Romane

Buchbesprechungen, News

Jan Weiler: Maria ihm schmeckts nicht

verfasst am 17.11.2009 von | 1 Kommentar

Maria-ihm-schmeckts-nichtEinem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul meint der Volksmund, aber ich musste es trotzdem tun, da ich dieses Buch zum Geburtstag bekommen habe. Unter normalen Umständen gerät ein Buch mit dem Titel „Maria, ihm schmeckts nicht!“ eher selten in den Bereich meines Bücherradars. Vielleicht sollte ich bei den Frequenzen nachjustieren, weil nach anfänglichen Gewöhnungsproblemen war’s dann gar nicht so übel und es steckt doch wesentlich mehr in diesem Buch, als auf den ersten Blick angenommen. weiter »


Erich Maria Remarque: Im Westen nichts Neues

verfasst am 21.08.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

„Wir sehen Menschen leben, denen der Schädel fehlt; wir sehen Soldaten laufen, denen beide Füße weggefetzt sind; sie stolpern auf den splitternden Stümpfen bis zum nächsten Loch; ein Gefreiter kriecht zwei Kilometer weit auf den Händen und schleppt die zerschmetterten Knie hinter sich her; ein anderer geht zur Verbandsstelle, und über seine festhaltenden Hände quellen die Därme; wir sehen Leute ohne Mund, ohne Unterkiefer, ohne Gesicht; wir finden jemand, der mit seinen Zähnen zwei Stunden die Schlagader seines Armes klemmt, um nicht zu verbluten…“. weiter »


Martin Suter: Die dunkle Seite des Mondes

verfasst am 17.08.2009 von | 4 Kommentare

Urs Blank ist ein erfolgreicher Wirtschaftsanwalt, der in einer angesehenen Kanzlei arbeitet. Er zeigt niemals Schwächen, nutzt allerdings die Schwächen anderer dafür schamlos für seine Erfolge aus. Genau diese Eigenschaft machte ihn in der Branche zu einer Berühmtheit. Mit 45 Jahren erwischt ihn während eines großen geschäftlichen Deals in der Textilbranche die Midlife-Crisis mit vollem Karacho. weiter »


Thomas Glavinic: Das Leben der Wünsche

verfasst am 17.08.2009 von | 3 Kommentare

glavinic-das-leben-der-wuen„Mein nächster Roman wird wieder etwas dunkler und düsterer werden“, sagte Thomas Glavinic auf der Frankfurter Buchmesse 2007. Der Mann hat Wort gehalten! In „das Leben der Wünsche“ ist es wieder der Inhalt, der irritiert, der einen oftmals stutzen läßt. War da nicht was? Ist da was? Wenn ja, was ist da im Hintergrund? weiter »


David Benioff: Stadt der Diebe

verfasst am 16.08.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

stadt-der-diebeIm Winter des Jahres 1942 wird der 17-jährige Lew beim Plündern der Leiche eines deutschen Soldaten erwischt und ins berüchtigte Leningrader Kresty-Gefängnis gebracht. Seit Kriegsbeginn hat dieses Gefängnis kein Mensch mehr lebend verlassen und er wartet in der dunklen Zelle auf den sicheren Tod. weiter »


Rosemarie Marschner: Das Jagdhaus

verfasst am 05.08.2009 von | 1 Kommentar

matschner-jagdhausLinz im Jahre 1939. Antonia Bellago ist mit Ferdinand, einem Rechtsanwalt, verheirat. Sie wird zum zweiten Mal Mutter einer Tochter, Elisabeth soll sie heißen. Die Taufe soll eine schöne Familienfeier werden. Der Pfarrer beginnt die Zeremonie mit „Das Kind ist so alt wie der Krieg“. An diesem Fest gibt dann Antonias Vater, Johann Bethany, einen Entschluss bekannt.  Er will mit seiner Frau nach Italien emigrieren. Als Hochschullehrer in Wien fühlt er sich von den neuen Machthabern bedroht. weiter »


Rosemarie Marschner: Das Bücherzimmer

verfasst am 05.08.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

marschner-buecherzimmerDie vierzehnjährige Marie ist ein uneheliches Kind, entsprungen einer Jugendliebe zwischen einer Bauerntochter und dem Sohn einer gehobenen bürgerlichen Familie. Natürlich undenkbar, dass dieses Paar jemals verheiratet sein könnte, das wurde von der angesehenen Familie verhindert. Marie ist sozusagen ein Bastard, und genau dies bekommt die Mutter immer wieder zu spüren. Aufgrund der Not der Zwischenkriegszeit schickt sie ihre Mutter schweren Herzens nach Linz, wo sie als Dienstmädchen arbeiten soll. weiter »


Sarah Kuttner: Mängelexemplar

verfasst am 05.08.2009 von | 2 Kommentare

kuttner-maengelexemplarKaro, eine junge Frau, verliert ihren Job und beendet die Beziehung zu ihrem Freund. Sie schlittert unerwartet in eine Depression. Es schleicht sich eine eigenartige Angst an, innerhalb von Sekunden wird sie von einer Panikattacke lahmgelegt. Da bleibt nur mehr der Weg zur Psychotherapie um wieder voll funktions- und leistungsfähig zu werden. weiter »


Amelie Nothomb: Reality-Show

verfasst am 03.08.2009 von | 2 Kommentare

nothomb-reality-showKönnen Sie sich noch an TV-Sendungsformate wie „Big Brother“ oder „Taxi Orange“ erinnern? Genau, Realitätsfernsehen nennt man diesen gehirnzersetzenden Schwachsinn und wenn man heute jemanden fragt, hat natürlich keiner zugeschaut. Ob ich? – nein, natürlich nicht, aber ich leide an Klaustrophobie und kann nicht mal in einen Container hineinsehen ohne das mir schlecht wird.

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Junot Diaz: Das kurze wundersame Leben des Oscar Wao

verfasst am 03.07.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

diaz-oscar-waoGlauben sie, dass der Gewinner des Oscar wirklich der beste Schauspieler des letzten Jahres war? Da gibt es eine Menge anderer Kriterien (z.B. mag ihn Steven Spielberg?) die dabei eine Rolle spielen. Glaube ich, dass der Pulitzerpreisträger 2008 Junot Diaz wirklich das beste Buch des letzten Jahres geschrieben hat? Nun, ich muss ihnen offen und ehrlich gestehen: ja!

Ich habe in diesem und auch im letzten Jahr kein derart brilliantes Buch gelesen. weiter »


Charlotte Bronté: Jane Eyre

verfasst am 16.06.2009 von | 1 Kommentar

100 Mal gelesen – immer wieder schön. Klar, die Sprache ist schwer gewöhnungsbedürftig. Aber wenn man sich auf Brontés Roman einlässt, wird man in eine andere Zeit entführt. Zudem ist die Hauptperson, so viktorianisch überspannt sie auch dargestellt ist, einfach liebenswert.

Die Story ist wohlbekannt: Die Waise Jane Eyre kommt als junge Lehrerin auf den Landsitz von Edward Rochester. Sie soll ein Kind, Adele, unterrichten. Dieses Kind ist – möglicherweise – die Tochter Rochesters. Genau lässt sich das nicht aufklären. Rochester verliebt sich in Jane Eyre und bittet sie um ihre Hand. weiter »


Sue Townsend: Das Intimleben des Adrian Mole 13 3/4 Jahre

verfasst am 04.06.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

townsend-moleHaben sie schon mal heimlich ein fremdes Tagebuch gelesen?
Zugegeben, das ist ein außerordentlicher Frevel, aber besonders das Verbotene übt ja auch einen ganz besonderen Reiz aus!

Adrian Mole ist eigentlich ein ganz normaler Jugendlicher und hat auch seine ganz normalen, altersbedingten Träume und seine ganz normalen, altersbedingten Probleme: Pickel, Schule und Mädchen, jene Plagen, die den Pubertierenden schon immer zugesetzt haben. weiter »


Thomas Glavinic: Das bin doch ich

verfasst am 22.05.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

glavinic-das-bin-doch-ichThomas Glavinic beschreibt in diesem Buch sein (autobiographisches)? Alltagsleben. Mit amüsant  gewähltem Wiener Schmäh geschrieben liest sich das Buch einfach und leicht. Allerdings ist man/frau nie genau sicher, wie viel ironische Autobiografie dieses Buch tatsächlich enthält. weiter »


Jodi Picoult: Die Wahrheit meines Vaters

verfasst am 18.05.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es gibt einfach keine Bösen! Das ist ein wesentlicher Aspekt in Jodi Picaults Büchern. Abgesehen davon, dass die Geschichten der amerikanischen Autorin eine unglaubliche Sogwirkung entwickeln, versteht sie es ausgezeichnet, jede Figur mit ihren Stärken und Schwächen so zu präsentieren, dass man ihre Handlungsweise verstehen und sogar nachvollziehen kann. Eindeutige charakterliche Zuordnungen und schwarz-weiß-Denken sind in ihren Büchern jedenfalls nicht zu finden. weiter »


Carlos Ruiz Zafon: Das Spiel des Engels

verfasst am 18.05.2009 von | 1 Kommentar

zafon-spiel-des-engels„Ein Schriftsteller vergisst nie, wann er zum ersten Mal für eine Geschichte ein paar Münzen oder Lob empfangen hat.“

Mit diesen Worten beginnt Carlos Ruiz Zafon, der neue Großmeister der modernen spanischen Literatur seinen Zweitling, „Das Spiel des Engels“. Nach dem Welterfolg „Der Schatten des Windes“ führt uns der Autor in seinem neuen Roman erneut zurück nach Barcelona an den Beginn des vorigen Jahrhunderts. Und wieder spielt das Schriftstellertum und die Literatur die unausgesprochene Hauptrolle in der Erzählung. weiter »


Leo Tolstoi: Krieg und Frieden

verfasst am 15.05.2009 von | 1 Kommentar

Schuld und Sühne und Krieg und Frieden: die Meisterstücke von Dostojewski und Tolstoi zählen zu den Klassikern der (russischen) Literatur. Die Beschreibung von Schuld und Sühne findet sich hier und beinhaltet auch eine Einleitung zu Krieg und Frieden. weiter »


Dostojewski: Schuld und Sühne

verfasst am 15.05.2009 von | 1 Kommentar

Was bewegt jemanden, sich durch die 800 bzw 1600 Seiten schwere Werke „Schuld und Sühne“ und „Krieg und Frieden“ zu quälen? Sicherlich zum Einen, dass die beiden Bücher die Meisterstücke von Dostojewski und Tolstoi sind und zu den Klassikern der (russischen) Literatur zählen.  weiter »


Joey Goebel: Heartland

verfasst am 14.04.2009 von | 1 Kommentar

Zu Beginn ist Blue Gene einfach nur das schwarze Schaf des Mapother-Klans. Während seine Familie die Kleinstadt Bashford mit Geld und Verachtung für das Volk dominiert, lebt Blue Gene mehr schlecht als recht von gelegentlichen Verkäufen am Flohmarkt auf dem er Spielzeug aus seinen Kindetagen anbietet. weiter »


Daniel Kehlmann: Ruhm

verfasst am 05.04.2009 von | 1 Kommentar

Dieser Roman besteht aus neun Kurzgeschichten, die miteinander verwoben sind. Jede dieser Geschichte kann auch für sich gelesen werden. Mit Ausnahme der letzten, denn hier führen die Geschichten der einzelnen Protagonisten zusammen. weiter »


Thomas Glavinic: Wie man leben soll

verfasst am 29.03.2009 von | 1 Kommentar

glavinic-wie-man-leben-sollWas hat man vom Leben zu erwarten, wenn man Karl „Charlie“ Kolostrum heißt?
Nun man wird sagen, ein Name hat nichts zu bedeuten, aber wenn doch nomen est omen, der Name quasi die Körperfülle ausdrückt, ja dann wahrscheinlich nicht allzu viel. Man sollte sich überraschen lassen, wie Charlie durch seine Jugendjahre ins Erwachsenenleben stolpert, wo er eigentlich nie ankommt. weiter »


Carlos Ruiz Zafon: Der Schatten des Windes

verfasst am 27.03.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

zafon-schatten-des-windesUsted se perdió por un laberinto una vez?
Usted deberia leer este libro definitivamente en español, pero cuánta gente realmente habla español?
Bei Carlos Ruiz Zafons Erstlingswerk „Der Schatten des Windes“ für das er den Barry-Award bekam, kann ihnen das leicht passieren. Um aber die Orientierung zu verlieren müssen sie erst mal in das Labyrinth eintreten – nun dann nur Mut! weiter »


Martin Suter: Ein perfekter Freund

verfasst am 05.03.2009 von | 2 Kommentare

Fabio Rossi wird mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.  Als er dort erwacht, fehlen ihm in seiner Erinnerung 50 Tage seines Lebens.  Aber es ist nicht nur das: es fällt ihm auch schwer, sich Neues zu merken. Ein fremde Frau, Marlen, stellt sich ihm als seine Freundin vor, doch er weiss nur etwas von Norina, die einzige Frau,die er liebt. weiter »


Bernhard Schlink: Das Wochenende

verfasst am 01.03.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

schlink-das-wochenendeJörg, Terrorist und aktiver Sympathisant der RAF, wird nach über 20 Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen. Er hat mehrere Morde begangen und wird vom Bundespräsidenten begnadigt (man könnte eine Ähnlichkeit mit der Aktualität – Christian Klar – in die Geschichte hinein interpretieren). Jörgs Schwester Christiane hat sein erstes Wochenende in Freiheit organisiert und verplant. weiter »


Daniel Glattauer: Alle sieben Wellen

verfasst am 20.02.2009 von | 6 Kommentare

glattauer-alle-sieben-welleEmmi Rothner hat sich nach ihrem Rückzieher, sich mit Leo zu treffen, ihrer Gefühle besonnen und versucht mit Leo wieder Kontakt aufzunehmen. Sie schreibt ihm eine e-mail nach der anderen und hofft auf eine Anknüpfungspunkt-e-mail. weiter »


Khaled Hosseini: Drachenläufer

verfasst am 10.02.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

hosseini-drachenlaeuferDie Geschichte einer ungleichen Freundschaft. Afghanistan 1975 – der zwölfjährige Amir wächst gemeinsam mit seinem Freund Hassan in Kabul auf. Hassan ist der Sohn des Dieners von Amirs Vater. Obwohl beide unterschiedlicher Herkunft sind, verbindet sie eine tiefe Freundschaft. weiter »


Daniel Glattauer: Gut gegen Nordwind

verfasst am 06.02.2009 von | 10 Kommentare

glattauer-gut-gegen-nordwinDaniel Glattauer erzählt die Geschichte von Emmi Rothner und Leo Like. Eigentlich will Emmi nur ein Zeitschriften-Abo kündigen, doch aufgrund eines Tippfehlers landet diese e-mail in Leos Mail-Box. Leo beantwortet diese irrtümlich eingegangene e-mail. Zwischen beiden entflammt ein leidenschaftlicher Onlineflirt. weiter »


Stefan Slupetzky: Besuch von Glorf

verfasst am 01.02.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

Eine Parabel aus der Zukunft.

Drei Zwyglorfs  entdecken auf Ihrer Entdeckungsreise durch die Galaxien die Erde. Und erfahren dabei erstmals in Ihrem Leben, dass es neben dem ihnen vertrauten Wir-Gefühl auch noch etwas anderes im Universum gibt: den menschlichen Egoismus, der die Erde überzieht. weiter »


Nicholas Christopher: Eine Reise zu den Sternen

verfasst am 01.02.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

christopher-eine-reise-zu-dDieses Buch ist ein modernes Märchen über Liebe, die Macht der Sterne und über Mächte einer anderen Welt.

Es geht um die Geschichte einer jungen Frau namens Alma und ihrem kleinen Neffen Loren. Beide sind die einzig überlebenden ihrer Familie und wollen zusammen das Leben meistern. Nach einem gemeinsamen Besuch im Planetarium werden die beiden durch die Entführung von Loren getrennt. weiter »


Paolo Coelho: Elf Minuten

verfasst am 01.02.2009 von | 1 Kommentar

coelho-elf-minutenMaria, eine junge Frau aus Brasilien, arbeitet in einem Nachtclub in Rio de Janeiro. Doch auch Maria ist einmal ein unschuldiges Mädchen gewesen. Auch sie hat davon geträumt dem Mann ihres Lebens zu begegnen, Kinder zu haben und in einem schönes Haus mit Blick auf das Meer zu wohnen.

Allerdings zwingt sie ihre Lebenssituation, als Tänzerin und Prostituierte ihr Geld zu verdienen. Sie tut es ohne Schamgefühle, denn ihr Herz ist nicht dabei. Sie will sich auch keinesfalls verlieben. weiter »


Paolo Coelho: Veronika beschließt zu sterben

verfasst am 01.02.2009 von | 2 Kommentare

coelho-veronika-beschliesstIm Zentrum dieses Buches steht die Geschichte der jungen Slowenin Veronika. Sie sieht keinen Sinn mehr in ihrem Leben. Dieses ist langweilig, es bietet keine Aufregung und das macht es für Veronika insgesamt ziemlich trostlos. So versucht sie ihrem Leben ein Ende zu setzen und wirft eine Überdosis Schlaftabletten ein. Mit dem Leben abgeschlossen und auf den Tod wartend sieht sie eine Zeitung neben ihrem Bett und überfliegt eine Seite. weiter »




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