Auster, Paul: Auggie Wrens Weihnachtsgeschichte

verfasst am 19.01.2011 von | einen Kommentar hinterlassen
Rubriken: Auster, Paul, Erzählung

Ein wenig zu spät (oder auch zu früh, kommt auf den Standpunkt an) habe ich eine Weihnachtsgeschichte von Paul Auster gelesen. Obwohl ich ansonsten um „Weihnachtsgeschichten“ einen weiten Bogen mache – ich finde es schon ausreichend, alle 10 Minuten „Last Christmas“ im Radio zu hören.

Was also kann jemanden bewegen, um 7 Euro ein 47 Seiten dünnes Büchlein zu kaufen? Paul Auster! Seine Erzählungen finde ich genial und der kleine Erzählband „Das Rote Notizbuch“ hat mir sehr gut gefallen. Da wird wohl auch eine Weihnachtsgeschichte lesenswert sein..?

Nun ja. Es ist auch wirklich eine ganz nette Geschichte (eine Inhaltsangabe erspare ich mir, die wäre länger als der Text im Büchlein). 8 Minuten Lesezeit – von den 47 Seiten ist rund die Hälfte an, zugegeben, auch recht hübsche Winter-in-New-York-Schwarz-Weißbilder vergeben. Und am Anfang erst einmal jedem Menge Seiten mit Verlags- und Autoreninfo.

Das kleine Büchlein wäre besser in einem Geschäft für Last-Minute-Geschenke aufgehoben, wenn es egal ist, was es kostet. Hauptsache, man kann noch schnell ein kleines Gastgeschenk für die Einladung am Abend bekommen. Im Bücherregal werde ich es, einmal dort verstaut, kaum mehr wieder finden.

Ganz nett und recht hübsch, aber auch nicht mehr, die weihnachtliche Stimmung muss ich mir erst recht wieder anderswo herholen.

PS: „Reste verwerten“ ist mir am Ende eingefallen: Jö schau, da liegt noch eine Geschichte herum, lassen wir sie drucken und warten, wer dafür etwas zahlt.



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