Monatsarchiv: Beiträge im Juli 2014

Hermann-Hesse-Literaturpreis 2014 für Angelika Klüssendorf

verfasst am 31.07.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Angelika KlüssendorfDer mit 15.000 Euro dotierte Hermann-Hesse-Literaturpreis geht in diesem Jahr an die Schriftstellerin Angelika Klüssendorf. In ihren letzten beiden Romanen „Das Mädchen“ und „April“ erzählt sie autobiografisch grundiert vom problematischen Weg der Selbstfindung. weiter »


Orhan Pamuk: Das Museum der Unschuld

verfasst am 31.07.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Museum der Unschuld erzählt uns von der ein halbes Leben andauernden Liebe zwischen Kemal, dem jungen Mann aus gutem Hause, und seiner mehr als zehn Jahre jüngeren entfernten Verwandten, Füsun. Im Istanbul der 70er Jahre trifft der anfangs erst 30 jährige Kemal seine 18 jährige Verwandte zufällig in dem Bekleidungsgeschäft wieder, in dem sie arbeitet. weiter »


Buchliebling 2014 – Die Preisträger stehen fest

verfasst am 29.07.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

BuchlieblingVon 15. Mai bis 15. Juni 2014 konnte das Publikum – bereits zum 9. Mal – in 9 Kategorien aus den eingereichten Titeln seine Buch-Lieblinge wählen. Abgestimmt wurde online und mittels Stimmzettel. weiter »


Johannes Gönner: Nichts ist vergessen
Ein Pfarr-Krimi

verfasst am 22.07.2014 von | 4 Kommentare

Zunächst einmal hat der Autor vergessen, uns eine Rahmenhandlung zu geben. Wir stolpern sofort in die persönlichen Betrachtungen von Franziska. Weiter geht es mit Stefan, dem Pfarrer von St. Canisius und seiner Sicht der Dinge. Und dann Gregor. Und dann Eberhard. Und so weiter. weiter »


Maj Sjöwall & Per Wahlöö: Der Mann, der sich in Luft auflöste
Ein Kommissar-Beck-Roman, Band 2

verfasst am 19.07.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

24 Stunden dauert Martin Becks Urlaub. Dann sitzt er, anstatt mit seiner Familie in einem Sommerhaus am Meer, in einem Flugzeug nach Budapest.  Den Fall hat er freiwillig übernommen, weil sich dabei seine Polizisten-Seele angesprochen fühlte: ein Journalist ist in Budapest verschwunden und nun droht dessen Chefredakteur mit der Veröffentlichung einer nicht näher bestimmten aber für die Politik unangenehmen Geschichte, falls nicht alles unternommen wird, den Mann zu finden. weiter »


Daniel Woodrell erhält Chicago Tribune Heartland Prize 2014

verfasst am 18.07.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Daniel WoodrellDer amerikanische Autor Daniel Woodrell erhält für seinen jüngsten Roman „In Almas Augen” den Chicago Tribune Heartland Prize in der Kategorie „Fiction“. Der renommierte Literaturpreis wird seit 1988 jährlich von der Tageszeitung Chicago Tribune in den beiden Kategorien Fiction und Non-Fiction verliehen. weiter »


Die Kandidaten für die Online-Wahl zur Hotlist 2014 stehen fest

verfasst am 15.07.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Hotlist-2014144 unabhängige Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben für die 6. Hotlist 2014 beworben. Fünf Bücher der Verlage Droschl, Residenz, Otto Müller, Edition Atelier und Jung und Jung haben stehen auf der Liste, über die online bis zum 18. August abgestimmt werden kann. weiter »


Burgdorfer Krimipreis 2014 an Bernhard Aichner

verfasst am 11.07.2014 von | 2 Kommentare

Bernhard AichnerMit dem Roman „Leichenspiele“ hat Bernhard Aichner die Jury der Burgdorfer Krimitage 2014 überzeugt und ist diesjähriger Preisträger des renommierten Krimifestivals. weiter »


Clemens Ettenauer, Johanna Bergmayr (Hrsg): Cartoons über Fussball

verfasst am 11.07.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wenn Weltmeisterschaft ist, kann man sich auch als Nicht-Fan kaum der Allgegenwärtigkeit des Fußballs entziehen- na ja, außer vielleicht man lebt am Südpol in einem Iglu ohne Satellitenfernsehen.  Als ein solcher Nicht-Fan nähere ich mich dem Sport von der gegenüberliegenden, der lustigen Seite, die genau vis-a-vis der Seite, auf der Fußball furchtbar ernst genommen wird (siehe auch: Brasilien – ein Land versinkt in Tränen nach dem 1:7 gegen Deutschland)… weiter »


Georges Simenon: Sonntag

verfasst am 10.07.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Dieser Sonntag ist jener Tag, auf den Émile sich monatelang vorbereitet hat. An diesem Tag sollen sich für ihn alle Probleme, die sein Leben mit Berthe, seiner Ehefrau, mit sich brachte, für immer auflösen. Ab diesem Tag wird er frei sein für alles das, was er sich in der vergangene Jahren versagen musste und er wird allles das hinter sich lassen, was er in den vergangenen Jahren ertragen musste. weiter »


Arthur Schnitzler: Später Ruhm

verfasst am 08.07.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Literatenrunden in den Wiener Kaffeehäusern. Ende des 19./Beginn des 20. Jahrhunderts eine Institution. Arthur Schnitzer schrieb im Jahr 1894 eine Novelle, die einen ironischen Blick auf deren Protagonisten wirft.  120 Jahre, bis ins Jahr 2014 dauerte es, bis dieses kleine, wunderbare Stück Literatur endlich veröffentlicht wurde. weiter »


Ingeborg-Bachmann-Preis 2014 für Tex Rubinowitz

verfasst am 07.07.2014 von | 1 Kommentar

BachmannpreisDer Bachmannpreis 2014 geht an Tex Rubinowitz, der Kelag-Preis an Michael Fehr, der 3sat-Preis an Senthuran Varatharajah, der Heyns Ernst-Willner-Preis an Katharina Gericke. Der Publikumspreis ging an Gertraud Klemm. weiter »


Cay Rademacher: Mörderischer Mistral
Ein Provence-Krimi mit Capitaine Roger Blanc

verfasst am 05.07.2014 von | 1 Kommentar

Ein Frankreich-Krimi. Nun hat sich auch Cay Rademacher auf die Welle der Frankreich-Krimis gesetzt und wählt dafür die Provence, die Region rund um Marseille als Schauplatz. Naheliegend wenn man weiß, dass Rademacher mit seiner Familie in der Provence lebt. weiter »


Walter Than: Wenn die Sonne hinter den Dächern versinkt

verfasst am 02.07.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Welch symbolischer Titel für dieses Buch. Walter Than schildert die letzten Jahre des zweiten Weltkrieges in Wien in eindringlichen Form. Wenn er seinen Protagonisten Georg Manhart – einen Halbjuden – unter der ständigen Belastung auch „entsorgt“ zu werden, durch Wien gehen lässt. Wenn Georg nach der Matura seine Stelle als technischen Zeichner in einem Flugzeugwerk antritt, ohne eine Ahnung von dieser Aufgabe zu haben, dann verlässt einen beim Lesen die bedrückende Atmosphäre der damaligen Zeit kaum mehr.

Zumindest ist es mir so ergangen. Ich war nahe daran, nach einiger Zeit nicht mehr weiter zu lesen. Doch Walter Than versteht es mit seiner Sprache, mit seinen Schilderungen zu fesseln. weiter »




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