Simenon, Georges

Georges Simenon, geboren am 13. Februar 1903 in Liège/Belgien, begann nach abgebrochener Buchhändlerlehre als Lokalreporter. Nach einer Zeit in Paris als Privatsekretär eines Marquis wohnte er auf seinem Boot, mit dem er bis nach Lappland fuhr, Reiseberichte und erste Maigret-Romane verfassend.

Schaffenswut und viele Ortswechsel bestimmten 30 Jahre lang sein Leben, bis er sich am Genfersee niederließ, wo er nach 75 Maigret-Romanen und über 120 Non-Maigrets beschloss, statt Romane ausgreifende autobiographische Arbeiten (wie die monumentalen ›Intimen Memoiren‹) zu diktieren.

Er starb am 4. September 1989 in Lausanne.
(Quelle: Diogenes-Verlag)


Buchbesprechungen, News

Georges Simenon: Das Rätsel der Maria Galanda
Vier Fälle für Kommissar G7

Das Rätsel der Maria Galanda verfasst am 07.02.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Kennen Sie den Kommissar „G7“? Also ich kannte ihn nicht, bis ich jetzt dieses Buch unter den neu aufgelegten Romanes von Georges Simenon fand.


Georges Simenon: Fremd im eigenen Haus

Fremd im eigenen Haus verfasst am 08.01.2019 von | 1 Kommentar

Nachdem seine Frau vor 18 Jahren das Haus verließ wurde Anwalt Hector Loursat immer mehr zum Sonderling: Eremit, Säufer, fremd mit der Welt, fremd mit den Menschen. Das große Haus bewohnt er mit seiner Tochter Nicole und der alten Haushälterin Fini – auch mit diesen beiden meidet er jeden Kontakt, wenn immer es möglich ist.


Georges Simenon: Maigret als möblierter Herr
Maigrets 37. Fall

Georges Simenon: Maigret als möblierter Herr verfasst am 01.01.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Frau Maigret ist für einige Tage zu ihrer Schwester ins Krankenhaus gefahren, in Paris ist die Lage ruhig und Maigret fühlt sich ein wenig verloren in seiner Wohnung. Auch ein Streifzug durch Kino und Bars ändert daran nichts. Beinahe schon freudig nimmt er den Anruf aus dem Kommissariat entgegen – wenn es nur nicht darum […]


Georges Simenon: Maigret und die widerspenstigen Zeugen

Maigret und die widerspenstigen Zeugen verfasst am 13.10.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Zeichen stehen auf Abschied. Maigret fühlt sich müde und das Wissen, dass er nur noch 2 Jahre bis zur Pensionierung vor sich hat, trägt dazu bei, dass er sich alt fühlt. Es ist November, es nieselt. Ein Tag, der erst Besserung verspricht, als Maigret zu einem Mord gerufen wird.


Georges Simenon: Brief an meinen Richter

Brief an meinen Richter verfasst am 18.08.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Briefschreiber ist Dr. Charles Alavoine: Arzt, Mörder. Sein Prozess ist abgeschlossen, ein allzu wohlwollendes Gericht hat ihn nicht mit der Höchstrafe belegt, wohl aber zu vielen Jahren hinter Gittern.


Georges Simenon: Sonntag

verfasst am 10.07.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Dieser Sonntag ist jener Tag, auf den Émile sich monatelang vorbereitet hat. An diesem Tag sollen sich für ihn alle Probleme, die sein Leben mit Berthe, seiner Ehefrau, mit sich brachte, für immer auflösen. Ab diesem Tag wird er frei sein für alles das, was er sich in der vergangene Jahren versagen musste und er […]


Georges Simenon: Der Buchhändler von Archangelsk

verfasst am 05.01.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wozu den Titel ändern? „Der kleine Mann aus Archangelsk“, so die direkte Übersetzung des Original-Titels und auch der deutschsprachigen Erstauflage aus dem Jahr 1978, würde es besser treffen. Umso mehr, als der Buchhändler auch ein Briefmarkenhändler ist. Das ist meine einzige Beschwerde über dieses Buch und Simenon hat damit gar nichts zu tun.


Georges Simenon: Die Witwe Couderc

verfasst am 10.12.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Witwe Tati Cuderc: 45 Jahre ist sie alt, lebt mit dem Vater ihres verstorbenen Mannes in dessen Haus. Der Alte, krank, verwirrt, lebt nur noch vor sich hin, zu einer Beschäftigung reicht es bei ihm nicht mehr. Seine Tage verbringt er mit Essen, Schlafen, bei den Kühen und, wenn ihm danach ist, im Bett […]


Georges Simenon: Die Komplizen

verfasst am 22.07.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es kann ja nicht immer ein tolles Buch sein. Bei einem Autor wie Georges Simenon, der derart viel geschrieben hat, kann wohl der eine oder andere Roman dabei sein, der ein wenig hinter die anderen zurück fällt. „Die Komplizen“ ist für mich ein solcher Roman; er lässt aber sicherlich breiten Raum für sehr unterschiedliche Interpretationen.


Georges Simenon: Maigret kämpft um den Kopf eines Mannes

verfasst am 12.07.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Maigret ist ja schon unter normalen Bedingungen kein Sonnenschein. Nun aber hat er sich in eine Sache verbissen, die für ihn selbst leicht zu sehr unerfreulichen Konsequenzen führen kann. Und das macht den Kommissar noch mürrischer als gewohnt.


Georges Simenon: Die Verlobung des Monsieur Hire

verfasst am 21.05.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Monsieur Hire ist einer von diesen Männern: ein Einzelgänger, kein Kontakt zu den Nachbarn, irgendwie unheimlich, undurchschaubar. Und damit ist er auch einer der ersten Verdächtigen beim Mord an einer Frau, deren verstümmelte Leiche nur wenige Meter von Hires Wohnung entfernt gefunden wurde. Wüsste die Polizei, dass Hire Freude daran hat, seine attrative, junge Nachbarin […]


Georges Simenon: Der Präsident

verfasst am 02.02.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Mit seinem nun so eintönigen Leben kann und will sich der ehemalige Ministerpräsident der Republik nicht abfinden. Mit einem Alltag zwischen Krankheit, Untersuchungen, Spaziergängen; fernab aller Orte, an denen die Entscheidungen für das Land getroffen werden.


Georges Simenon: Maigret und die kopflose Leiche

verfasst am 23.10.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wären es die Teile einer weiblichen Leiche gewesen, dann hätte Maigret sich wahrscheinlich gar nicht selbst um den Fall gekümmert – zu oft entledigte sich ein Mörder auf diese Art seines Opfers. Doch es ist äußert ungewöhnlich, dass man die Körperteiles eines Mannes aus der Seine fischt: Es scheint, als ob Maigret ahnt, dass sich […]


Georges Simenon: Tropenkoller

verfasst am 22.10.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Mit nur wenigen Absätzen schafft Simenon eine ein wenig an „Casablanca“ erinnernde Atmosphäre. Da ist die Stadt in Afrika, Libreville in Gabun, da sind die wenigen Europäer, die ganz im Stile der Kolonialzeit hier ihren Geschäften nachgehen. Die schwüle Hitze vor der man sich nicht verstecken kann, die allgegenwärtigen Moskitos, die Bar im Hotel Central  […]


Georges Simenon: Maigret und der Gehängte von Saint-Pholien

verfasst am 16.10.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein schlechter Start: Maigret wird unvermittelt zum Schuldigen am Tod eines Mannes. So, als hätte er selbst den Abzug betätigt. Es besteht kein Zweifel daran, dass der Mann noch leben würde, zumindest zu diesem Zeitpunkt noch, hätte sich Maigret nicht an seine Fersen geheftet und über mehrere Grenzen hinweg verfolgt.


Georges Simenon: Maigret und der verstorbene Monsieur Gallet

verfasst am 20.07.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Tote, den man im Hotel fand, logierte hier regelmäßig schon viele Jahre lange. Bekannt war er also Monsieur Clement, Pensionär, aber abgesehen davon wusste man so gut wie nichts über ihn. Man wusste vor allem nicht, dass er ein Doppelleben führte, für das er seiner Familie daheim das Bild eines fleissigen Handlungsreisenden vorspielte – […]


Georges Simenon: Die Überlebenden der Télémaque

verfasst am 19.05.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Vom Hafenkai des Küstenortes Fécamp aus sieht Claude Canut wie sein Zwillingsbruder Pierre gleich nach dem Anlegen seines Schiffes noch an Bord verhaftet wird. Er wird beschuldigt, ein paar Tage zuvor, kurz bevor er mit seinem Kutter auslief, einen alten Mann getötet und beraubt zu haben. Der Kommissar scheint sich seiner Sache völlig sicher zu […]


Georges Simenon: Der Mörder

verfasst am 26.01.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Hans Kuperus ist ein Mörder. Ein eiskalter Mörder, der seine Tat ein Jahr lang vorbereitete. Von dem Moment vor einem Jahr an, als er den anonymen Brief erhielt, durch den er von der Affäre seiner Frau erfuhr. Von diesem Moment an wuchs in ihm die Wut und nun hatte er es getan.


Georges Simenon: Maigret und Pietr der Lette

verfasst am 09.09.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein wenig Ehrfurcht schien mir angebracht, als ich den ersten Maigret, den ersten Simenon, meines Lebens zu lesen begann. Neben Agatha Christie und Conan Doyle der große Klassiker unter dem Krimiautorinnen.  Für dieses Ereignis nahm  ich mir natürlich auch den allerersten Maigret zur Hand, den, der im Jahr 1929 mit dem Titel „Pietr le Letton“ […]



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