perutz: Der Meister des Jüngsten Tages verfasst am 04.01.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein mehrfach verschlungenes Verwirrspiel: würde Leo Perutz‘ Roman heute veröffentlichgt werden, so müsste man ihn irgendwo zwischen Mystery, Suspense und Psychothriller einordnen. Und vor allem in einem Genre, das man „Leser-Irreführung“ nennen könnte. Denn das Führen in die Irre ist der vorrangige  Anspruch dieses Romanes, der erstmals im jahr 1923 erschien. weiter »


Elisabeth Schmidauer: Mord für Anfänger und Fortgeschrittene

Mord für Anfänger und Fortgeschrittene verfasst am 01.01.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Schauplatz dieses, für meine Begriffe, fälschlicherweise als Krimi bezeichneten Romans, ist die Insel Zakynthos. Warum fälschlicherweise – weil sich die Zutaten für einen Krimi erst sehr spät „outen“. Fairerweise muss man der Autorin zugestehen, dass sie selbst das Buch nicht als Krimi bezeichnet, sondern als Roman. weiter »


Georges Hoyau: Hohes Haus
Politik in Anekdoten

Hohes Haus verfasst am 28.12.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Aus 2 Jahrhunderte Zitate von Politikern, Regierenden, Monarchen: eine richtige Fundgrube für alle, die treffende Charakterisierungen, Wortspiele  oder Geistreiches mögen. Beginnend mit der französischen Revolution ist dieses Buch ein Sammelalbum von Aussagen der bekanntesten Zeitgenossen Europas und Amerikas. weiter »


Peter Wohlleben: Das geheime Band zwischen Mensch und Natur
Erstaunliche Erkenntnisse über die 7 Sinne des Menschen, den Herzschlag der Bäume und die Frage, ob Pflanzen ein Bewusstsein haben

Peter Wohlleben: Das geheime Band zwischen Mensch und Natur verfasst am 25.12.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Buch, an dem ich einfach nicht vorbei gehen konnte: so oft und so lange wie möglich zieht es mich in die Wälder und auf die Berge – da MUSS ich ein Buch, das verspricht, erstaunliche Fakten über Natur und Wald zu präsentieren, unbedingt lesen. weiter »


Georges Simenon: Maigret im Haus des Richters
Maigrets 21. Fall

Maigret im Haus des Richters verfasst am 22.12.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Roman aus der Zeit, als Maigret noch nicht der legendäre Kommisar war. Maigret wurde in ein Nest an der Küste strafversetzt, Paris und seine gewohnten Mitarbeiter sind weit weg. weiter »


Andreas Pittler: Wiener Himmelfahrt

Andreas Pittler: Wiener Himmelfahrt verfasst am 19.12.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Nun liegt er also endlich vor, der von vielen Fans erwartete dritte Teil der Wiener Familiensaga, anhand dessen der anerkannte und einfühlsame Chronist Pittler einen Abriss des letzten Jahrhunderts aus dem Blickwinkel von drei unterschiedlichen Familien, deren Schicksale jedoch zusehends verwoben werden, liefert. weiter »


Mona Horncastle: Margarete Schütte-Lihotzky
Architektin – Widerstandskämpferin – Aktivistin

Mona Horncastle: Margarete Schütte-Lihotzky verfasst am 16.12.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Sie war eine ganz besondere Frau. Durch einen befreundeten Architekten bin ich das erste Mal vor ca. 30 Jahren auf diese bemerkenswerte Frau aufmerksam geworden. Der Öffentlichkeit wurde sie bekannt durch die „Frankfurter Küche“. Das alleine wird ihr aber nicht wirklich gerecht. Sie war eine sehr politisch engagierte Frau, soziale Anliegen begleiteten sie ein Leben lang.  weiter »


Wolfram Weimer: Der vergessene Erfinder – Wie Philipp Reis das Telefon erfand

Der vergessene Erfinder verfasst am 13.12.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Auch das Telefon musste erst einmal erfunden werden (man stelle sich nur einmal vor, das wäre nie passiert …). Wenn man interessierte Menschen befragt, wer denn dieses „Telefon“ erfunden hat, werden die meisten wohl antworten: Alexander Graham Bell! Doch damit liegen sie falsch – der Erfinder des Telefon heisst Phillip Reis und stammte aus Gelnhausen in Hessen. weiter »


Alex Beer: Unter Wölfen
Nürnberg 1942: Isaak Rubinstein ermittelt

Alex Beer: Unter Wölfen verfasst am 10.12.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein jüdischer Antiquar in der Rolle eines Sonderermittlers der Gestapo. Auf so ein Szenario muss man erst einmal kommen!

Nürnberg, zu Beginn des Jahres 1942: die jüdische Bevölkerung ist immer größeren Repressalien ausgesetzt und jetzt beginnen die Nazis mit der letzten Phase ihres Planes, alle Juden aus Deutschland zu eliminieren – immer mehr Transporte rollen nach Osten, zu den Vernichtungslagern. weiter »


Frank Lauenroth: Chicago Run
Der dritte Marathon-Thriller

Frank Lauenroth: Chicago Run verfasst am 07.12.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Schnörkellos, immer geradeaus; Frank Lauenroth hält seinen Roman und seine LeserInnen nicht mit Nebensächlichkeiten oder Abschweifungen auf, sondern treibt die Handlung nur in eine Richtung: voran, den Showdown vor Augen. „Chicago Run“ ist ein Thriller, der genau das macht, was  man von ihm erwartet: er sorgt für Spannung, von der ersten Seite an. weiter »


Alexander Lernet-Holenia: Die Standarte

Die Standarte verfasst am 04.12.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Roman über die Vergänglichkeit, über eine untergegangene Epoche, mit der verschwand, was über Jahrhunderte hinweg als festes und ewiges Fundament der Gesellschaft erschien. Als die Donaumonarchie im Jahr 1918 zerbrach und die aus ihren Teilen entstandenen Staaten eigene Wege gingen, stellte sich für viele Menschen ein neues Gefühl der Freiheit ein; etwas, das sich in den folgenden Jahren aber für die meisten als sehr trügerische Hoffnung heraus stellte. weiter »


Franzobel: Rechtswalzer

Franzobel: Rechtswalzer verfasst am 01.12.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wir befinden uns im Jahr 2024 und alles scheint wie früher. Man lebt sein Leben, die Kinder bekommen am ersten Schultag eine Schultüte, ein Spätsommertag sorgt für beschwingte Gefühle; ganz besonders bei Malte Dinger, Besitzer eines florierenden Getränkehandels, der an diesem Tag sehr zufrieden und entspannt in die Welt blickt. weiter »


Michael Jensen: Totenland
Ein Jens-Druwe Roman

Michael Jensen: Totenland verfasst am 28.11.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die letzten Tage des 2. Weltkrieges in Europa sind die letzten Tage des Naziregimes. Während von Hitler und seinen Kumpanen immer mehr Menschen in den sicheren Tod geschickt werden, während das Regime immer noch von Wunderwaffen und dem „Endsieg“ fabuliert, organisieren die Nazi-Größen still und klammheimlich ihre Flucht und ihre eigene Zukunft. weiter »


Joseph Conrad: Der Geheimagent

Der Geheimagent verfasst am 25.11.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Joseph Conrad ist ein Meister der literarischen Aus- und Abschweifung. Jedenfalls in diesem Roman kann kein Ereignis, keine Begegnung, keine Person, kaum ein Gegenstand eine Rolle spielen, ohne zuvor, während dessen oder im nachhinein, dann auch oft seitenweise, beschrieben zu werden. weiter »


Georges Simenon: Weihnachten in Paris
Zwei Erzählungen

Weihnachten in Paris verfasst am 22.11.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Paris am Weihnachtsabend. In der Einsatzzentrale der Polizei leuchtet für jede gemeldete Straftat ein Lämpchen auf dem Plan der Stadt auf. Ein ganz gewöhnlicher Weihnachstabend für den Polizisten Lecœur. weiter »


Leo Perutz: Zwischen neun und neun

Zwischen neun und neun verfasst am 19.11.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Stanislaus Demba ist Hypochonder und Aufschneider, er ist Lügner und Poet, er ist aufbrausend und unterwürfig, er ist angsteinflößend und bemitleidenswert. „Zwischen neun und neun“ hetzt er durch Wien, denn er muss – er MUSS! – den nötigen Betrag zusammen bekommen um die Reise mit Sonja nach Venedig bezahlen zu können. weiter »


Eric Vuillard: Ballade vom Abendland

Eric Vuillard: Ballade vom Abendland verfasst am 16.11.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Millionen junger Männer träumen von einem guten Leben, Familie, von Liebe, vielleicht von Erfolg. Diese jungen Männer kommen aus Frankreich, Deutschland, aus England, aus der Donaumonarchie. Noch im Frühjahr des Jahres 1914 erscheint ihnen alles wie in einem ganz normalen Jahr, nur das Grollen im Hintergrund war da. weiter »


Elin Olofsson: Die Hoffnung zwischen den Zeilen

Elin Olofsson: Die Hoffnung zwischen den Zeilen verfasst am 13.11.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Laut Klappentext war dieses Buch in Schweden monatelang auf der Bestsellerliste. Das soll so sein, aber auf meiner Bestsellerliste steht dieses Buch nicht.  Das Thema – Schicksale  nach dem zweiten Weltkrieg – würde  mehr hergeben. Die Autorin schildert die beiden Hauptdarstellerinnen ohne Empathie, ohne Mitgefühl, ihr Schreibstil sagt mir überhaupt nicht zu; er erscheint mir in der Beschreibung und dem Tun der beiden Frauen doch eher oberflächlich. weiter »


Paolo Cognetti: Gehen, ohne je den Gipfel zu besteigen

Paolo Cognetti: Gehen, ohne je den Gipfel zu besteigen verfasst am 11.11.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Unterwegs in Nepal: eine Reise in die weit abgelegene Region Doplo, die großteils höher liegt als alles, was wir in Europa erreichen können, an die eigenen körperlichen Grenzen und in die eigenen Gedanken; eine Wanderung über hohe Pässe, im Schatten legendärer Gipfel, aber niemals bis ganz hinauf. weiter »


Bert Rebhandl: Der dritte Mann
Die Neuentdeckung eines Filmklassikers

Bert Rebhandl: Der dritte Mann verfasst am 08.11.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es ist einer jener Filme, von dem bei denjenigen, die ihn gesehen haben, ganz unterschiedliche Elemente im Gedächtnis geblieben sind. Aber etwas wird wohl bei fast allen in Erinnerung geblieben sein. weiter »


Anna Quindlen: Der Platz im Leben

Anna Quindlen: Der Platz im Leben verfasst am 05.11.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Roman über Menschen in  New York.

Die Familie Nolan ist eine amerikanische, mittelständische Familie. Sie wohnen in einem schönen Haus in einem der schönsten Viertel von New York. Nora und Charlie sind seit 25 Jahren verheiratet, sie haben zwei Kinder – Zwillinge. weiter »


Eugen Ruge: Metropol

Eugen Ruge: Metropol verfasst am 03.11.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

In den 1930er-Jahren geriet Europa immer mehr unter den Einfluß von Gewaltherrschern: Hitler, Mussolini, Franco, Stalin und die ganze Reihe von Diktatoren in den kleineren Ländern Mittel- und Osteuropas. Doch gleichgültig, ob diese Herrschaft nun unter dem Namen Faschismus, Nationalsozialismus oder Kommunismus ausgeübt wurde: das Ergebnis war für die Menschen in den betroffenen Ländern immer gleich dramatisch. weiter »


Edith Kneifl: Tatzeit Weihnachten

Tatzeit Weihnachten verfasst am 01.11.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Für die einen ist Weihnachten die schönste Zeit des Jahres, für die anderen sind es Tage, die möglichst schnell vorüber gehen sollten.

Für (ängstliche) LeserInnen dieses Buches könnte das Weihnachtsfest ab sofort noch etwas ganz anderes werden: ein Fest, an dem man wachsam bleiben soll, denn man könnte durchaus in Gefahr laufen, ein paar schlimme Erfahrungen zu machen; falls man es überhaupt überlebt. weiter »


Georges Simenon: Weihnachten bei den Maigrets
Maigrets 103. Fall

Georges Simenon: Weihnachten bei den Maigrets verfasst am 29.10.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es ist der 25. Dezember. In Paris herrscht beschauliche Ruhe nach dem Weihnachtsabend, die Stimmung bei den Maigrets ist da keine Ausnahme. Das ändert sich, als Maigret zu einem seltsamen Fall gerufen wird, der sich gleich im Haus gegenüber ereignet hatte. weiter »


Ferri & Conrad: Die Tochter des Vercingetorix
Asterix 38

Die Tochter des Vercingetorix verfasst am 26.10.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Auch wenn die Gallier ein stolzes Volk sind, das sich lange gegen die Römer gewehrt hat: einer findet sich immer, der seine Brüder und Schwestern verrät. Vor allem dann, wenn Caesar persönlich dem Verräter eine Belohnung versprochen hat. weiter »




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