Stichwort: Verlag DVA


Nathalie Boegel: Berlin – Hauptstadt des Verbrechens

Hauptstadt des Verbrechens verfasst am 17.09.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Weimarer Republik überdauert nur 14 Jahre – 14 turbulente, verwirrende, chaotische Jahre. Zwischen Revolutionen und Inflation, Gewalt und Ausschweifungen erlebten die Menschen ein stetes Auf und Ab.

Berlin war dabei der Brennpunkt innerhalb Deutschlands, in keiner anderen Stadt des Landes lebte es sich in dieser kurzen Zeitspanne auch nur annähernd so intensiv. weiter »


Luca D’Andrea: Das Böse, es bleibt

Das Böse, es bleibt verfasst am 26.02.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Marlene verlässt ihren Mann. In einer Welt, in der es nichts Böses gibt, wäre das keine erwähnenswerte Sache. In der Welt von Herrn Wegener – des verlassenen Ehemannes – verlässt ihn keine Frau. Sie nimmt nichts aus dem Safe mit, sie hintergeht ihren Mann nicht. In dieser Welt von Herrn Wegener muss die Ehefrau, die ihn verlässt, sterben.

Marlene weiß, dass sie ihre Spuren verwischen muss, um zu überleben. Alles ist vorbereitet, der Ablauf ihrer Flucht genau geplant. weiter »


Luca D’Andrea: Der Tod so kalt

Der Tod so kalt verfasst am 14.07.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zwischen Kriminalroman, Heimatroman und Mysterien-Thriller: der Autor Luca D’Andrea liefert seinen Erstling ab und der hat es gleich in sich. Ein Geheimnis, das seit 30 Jahren die Seelen vieler gefangen hält, das Leben gekostet hat und das in der Gegenwart sich erneut anschickt, Unheil zu bringen. weiter »


Steve Toltz: Fließsand oder Eine todsichere Anleitung zum Scheitern

verfasst am 09.01.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zwei Freunde – Liam und Aldo, zwei total seelisch kaputte Typen, zwei, die sich nicht einmal durchs Leben wurschteln, sondern mehr dahin siechen. Das ist mein erster Eindruck nach den ersten Seiten dieses mehr als 500 Seiten umfassenden Buches, das vom Scheitern und sonstigen Unbillen dieser zwei bejammernswerten Seelen erzählt. Der Autor macht das mit großem Können; trotzdem ist sein Stil, seine Wortfindungen für mich teilweise ziemlich anstrengend zu lesen. weiter »


Eddie Joyce: Bobby

verfasst am 01.08.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Familie Amendola – italienisch-irischer Abstammung – lebt auf Staten Island.

Eddie Joyce schildert die Hintergründe der Familie, ihren Alltag mit präzisen Informationen. Als Leserin/Leser taucht man ein in das Leben einer Familie der Mittelschicht. Joyce versteht es, die Protagonisten authentisch zu schildern; mir vermittelt er eine einfühlsame Geschichte des alltäglichen Lebens  einer amerikanischen Familie. Trotzdem ist das nicht „mein Buch“. weiter »


Owen Sheers: I Saw a Man

verfasst am 28.02.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Michael Turner, Schriftsteller, der seine Frau – eine Journalistin – in Pakistan anlässlich einer journalistischen Recherche verloren hat, betrat das Haus der Familie Nelson, seine Nachbarn und Freunde. Ein ganz banaler Anlass ließ ihn das vermeintlich leere Haus durch die offene Hintertür betreten. Von diesem Augenblick an war nichts mehr im Leben von Turner und den Nelsons, wie es vorher war. weiter »


Harper Lee: Gehe hin, stelle einen Wächter

verfasst am 21.09.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Titel des Buches basiert auf einen Vers aus der Bibel ( Seite 110 des Buches).

Lee Harper hat mit Ihrem, Pulitzer-Preis ausgezeichnetem Buch – Wer die Nachtigall stört – die Südstaaten Problematik geschildert. In dem Buch – Gehe hin, stelle einen Wächter – begegnet man wieder den Protagonisten dieses Buches. weiter »


Mai Jia: Das verhängnisvolle Talent des Herrn Rong

verfasst am 31.08.2015 von | 1 Kommentar

Der Roman über ein Genie, das seine Grenzen immer weiter hinaus schieben muss, um sich selbst zu genügen. Eingebettet in eine Geschichte über die Entwicklung eines Landes, das täglich in allen Medien präsent ist, über dessen Innenleben wir aber unglaublich wenig wissen: China. weiter »


Ralf Bönt: Das kurze Leben des Ray Müller

verfasst am 06.05.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das ist ein eigenartiges Buch, ein *** Sterne, oder ***** Sterne – Buch? Ist es gute Literatur oder nur ein mäßig gutes Buch über das Leben des Hauptakteurs, eines Krimi-Autors, der sein Leben nicht in den Griff bekommt. Ich kann mich nicht so richtig entscheiden, neige aber für den Moment eher zu den *** Sternen. weiter »


Anna Quindlen: Ein Jahr auf dem Land

verfasst am 07.03.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Vorab: ich habe dieses Buch mit größtem Vergnügen gelesen.

Die 60jährige Rebecca Winter steht von einem Neuanfang. Selbst als ehemals berühmte Fotografin wird sie plötzlich zur unsichtbaren Person. Wo sind die Freunde, die aufdringlichen Adabeis, die sich an ihre Kittelfalten geheftet haben, als sie noch in der Öffentlichkeit stand und eine wohlbestallte Künstlerin, mit großartigen Honoraren war? Kaum etwas davon ist übrig geblieben. Unter den Habseligkeiten des vergangenen Ruhms befindet sich ihre New Yorker Eigentumswohnung. Aus finanzieller Not heraus – das seinerzeit verdiente Geld ist nahezu weg – vermietet sie die Wohnung für ein Jahr. weiter »


Sonia Laredo: Das Glück der Worte

verfasst am 14.12.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Sonia Laredo ist eine starke, sehr belesene Erzählerin. Ihr Debütroman ist gespickt mit Zitaten von spanischen Autoren, die mir allerdings (leider), bis auf ganz wenige Ausnahmen, nicht bekannt sind. Aber auch Aristoteles scheint mehrmals in dem Buch auf, zu dem sie anscheinend eine besondere Affinität hat. Grimms’ Märchen zitiert sie ebenso wie Seneca oder Shakespeare. weiter »


Cecilie Enger: Die Geschenke meiner Mutter

verfasst am 06.12.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Cecilies Mutter lebt seit einiger Zeit in einem Pflegeheim, sie ist an Alzheimer erkrankt, erkennt ihre Tochter Cecilie nicht mehr. Manchmal scheint aber doch ein Hauch von Vergangenheit durch und die Mutter umgibt dann ein Schleier von Traurigkeit; erkennt sie, dass sie ihr Leben vergessen hat – niemand weiß, was in einem an Alzheimer erkrankten Menschen wirklich vor sich geht.

Das Elternhaus muss ausgeräumt werden. Ihre Geschwister stehen ihr dabei nur sehr spärlich zur Seite, und so entdeckt Cecilie für sich ganz allein einen kostbaren Schatz in einer Lade des schon nahezu geleerten Hauses irgendwo in Norwegen. weiter »


Richard Yates: Eine strahlende Zukunft

verfasst am 16.05.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zu Beginn ist es die jugendlichen Leidenschaft, die Michael und Lucy am College miteinander verbindet. Er, der angehende Schriftsteller, dessen Einkommen keinen Luxus zulässt. Sie, die reiche Tochter aus reichem Hause, die ein Leben, in dem man nicht alles bekommt, was man sich wünscht, kaum vorstellen kann. weiter »


Patrick Flanery: Absolution

verfasst am 09.12.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Sam Leroux kommt nach Jahren seines Studiums in Amerika zurück in seine Heimat Südafrika. Er soll Clare Wald, die große alte Dame der südafrikanischen Literatur interviewen, und ihre Biografie schreiben. weiter »



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