Stichwort: Satire


Buchbesprechungen, News

(54 Beiträge in dieser Rubrik)

Timur Vermes: Er ist wieder da

verfasst am 21.12.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Adolf Hitler erwacht 2011 in Berlin am Boden liegend. Zuerst noch orientierungs- und planlos macht er sich auf die Suche nach dem Führerbunker und ist verwundert, wie „krank“ die Gesellschaft ist. Zudem attestiert er den amtierenden deutschen PolitikerInnen absolute Unfähigkeit, das Volk zu führen. Hitler sieht einen klaren Auftrag: er muss sich politisch dem Land wieder zur Verfügung stellen. Eine Satire? Ja. Allerdings eine bitterböse. weiter »


Casper Dolinar: Kugeltrauma

verfasst am 25.11.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Schon nach den ersten paar Seiten des Buches fällt mir der charmante und frische Stil des Autors positiv auf. Es liest sich richtig locker, leicht und fliessend dahin. Immer wieder muß ich schmunzeln und das liebe ich beim Lesen. weiter »


Nathanael West: Eine glatte Million

verfasst am 30.09.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Eine Glatte MillionWas für ein böses Buch! Da wird man als LeserIn von Sätzen im Stile der Gebrüder Grimm oder des Hans-Christian Andersen empfangen, als ob es ein Märchen wäre. Und dann geschehen in diesen Sätzen die unglaublichsten Dinge, einfach alles, was Menschen an Bösem und Unglück widerfahren kann. Böse, aber genial! weiter »


Edith Wharton: Dämmerschlaf

verfasst am 12.09.2013 von | 1 Kommentar

1927: noch zwei Jahre bis zum Schwarzen Freitag. Die New Yorker Gesellschaft hat sich schon längst ihre ganze eigene Welt gebaut. Das Leben der „Oberen Zehntausend“ ist zwar schon lange in ewig gleichen Vergnügungen erstarrt, doch innerhalb dieser Welt merkt man es nicht. Genauso wie man nicht merkt, was ausserhalb vor sich geht. weiter »


Erich Kästner: Die Schule der Diktatoren

verfasst am 27.07.2013 von | 1 Kommentar

Zwanzig Jahre dauerte es, um aus der Idee dieses Theaterstück zu machen. 1936 war der Anfang, 1956 die Realisierung beendet und im März 1957 schon die Uraufführung in den Münchner Kammerspielen. Kästner schrieb ein Stück zwischen Komödie und Satire, zwischen Lachen und Weinen, zwischen Hoffnung und Scheitern. Womit Erich Kästner zugleich auch diese 20-Jahres-Zeitspanne, die Wahnsinn, Untergang und Neubeginn über das Land und die Welt brachte, zusammen fasste. weiter »


Erich Kästner: Fabian
Die Geschichte eines Moralisten

verfasst am 06.06.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Aus der Sicht der Nazis war es wohl nur logisch, die Werke eines Meisters des pointierten Dialoges zu verbieten. Denn Erich Kästner hielt den Braunen ihre eigene Dummheit und die Primitivität ihres eigenen Denkens so punktgenau und unwiderlegbar unter die Nase wie kaum ein anderer. 1931 schrieb er mit „Fabian“ eine genial geistvolle Satire zwischen Lachen und Weinen, 2 Jahre später wurden seine Bücher von den Nazis verbrannt; alles Geistvolle war für sie „entartete Kunst“. weiter »


Ambrose Bierce: Des Teufels Wörterbuch

verfasst am 27.04.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ambrose Bierce scheint vom Berufsstand der PolitikerInnen nicht gerade die beste Meinung gehabt zu haben. Sein kleines Wörterbuch, dass erstmals 1911 veröffentlicht wurde, besteht aus einer Sammlung herrlich ironischer und pointierter Begriffe aus dem öffentlichen Leben.  weiter »


Hannes Stein: Der Komet

verfasst am 20.04.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Man nehme: das Jahr, nun sagen wir: 1905 (5 Jahre auf oder ab machen da keinen großen Unterschied). Man merke sich, ja man bewahre, was in dieser Zeit gesellschaftlich und politisch aktuell ist und transferiere es so rund hundert Jahr vorwärts in die Zukunft. Und dort (jetzt, heute, hier) trifft dieses Alte auf eine neue Welt der Technik und Wirtschaft; und schon hat man hat einen Was-wäre-wenn-Roman! weiter »


Bill Bryson: Streiflichter aus Amerika
Die USA für Anfänger und Fortgeschrittene

verfasst am 31.03.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

1998 veröffentlichte Bill Bryson (fast) 100 Kolumnen über das Leben als Amerikaner in Amerika (genauer: den USA). Als Amerikaner, der nach 2 Jahrzehnten in der Fremde (Großbritanninen) wieder nach Hause kommt und sich wundert. weiter »


Robert Neumann: Die Puppen von Poshansk

verfasst am 21.01.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Einer der (seltenen) Fälle, bei denen der Titel der deutschen Übersetzung noch besser zutrifft als der des Originales  (den man mit „Aufruhr in Poshansk“ übersetzten würde). Warum aber, wird man sich fragen, warum schreibt der Österreicher Robert Neumann denn überhaupt in Englisch? weiter »


Rainer Nikowitz: Volksfest

verfasst am 14.12.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Vorsicht!! Akute Ansteckungs- und Suchtgefahr!! Übermäßiges Nutzen der von Rainer Nikowitz verwendeten Sprache im Privatbereich könnte Ihre Sozialkontakte nachhaltig beeinflussen!!

Wenn so ein Hinweis auf den Zigarettenpackerln steht, dann hat das seine Richtigkeit. Warum also nicht auch einmal auf einem Buch? Weil es nicht so ungesund ist? Na, ich weiß nicht – zu viel Lachen kann die Gesundheit sicherlich auch schädigen. weiter »


Thor Kunkel: SUBS

verfasst am 04.09.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Schönheitschirurg Claus und seine Frau, Rechtsanwältin Evelyn, sind in ihren Jobs mehr oder weniger erfolgreich. Was ihnen gar nicht liegt, ist ihr wunderschönes Haus in Schuss zu halten und kochen, ja, das macht die Mikrowelle. Um sich endlich den schönen Dingen des Lebens widmen zu können wird eine Haushaltkraft gesucht. Claus gibt ein Inserat auf: Sklavin gesucht! weiter »


Kurt Palm: Die Besucher

verfasst am 05.02.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Journalist Martin Koller liegt nach einem Gehörsturz in Wien im Krankenhaus. Er kann nicht schlafen, die Geräusche in seinem Kopf treiben ihn im wahrsten Sinn des Wortes in den Wahnsinn. Gehörsturz, so der Arzt, kommt von zu viel Stress. Als weitere Diagnose wird ihm ein Burn-Out zugeschrieben. weiter »


Walter Fanta: Puschnig

verfasst am 23.01.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Politik in Kärnten ist seit vielen Jahren ein praktisch unerschöpflicher Quell an Kuriositäten, Peinlichkeiten und ein paar weiteren Eigenschaften, die beim Namen zu nennen die Gefahr eines gerichtlichen Nachspieles in sich bergen (weshalb ich sie nicht nenne, sondern es die Leserin/den Leser ersuche, sich selbst etwas auszusuchen). weiter »


Simon Urban: Plan D

verfasst am 28.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Was wäre wenn die Nazis den 2. Weltkrieg gewonnen hätten: das ist ein allseits beliebtes Thema für Bücher. Nun kommt ein nächstes Was-Wäre-Wenn-Szenario auf den Markt: gäbe es die DDR noch, was wäre denn dann?

Es scheint zunächst, als ob sich alles so abspielt, wie es Ende der 1980er wirklich stattgefunden hat: in Leipzig und anderswo wurde laut „Wir sind das Volk!“ gerufen und  der ewige Lächler Egon Krenz beerbte den senilen Betonkommunisten Honecker. weiter »


Jan Kossdorff: Spam! ein Mailodram

verfasst am 23.07.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Humor aus der intelligenten Ecke. Jan Kossdorff lässt E-Mailen, was das Zeug hält und produziert dabei ein extrem witziges Protokoll der Mailkorrespondenz von Alex und/mit seiner Internetfirma. Phänomenal und für jede Menge Lacher gut! weiter »


David Safier: Mieses Karma

verfasst am 16.01.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Kim Lange, Moderatorin Deutschlands wichtigster Polit-Talkshow, lebt verheiratet mit Alex und ihrer Tochter Lilly in Potsdam. Ausgerechnet an Lillys fünftem Geburtstag ist Kim zu einer Fernsehpreisverleihung eingeladen und für diesen auch nominiert. Trotz Tsunami an schlechtem Gewissen reist sie nach Köln. Und nicht nur nach Köln, sondern auch an einen weit entfernten Ort, dem Nirwana. weiter »


Kurt Palm: Bad Fucking

verfasst am 24.03.2010 von | 2 Kommentare

„Am Arsch der Welt spielt es sich ganz schön ab“ steht als erster Satz auf der Rückseite, also wenn sie so wollen, auf dem Arsch des Buches. Das finde ich eigentlich leicht untertrieben, denn wie es sich in diesem Roman abspielt spottet wirklich jeder Beschreibung. Dem kleinen Bad Fucking geht es nämlich echt beschissen. weiter »


David Safier: Jesus liebt mich

verfasst am 19.02.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wenn man/frau zu Weihnachten ein Buch mit dem Titel „Jesus liebt mich“ geschenkt bekommt, so ist dies einerseits orginell und andererseits auch ein schlüssiges Präsent.

Wenn der Roman dann auch noch von David Safier verfasst wurde, der mit „Mieses Karma“ ein echt witziges Buch geschrieben hat, ist die Erwartungshaltung dort wo sie hingehört, nämlich in luftigen Höhen. weiter »


David Bergmann: Wie, wer, das?

verfasst am 12.01.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das erste Buch von David Bergmann (Der die was?) fand ich an vielen Stellen einfach zum totlachen. Im zweiten Band, hat er sich aber leider eher totgeschrieben. weiter »


Martin Suter: Unter Freunden
und andere Geschichten aus der Business Class.

verfasst am 16.06.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

„Unter Freunden“, das sind Kolumnen, die Martin Suter zwischen Jänner 2003 und Oktober 2005 verfasst hat, veröffentlicht zuerst  in der Weltwoche, Zurich und ab März 2004 im Magazin des Tages-Anzeiger, Zürich.

Das Leben des Homo Businessiensis, der schweizer Ausgabe davon, mit allen Höhen und Tiefen ist für alle Aussenstehenden eine spannende Abfolge von Intrigen, Strategien, Positionskämpfen, von Karreriesprüngen und Karriereknicken. weiter »


Martin Suter: Das Bonus-Geheimnis
und andere Geschichten aus der Business Class.

verfasst am 23.02.2009 von | 4 Kommentare

Es ist schon kein einfaches Leben: gefangen in all diesen Anglizismen, immer die Konkurrenten abwehren zu müssen, immer auf die richtigen Kontakte zur rechten Zeit setzen zu müssen, immer das Richige zur geeigneten Zeit zu sagen. weiter »


Martin Suter: Business Class
Geschichten aus der Welt des Managements.

verfasst am 21.02.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

Business Class ist die Sammlung von Kolumen aus der Weltwoche (Zürich) die Martin Suter in den Jahren 1995 – 1999 verfasst hat. Auf jeweils 2,5 – 3 Seiten beschreibt er dabei die Anatomie des Managers (es sind meistens die männlichen Vertreter dieser Spezies, die hier Erwähnung finden) so pointiert, dass man meint, diesen oder jenen schon einmal selbst getroffen zu haben. weiter »


David Bergmann: Der die was ?

verfasst am 25.01.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Amerikaner im Sprachlabyrinth. David Bergmann wurde 1971 in einem Dorf in Ohio geboren, dessen Einwohner zum überwiegenden Teil von deutschen Einwanderern abstammen. Er entdeckte Mitte der 1990er-Jahre zuerst seine familiären Wurzeln in Deutschland und dann, dass er einen unbändigen Zwang verspürte, die deutschen Sprache selbst zu verstehen. Die Bekanntschaft mit Deutschsprachigen und Kurse im Goethe-Institut in Chicago verleiten ihn zu der irrigen Annahme, schon ausreichend gerüstet zu sein für ein Leben in Deutschland. weiter »




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