Monatsarchiv: Beiträge im Januar 2010

Martin Suter: Der Koch

verfasst am 29.01.2010 von | 1 Kommentar

Das Buch ist fertig gelesen, aber am Ende weiß ich nicht so recht, was davon zu halten ist. Zuerst einmal das, was ausser Zweifel steht: im Zentrum der Geschichte steht Maravan, Tamile und Asylwerber in der Schweiz.

Sein Beruf und seine Berufung ist Kochen, doch weiter als bis zum Küchengehilfen in einem der angesagten Restaurants der Stadt lässt ihn sein Status als Asylwerber nicht kommen.  Seine Arbeitsstelle  hätte er wahrscheinlich noch lange behalten können, wäre da nicht Andrea in sein Leben geplatzt, die im Service des selben Restaurants arbeitet und allen Angestellten der Kopf verdreht. weiter »


Patrick Süskind: Das Parfum
Die Geschichte eines Mörders

verfasst am 26.01.2010 von | 1 Kommentar

Bin wieder da! (Copyright by J. Haider).

In Zeiten wie diesen kein Beitrag zu welch Thema auch immer ohne kleine politische Anmerkung. Beinahe zeitgleich mit dem Aufstieg des inzwischen verblichenen Kärntner Gottmenschen begann sich der Geruch des Parfums auf der Bühne der Weltliteratur auszubreiten. Unfassbare 316 Wochen stand das Buch auf der Bestsellerliste des „Spiegel“, wurde in 46 Sprachen übersetzt und erreichte bisher eine Auflage von 15 Millionen. weiter »


Michael Niavarani: Vater Morgana

verfasst am 24.01.2010 von | 3 Kommentare

Eine persische Familien-Saga rund um den Globus. Wobei die Unterscheidung zwischen Perser (das sind die Guten, die mit der jahrtausendealten Geschichte, die, die Alexander der Große so  fürchterlich bei Issos verhauen hat) und Iraner (das sind die anderen, die mit der Revolution und dem Ahmadine..dings) von herausragender Wichtigkeit ist. weiter »


Linus Reichlin: Der Assistent der Sterne

verfasst am 19.01.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Schon bald nach seiner Ankunft auf Island war Hannes Jensen klar, dass es ein Fehler gewesen war, hierher zu kommen. Hätte er daheim in Brügge nur seinen Bedenken nachgegeben und die Reise abgesagt. weiter »


Alfred Komarek: Polt.

verfasst am 16.01.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das ist er nun der Simon Polt: Gendamerie-Inspektor im (freiwilligen) Ruhestand, Gelegenheits-Aushilfskraft im Kaufhaus von Frau Habesam, immer noch Herrl von Kater Cernohorsky und am Wochenende der Wirt vom Kirchenwirt. Der alte  Gedamerieposten im Ort  ist auch verschwunden und dessen Arbeit im Wiesbachtal hat die Polizei übernommen. weiter »


David Bergmann: Wie, wer, das?

verfasst am 12.01.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das erste Buch von David Bergmann (Der die was?) fand ich an vielen Stellen einfach zum totlachen. Im zweiten Band, hat er sich aber leider eher totgeschrieben. weiter »


Alfred Komarek: Blumen für Polt

verfasst am 11.01.2010 von | 1 Kommentar

So ein Wiesenbach, der windet sich in seinem Bett ganz gemächlich durch die Landschaft. Hin und wieder hört man ein leises Gurgeln, dann ein Plätschern, dort wo der Bach einen moosbewachsenen Stein umspült. Unvermittelt macht er einen Bogen, umrundet einen kleinen Hügel. Man steht an diesem Wiesenbach und wundert sich manchmal, wie das Wasser überhaupt fließen kann, man sieht doch fast kein Gefälle. weiter »


Simon Beckett: Flammenbrut

verfasst am 10.01.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

vorab:  selten einen so schlechten Krimi gelesen. An und für sich bin ich ein Samuel Beckett Fan, aber mit diesem Buch hab ich mich von ihm verabschiedet. Das Buch kommt meiner Meinung  nach nicht an seine Hunter-Bücher heran. weiter »


Jörg Maurer: Föhnlage

verfasst am 08.01.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Am Anfang steht der Tod des Triathleten Ingo Stoffregen. Anstatt mit seiner neuen Bekanntschaft Gaby ein Klavierkonzert als Startpunkt für eine mögliche neue Beziehung zu nützen, findet er sich mit gebrochenem Hals unter dem Türschließer des Theaters, einem nicht sehr beliebten Sachsen namens Liebscher,  wieder. Der fiel nämlich von der Decke ausgerechnet auf seinen Platz, als er sich gerade setzen wollte.  weiter »


Heinrich Steinfest: Der Umfang der Hölle

verfasst am 05.01.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

der-umfang-der-hoelleLeo Reisiger hat zwei Leidenschaften. Den Mond und das Lottospiel. Die große Versuchung lautet dabei, einmal mittels ein paar angekreuzter Zahlen ein entferntes Glück zu erfahren. Eines Tages hat er dann diesen wertvollen Lottoschein und verbrennt diesen. Er meint sich damit am Teufel vorbeigeschwindelt zu haben.

Nach dieser irrationalen Handlung begibt sich Reisiger ins Freie, raus aus seinem Hotel, und wird so Zeuge einer Attacke von fünf Hooligans gegen zwei Frauen. weiter »


Malla Nunn: Ein schöner Ort zu sterben

verfasst am 04.01.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein schöner Ort zu sterben: das ist ein Fluß an der Grenze zwischen Südafrika und Mozambik. Die Zeit zu sterben ist das Jahr 1952: 7 Jahre sind seit dem Ende des Naziregimes vergangen und das menschenverachtende Apartheit-Regime in Südafrika schickt sich gerade an, die Welt in Herren- und in Untermenschen einzuteilen. weiter »


Thomas Raab: Der Metzger sieht rot

verfasst am 03.01.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

der-metzger-sieht-rotWillibald Adrian Metzger, ein Wiener Möbelrestaurator,  hat nicht nur eigenartige Beziehungen zu seinen reparaturbedürftigen antiken Möbelstücken, sondern auch gegenüber Frauen. Es ist das Jahr der Europameisterschaft 2008, und wozu dabei Menschen imstande sind, das muss man erst erlebt haben. Danjela Djurkovic, Willibalds Augenstern, schleppt ihn zu einem Wiener Derby in das Fußballstadion. Das hat sie eine Menge an Überredungskünsten gekostet, meint doch der Metzger, der Mensch sei  ihm für gewöhnlich schon als Einzelner gefährlich, da muss er sich nicht noch freiwillig in die weitaus gefährlichere Zusammenrottung eine hirnlosen Rudels ausliefern.  So geleitet er die Schulwartin Danjela samt Fan-Schal der Kicker Saurias in das Stadion. weiter »


Deon Meyer: Der Atem des Jägers

verfasst am 02.01.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

der-atem-des-jaegersDrei Charaktere und ihre Lebensgeschichten verbinden sich zu diesem Roman.

Thobela Mpayipheli verliert an einer Tankstelle seinen achtjährigen Ziehsohn Pakamile, nachdem er Zeuge eines Raubüberfalls wird. Die beiden Täter werden frei gesprochen. Daraufhin macht sich Thobela, Absolvent der KGB-Universität, der Stasi-Scharfschützenschule und Veteran mit 17 Auftragsmorden in europäischen Großstädten daran, Kinder, die geschändet, missbraucht und getötet wurden, zu rächen. Sein innerer Auftrag lautet Selbstjustiz. Er mordet mit einem Assegai, einer traditionellen Waffe der Zulu. weiter »


Heinrich Steinfest: Tortengräber

verfasst am 01.01.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

tortengraeberKlaus Vavra ist ein Langweiler. Seine täglichen Freuden sind es, Croissants zu verzehren und Frauen am Telefon anzuschweigen. Seine beiden Gewohnheiten reißen ihn eines Tages allerdings aus seinem biederen Alltag und bringen ihn in Gefahr. weiter »




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