Buchbesprechung/Rezension:

Albert Uderzo: Die Odyssee
Asterix 26


verfasst am 20.07.2022 von | einen Kommentar hinterlassen
Rubriken: Comic & Graphic Novel, Uderzo, Albert
LiteraturBlog Bewertung:

Probleme mit den Lieferketten: keine Erfindung der Neuzeit, das gab es schon in der Antike. Liest man den 26. Band (erschienen 1982) der Asterix-Reihe im Jahr 2022 nochmals, dann lassen sich darin überraschenderweise gleich mehrere Parallelen zur Gegenwart erkennen.

Das Problem mit den Lieferungen: Miraculix wartet nervös auf eine Ingredienz, die er für seinen Zaubertrank benötigt. Steinöl aus dem Orient hat er bei dem Händler bestellt, der endlich mit seinem Schiff anlegt. Doch der Schreck ist groß, als der die Bestellung vergessen hat. Kein Steinöl = kein Zaubertrank.

Asterix und Obelix brechen umgehend auf, um selbst einen Vorrat nach Gallien zu holen. In ihrer Begleitung ein seltsamer fahrender Druide namens Nullnullsix, der in Wahrheit ein Spions Caesars ist und alles unternimmt, die Reise in den Orient zu sabotieren. Schon unterwegs lauern römische Galeeren und im Nahen Osten sind alle Städte abgeriegelt und der gesamte Vorrat an Steinöl wurde im Auftrag der Römer vernichtet.

Weil der seltsame Druide aber schon bald durchschaut wird, kann er zwar immer wieder die römischen Spione informieren, damit die alle möglichen Hindernisse erreichten, am Ende aber hat er natürlich keine Chance gegen die Gallier.

Bernard Blier (als Oberspion Cajus Musecnus), Sean Connery (als Nullnullsix) und Jean Gabin (als Pontius Pilatus) spielen in den Gast-Hauptrollen mit und Albert Uderzo spart nicht mit witzigen Details zu den beiden. Außerdem erhält  man eine kleine Einschulung zum Thema Königreiche im Altertum in Mesopotamien (da gab es ja viele) und schlussendlich stellt sich heraus, dass es auch für das schwarze Gold aus dem Orient einen äußerst umweltfreundlichen Ersatz gibt.

Ein wirklich gelungenes, spaßiges Abenteuer!




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