Stichwort: #BlackLivesMatter


Buchbesprechungen, News

(6 Beiträge in dieser Rubrik)

James Baldwin: Nach der Flut das Feuer

James Baldwin: Nach der Flut das Feuer verfasst am 09.06.2020 von | 1 Kommentar

Im Jahr 2008 stürmte ein Mann namens Barack Obama ins Weiße Haus und die ganze Welt war begeistert. „Yes we can!“ schien zu heißen, dass wir das Alte überwinden können und die Menschen, die Amerikaner, einen weiten moralischen Sprung nach vorne machen könnten. weiter »


William Melvin Kelley: Ein anderer Takt

William Melvin Kelley: Ein anderer Takt verfasst am 01.06.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wenn man die Frage stellt, ob die Sklaverei abgeschafft wurde, dann wird wohl jede und jeder dies uneingeschränkt bejahen. Für die Vereinigten Staaten würde das bedeuten, dass mit dem Ende des Bürgerkrieges im Jahr 1865 auch das Ende der Sklaverei im „Land of the free and home of the brave“ gekommen wäre.

Als der junge Autor William Melvin Kelley im Jahr 1962, also fast einhundert Jahre später, seinen Debütroman „A Different Drummer/Ein anderer Takt“ veröffentlichte, war die Sklaverei  als Form der Leibeigenschaft zwar verschwunden, in den Köpfen und auf den Straßen aber war sie genauso präsent wie eh und je. weiter »


Zora Neale Hurston: Barracoon
Die Geschichte des letzten amerikanischen Sklaven

Zora Neale Hurston: Barracoon verfasst am 24.02.2020 von | verfassen Sie einen Kommentar

Er war der letzte Überlebende des letzten Sklavenschiffes, das die Vereinigten Staaten erreichte: Oluale Kossola war 19 Jahre alt, als er im Jahr 1860 vom Volk der Fon in Dahomey verschleppt und an einen weißen Sklavenhändler verkauft wurde. weiter »


Colson Whitehead: Die Nickel Boys

Die Nickel Boys verfasst am 03.06.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Gewinner des Pulitzer-Preises 2020!

Was hat sich nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg, der vordergründig die Abschaffung der Sklaverei zum Ziel hatte, geändert? Was bewirkte Martin Luther King? Wie stark ist der (Alltags-)Rassismus heute noch in den Köpfen verankert?

Colson Whitehead ist der literarische Chronist des Schicksales der Menschen mit afrikanischen Wurzeln, die in den USA lebten und leben. Er schreibt über genau diese Fragen und darüber, wie die Welt der Menschen mit dunkler Hautfarbe ist. weiter »


Ta-Nehisi Coates: We were eight years in power
Eine amerikanische Tragödie

We were eight years in power verfasst am 22.06.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Was haben Barack und Michelle Obama ihrem eigenen Land gebracht und hinterlassen? Und welchen Einfluss hatten und haben sie auf den Rest der Welt? Zwei Fragen auf die es vollkommen gegensätzliche Antworten geben muss. Wenn Ta-Nehisi Coates in „We were eight years in power“ auf die Präsidentschaft des ersten afro-amerikanischen Präsidenten zurück blickt, dann sieht er etwas anderes als wir hier in Europa, die in Obama den Botschafter eines weltoffenen, nach vorne blickenden Landes sehen. Ta-Nehisi Coates sieht in den acht Obama-Jahren den kurzen Ausblick auf eine bessere Welt, die aus den dunklen Jahren davor und danach heraus ragen. weiter »


Colson Whitehead: Underground Railroad

Underground Railroad verfasst am 15.09.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Cora und Caesar sind auf der Flucht. Von der Randall-Farm in Georgia, auf der sie als Sklaven wie Vieh gehalten wurden und jederzeit der Willkür ihres Besitzers ausgeliefert waren, finden sie Zugang zur „Underground Railroad“. Jenem damals tatsächlich existierendem Netzwerk, das in den Jahrzehnten vor dem amerikanischen Bürgerkrieg zehntausenden Sklaven zur Flucht in den Norden verhalf.

Während die historische Vorlage aus Menschen, Verstecken und geheimen Pfaden bestand, macht Colson Whitehead daraus eine richtige Eisenbahn. Unterirdisch in Tunnels verlaufend mit Stationen, Fahrplänen, Lokomotiven und Lokführern. Cora und Caesar besteigen einen Zug von dem sie nicht wissen, wohin er sie bringen wird. weiter »




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