Monatsarchiv: Beiträge im Januar 2011

Peter Filzmaier: Der Zug der Lemminge

verfasst am 22.01.2011 von | 1 Kommentar

Na super: wenn ich gewusst hätte, wie schlecht es mir morgen gehen wird, wäre ich heute nicht aufgestanden.  Jedenfalls erklärt uns Peter Filzmaier, wie schlecht es uns heute geht und wie viel schlechter es uns morgen gehen wird. Das kann schon deprimieren! weiter »


Thomas Pynchon: Vineland

verfasst am 21.01.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Vineland gilt allgemein als zugänglichstes Werk von Thomas Pynchon und der Titel geht auf den Namen zurück, den die wahren Entdecker Amerikas – die Wickinger – dem Kontinent gegeben haben: Vinland. Zugänglich bedeutet bei diesem Autor allerdings nicht, dass sie sich durch die knapp 500 Seiten durchfräsen, so wie sagen wir durch einen Simmel oder Konsalik. weiter »


Science Busters: Wer nichts weiss, muss alles glauben

verfasst am 20.01.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Science Busters, das sind: Werner Gruber (Experimentalphysiker, TU Wien), Heinz Oberhummer (Professor für Theoretische Physik, TU Wien) und Martin Puntigam (Kabarettist). Wenn sie nicht gerade ihren Berufen (und Berufungen) nachgehen, stehen Sie gemeinsam auf der Bühne oder im Fernsehstudio und erklären Physik und Chemie für uns alle. weiter »


Paul Auster: Auggie Wrens Weihnachtsgeschichte

verfasst am 19.01.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein wenig zu spät (oder auch zu früh, kommt auf den Standpunkt an) habe ich eine Weihnachtsgeschichte von Paul Auster gelesen. Obwohl ich ansonsten um „Weihnachtsgeschichten“ einen weiten Bogen mache – ich finde es schon ausreichend, alle 10 Minuten „Last Christmas“ im Radio zu hören. weiter »


Ilona Mayer-Zach: Schlangenwald

verfasst am 18.01.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

In Costa Rica stürzt ein Flugzeug mit namhaften Umweltexperten ab, unter ihnen der österreichische Biologe Roman Bartl. Die Cessna samt Passagieren ist nicht auffindbar. weiter »


Roberto Bolaño: Telefongespräche

verfasst am 17.01.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Bolaño erzählt: kurze, einfühlsame Geschichten aus seinem Leben, aus seiner eigenen Erinnerung, aus der Erinnerung und dem Leben anderer. weiter »


David Safier: Mieses Karma

verfasst am 16.01.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Kim Lange, Moderatorin Deutschlands wichtigster Polit-Talkshow, lebt verheiratet mit Alex und ihrer Tochter Lilly in Potsdam. Ausgerechnet an Lillys fünftem Geburtstag ist Kim zu einer Fernsehpreisverleihung eingeladen und für diesen auch nominiert. Trotz Tsunami an schlechtem Gewissen reist sie nach Köln. Und nicht nur nach Köln, sondern auch an einen weit entfernten Ort, dem Nirwana. weiter »


Martin Suter: Allmen und die Libellen

verfasst am 15.01.2011 von | 1 Kommentar

Allmen, Johann Friedrich von Allmen, ein Mann, der mit seiner Erbschaft nicht so recht umgehen kann und das unerschöpflich scheinende Vermögen seines verstorbenen Vaters nicht nur durchgebracht hat, sondern schon seit einiger Zeit vermehrt nur mehr mit seiner Unterschrift und nicht mehr mit wirklich vorhandenem Geld bezahlt. weiter »


Yasmina Khadra: Wovon die Wölfe träumen

verfasst am 14.01.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Für viele Menschen, auch für mich, ist der islamische Terrorismus schwierig bis gar nicht nachzuvollziehen. Der Autor (er benutzt als Pseudonym den Namen seiner Frau) leistet einen wichtigen Beitrag zum Verständnis dieses Phänomens. Und er tut das in Form eines erschreckend guten Romans. weiter »


Robert Pucher: Krokodilstränen

verfasst am 13.01.2011 von | 3 Kommentare

Die  Alligatorin Monja, hat ein neues zuhause gefunden. Die Donau. Und dort hält sie mit ihrer Jagd auf Menschenfleisch, denn – Zitat von Monja: „Menschen, mhm, schmecken gut“ die Polizei auf Trab. Aber nicht nur das Krokodil beschert der Kripo Kopfzerbrechen. Auch eine Mordserie an Versicherungsvertretern beschäftigt die Ermittler Doppler, Reichenbach und Kleist. Bald glauben sie sich auf der Spur des Serienkillers… weiter »


Jonathan Franzen: Freiheit

verfasst am 12.01.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wer „Die Korrekturen“ mochte wird dieses Buch lieben – und gleichzeitig hassen. Wie das geht? Nun, Franzen schreibt eine Prosa von solcher Klarheit und Intensität, dass es die Leserin förmlich in das Buch hineinsaugt. Gleichzeitig fragte ich mich beim Lesen allerdings ständig: Warum sind die ProtagonistInnen des Buches bloss alle so schrecklich unglücklich? weiter »


Peter Handke: Die Angst des Tormanns beim Elfmeter

verfasst am 11.01.2011 von | 1 Kommentar

Selten ein Buch, dessen programmatischer Titel weithin bekannt ist, das aber wahrscheinlich von den wenigsten tatsächlich gelesen wurde; zumindest erging es mir bis vor kurzem so. Ich entdeckte das Büchlein unlängst während der Feiertage in der „Schulbuchssammlung“ meiner Frau, also höchste Zeit, diese Lücke zu schließen. weiter »


Dietmar Wachter: Inspektor Matteo ermittelt – Der Holzfischer
Der Holzfischer

verfasst am 10.01.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Inspektor Matteo Steininger arbeitet in Landstein am Inn mitten in den Tiroler Alpen. Eigentlich eine ruhige Gegend. Hin und wieder gibt es ein paar Einbrüche. An manchen Festtagen, bei Zeltfesten oder bei Almabtrieben muss die Polizei auch schon mal aufgrund einer Rauferei zwischen besoffenen Burschen ausrücken. weiter »


Ilona Mayer-Zach: Schärfentiefe

verfasst am 09.01.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Starfotograf Stefan Urban wird beim Flusskraftwerk Freudenau tot aufgefunden. Die Polizei geht von einem Unfall aus. Karl Santo, Chef einer PR-Argentur sollte ursprünglich zu Ehren des Stars eine Fotoausstellung im Wiener MuseumsQuartier ausrichten. Dafür ist auch ein Riesenbudget zur Verfügung gestellt worden. Nach dem Tod des Fotografens ändert Santo, gerissen wie er ist, den ursprünglichen Auftrag. weiter »


Robert Pucher: Katerfrühstück

verfasst am 08.01.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Daniel Reichenbach, ein erfolgloser Schriftsteller und dem Alkohol nicht abgeneigt, fällt karrieremäßig nichts in den Schoß, höchstens eine tote Taube. Er trifft sich am Wiener Türkenschanzplatz mit der Verlagsassistentin Monika Strauch, und neuerlich erhält er eine Absage für sein akutelles Werk. Ziemlich frustriert begibt er sich in sein Stammbeisl und trinkt mehr als für seinen ohnehin schon schlimmen Gemütszustand verträglich. weiter »


Georg Haderer: Ohnmachtspiele

verfasst am 07.01.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Wiener Major Johannes Schäfer ist depressiv und wird von Panikattacken geplagt. Kurzum, er befindet sich im Burnout. Die Therapie scheint auch nicht zu greifen, das hinterlässt bei Schäfer tiefe Ohnmachtsgefühle. Eines Tages wird die junge Lehrerin Sonja Z. tot aus der Donau geborgen. Alles deutet auf Tod durch Ertrinken der jungen Frau hin. weiter »


Hilary Mantel: Wölfe

verfasst am 06.01.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein historischer Roman? Opulente Szenen aus dem Mittelalter? Ein Dombau, ein Baumeister, eine Giftmischerin? Alles falsch! „Wölfe“ spielt in der Zeit von Heinrich VIII, die handelnden Personen kennen wir, wenigstens zum Teil, aus dem Geschichtsbüchern, aber abgesehen davon ist es ein Buch des 21. Jahrhunderts. weiter »


Jakob Arjouni: Der heilige Eddy

verfasst am 05.01.2011 von | 1 Kommentar

Für einen wie Eddy ist das die ultimative Katastrophe: direkt vor seinen Augen kippt Horst König – verhasster Kapitalist, Millionär, Imbisskaiser, stadtbekannt –  um, schlägt mit dem Kopf gegen ein gusseisernes  Dekorationsstück und ist mausetot. Gut, der kleine Schlag, der dazu führte, dass König umkippte kam von Eddy, aber das, nein das wollte er sicher nicht. Und ausgerechnet heute musste dieses Ding dort stehen … weiter »


Dirk Stermann: Sechs Österreicher unter den ersten fünf

verfasst am 04.01.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Warum lautet der Untertitel eigentlich  “Roman einer Entpiefkenisierung”? Den Roman habe ich nicht gefunden, dafür jede Menge Grissemann & Stermann-Typisches. Nur ohne Grissemann. weiter »


Haruki Murakami: 1Q84

verfasst am 03.01.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Von Beginn an liegt über den Seiten des Buches ein Schleier des Unwirklichen, des Surrealen. Nach ein paar Sätzen stellt sich ein Gefühl ein, so als ob man etwas übersehen, vergessen hätte, doch das ist es nicht. Klare Sprache und Sätze, in denen es nichts gibt, an dem man herum interpretieren könnte, lassen nur einen Schluß zu: nichts hat man selbst vergessen, alles kommt aus der Feder des Autors, er erschuf diese kaum greifbare Welt. weiter »




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