Pittler, Andreas

Andreas Pittler Andreas P.Pittler wurde am 21. November 1964 in Wien-Dornbach geboren. Knapp zwei Wochen später übersiedelte er nach Wien-Margareten, wo er seitdem ununterbrochen wohnt, wenn auch mittlerweile an der 5. Adresse.

1971 wagte er einen kurzen Sprung über die Bezirksgrenze hinaus und besuchte auf der Wieden eine Volksschule. Diese Erfahrung konnte er ab 1975 acht Jahre lang im Bundesgymnasium Wien 5 verarbeiten. Nach der Matura zog es ihn in die weite Ferne, und er studierte an der Wiener Universität – gleich dreieinhalb Kilometer von Margareten entfernt – Geschichte und Germanistik, dafür etliche Jahre später mit Magisterium und Doktorat abgefunden werdend.

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Buchbesprechungen, News

Andreas Pittler: Bronstein
Sein vergessener Fall

Bronstein verfasst am 26.04.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Jahr 1936: in Österreich regieren die Christlich-Sozialen, Schuschnigg ist Kanzler und gibt sich als gläubiger Christ, kniet jeden Sonntag drinnen in der Kirche während er draußen diktatorische Macht ausübt, in überhaupt nicht christlichem Geist. Die Nazis, obwohl verboten, drängen immer unverhohlener an die Macht und verstecken sich nicht; ihre Anhänger sind überall zu finden, sie durchdringen die Strukturen des Staates. weiter »


Andreas Pittler: Der göttliche Plan

verfasst am 10.05.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Andreas Pittler ist einem breiteren Publikum durch seine Krimis rund um den jüdisch-stämmigen Polizeiermittler David Bronstein bekannt und als solcher hat er sich mittlerweile einen fixen Platz in der deutschsprachigen Krimiszene und ebenso in den heimischen Bestsellerlisten erschrieben. Mit „der göttliche Plan“ nähert sich der studierte Historiker seinem eigentlichen Betätigungsfeld an und legt ein mit 850 Seiten durchaus als epochales Werk zu bezeichnendes Oeuvre vor, das seine Stärken schon in der ersten Szene unter Beweis stellt. weiter »


Andreas Pittler: Goodbye
Inspektor Bronsteins Abschied

verfasst am 20.04.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

1955, ein paar Monate bevor der Österreichische Staatsvertrag unterzeichnet werden soll, wird Ex-Polizeichef Vinzenz Seiser tot aufgefunden. Die Boulevardpresse schreibt je nach Zielpublikum und politischer Färbung von Suizid oder Selbstmord. David Bronstein hat noch einmal einen großen Auftritt.

Ende der Besatzungszeit in Wien. In der Schwarzenberg-Alle liegt die Leiche von Ex-Polizeichef Vinzenz Seiser. Er soll der KPÖ sehr nahe gestanden sein, gefunden wird der Tote allerdings im amerikanischen Sektor. Das mag den Schluss nahe legen, dass ihn die Amerikaner auf dem Gewissen haben. Die Sowjets hätten ja nicht unbemerkt in die Amerikanische Zone gelangen können. Oder haben ihn etwa doch die Sowjets auf dem Gewissen? weiter »


Andreas Pittler: Wiener Bagage
14 Wiener Kriminalgeschichten

verfasst am 23.11.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Inspektor David Bronstein von der Mordkommission ermittelt wieder, diesmal in 14 kurzen Kriminalgeschichten. Dabei handelt es sich um teilweise wahre Ereignisse, die sich in Wien im frühen 20. Jahrhundert ereigneten. Der Autor lässt in seinen Kurzgeschichten die Leserinnen und Leser rätseln. Geschichteunterricht der besonderen Art! weiter »


Andreas Pittler: Charascho
Inspektor Bronstein kehrt zurück

verfasst am 06.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein weiteres historisches finsteres Kapitel Österreicheis ist Schauplatz der Ermittlungstätigkeit des jüdischen Polizisten David Bronstein. Durch seine Erlebnisse ab dem Anschluss 1938, seiner Flucht aus Österreich, seiner Rückkehr in die zerbombte Heimatstadt Wien und der Jagd auf einen sadistischen Massenmörder von Auschwitz bietet sich den LeserInnen ein neuer Blickwinkel auf die Österreichische Geschichte. weiter »


Andreas Pittler: Der Fluch der Sirte

verfasst am 30.03.2013 von | 1 Kommentar

Der Fluch der SirtePolizeioberst Paul Zedlnitzky hat Bereitschaftsdienst und wird mitten in der Nacht zu einem vermeintlichen Tatort an die Donau gerufen. Ein Ertrunkener, vermutlich arabischer Herkunft, wirft folgendes Rätsel auf: Suizid oder wurde er ins Wasser gestoßen? Zedlnitzky, seine Mitarbeiterin Barbara Schreiber und Andreas Cerny der neue Kollege, dessen Urgroßvater schon in der Zwischenkriegszeit bei der Wiener Kripo gearbeitet hat, ermitteln in einer äußerst delikaten Angelegenheit, die selbst der Innenministerin und der europäischen Politik bald auf den Magen schlägt. weiter »


Andreas Pittler: Zores

verfasst am 03.04.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

In Wien stehen im März 1938 die Fahnen auf Sturm. Nicht nur, dass die verbotenen Nationalsozialisten die Machtübernahme vorbereiten. Nein. Nicht nur Österreich geht quasi die Luft aus. Auch David Bronstein fühlt sich morgens durch eine Herzattacke ziemlich beengt. Das Herz rast, der Brustkorb eng und der Atem wie abgeschnürt.
Jessasmarandana! weiter »


Andreas Pittler: Mischpoche

verfasst am 09.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

David Bronstein, der äußerst sympathische Ermittler bei der Wiener Polizeiabteilung „Leib und Leben“, spätere Mordkommission, ermittelt in unterschiedlichen Kriminalfällen in der österreichischen Zwischenkriegszeit. weiter »


Andreas Pittler: Tinnef

verfasst am 23.04.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Jahresbeginn 1913. David Bronstein, seit 6 Jahren bei der Wiener Polizei, soll in Wien Stalin beschatten. Das sieht dieser allerdings als reine Zeitverschwendung. Von diesem russischme Zwerg würde doch die Weltgeschichte ohnehin nie wieder etwas hören. So eine Nullnummer.  Bronstein ist deprimiert, ein solch ressourcenvergeudender Job wird ihn in seiner Karriere nicht weiterbringen. Dann wird in einem Zinshaus gegenüber des Wiener Westbahnhofes eine Leiche gefunden. Endlich ein Job, der die fade Routine Bronsteins zu durchbrechen vermag. weiter »


Pittler & Verdel: Der große Traum von Freiheit

verfasst am 29.11.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

30 Rebellen gegen Unrecht und Unterdrückung.

Pittlers historische Romane rund um den Polizeioffizier Bronstein, der in der Zwischenkriegszeit auf Mörderjagd geht, wurden im Blog wiederholt besprochen und auch (zu Recht) bestens bewertet. Mit dem aktuellen Band „Der große Traum von Freiheit – 30 Rebellen gegen Unrecht und Unterdrückung“, den Andreas Pittler zusammen mit der Publizistin Helena Verdel gemeinsam verfasst hat, wird nun rein historisches Terrain betreten. weiter »


Andreas Pittler: Chuzpe

verfasst am 29.04.2010 von | 3 Kommentare

Chuzpe kommt aus dem jiddischen und bedeutet die Frechheit zu besitzen, in einer eigentlich verlorenen Situation mit Frechheit noch etwas für sich herauszuschlagen. Und das scheint nicht nur beim Untergang des Habsburgerreiches für viele Positionsinhaber der Macht gegolten zu haben. (ein Blick in die Gegenwart und ich werde fündig!)

Der Erste Weltkrieg geht zu Ende. Major David Bronstein wird nach wie vor von Albträumen geplagt, als er an der Front knapp die brutale Giftgasattacke vor Tarnow Gorlice überlebt. Ihn plagen aber nicht nur die Albträume, sondern auch Ermittlungsarbeiten in einem mysteriösen Mordfall an einer jungen Frau. weiter »


Andreas Pittler: Tacheles

verfasst am 17.08.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

Oberstleutnant Bronstein, bekennender Raucher der Marke „Donau“ und hedonistischer Kaffee- und Weingenießer, ermittelt in Wien 1934 zu Ende des Dollfuß-Regimes. Er soll den Mord an dem toten Fabrikanten Demand aufklären. Beide verbindet ihre jüdische Herkunft. Der Geschäftsmann Demand war zu Tode geprügelt worden. Es gibt viele Verdächtige. weiter »


Andreas Pittler: Ezzes

verfasst am 05.08.2009 von | 3 Kommentare

Wien, Juli 1927. Oberstleutnant David Bronstein von der Wiener Polizei muss den Mord am Wiener Greißler Oskar Guschlbauer aufklären. Dieser wird in seinem Geschäft brutal erstochen aufgefunden. Scheinbar will um diesen niemand so richtig trauern, er dürfte ein ziemlich aufdringlicher Typ, ein richtiger Ungustl, gewesen sein. Kein Hinterteil und kein Busen seiner angestellten Verkäuferinnen blieb unbegrabscht. Das rasch wechselnde weibliche Personal gehört bald zu den üblichen Verdächtigen. Immerhin stand der Tote laut Gerichtsmedizin kurz vor eine Ejakulation. weiter »




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