Monatsarchiv: Beiträge im April 2010

Andreas Pittler: Chuzpe

verfasst am 29.04.2010 von | 3 Kommentare

Chuzpe kommt aus dem jiddischen und bedeutet die Frechheit zu besitzen, in einer eigentlich verlorenen Situation mit Frechheit noch etwas für sich herauszuschlagen. Und das scheint nicht nur beim Untergang des Habsburgerreiches für viele Positionsinhaber der Macht gegolten zu haben. (ein Blick in die Gegenwart und ich werde fündig!)

Der Erste Weltkrieg geht zu Ende. Major David Bronstein wird nach wie vor von Albträumen geplagt, als er an der Front knapp die brutale Giftgasattacke vor Tarnow Gorlice überlebt. Ihn plagen aber nicht nur die Albträume, sondern auch Ermittlungsarbeiten in einem mysteriösen Mordfall an einer jungen Frau. weiter »


Gewinnspiel: 2 Exemplare von „Der Weg des Raben“ zu gewinnen

verfasst am 21.04.2010 von | 6 Kommentare

Das freut uns sehr: zwei von Abt Burkhard Ellegast handsignierte Exemplare seines Buches „Der Weg des Raben“ sind im Literatur-Blog zu gewinnen. weiter »


Katharina Münk: Die Insassen

verfasst am 20.04.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

In Zeiten der weltweit grassierenden Finanz- und Wirtschaftskrise haben viele viel Geld, so mancher die Nerven, aber einige noch viel mehr, nämlich zusätzlich auch noch ihren Verstand verloren. Den drei Protagonisten im Roman „ Die Insassen“, Dr. Wilhelm Löhring, Keith Winter und einem Mann namens Wienkamp passierte leider Letzteres. Und da hilft nur mehr eine Behandlung in der Nobelnervenklinik St. Ägidius bei Frankfurt. weiter »


Hallgrímur Helgason: Zehn Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen

verfasst am 19.04.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Toxic ist zwar nicht sein richtiger Name, aber es ist der unter dem er bekannt ist. Bekannt als Auftragskiller mit einer stolzen Erfolgsquote von 66 positiv erledigten Aufträgen. Nicht schlecht und nur ein Fehlschuß war dabei, aber Nummer 66 war ein FBI-Mann und deshalb muß Toxic nun das Land für einige Zeit verlassen. Aus den USA zurück in seinen Heimat Kroatien, mit einem russischen Pass. weiter »


Burkhard Ellegast: Der Weg des Raben

verfasst am 18.04.2010 von | 2 Kommentare

Burkhard Ellegast war 25 Jahre lang Abt des Bendiktinerklosters Stift Melk. Nachdem dieses Amt von einem Jüngeren übernommen wurde, widmet sich Ellegast nun, befreit von den tagtäglichen Verpflichtungen eines „Vorstandsvorsitzenden“ mehr dem Kontakt zu Menschen. Ein Ausdruck dieses Wunsches nach vemehrter direkter Kommunikation ist dieses Buch. weiter »


Ian McEwan: Am Strand

verfasst am 17.04.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das frisch verheiratete Ehepaar Edward und Florence heiraten im Jahr 1962 und verbringen ihre Flitterwochen am Strand von Checil Beach. Beide sind unterschiedlich erzogen, haben verschiedene Vergangenheiten, sind eigentlich ganz unterschiedlicher familiärer Herkunft. Die Hochzeitsnacht steht bevor, und das ist das Schlimmste für Florence. Es ekelt ihr nicht von Edward als Person, aber vor dem bevorstehenden Zungenkuss und dem ehelichen Beischlaf. Der körperliche Widerwillen der jungen Frau stellt insgesamt die Beziehung zu Edward gewaltig auf eine harte Probe. weiter »


Buchpräsentation: Kurt Palm – Bad Fucking

verfasst am 16.04.2010 von | 1 Kommentar

Gestern pilgerten wir nach Linz, zu Kurt Palms Buchpräsentation ins Stifter Haus. Hin gelangten wir auf dem fast direkten Weg –  für alle, die nicht wissen, wo das Stifter Haus in Linz ist,  ein Hinweis: es gibt große gelbe Hinweisschilder, kaum zu übersehen – kaum, aber eben doch. weiter »


Arto Paasilinna: Die Giftköchin

verfasst am 16.04.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Offizierswitwe Linnea Ravenska fristet ihr Pensionistinnen-Dasein in Harmisto allein in ihrem Häuschen ohne modernen Komfort.  Einmal monatlich bekommt sie Besuch. Am Tag ihrer monatlichen Rentenauszahlungen wird sie von ihrem Neffen Kake Nyyssönen quasi überfallen, damit sie ihm ihr Geld rausrückt. Jahrelang lässt sie sich dies gefallen, doch eines Tages beschließt Linnea  sich zu wehren. weiter »


Thomas Müller: Bestie Mensch
Tarnung. Lüge. Strategie

verfasst am 15.04.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Aufmerksam wurde ich auf den Autor und sehr gefragten Profiler durch Auftritte im Fernsehen.

Dr. Thomas Müller ist Kriminalpsychologe und kommt aus dem Bundesland Tirol. Er hat bei der Aufklärung von Serienmorden breite Öffentlichkeit erlangt. Durch seine Besuche und Interviews in Hochsicherheitsgefängnissen hat er versucht, Tarnung, Lügen und Täuschung von Tätern  zu begreifen. weiter »


Trojanow & Zeh: Angriff auf die Freiheit
Sicherheitswahn, Überwachungsstaat und der Abbau bürgerlicher Rechte

verfasst am 14.04.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

„Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren“

Benjamin Franklin

Die Anschläge vom 11.September 2001 sind noch vielen in Erinnerung. Sie versetzten manche Staaten in einen Schockzustand, der seither allerdings für kaum minder schockierende Folgen für die BürgerInnen sorgt. Grundrechte wie bürgerliche Freiheit, Recht auf Privatsphäre und dgl. werden über Bord geworfen, für ein neues Ziel – innere Sicherheit und Kampf gegen den Terrorismus. Aber wer oder was sind diese Terrorzellen? weiter »


Victor L. Wooten: Music Lesson

verfasst am 13.04.2010 von | 4 Kommentare

Nicht selten passiert es, dass durchaus erfolgreiche Musiker das Metier wechseln und sich ebenso erfolgreich als Romancier versuchen. Sven Regener oder Nick Cave sind da wohl nur ein kleines Segment aus diesem Kreis. Aber was erwartet einen, wenn einer der talentiertesten Musiker unserer Zeit einen Roman schreibt, der ein Lehrbuch ist? weiter »


Alfred Komarek: Polterabend

verfasst am 12.04.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Simon Polt, Gendarm im Wiesbachtal, hilft in einer klirrend kalten Vollmondnacht dem Weinbauern Karl Fürnkranz bei der Eisweintraubenlese. Als die Weinbauern und Simon im Presshaus die Trauben zu Saft pressen wollen, machen sie eine grausige Entdeckung: Aus der Weinpresse rinnt nicht nur der künftig zu Qualitätswein gereifte Traubensaft, sondern auch Blut. weiter »


Arto Paasilinna: Der wunderbare Massenselbstmord

verfasst am 11.04.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

„Der ärgste Feind der Finnen ist die Melancholie. Trübsal, grenzenlose Apathie. Schwermut lastet auf dem unglücklichen Volk, hat sich im Laufe der Jahrtausende alle Menschen des Landes unterworfen, sodass ihre Seele düster und ernst ist. Die Wirkung ist so verheerend, dass viele im Tod die einzige Rettung aus der Bedrängnis sehen. „

Der einsame Mann Onni  Rellonen, müde, vom Leben gebeutelt, die Kinder sind erwachsen, seine Ehe zerrüttet. Als er keinen Zuspruch mehr  von irgendjemanden für seine Zukunftspläne erhält, nicht einmal mehr von seiner Ehefrau, ab dann hegt Onni Rellonen Selbstmordgedanken. weiter »


Joseph Lemark: Tödliche Liebe

verfasst am 10.04.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Auch in  Linz wird gestorben. Ein Mord, in dem Major Vierziger ermittelt. Er hat eine Katze die auf den Namen „Frau Schmidt“ hört (oder auch nicht hört). In der Aufklärung einer dubiosen Geschichte um Mord, Drogenschmuggel, Erpressung und Pädophilie wird Major Vierziger von seines neues Kollegin Gaby Glück unterstützt. Diese scheint auch nicht gerade auf den Mund gefallen zu sein und besitzt außerdem eine wahre Kombinationsgabe. weiter »


Paulus Hochgatterer: Das Matratzenhaus

verfasst am 09.04.2010 von | 2 Kommentare

Alles wirkt vertraut: der Ort Furth am See, auch wenn es jetzt Frühling ist anstatt Winter wie beim letzten Mal. Raffael Horn, der Psychiater am örtlichen Krankenhaus, der sich nicht sicher ist, ob er nicht schon selbst langsam ein Fall für seine Kolleginnen wird. Seine sowohl  in der Realität und als auch nur in seinen Gedanken ausgetragenen Dispute mit der Familie. Seine PatientInnen und die Kinder, die sich in ihrer kindlichen Realität einigeln und nichts nach draußen lassen. weiter »


Leonie Swann: Glennkill. Ein Schafskrimi

verfasst am 08.04.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Im Alltag hört man/frau viele Schimpfwörter wie etwa: Blöde Kuh. Dummer Affe. Fette Sau. Alter Esel. Dummes Schaf.

Nun, für alle jene, die gerne Tiere beleidigen, sei dieser Schafskrimi ans Herz gelegt. Ein Perspektivenwechsel…

Tiere sind gescheit. Und das beweist die Schafsherde des verstorbenen Schafshirten George. Die Schafe finden ihren Hirten tot auf der Weide, mit einem Spaten in der Brust. Eine neugierige Krähe versucht, das Innenleben des Schäfers, geöffnet durch die scharfe Kante des Spatens, auszukundschaften. Die Schafe sind traurig bei diesem Anblick und überlegen, was zu tun ist. weiter »


Josef Sündermann – ‚One Night Of Sin‘

verfasst am 07.04.2010 von | 1 Kommentar

Gut Ding braucht Weile oder was lange währt wird endlich gut. Am Samstag, dem 19. Juni 2010 erblickt im Theaterkeller zu Haag der mit Sehnsucht erwartete Debütroman unseres Literaturblogkollegen Sündi das Licht der Welt.  weiter »


Klüpfel & Kobr: Rauhnacht. Kluftingers neuer Fall

verfasst am 07.04.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Ehepaar Kluftinger folgt einer Einladung der Hotelmanagerin Julia König, einer berühmten Ex-Schiolympiasiegerin, in ihr Berghotel in den Allgäuer Alpen. Gemeinsam mit dem Altusrieder Gemeindedoktor Martin Langhammer und seiner Frau Annegret geraten sie in eine tragisch-komische Geschichte rund um einen Mord. weiter »


Klüpfel & Kobr: Milchgeld. Kluftingers erster Fall

verfasst am 06.04.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Kommissar Kluftinger ist Mitte Fünfzig, ein etwas träger Charakter, der in der hiesigen Dorfkapelle die Trommel schlägt. Wenn auch nicht, bzw. vor allem meist dann nicht, wenn gerade Probe der gesamten Kapelle angesagt ist. Kluftinger ist kein sehr redseliger Typ. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Erika lebt er im Allgäu, genauer in Altusried. Er liebt Käsespatzen, fett und mit viel Zwiebeln angerichtet. weiter »


Thomas Raab: Der Metzger geht fremd

verfasst am 05.04.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Willibald Adrian Metzger, ist ein Eigenbrötler, von Beruf Möbelrestaurator und zieht sich am liebsten in seine Werkstatt zurück. Allerdings hat sich sein Alltagsleben geändert, seit er Danjela Djurkovic kennen gelernt hat. Völlig neue Gefühle entdeckt er in sich selbst. Hat er früher seine Abende gern auf seinem Chaiselounge mit einer Flasche Rotwein verbracht, fühlt er plötzlich Einsamkeit, wenn seine Danjela nicht zugegen ist. weiter »


Paulus Hochgatterer: Die Süße des Lebens

Die Süße des Lebens verfasst am 01.04.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Spannend. Spannend, dicht und fesselnd. Kein Wunder, daß Paulus Hochgatterer für dieses Buch im Jahr 2007 den Deutschen Krimipreis erhielt.  Vom ersten Satz an fesseln die Beschreibung der Menschen, die Atmosphäre und die Handlung, und so bleibt es  bis zum  letzten Buchstaben. weiter »




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