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Buchbesprechungen, News

( Beiträge in dieser Rubrik)

Jean Cocteau: Thomas der Schwindler

Thomas der Schwindler verfasst am 23.04.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Guillaume Thomas stammt aus dem Ort Fontenay. Als man ihn einmal fragt, ob er mit dem berühmten General de Fontenay verwandt wäre, nimmt er diese Gelegenheit gerne wahr um fortan als dessen Neffe aufzutreten. Er erdichtet seinen Lebenslauf, der ihn zu einem Soldaten macht, der er nicht ist. Die berühmte Verwandschaft und die Aura des Helden öffnen ihm Tür und Tor und man liebt es, sich mit seiner Gegenwart zu schmücken. weiter »


Sara Paborn: Beim Morden bitte langsam vorgehen

Beim Morden bitte langsam vorgehen verfasst am 17.04.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

(Nein, das ist kein Anleitungsbuch um einen Mord zu begehen.)

Die Protagonistin hat nach 39 Jahren Ehe genug vom Horst, einem sehr ambitionierten Menschen immer dann und nur, wenn es um solche Dinge wie Kabelverlegen geht. weiter »


Manfred Wieninger: Aasplatz
Eine Unschuldsvermutung

Aasplatz verfasst am 03.04.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Buch über einen (noch immer!) oft verdrängten Abschnitt der jüngeren österreichischen Geschichte, eine romanhafte Aufarbeitung der vermeintlichen Opferrolle Österreichs im Dritten Reich, eine Dokumentation über Opfer, denen die Verhältnisse nach dem Krieg viel zu oft ihr Recht auf Gerechtigkeit raubten und über Täter, die sich nie ihrer Veranwortung stellen mussten. weiter »


Pieter M. Judson: Habsburg
Geschichte eines Imperiums 1740-1918

Habsburg verfasst am 01.04.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Man könnte beinahe  das Fazit ziehen, dass es die gute, alte Zeit in einem gewissen Rahmen doch gab – nämlich damals, als Österreich noch eine Großmacht war, als wir alle Untertanen im Reich der Habsburger waren.

Diesen vereinfachten Schluß könnte man ziehen, wenn man Judsons Buch über die Donaumonarchie liest, ohne sie den wissenschaftlichen Erkenntnissen anderer Historiker gegenüber zu stellen. Erst in einer solchen Gesamtsicht wird das komplette, differenzierte Bild erkennbar. weiter »


Herbert Dutzler: Am Ende bist du still

Am Ende bist du still verfasst am 27.03.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das ist nicht mein erstes Dutzler-Buch. Ich oute jetzt mich als Fan dieses Autors. Seine Altaussee-Krimis, die mit dem unvergleichlichen Dorfpolizisten Gasperlmaier, habe ich mit viel Freude gelesen. „Am Ende bis du still“ ist jedoch mit den Altaussee Krimis nicht zu vergleichen. Hier geht es nicht um Grausamkeiten, die von außen kommen, sondern um die innere Grausamkeit in einer Familie. weiter »


Deon Meyer: Die Amerikanerin

Die Amerikanerin verfasst am 20.03.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Man glaubt schon an einen Irrtum, wenn das Buch ankommt: so dünn, so klein und schon ein Deon Meyer? Doch ein Blick hinein und auf das Nachwort liefern die Erklärung dafür und man ist sicher: ja das ist ein richtiger Roman von Deon Meyer, einer aus der Bennie Griessel-Reihe: weiter »


Jan-Christoph Nüse: Operation Bird Dog

Operation Bird Dog verfasst am 18.03.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Jahr 2018 ist das Jahr vieler Gedenktage und Jubiläen. Eines der Jubiläen ist die Währungsreform im Jahr 1948, als in Deutschland vor 70 Jahren die alte Reichsmark durch die D-Mark abgelöst wurde.

Drei Jahre nach dem Ende Nazideutschlands liegt das Land noch immer in weiten Teilen in Trümmern. Die Versorgung ist mangelhaft und die Schwarzmarkthändler werden reich. Es wird Zeit, eine neue Basis für die Entwicklung des Landes zu legen und unter der Federführung der Amerikaner wird im Geheimen die Währungsreform vorbereitet.  weiter »


Cordula Simon: Der Neubauer

Der Neubauer verfasst am 17.03.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Autorin lässt einen Ich- Erzähler über sein hochstaplerisches, verpfuschtes Leben berichten. Über sein Eintauchen in den Pfuhl unbedeutender, haltloser Menschen, ohne Perspektive, ohne Wohnung, ohne Job. Die Couch seines Oberschicht-Freundes Wiesner verhindert kurzfristig, dass er in die Obdachlosigkeit abrutscht. weiter »


Rüdiger Schaper: Alexander von Humboldt
Der Preuße und die neuen Welten

Alexander von Humboldt verfasst am 12.03.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Eine Biographie über den MENSCHEN Alexander von Humboldt; zu verstehen im Gegensatz zum ENTDECKER und WISSENSCHAFTLER Humboldt. Eine Biographie, die mehr ein Roman ist als eine Chronik.

Rüdiger Schaper hastet dabei literarisch durch Humboldts Leben, ganz so wie der Porträtierte selbst ein rastloser Geist war, immer auf der Suche nach Entdeckungen und Erkenntnissen. So viel soll in diesen biographischen Roman gepackt werden, dass es oftmals zur Inhalts-Überdosis kommt und man als Leser/in ein wenig ins Schleudern gerät. weiter »


Felix Kucher: Kamnik

Kamnik verfasst am 11.03.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

In der Zwischenkriegszeit herrschte, auch in Österreich, großes Elend. Die Menschen hatten beinahe nichts zu essen, viele fassten deshalb den Entschluss, ihr Glück in der Ferne zu suchen.

Anton, ein Kärntner Slowene von einem Bauernhof in der Nähe von Klagenfurt, beschließt auszuwandern. weiter »


Haruki Murakami: Die unheimliche Bibliothek

Die unheimliche Bibliothek verfasst am 05.03.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Erst dem Weg in die Bibliothek kommt ihm dieser Wunsch in den Sinn. Der Junge gibt die ausgeliehenen Bücher zurück und erkundigt sich, ob es denn möglich wäre, ein Buch zu einem ganz bestimmten Thema zu suchen. Ja, das ginge natürlich, wird ihm beschieden; dazu soll er nur ins Untergeschoß, in Zimmer 107, gehen. weiter »


Franz Werfel: Der Tod des Kleinbürgers

Der Tod des Kleinbürgers verfasst am 03.03.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wien im Jahr 1925. Es ist erst wenige Jahre her, da war Karl Fiala ein respektabler Beamter in der Finanzlandesdirektion seiner Majestät. Geachten, streng, unbestechlich – eine Respektsperson. Sein Stolz ist die Fotografie, die ihn inmitten der hohen Beamten des Amtes zeigt, er, Karl Fiala, in der Uniform des Portiers unter den wichtigen Herren. weiter »


Haruki Murakami: Birthday Girl

Birthday Girl verfasst am 01.03.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es ist ihr 20. Geburtstag. An diesem besonderen Tag ist jedoch nichts besonderes geplant. Arbeiten wollte sie nicht, eigentlich mit ihrer Kollegin tauschen, die aber krank wurde. Die junge Frau steht also nun wieder als Kellnerin im Restaurant. weiter »


David Krems: Falsches Licht

Falsches Licht verfasst am 27.02.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Schotter begann seinen beruflichen Lebensweg als erfolgreicher Fotograf. Als Vielreisender fotografierte er Mode, Natur etc. und alles das noch in traditioneller Art, so wie man das früher gemacht hat. Mit Beginn des digitalen Zeitalters fand er nicht mehr die Erfüllung in seinem Beruf. Es fehlte ihm das handwerkliche, seine Kameras landeten in einer Vitrine in seiner kleinen, eher ungemütlichen Wohnung. weiter »


Luca D’Andrea: Das Böse, es bleibt

Das Böse, es bleibt verfasst am 26.02.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Marlene verlässt ihren Mann. In einer Welt, in der es nichts Böses gibt, wäre das keine erwähnenswerte Sache. In der Welt von Herrn Wegener – des verlassenen Ehemannes – verlässt ihn keine Frau. Sie nimmt nichts aus dem Safe mit, sie hintergeht ihren Mann nicht. In dieser Welt von Herrn Wegener muss die Ehefrau, die ihn verlässt, sterben.

Marlene weiß, dass sie ihre Spuren verwischen muss, um zu überleben. Alles ist vorbereitet, der Ablauf ihrer Flucht genau geplant. weiter »


Franz Werfel: Nicht der Mörder, der Ermordete ist schuldig

Nicht der Mörder, der Ermordete ist schuldig verfasst am 20.02.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Vater-Sohn Konflikt. Darum geht es in Werfels Novelle. Ein ewiges Thema der Literatur und sicher auch in der Psychoanalyse. Im Jahr 1920 schrieb Franz Werfel sein Gedanken zu diesem Thema in einer etwas über 100 Seiten langen Novelle nieder. weiter »


Bergsveinn Birgisson: Die Landschaft hat immer recht

Die Landschaft hat immer recht verfasst am 19.02.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Island, eine Landschaft die ihre Bewohner prägt. Mit einsamen Küsten und kleinen Dörfern, in denen das Leben der Menschen, hauptsächlich Fischer, von Wind und Wetter geprägt ist und vom Überlebenskampf, das tägliche Leben zu meistern. Können die Fischer aufs Meer fahren, kommen sie mit einem ausreichenden Fang zurück?

Mit viel Herz schildert der Autor dieses Leben in einem Dorf in den Westfjorden. weiter »


John Williams: Nichts als die Nacht

Nichts als die Nacht verfasst am 18.02.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

„Nichts als die Nacht“ ist eine Erzählung, bei der die Umstände ihrer Entstehung weitaus mehr über den Inhalt aussagen als der Inhalt selbst. Der 22-jährige John Williams schrieb sie in einem Lager in Burma, während des 2. Weltkrieges. Gerade erst zur Air Force eingezogen, wurde er mit sein Flugzeug von den Japanern abgeschossen und er überlebte nur wie durch ein Wunder. Im Lager musste er wochenlang ausharren, bis es endlich möglich war, ihn und den zweiten Überlebenden zu evakuieren. weiter »


Thomas Baum: Tödliche Fälschung

Tödliche Fälschung verfasst am 15.02.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Worschädl. Robert „Bertl“ Worschädl. Den Herr Hauptkommissar aus Linz kannte ich bislang noch nicht, lernte ihn somit hier, in dessen zweitem Fall kennen. Rund um den „besten Mann“ (so sein Chef) bei der Polizei geschehen gleich ein paar Verbrechen: ein Mord, eine Entführung, Falschgeld, Einbruch, Unterschlagung, …

Genug zu tun. Auch für den Autor, der sich mehrere Geschichten ausgedacht hat und nun seinen Kommissar damit befasst, alles unter einen  Hut zu bringen. weiter »


Laura Spinney: 1918 – Die Welt im Fieber
Wie die Spanische Grippe die Gesellschaft veränderte

1918 - Die Welt im Fieber verfasst am 07.02.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das 20. Jahrhundert war ein Jahrhundert voller Errungenschaften und Entdeckungen; in Erinnerung wird es aber hauptsächlich als Jahrhundert der Gewalt und der Katastrophen bleiben. Weltkriege, Hitler, Stalin, Mao, der Holocaust – eine schier endlose Liste. Weitgehend aus dem öffentlichen Bewusstsein verdrängt wurde dabei eine Katastrophe, die wohl mehr Opfer gefordert hat als alle anderen: die Spanische Grippe, die in den Jahren 1918-1920 über den Globus wütete. weiter »


Peter Rosei: Karst

Karst verfasst am 05.02.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Schon Peter Roseis Buch „Madame Stern“ hat mich begeistert. Auch Karst habe ich mit großem Vergnügen gelesen. Obwohl, inhaltlich ist ja das Schicksal der Protagonisten gar nicht so vergnüglich. Rosei versteht es aber wunderbar mit seinem Stil, seinen Formulierungen auch die trostlosesten Momente der „Möchte gern mehr sein Menschen“ auszudrücken, ohne dass man als Leserin trübsinnig wird. weiter »


Haruki Murakami: Die Ermordung des Commendatore Band 1
Eine Idee erscheint.

Die Ermordung des Commendatore Band 1 verfasst am 01.02.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Er ist 36 Jahre alt. Als Porträt-Maler hat er sich einen guten Ruf erarbeitet und findet mit den Honoraren für seine Bilder ein befriedigendes Auslangen. Dorthin zu gelangen war damals, in seiner Zeit als Student aber nicht sein Ziel gewesen. Eigene Werke wollte er schaffen, nicht Bilder, die in irgendwelchen Vorstandsetagen oder Ämtern zu Ehren der Porträtierten hingen. Talent für das Zeichnen und Malen von realen Gegenständen hatte er immer gehabt, doch darin ein Lebensziel zu sehen, kam ihm nie in den Sinn. weiter »


Hugo Bettauer: Faustrecht

Faustrecht verfasst am 24.01.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Krimi aus dem Jahr 1920, der mich stellenweise in Aufbau und Handlung an einen dieser typischen englischen Krimis erinnert. Nur eben verlegt in das Wien im Jahr 2 nach dem 1. Weltkrieg. Die beiden Hauptakteure sind alte Freunde, die gemeinsam als Offiziere die Schützengräben des Krieges überlebt haben und nach dessen Ende unterschiedliche Lebenswege eingeschlagen haben. weiter »


Daniel Kehlmann: Tyll

Tyll verfasst am 21.01.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Eine Zeitreise, das Eintauchen in die Welt von vor 400 Jahren.

Das Jahr 2018 ist reich an Jubiläen und Gedenktagen – einer davon ist der 23.Mai 1618, als der Prager Fenstersturz in weiterer Folge den 30-jährigen Krieg auslöste. In diese Zeit wird man von Daniel Kehlmann versetzt, wenn er in „Tyll“ über Gaukler, Aberglauben, Könige ohne Länder und über Hexen und Hexenjäger erzählt. weiter »


David Grann: Die versunkene Stadt Z
Expedition ohne Wiederkehr - das Geheimnis des Amazonas

Die versunkene Stadt Z verfasst am 15.01.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zwischen Allan Quatermain und Indiana Jones: was wir heute nur aus Abenteuerfilmen kennen, das hat sich im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts tatsächlich so zugetragen. Überall auf dem Planeten brachen Forscher und Abenteurer auf, um die unbekannten Regionen der Kontinente zu erkunden und versunkene Zivilisationen und Stätten zu entdecken.

Es ist die Zeit, als man zwar die Umrisse der Welt kannte, es aber noch viele weiße Flecken auf den Landkarten gab, vor allem im Inneren der großen Wüsten- und Dschungelgebiete. weiter »


Marc-Uwe Kling: QualityLand

QualityLand verfasst am 09.01.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Nimmt man die Gegenwart, erinnert sich an den Lauf der Dinge in den letzten Jahren und stellt sich dann eine annähernd gleich laufende Weiterentwicklung in den kommenden Jahren vor, dann landet man unweigerlich in QualityLand. … brrrr, was für eine Vorstellung! weiter »


Frans Eemil Sillanpää: Jung entschlafen

Jung entschlafen verfasst am 08.01.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

1964 starb Sillanpää, finnischer Literaturpreisträger und bekannt für seine epischen Erzählungen. Meine erste Begegnung mit ihm war das Buch Frommes Elend (s. Rezension im Literaturblog).

So ist auch  dieses Buch, in seinem schwermütigen Stil, eine Herausforderung an das Lesen. Seine Sprache passt sich an die Düsterheit der Lebenssituationen an. Es liegt eine Freudlosigkeit über dem Leben der Protagonisten. Das mühevolle Hofleben raubt den Männern und Frauen ihre Kraft, und ihre Gesundheit. Familienfehden brodeln. weiter »


Volker Kutscher: Durchmarsch
Eine Gereon-Rath-Story

Durchmarsch verfasst am 07.01.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Berlin im Sommer 1933, ein halbes Jahr nachdem Hitler als neuer Reichkanzler die Parade der mit Fackeln in der Hand marschierenden SA-Leute unter seinem Balkon in der Reichskanzlei abgenommen hatte (diese gespentischen Filmaufnahmen kennen wohl die meisten). Als Gereon Rath abends auf dem Heimweg beim Brandenburger Tor vorbei kommt, gerät er mitten in Filmaufnahmen: die Szenerie mit den Fackelzügen wird dort nachgedreht weiter »


José Saramago: Das steinerne Floß

Das steinerne Floß verfasst am 05.01.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Eines von diesen Büchern, die durch spätere Geschehnisse Jahre nach ihrem Erscheinen erneut an Bedeutung gewinnen (mit der Betonung auf „erneut“). In Zeiten von Brexit und Unabhängigkeitsbestrebungen Kataloniens ist Saramagos Erzählung über den Abbruch der iberischen Halbinsel vom europäischen Kontinent so aktuell, wie nur irgend möglich.

Dieser Abbruch beginnt – und damit unterschiedet er sich doch vom Aktuellen – nicht in den Köpfen sondern in der Gegend der Pyrenäen, dort wo Frankreich und Spanien aneinander stoßen.  weiter »


Katrin Unterreiner: Meinetwegen kann er gehen
Kaiser Karl und das Ende der Habsburgermonarchie

Meinetwegen kann er gehen verfasst am 04.01.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der letzte Kaiser der Donaumonarchie war unbestritten eine sehr unglückliche Figur. Nach dem Tod von Franz Joseph I musste er im Kriegsjahr 1916 den Thron eines Staates besteigen, dem von allen Seiten der baldige Untergang prophezeit wurde.

Immer wieder wurde und wird die Frage gestellt, ob die Chance bestanden hätte, die Doppelmonarchie noch zu erhalten, die im Jahr 1916 nur noch durch den alten Kaiser zusammengehalten wurde. Wäre Karl in der Lage gewesen, den drohenden Zusammenbruch zu verhindern? Im Jahr 2018, genau 100 Jahre nach dem Ende der Monarchie, werden wir zu diesem Thema sicher noch viel lesen, hören und sehen. weiter »




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