Romane

Buchbesprechungen, News

(430 Beiträge in dieser Rubrik)

Harald Darer: Herzkörper

verfasst am 21.08.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Maria Satori ist Juristin, kommt aus der Sozialarbeit und wird zur Rektorin an der Fachhochschule für Sozialberufe gewählt. Dieser Umstand ist interessant genug um, von Simone Remschnik für ihre Zeitung interviewt zu werden. Während des Interviews trifft Maria Satori diese Aussage: “Mitleid keine juristische und schon gar keine sozialarbeiterische Kategorie ist. Genausowenig wie Hoffnung, Glück oder Gerechtigkeit.” weiter »


Christoph Peters: Der Arm des Kraken

verfasst am 17.08.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Vorab: ein Roman, der mich überrascht hat; positiv! Den Autor Christoph Peters kannte ich davor noch nicht, konnte mir also, als das Buch kam, kein Bild von dem machen, was mich erwartet. Ich musste mich vorerst mit der Einschätzung des Verlages zufrieden geben, es wäre ein „ein fulminanter Großstadtroman und ein actiongeladener literarischer Thriller“. weiter »


John Williams: Butcher’s Crossing

verfasst am 25.05.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Jahr 1870; die Zeit, als man den Westen jenseits der Appalachen noch den Wilden Westen nannte; ein Wilder Westen abseits von Indianern und Cowboys, Sheriffs und Revolverhelden. Das ist der Rahmen für die Reise des jungen Will Andrews, der aus Boston nach Kansas kam, um das Land kennen zu lernen.

In dem kleinen, trostlosen Flecken Butchers Crossing tritt er auf den erfahrenen Büffeljäger Miller. Während rundum die Büffelherden von den unzähligen Felljägern schon bis zur Ausrottung dezimiert wurden, wartet Miller auf die Chance an einen Ort zurück zu kehren, an dem er zehn Jahre zuvor noch Büffelherden sah, die sich bis zum Horizont ausbreiteten. Ganz so wie früher auch rund um Butchers Crossing. weiter »


Daniel Kehlmann: F

verfasst am 19.05.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Drei Brüder, die unterschiedlicher nicht sein können. Ein Tag im Leben von Martin, Erik und Iwan, deren Lebensgeschichten in drei Kapiteln erzählt und schlussendlich zusammen geführt werden. Was sie verbindet? Sie sind alle auf ihre Weise Betrüger, Fälscher, Hochstapler! weiter »


Thomas Raab: Still
Chronik eines Mörders

verfasst am 16.05.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Karl Heidemann leidet Qualen unter Lärm. Schon als Kind hat er unter Schreikrämpfen gelitten, doch die Ursache dafür scheint niemand verstanden zu haben. Nur eines kann ihm helfen, diese Unerträglichkeit zu beenden: sein eigener Tod. Dann ist es still. Endlich. Ein außergewöhnliches Buch!

Karl Heidemann zieht, bevor er von dieser Welt geht, eine brutale Spur in seinem Wohnort.
Doch wo nimmt diese Brutalität seinen Ausgang? weiter »


Peter Ustinov: Der Alte Mann und Mr. Smith

verfasst am 15.05.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Gott und der Teufel besuchen die Erde um Nachschau zu halten, wie sich denn die Menschen auf dem Planeten seit dessen Erschaffen entwickelt haben. Der Alte Mann und sein Widersacher, der Teufel, erleben ihre Wunder. Mit Vielem haben sie gerechnet, bevor sie sich entschlossen haben, gemeinsam diese Welt am eigenen Leib zu erfahren. Doch die „Realität“ ist für beide unfassbar. weiter »


Horst Moser: Etwas bleibt immer

verfasst am 12.05.2015 von | 1 Kommentar

Vielleicht ein Buch, das man im Urlaub liest? Ein Buch, das leicht zu lesen ist, trotzdem aber aktuelle Themen mit einschließt.

Manuel Svennson ist in Mexiko geboren und hat dort einen Teil seiner Kindheit und Jugend mit seinen Eltern verlebt. Nun arbeitet und lebt er als Journalist in Österreich. Durch seinen Bericht über einen Überfall in Innsbruck wird Vera auf ihn aufmerksam, deren Vater das Opfer eben dieses Überfalls wurde. weiter »


Cornelia Pichler: Wenn der Wind sich dreht

verfasst am 11.05.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Meine Empfehlung zu diesem Buch – mitnehmen in den Urlaub, am besten auf die Insel Rhodos. „Wenn der Wind sich dreht“ ist ein lebensnahes Buch, ohne großartiger stilistischer Abenteuer, leicht zu lesen, sympathisch. Für mich eine Lektüre, wie ich sie mir für warme Sommertage wünsche. Das Buch hat Charme, versteht es in manchen Passagen zu fesseln, zu berühren, auf die Tränendrüse zu drücken, Freude am Leben zu vermitteln. weiter »


Ralf Bönt: Das kurze Leben des Ray Müller

verfasst am 06.05.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das ist ein eigenartiges Buch, ein *** Sterne, oder ***** Sterne – Buch? Ist es gute Literatur oder nur ein mäßig gutes Buch über das Leben des Hauptakteurs, eines Krimi-Autors, der sein Leben nicht in den Griff bekommt. Ich kann mich nicht so richtig entscheiden, neige aber für den Moment eher zu den *** Sternen. weiter »


Will Wiles: Kein Leben ohne Minibar

verfasst am 23.04.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein skurriles Buch. Will Wiles führt im ersten Teil des Buches die Leserinnen und Leser ein in das Leben eines Mannes, er heißt Neil Double. Neil Double ist ein Mann mit einem äußerst eigenartigen Beruf, er ist Messebesucher. Daran ist wohl noch nichts außergewöhnliches. Jedoch geht Double nicht zu seinem Vergnügen und für seine eigene Information auf Messen, er besucht die Messen im Auftrag von Kunden. Menschen, die selbst keine Zeit, keine Lust haben, sich dem Messetrubel zu unterwerfen. Sie schicken Double los, um Informationen über Mitbewerber, Neuheiten etc. einzuholen. Damit verdient der Mann seinen Lebensunterhalt. weiter »


Milan Kundera: Der Scherz

verfasst am 15.04.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Mit seinem Erstlingsroman „Der Scherz“ ist Milan Kundera 1967 ein grosser Wurf gelungen durch den sich sein Autor auf Anhieb als ein besonders vielseitig begabter Schriftsteller etablierte. Kundera zeigt in ihm sowohl seine erzählerischen Stärken, als auch seine technische Versiertheit. Schnell werden wir in einen Erzählfluss gesogen, der uns mit seinen Figuren mitleiden lässt und mit jeder Seite gierig auf die nächste macht. weiter »


Robert Streibel: April in Stein

verfasst am 13.04.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Dieses Buch hat mich sehr betroffen gemacht. Robert Streibel setzt sich mit einem Teil der Geschichte in der Zeit des Nazigewaltregimes in Krems auseinander. So deutlich wie in diesem Buch wurde – für mich jedenfalls – noch in keinem Buch der ehrgeizige Fanatismus, die reglementierte Grausamkeit, die menschenverachtende Perversion. weiter »


Heinrich Steinfest: Das grüne Rollo

verfasst am 08.04.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Dieses Buch habe ich mit Vergnügen gelesen. Zugegeben, nicht alles hat den Weg in meinen Verstand gefunden. Das Buch ist meine erste Begegnung mit Steinfest und sicher nicht meine Letzte.

Das besonders Aparte an dem Buch ist, es besteht aus drei Teilen, dass die Geschichte des grünen Rollos und seiner Konsequenzen grün gedruckt ist, der Rest des Buches, des realistischen Teils jedoch schwarz. Das Wort realistisch ist aber auch etwas überzeichnet. Was an dem Buch ist schon realistisch. weiter »


Anna Quindlen: Ein Jahr auf dem Land

verfasst am 07.03.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Vorab: ich habe dieses Buch mit größtem Vergnügen gelesen.

Die 60jährige Rebecca Winter steht von einem Neuanfang. Selbst als ehemals berühmte Fotografin wird sie plötzlich zur unsichtbaren Person. Wo sind die Freunde, die aufdringlichen Adabeis, die sich an ihre Kittelfalten geheftet haben, als sie noch in der Öffentlichkeit stand und eine wohlbestallte Künstlerin, mit großartigen Honoraren war? Kaum etwas davon ist übrig geblieben. Unter den Habseligkeiten des vergangenen Ruhms befindet sich ihre New Yorker Eigentumswohnung. Aus finanzieller Not heraus – das seinerzeit verdiente Geld ist nahezu weg – vermietet sie die Wohnung für ein Jahr. weiter »


John Banville: Die See

verfasst am 15.02.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

„They Departed, the gods, on the day of the strange tide.“ Warum lässt ein Autor seinen Roman so anfangen? Welche Eindrücke und Erwartungen weckt er damit bei uns, seinen Lesern? Während wir von diesem ersten Satz zum zweiten springen, kommen uns zwei Möglichkeiten in den Sinn: Entweder schreibt hier jemand, der wirklich ein Meister seiner Kunst ist, oder jemand, der fest davon überzeugt ist ein solcher zu sein. Für Banville jedoch scheint beides zu gelten.

Die See, Banvilles bereits vierzehnter Roman, der 2005 erschien, und im selben Jahr den prestigeträchtigen englischen Man Booker Prize gewann, ist ein vor allem linguistisch sehr anspruchsvoll angelegtes Projekt, das jedoch immer wieder über die Selbstüberzeugung seines Autors stolpert. weiter »


O. P. Zier: Komplizen des Glücks

verfasst am 08.02.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Rolfi erzählt seine Familiengeschichte. Seine Erinnerungen ab seinem vierten Lebensjahr bis zu der Zeit in der er an seiner Dissertation schreibt. Da taucht ein bisher unbekannter Onkel in seiner Familie auf.

Mit seiner etwas unüblichen Familie lebt Rolf im Pongau in Salzburg – und wegen des ungewöhlichen Lebensstils ist Rolf seine Familie zeitweise peinlich. weiter »


Gottfried Schatz: Postdoc

verfasst am 04.02.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Gottfried Schatz, ein renommierter Wissenschaftler, wagte sich nach einer Vielzahl von wissenschaftlichen Publikationen, an einen Roman. Selbstverständlich angesiedelt im wissenschaftlichen Milieu. Ich meine, dass ihm dieser Roman sehr gut gelungen ist. Schatz lässt uns Einblick gewähren in die aufwendige wissenschaftliche Arbeit, in die damit verbundenen Entbehrungen, aber auch in die Schwierigkeiten der Zusammenarbeit, teilweise stark geprägt von Eitelkeiten. weiter »


Jörg Albrecht: Anarchie in Ruhrstadt

verfasst am 07.01.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Na das kann ja ab 2015 im Ruhrgebiet heiter werden: Hannelore Kraft wird abgewählt, stattdessen übernimmt ein wenig erfolgreicher Schriftsteller das Ruder und legt die Städte des bevölkerungsreichsten Bundeslands gleich mal zusammen, nur um sie dann in Zonen einzuteilen.

Eine für Modeschöpfer, eine Zone für Schriftsteller, eine für Musiker etc. es ergeben sich Kulturkolchosen als anarchisches Konzept. weiter »


Eva Reichl: Der Lottospieler
Oder von der Glückseligkeit des Geldes

verfasst am 21.12.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Glückseligkeit des Geldes – so ein Blödsinn, zumindest lt. Eva Reichl. Und damit hat sie nicht unrecht. Dieses Buch ist, dank des schnöden Mammons, der totale Wahnsinn. Das Geld zerstört die Familie, entzweit Freundschaften, beendet den bildungswilligen Weg einer Tochter – als Millionärstöchterl muss man ja nicht mehr arbeiten – und schließlich und endlich bringt es die Hauptperson Josef Klotz zu einem Rendevouz mit Petrus. weiter »


Sonia Laredo: Das Glück der Worte

verfasst am 14.12.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Sonia Laredo ist eine starke, sehr belesene Erzählerin. Ihr Debütroman ist gespickt mit Zitaten von spanischen Autoren, die mir allerdings (leider), bis auf ganz wenige Ausnahmen, nicht bekannt sind. Aber auch Aristoteles scheint mehrmals in dem Buch auf, zu dem sie anscheinend eine besondere Affinität hat. Grimms’ Märchen zitiert sie ebenso wie Seneca oder Shakespeare. weiter »


Cecilie Enger: Die Geschenke meiner Mutter

verfasst am 06.12.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Cecilies Mutter lebt seit einiger Zeit in einem Pflegeheim, sie ist an Alzheimer erkrankt, erkennt ihre Tochter Cecilie nicht mehr. Manchmal scheint aber doch ein Hauch von Vergangenheit durch und die Mutter umgibt dann ein Schleier von Traurigkeit; erkennt sie, dass sie ihr Leben vergessen hat – niemand weiß, was in einem an Alzheimer erkrankten Menschen wirklich vor sich geht.

Das Elternhaus muss ausgeräumt werden. Ihre Geschwister stehen ihr dabei nur sehr spärlich zur Seite, und so entdeckt Cecilie für sich ganz allein einen kostbaren Schatz in einer Lade des schon nahezu geleerten Hauses irgendwo in Norwegen. weiter »


Patrick Modiano: Der Horizont

verfasst am 04.12.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Dieses Buch machte es mir nicht leicht, darüber zu schreiben. Denn während das WAS (was geschieht, wer ist daran beteiligt) noch recht klar ist, grüble ich noch immer an dem WARUM:  gibt es einen zusammenfassenden Gedanken, der über diesem Buch steht?

Zunächst näherte ich mich der gebotenen Ehrfurcht: ein Roman des Literatur-Nobelpreisträgers 2014, von dem ich zuvor noch nie etwas gelesen habe; und, ich muss es gestehen, von dem ich zuvor auch noch nie etwas gehört, bzw. über ihn gelesen habe. weiter »


Alexandre Dumas: Ein Liebesabenteuer

verfasst am 25.11.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Dumas, ein Genussmensch durch und durch. Voll Lust und Leben, der Weiblichkeit sehr zugetan, ein leidenschaftlicher Schriftsteller, ein körperlicher Hüne, schildert in diesem Buch zwei Episoden aus seinem Leben. weiter »


Donna Tartt: Der Distelfink

verfasst am 21.11.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Je dicker das Buch, desto länger die Rezension – aber das muss nicht sein, wie hier zu aufzuzeigen ist (dazu später).

Wer sich der Lektüre eines Werks, das auf über 1000 Seiten daherkommt, verdingt, der muss davon schon angetan sein, wie der Verfasser dieser Zeilen. Den Titel verdankt das Buch einem mit 1654 datierten Bild des niederländischen Malers und Rembrandt-Schülers Carel Fabritius. weiter »


Vanessa F. Fogel: Hertzmann’s Coffee

verfasst am 11.11.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Roman, in dem die Jahrzehnte, die Generationen, das Zurückliegende und das Gegenwärtige zusammen finden; in den Erinnerungen von Yankel Hertzmann, der darin die Lösung für die Probleme in seiner Familie sucht. weiter »


André Aciman: Ruf mich bei deinem Namen

verfasst am 10.11.2014 von | 1 Kommentar

Vielleicht die grösste Schwierigkeit über André Acimans eleganten Roman „Ruf mich bei deinem Namen“ zu reden ist, diesen nicht durch die etwas pauschal klingenden Genres zu erschlagen, in die er sicherlich äusserlich passt. Die Begriffe Sommerromanze oder Gay Lit rufen besonders qualitativ völlig falsche Assoziationen hervor, die jedoch rein formal auf den Roman zutreffen mögen.

„Ruf mich bei deinem Namen“ ist die Geschichte der Liebe des 17 jährigen Eliot und des 24 jährigen Oliver, die Mitte der 80er Jahre einen kurzen gemeinsamen Sommer im Haus von Eliots Eltern an der italienischen Mittelmeerküste verbringen. weiter »


Elisabeth Klar: Wie im Wald

verfasst am 26.10.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Lisa Neuwirth lebt als Pflegekind bei Familie Ludevik. Als sich eine schreckliche Familientragödie ereignet, wird die kleine Lisa in eine betreute Wohngemeinschaft abgeschoben. Karin Ludevik holt sie als Erwachsene zu ihr ins Elternhaus zurück. Ab dann holt ein finsteres Kapitel der gemeinsamen Vergangenheit die Familie wieder ein. weiter »


Peter Rosei: Die Globalisten

verfasst am 05.10.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Schweizer Geschäftemacher Adolphe Weill weiß sich die Welt für seine Import- und Exportdeals sehr zunutze zu machen. Allerdings sind seine Geschäfte eher dubios. Im Café Imperial diskutiert er mit Blaschky angeregt über die Vorteile von Geld. Von jeder Menge Geld! Denn Geld – das vermehrt sich ganz von selbst – zieht man an den „richtigen“ Fäden. weiter »


Yessica Yeti: Aus dem Bauch heraus
Eine Autobabygrafie

verfasst am 25.09.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Yessica und Lili bekommen ein Kind. Beide haben keine Ahnung, was denn da auf sie nun zukommt. Was ist in der Schwangerschaft erlaubt? Was ist ein absolutes No- Go. Wie soll das Kind heißen? Auf scheinbar banale Fragen finden sich weit hergeholte und witzige Antworten! Ein Lesevergnügen der besonderen Art! weiter »


Kristof Magnusson: Arztroman

verfasst am 13.09.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Gleich zur Klarstellung: Dies ist kein Roman, der im Dunstkreis von Emergency Room oder Greys Anatomy angesiedelt ist; weder  geografisch – der „Arztroman“ spielt in Berlin – noch thematisch: dies ist ein Roman über den Alltag und das Leben der Notärztin Anita Cornelius.

Von Ihrem Ehemann getrennt, der Sohn lebt die überwiegenden Teil der Woche bei seinem Vater und dessen neuer Frau, alleinstehend. Dorthin kommt man, wenn man so viel Zeit für die Arbeit und so viel Emotionen für die Patientinnen und Patienten aufwendet, dass für Freizeit und Privatleben kaum etwas übrig bleibt. weiter »




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