Stichwort: Österreich


Buchbesprechungen, News

(418 Beiträge in dieser Rubrik)

Ingrid Poljak: Diabellis Inferno

Diabellis Inferno verfasst am 03.08.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zu Beginn ist meine Verwirrung ziemlich umfassend: wer spielt welche Rolle; so viele Namen und so oft keine erkennbare Verbindung; welche Bedeutung hat diese 16 Jahre alte Geschichte für diesen aktuellen Fall? weiter »


Hugo Portisch: Leben mit Trump
Ein Weckruf

Leben mit Trump verfasst am 23.07.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es gibt tiefer gehende, besser recherchierte, bedeutendere Schriften von Hugo Portisch als dieses kleine Büchlein „Leben mit Trump“. Das liegt einerseits daran, dass man darin keine neue Bewertung oder neue Lösungen finden wird, andererseits daran, dann man über den Möchtegern-Staatsmann im Weissen Haus täglich hört und liest und sich jedes Mal aufs neue wundert, wie so einer gewählt werden konnte. weiter »


Marta Karlweis: Schwindel

Marta Karlweis: Schwindel verfasst am 17.07.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Bei diesem Buch habe ich mir beim Lesen etwas schwer getan. Es ist ein eigenartiges Buch und der Stil von Marta Karlweis war für mich erheblich gewöhnungsbedürftig.

Trotzdem ist  Schwindel ein lesenswertes Buch.  (Hilfreich wäre jedoch gewesen, zu Beginn des Buches eine Namensaufstellung, einen Stammbaum  zu haben). weiter »


Ernest Nybørg: Lena Halberg – London ’05

Ernest Nybørg: Lena Halberg - London '05 verfasst am 13.07.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der dritte und letzte Thriller aus der Reihe mit Lena Halberg. Eine Reihe, die mit jedem Band besser und spannender und plausibler wurde. Plausibel? Findet man hier die ultimativen Wahrheiten zum Terror der letzten Jahre? Kommt jetzt alles ans Licht? weiter »


Gudrun Lerchbaum: Lügenland

verfasst am 09.12.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Als Georg Orwell 1948 über das Jahr 1984 schrieb, da hatte er Stalins Staat im Sinn. Weniger wird er wohl daran gedacht haben, dass wenige Jahrzehnte später die kommunistischen Unterdrückungsstaaten Gesichte sind und dafür inmitten der westlichen, demokratischen Welt, der überwunden geglaubte Geist der Populisten, Nationalisten und Faschisten zur Bedrohung unserer Freiheiten werden würde. weiter »


Stefan Zweig: Buchmendel & Die unsichtbare Sammlung

verfasst am 06.11.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Verlag  TOPALIAN & MILANI macht aus der Kombination zweier Novellen Stefan Zweigs mit Illustrationen von Joachim Brandenberg und Florian L. Arnold ein kleines, feines Buch für viele Sinne.

Für mich stehen  – natürlich – dabei die beiden Novellen Stefan Zweigs im Vordergrund. Es gibt aus seiner Feder noch so viel zu lesen, das ich noch nicht kenne, sodass ich mich sehr freute, als dieses Buch im Postkasten lag. weiter »


Heinrich Steinfest: Das Leben und Sterben der Flugzeuge

verfasst am 01.11.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Wandern zwischen zwei Welten: eine ist die Traumwelt der anderen – und umgekehrt. Da passiert es eben, dass man auf der einen Seite ein Kriminalkommissar in München namens Blind ist und von sich selbst als Quimp, einem Spatz im Paris der anderen Welt, träumt.

Überhaupt ist alles gegenseitig verwoben. Jede/r und alles hat ein Gegenstück in der anderen Welt, nur ist es meist nicht so unterschiedlich, wie bei Blind und Quimp.  weiter »


Eva Rossmann: Gut, aber tot
Ein Mira-Valensky-Krimi

verfasst am 02.10.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Rote Blockbuchstaben auf einem weißen Tor „MÖRDERIN!“ Das R etwas verronnen – wie eine Blutspur, die sich nicht stoppen ließ. Eine Drohung? Darunter die beiden Buchstaben V.A.

Wofür steht diese Abkürzung? Vegane Anarchie? Victory Animal? Aktuelle Ernährungstrends sind diesmal im neuen Mira Valensky-Krimi sauber recherchiert und spannend zu einem Krimipaket geschnürt. weiter »


Edith Kneifl (Hrsg): Tatort Gemeindebau
13 Kriminalgeschichten aus Wien

verfasst am 24.09.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Im Gemeindebau in Wien wurde Geschichte geschrieben. Im Gemeindebau in Wien wird gelebt, gestorben, es wird geraunzt und intrigiert. Der Gemeidebau in Wien war (und ist es auch noch heute, wenn auch lange nicht mehr so wie damals) eine Welt für sich, damals in seiner Hoch-Zeit; damals, als man nicht eine Straße als seine Adresse nannte sondern den Namen seines Gemeindebaus. weiter »


Bernhard Aichner: Interview mit einem Mörder
Ein Max-Broll-Krimi

verfasst am 29.08.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Max-Broll-Krimis gehören für mich zu den besten Krimi-Reihen im deutschsprachigen Raum. Rasanz und Sprache sind die hervorstechenden Merkmale dieser ungewöhnlichen Romane von Bernhard Aichner. Insoweit ist es eine gute Nachricht, dass es wieder einen neuen Max-Broll zu lesen gibt.

Schon bald stelle ich fest: Bernhard Aichner hat sich bei seinen Ausflügen in die Mainstream-Thriller (Totenfrau und Totenhaus, erschienen im btb-Verlag) leider ein wenig von seiner speziellen Sprache abgeschliffen. weiter »


Ernest Nybørg: Lena Halberg – New York ’01

verfasst am 13.06.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Vorweg: der erste Band der Trilogie rund um Lena Halberg hat mich nicht sonderlich mitgerissen; dieser 2. Band trifft sich weitaus mehr mit meiner Vorstellung von einem guten und spannenden Thriller. weiter »


Edith Kneifl (Hrsg): Tatort Hofburg
13 Kriminalgeschichten aus Wien

verfasst am 07.06.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Nicht verwunderlich: so viele Gänge, die den uneingeweihten Besucher in die Irre führen; so viele Türen, hinter denen immer wieder Überraschendes zu finden ist; so viele Kammern, in denen Ungeheuerliches passieren kann. In so einem riesenhaften Gebäude wie der Hofburg ist Raum genug für alle möglichen Arten von Verbrechen. weiter »


Andreas Pittler: Der göttliche Plan

verfasst am 10.05.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Andreas Pittler ist einem breiteren Publikum durch seine Krimis rund um den jüdisch-stämmigen Polizeiermittler David Bronstein bekannt und als solcher hat er sich mittlerweile einen fixen Platz in der deutschsprachigen Krimiszene und ebenso in den heimischen Bestsellerlisten erschrieben. Mit „der göttliche Plan“ nähert sich der studierte Historiker seinem eigentlichen Betätigungsfeld an und legt ein mit 850 Seiten durchaus als epochales Werk zu bezeichnendes Oeuvre vor, das seine Stärken schon in der ersten Szene unter Beweis stellt. weiter »


Günther Peer: Der Himmel der Hölle

verfasst am 14.02.2016 von | 1 Kommentar

Ich bewundere den Autor für den Mut, sich diesem Thema zu widmen: Homosexualität hinter Klostermauern! Leider war die Umsetzung nicht ganz nach meinem Geschmack.

Ein Buch mit einer Geschichte in der Geschichte. weiter »


Hugo Portisch: Aufregend war es immer

verfasst am 26.01.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Hugo Portisch ist der Chronist der 2. Republik. Geboren im Jahr 1927, fallen das Ende des 2. Weltkrieges und damit die Geburtsstunde des Staates Österreich, so wie wir ihn heute kennen, mit seinen ersten Schritten in Richtung Journalismus zusammen.

Damit begann ein Lebensweg, der Portisch sowohl zu den allermeisten Brennpunkte der Weltgeschichte führte als auch mit vielen der prägenden Menschen des 20. Jahrhunderts zusammen brachte. weiter »


J. J. Preyer: Mörderseele
Wolfs erster Fall

verfasst am 07.01.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wolf steht kurz vor seiner Pensionierung. Als Journalist ist er allerdings noch vor seinem Antritt in den Ruhestand plötzlich mit einem Brandanschlag konfrontiert, bei dem ein Taxifahrer und seine Frau ums Leben kommen. Der Polizist Grimm zieht seinen Freund Wolf in die Ermittlungen ein. weiter »


Werner Stanzl: Hintermänner

verfasst am 01.01.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das ist ein gelungener „Wurf“ von Werner Stranzl. Er siedelt seinen Krimi in Gorizia an. Klagenfurt spielt aber auch eine nicht unbedeutende Rolle. Ebenso Triest und die slowenische Seite von Gorizia. Die Wiener Obergscheiterln tummeln sich fallweise auch in dem Geschehen. weiter »


Tatjana Kruse: Bei Zugabe Mord!
Eine Diva ermittelt im Salzburger Festspielhaus

verfasst am 21.12.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zig schräge Typen tummeln sich in diesem „Krimi“, der für mich eher eine Persiflage auf das Genre Krimi ist … oder auch tatsächlich von der Autorin so gemeint ist?

Das ist mein erstes Buch von Tatjana Kruse und was mir dabei vorrangig ins Auge sticht: es tummeln sich in diesem Roman vor dem Hintergrund der Salzburger Festspiele sehr, sehr viele verkorkste Typen. weiter »


Wolff Greinert: Hans Weigel „Ich war einmal…“
Eine Biografie

verfasst am 12.12.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Als nicht sehr fundierte Kennerin von Hans Weigel habe ich dieses Buch mit großem Interesse gelesen. Greinert versteht es mit seinen zu Buch gebrachten Recherchen einen Mann vorzustellen, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wohl eine herausragende, literarische Instanz war. Eine meine Erinnerungen an Hans Weigel ist sein weißer Rollkragenpullover, mit dem man ihn oft gesehen hat. weiter »


Koytek & Stein: Wien kann sehr kalt sein

verfasst am 10.12.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

In den letzten Monaten hatte ich einige Bücher über das Burgtheater in der Hand: über seine Geschichte oder mit Geschichten, die dort spielen. Jetzt ist auch Conrad Orsini dort gelandet – undercover, im Auftrag der Polizei. weiter »


Alfred Komarek: Alt, aber Polt

verfasst am 15.11.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Alfred Komarek versteht es meisterhaft seine Schilderungen über die Kellergasse, das Weinviertel, über Simon Polt mit einem Hauch von Poesie zu unterlegen. Die Schilderungen der einzelnen Protagonisten, ihrer Eigenheiten, ihrer Verschrobenheiten machen das Buch zu einem lustvollen Lesevergnügen. weiter »


Michael Köhlmeier: Das Lied von den Riesen

verfasst am 23.10.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Eine Sage, eine Legende, ein Märchen, Fantasy. Ein Gedicht, eine Parabel, für Kinder, für Erwachsene. Alles das und noch mehr in einem, vor allem aber ein Fest der Worte. weiter »


Helmut Andics: Luegerzeit
Das Schwarze Wien bis 1918

verfasst am 25.09.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die drei Jahrzehnte vor dem 1. Weltkrieg: das Wien jener Zeit und die Rolle und Bedeutung der Stadt für die Habsburger-Monarchie und die Bedeutung der Habsburger für die Stadt. Es ist eine Zeit voller Umbrüche und Weichenstellungen für das 20. Jahrhundert. Da sind einerseits die beharrenden Kräfte, die möglichst wenig an Veränderung zulassen wollen, während andererseits der Fortschritt (jedenfalls das, was man damals für Fortschritt hielt) nicht aufhaltbar ist. weiter »


Verena Mermer: die stimme über den dächern

verfasst am 16.09.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

ein bisschen ungewohnt erschien mir die Kleinschreibung und die Seitengestaltung dieses Buches. Soweit zu Äußerlichkeiten.

Verena Mermer ist eine junge Autorin aus Nieder-Österreich. Sie ist eine der vielen Talente der österr. Literaturszene und hat mit diesem Buch einen wunderbaren Beweis für ihr schriftstellerisches Talent abgeliefert. weiter »


Eva Rossmann: Fadenkreuz
Ein Mira-Valensky-Krimi

verfasst am 14.09.2015 von | 1 Kommentar

Der Titel schon ist sehr passend für dieses Buch, handelt es doch um eine spannende Geschichte über die Ausbeutung der Textilindustrie in Asien. Als in Wien die Besitzerin eines vietnamesischen Restaurants erschossen wird, stolpert das bewährte Duo Mira Valensky und ihre Freundin Vesna Krajner in einen Mordfall, der beide bis nach Vietnam führt. weiter »


Ulrike Schmitzer: Die gestohlene Erinnerung

verfasst am 11.09.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Über die unendlich vielen katastrophalen Ereignisse in Europa in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gibt es sicher noch unendlich viele Geschichten zu erzählen, gilt es noch Wahrheiten zu ergründen und Fakten aufzuschreiben. Ulrike Schmitzer stellt für „Die gestohlene Erinnerung“ ein kleines Kapitel dieser Zeit(geschichte) in den Mittelpunkt: das Leben und Schicksal der Donauschwaben. weiter »


Bernhard Aichner: Totenhaus

verfasst am 01.09.2015 von | 1 Kommentar

Wirklich spannend!
Streckenweise etwas konstruiert, trotzdem gut zu lesen!

… und nun zur etwas ausführlicheren Buchbesprechung … weiter »


Hellmut Andics: Ringstrassenwelt
Wien 1867-1887, Luegers Aufstieg

verfasst am 26.08.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der zweite Band von Andics‘ Reihe über die Entwicklung Wiens und der Donaumonarchie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hat die Jahre zwischen 1867 und 1887 zum Inhalt. An der Ringstraße wird noch immer gebaut, rundherum entstehen gerade die Gebäude, die das Bild Wiens noch heute prägen und in Wissenschaft, Kunst und Architektur prägen Namen die Zeit, deren Ruhm und Vermächtnis im kollektiven Gedächtnis Österreichs noch für lange Zeit verankert bleiben werden. weiter »


Harald Darer: Herzkörper

verfasst am 21.08.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Maria Satori ist Juristin, kommt aus der Sozialarbeit und wird zur Rektorin an der Fachhochschule für Sozialberufe gewählt. Dieser Umstand ist interessant genug um, von Simone Remschnik für ihre Zeitung interviewt zu werden. Während des Interviews trifft Maria Satori diese Aussage: “Mitleid keine juristische und schon gar keine sozialarbeiterische Kategorie ist. Genausowenig wie Hoffnung, Glück oder Gerechtigkeit.” weiter »


Hellmut Andics: Gründerzeit
Das schwarzgelbe Wien bis 1867

verfasst am 14.08.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Bereits im Jahr 1981 erschienen und derzeit leider vergriffen: Hellmuth Andics‘ 3-bändige Geschichte Wiens (und der Donaumonarchie) in der Zeit zwischen 1848 und 1914. Der erste Band „Gründerzeit“ befasst sich mit den Jahren bis 1867, dem Vorabend zu den größten Veränderung Wiens in 1.000 Jahren. weiter »




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