Komarek, Alfred: Polterabend

verfasst am 12.04.2010 von | einen Kommentar hinterlassen
Rubriken: Komarek, Alfred, Kriminalromane

Simon Polt, Gendarm im Wiesbachtal, hilft in einer klirrend kalten Vollmondnacht dem Weinbauern Karl Fürnkranz bei der Eisweintraubenlese. Als die Weinbauern und Simon im Presshaus die Trauben zu Saft pressen wollen, machen sie eine grausige Entdeckung: Aus der Weinpresse rinnt nicht nur der künftig zu Qualitätswein gereifte Traubensaft, sondern auch Blut.

Der Holzbottich der antiquarischen Weinpresse wird auseinandergenommen, was dem Weinbauern Fürnkranz sichtlich an die Nieren geht, er hängt an dieser mechanischen Holzpresse. Das Opfer ist der junge Mann Ferdl Lutzer, der nicht gerade den besten Ruf in dieser Gegend genoss. Er war nicht nur ein mieser Schürzenjäger, wie sich im Verlauf der Geschichte rausstellt.

Simon Polt ermittelt im Umfeld des Opfers. Er verfolgt ganz unterschiedliche Spuren. Verdächtigt wird nicht nur Karl Fürnkranz. Die Spuren reichen bis über die Grenze, nach Tschechien und dem dort florierenden Rotlichtmilieu. Mit dem Begriff Polterabend verbindet Simon ja ganz was anderes. Im Rotlichtmilieu bedeutet dies quasi die Einführung der Prostituierten in das grausame Geschäft.

Und genau ein solch albtraumhafter Polterabend hat sich im Presshaus abgespielt.

Simon kann seine Verdachtsmomente verdichten und kann den Mörder dingfest machen.

Leichte Krimikost für zwischendurch. Im Weinviertel spielt Wein wirklich eine große Rolle :-)



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