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Buchbesprechungen, News

( Beiträge in dieser Rubrik)

Eric Vuillard: Ballade vom Abendland

Eric Vuillard: Ballade vom Abendland verfasst am 16.11.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Millionen junger Männer träumen von einem guten Leben, Familie, von Liebe, vielleicht von Erfolg. Diese jungen Männer kommen aus Frankreich, Deutschland, aus England, aus der Donaumonarchie. Noch im Frühjahr des Jahres 1914 erscheint ihnen alles wie in einem ganz normalen Jahr, nur das Grollen im Hintergrund war da. weiter »


Fred Vargas: Der Zorn der Einsiedlerin

Der Zorn der Einsiedlerin verfasst am 30.08.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Eine Krimireihe, die seit dem Jahr 1991 läuft: da ist viel passiert, Charaktere haben sich entwickelt, regelmäßige LeserInnen haben die handelnden Personen und deren Eigenarten verinnerlicht. Ist dieser Krimi jedoch der erste, den man liest – so wie bei mir – dann erscheint vieles etwas befremdlich und unübersichtlich. Aber: selbst schuld, ich hätte ja schon früher damit beginnen können Adamsberg-Krimis zu lesen … weiter »


Éric Vuillard: Kongo

Kongo verfasst am 16.09.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Im Jahr 1884 trafen in Berlin die Vertreter von 14 Staaten zusammen und das zu verteilen, was keinem einzigen von ihnen gehörte: Afrika. Die Europäer (und die ebenfalls beteiligten Vereinigten Staaten) gefielen sich in ihrem Selbstverständnis als die Beherrscher des Erdballs. weiter »


Goran Vojnović: Unter dem Feigenbaum

Unter dem Feigenbaum verfasst am 30.08.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Vom Zerfall Jugoslawiens, von zerbrochenen Familien und vielen Schicksalsschlägen  erzählt Goran Vojonovic in seinem Roman. In sehr poetischen Szenen erzählt er die Geschichte von drei Generationen: Jandras, Jandras Eltern und die Großeltern. weiter »


Voosen & Danielsson: Erzengel
Ein Fall für Ingrid Nyström und Stina Forss

Erzengel verfasst am 22.07.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Fall, viele Fälle, die zusammen hängen: ein purer Zufall führt dazu, dass Ingrid Nyström einen alten Fall neu aufrollt. Eine Ungereimtheit in einem alten Bericht der Gerichtsmedizin, der den damaligen Befund „Selbstmord“ nun unwahrscheinlich erscheinen lässt; ein verschwundener Akt im Polizeiarchiv; und eine verschwundene Leiche, statt dessen nur ein leeres Grab. weiter »


Éric Vuillard: Traurigkeit der Erde
Eine Geschichte von Buffalo Bill Cody

Traurigkeit der Erde verfasst am 20.07.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Bild der Indianer wurde bei uns in Europa zu einem wesentlichen Teil geformt von Karl May, Hollywood-Western und – Buffalo Bill. Der Mann mit dem weißen Spitzbart war zur Jahrhundertwende von 19. zum 20 Jahrhundert der berühmteste Schausteller der Welt und ist bis heute ein Begriff. weiter »


Éric Vuillard: Die Tagesordnung

Die Tagesordnung verfasst am 10.06.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Geschichte, anders und viel weitergehend erzählt. Éric Vuillard beobachtet diejenigen, die Hitler und Göring begegneten. Die Ja-Sager, die Beschwichtiger, die Angstvollen.

Der Rahmen der Ereignisse beginnt kurz nach der Ernennung Hitlers zum Reichkanzler, zu Beginn des Jahres 1933. Als 24 deutsche Industriekapitäne durch ihre bereitwilligen Spenden  den weiteren Aufstieg der Nazipartei kräftig unterstützten, wenn nicht gar erst ermöglichten. weiter »


Voosen & Danielsson: Rotwild
Ein Fall für Ingrid Nyström und Stina Forss

verfasst am 17.08.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Schweden: Land der Morde, gerne auch mit grauslichen Details verbrämt. Schweden: Land des Königs Gustav Adolf und damit auch des Protestantismus; was aber haben dann katholische Mythen hier zu suchen, vor allem, wenn sie die Grundlage für (siehe vorher) für die grauslichen Details sind.

Es beginnt mit einem Mann, der gleich dem heiligen Sebastian mit Pfeilen durchbohrt an einen Baum gebunden gefunden wird. Hier die Ruhe der Landschaft, die Freude der Menschen auf das kommende Midsommer-Fest und dann dieser Kontrast: ein Mann grausam zu Tode gequält inmitten dieses Idylles. weiter »


Birgit Vanderbeke: Alberta empfängt einen Liebhaber

verfasst am 29.08.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Liebe überfällt Alberta und Nadan manchmal wie eine Heuschreckenplage, heftig und doch wieder vernichtend. Sie brennen gemeinsam durch um ihr Glück zu finden. Weit kommen die beiden allerdings nicht. Die Geschichte einer Liebe, die „gedacht“ aber nicht gelebt wird.

Alberta lebt mit Jean-Philippe und ihrer gemeinsamen Tochter Cécile zusammen. Jean-Philippe ist Philosoph und arbeitet in Lyon. Alberta hingegen lebt mit ihrer Tochter bei ihrem Schwiegervater in einer kleinen Stadt. Beruflich verwirklicht sie sich als Schriftstellerin und Übersetzerin. weiter »


Timur Vermes: Er ist wieder da

verfasst am 21.12.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Adolf Hitler erwacht 2011 in Berlin am Boden liegend. Zuerst noch orientierungs- und planlos macht er sich auf die Suche nach dem Führerbunker und ist verwundert, wie „krank“ die Gesellschaft ist. Zudem attestiert er den amtierenden deutschen PolitikerInnen absolute Unfähigkeit, das Volk zu führen. Hitler sieht einen klaren Auftrag: er muss sich politisch dem Land wieder zur Verfügung stellen. Eine Satire? Ja. Allerdings eine bitterböse. weiter »


Voosen & Danielsson: Später Frost
Der erste Fall für Ingrid Nyström und Stina Forss

verfasst am 01.12.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es ist sozusagen ein halber Schwedenkrimi: das AutorInnen-Duo lebt in Hamburg – sie ist Schwedin, er Deutscher. Und es ist ein Schwedenkrimi mit Ambition: denn laut Untertitel ist dies erst der erste Fall der beiden Polizistinnen Nyström und Forss – was dann ja wohl die kommende Veröffentlichung einer ganzen Reihe impliziert. weiter »


Vogler & Stangl: Ich, Carlo-Enrico Grassa: Eine sizilianische Biografie

verfasst am 17.02.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ich, Carlo Enrico Grassa, eine sizilianische Biografie handelt vom Aufstieg eines ehrgeizigen,  jungen Mannes aus dem südsizilianischen Agrigento, der nur in ganz entfernten Zügen an den „talentiertesten Finanzminister der zweiten Republik“ (© Wolfgang Schüssel) erinnert. In der Ich-Form erzählen die Autoren Giovanni Ucellatore und Io Steccoli die (von Hannes Vogler und I Stangl übersetzte) Lebensgeschichte des von Gott mit dem Auftrag, besser als alle anderen zu sein, versehenen Talents, sich bis an die Spitze von Geld, Macht und Glamour vorzuarbeiten. weiter »


Domingo Villar: Strand der Ertrunkenen

verfasst am 06.11.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Leo Caldas, Inspektor in Galicien und sein Assistent Rafael Estevez, kurz Rafa genannt, ermitteln an der galicischen Küste. Im Hafen von Panxon wird die Leiche des Fischers Justo Castelo gefunden. Die Hände am Rücken mit einem grünen Kabelbinder gefesselt. Im Dorf gehen alle von einem Selbstmord aus. Justo sei ein eigenartiger und ruhiger Kautz gewesen. Schwer heroinabhängig. Doch Inspektor Caldas glaubt nicht an die Selbstmordtheorie und stößt bei seinen Ermittlungen auf eine längst vergangene Tragödie. weiter »


Mario Vargas Llosa: Tod in den Anden

verfasst am 13.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Land, zwei Welten. Durch Peru zieht sich eine unsichtbare Grenze zwischen Menschen. Auf der einen Seite die aus den Städten, von der Küste, auf der anderen Seite die, die oben leben in den Anden, die hinter sich jahrtausendealte Geschichte wissen, die immer schon hier waren. Die beiden Welten vernischen sich miteinander, ohne einander zu berühren. weiter »


Fred Vargas: Die Tote im Pelzmantel

verfasst am 27.06.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wenn zwei echte Könner ihrer Metiers, wie die famose Krimiautorin Fred Vargas und der nicht minder weltweit bekannte Künstler und Grafiker Edmond Baudoin ein gemeinsames Projekt vorlegen darf man gespannt sein. So geschehen beim vorliegenden Band „Die Tote im Pelzmantel“, nach einer Kurzgeschichte der französischen Schriftstellerin aus dem Jahr 2002. weiter »


Pittler & Verdel: Der große Traum von Freiheit

verfasst am 29.11.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

30 Rebellen gegen Unrecht und Unterdrückung.

Pittlers historische Romane rund um den Polizeioffizier Bronstein, der in der Zwischenkriegszeit auf Mörderjagd geht, wurden im Blog wiederholt besprochen und auch (zu Recht) bestens bewertet. Mit dem aktuellen Band „Der große Traum von Freiheit – 30 Rebellen gegen Unrecht und Unterdrückung“, den Andreas Pittler zusammen mit der Publizistin Helena Verdel gemeinsam verfasst hat, wird nun rein historisches Terrain betreten. weiter »


Heinrich Veith: Die Macht des Apothekers

verfasst am 11.03.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wir schreiben das Jahr 1962. Alfredo Sutterlüthy ist 52 Jahre alt und Apotheker in Moosten, einem kleinen Bergdorf in der Schweiz. Von seiner pflegebedürftigen Mutter tyrannisiert, ansonsten aber frauenlos und auch noch Jungfrau gilt er als eher seltsamer Zeitgenosse – stellt euch vor, das war auch früher schon so! weiter »


Vogler & Stangl: Endlich Strache

verfasst am 29.12.2009 von | 3 Kommentare

endlich-stracheEine Reportage aus der Zukunft! Eine wunderbare Persiflage auf die österreichische Innenpolitik von 2000 bis 2017 ! Natürlich alles gestützt auf bisher geheim gehaltene Dokumente!

Strache auf seinem Weg in das Kanzleramt.

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Fred Vargas: Der verbotene Ort

verfasst am 26.11.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

Kommissar Jean-Baptiste Adamsberg, Leiter der Brigade Criminelle in Paris reist mit seinem Stellvertreter Commandant Adrien Danglard und Brigadier Estalere nach London, um an einem europäischen Polizeikongress teilzunehmen. Während eines abendlichen Spaziergangs machen sie eine schreckliche Entdeckung. Vor dem legendären Friedhof Highgate, wo Charles Dickens und Karl Marx begraben liegen und Bram Stoker seine Lucy in „Dracula“ wandeln ließ, stehen aufgereiht 17 Schuhe. weiter »




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