Monatsarchiv: Beiträge im März 2014

Bernhard Aichner: Totenfrau

verfasst am 25.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Bernhard Aichners Affinität zur Totengräber-Branche ist nicht neu, in seinen drei Max-Broll-Krimis waren ein Friedhof und ein Totengräber bereits die Hauptdarsteller. Mit „Totenfrau“ bleibt Aichner seinem Thema und seinem Stil treu, wechselte aber, zwecks globaler Vermarktung, mit seinem neuesten Roman vom Haymon zum btb-Verlag. weiter »


Heinrich Steinfest: Der Allesforscher

verfasst am 24.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Allesforscher„Der Beginn eines jeden Buches leidet unter einem großen Manko: Es fehlt die Musik.“ Wenn es mit diesem Satz beginnt ist man schon eimal sicher, dass man einen Steinfest liest. Also ein Buch, in dem den Gedanken und den Fantasien wenn überhaupt dann nur sehr dünnwandige Grenzen gesetzt sind, immer bereit hindurch zu stoßen. weiter »


Rodrigo Rey Rosa: Stallungen

verfasst am 21.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Stallungen „Über das hier sollten Sie schreiben“ – ein Fremder spricht den Erzähler an, wohl wissend, dass es sich bei diesem um einen bekannten Schriftsteller handelt. Anlässlich des Geburtstagsfestes zu Ehren des Großgrundbesitzers und Pferdezüchters Don Guido Carrion findet dieser Kontakt zwischen dem Erzähler und, wie sich herausstellt, dem Rechtsanwalt der Familie Carrion statt. weiter »


Ulrike Schmitzer: Es ist die Schwerkraft, die uns umbringt

verfasst am 20.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es sind diese beiden Aspekte, die mich an den Büchern von Ulrike Schmitzer so begeistern. Es ist die kurze Sprache, die in knappen Sätzen alles sagen kann. Und dann ist es der fließende Übergang von den Gedanken und Überlegungen der Hauptperson zur ihren Handlungen: so denkt sie über das, was sie gerade unternimmt; so empfindet sie das, was gerade geschieht. weiter »


James Tiptree Jr.: Doktor Ain
Sämtliche Erzählungen, Band 1

verfasst am 19.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

So unterschiedlich die einzelnen Geschichten auch sind; auch wenn es (beinahe) keine wiederkehrenden Helden gibt: James Tiptree hat ein sehr homogenes phantastisches Universum erschaffen, in dem sich alle Geschichten zutragen, in dem alle Wesen zu Hause sind. Es ist ein Universum, in dem es (beinahe) alles gibt, in dem die Wesen gleichzeitig ungemein unterschiedlich und unglaublich ähnlich sind. weiter »


Olivier Rolin: Letzte Tage in Baku

verfasst am 18.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Rolin reist im Jahr 2009 von Paris nach Baku, in die aserbaidschanische Hauptstadt,  um sich dort im Hotel Abscheron einzumieten. Zu seiner Überraschung gibt es dieses Hotel nicht mehr, es wurde zwei Monate vor seiner Ankunft in Baku abgerissen. weiter »


Kurt Palm: Bringt mir die Nudel von Gioachino Rossini
Kein Spaghetti-Western

verfasst am 17.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Helvetia, ein Dreimaster, sticht 1852 von Le Havre nach New York mit Auswanderern in See. Mit an Bord der italienische Opernkomponist Gioachino Antonio Rossini. Weit weg von Florenz will er sein Erbe in Missouri antreten. Doch so einfach wie geplant funktioniert das nicht. weiter »


José Saramago: Die Geschichte von der unbekannten Insel

verfasst am 16.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein ganz kurzes Märchen, meisterlich erzählt vom Nobelpreisträger José Saramago. Saramago war ein grandioser Geschichtenerzähler, der in seinen Werken – ob kurze Novelle oder dicker Roman – immer eine eigene Welt mit viel Fanatasie und vor allem mit viel Feingefühl zum Leben erweckte. weiter »


Daniel Friedman: Der Alte, dem Kugeln nichts anhaben konnten

verfasst am 15.03.2014 von | 1 Kommentar

Fast 70 Jahre nach dem Ende des Holocaust wird die Zahl der noch lebenden Täter und die der überlebenden Opfer mit jedem Tag kleiner. Buck Schatz ist mit seinen 87 Jahren einer dieser Überlebenden und hat seit vielen Jahren nicht mehr an die Zeit im KZ an die NS-Verbrecher gedacht, die ihn damals quälten. weiter »


10. Preis der Leipziger Buchmesse

verfasst am 14.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Jury rund um Hubert Winkels ehrte folgende Autoren und Übersetzer in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung: weiter »


Sorel & Seksik: Die letzten Tage von Stefan Zweig

verfasst am 11.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zuletzt las ich „Die Welt von Gestern“, Stefan Zweigs Autobiographie. Sie erschien erst, nachdem sich Stefan Zweig und seine Frau Lotte Anfang des Jahre 1942 das Leben genommen hatten. „Die letzten Tage von Stefan Zweig“ beginnen mit der Abreise aus New York im Jahr 1941. weiter »


Stefan Schwarz: Die Großrussin

verfasst am 10.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Da bin ich mir sicher: Sie werden lachen! Ziemlich oft,  auf jeden Fall; und schmunzeln werden Sie noch viel öfter. Stefan Schwarz druckt ein paar köstliche Wuchteln*) , dazu braucht man keinen Lachtrainer um lauthals loszulachen. weiter »


Hubert Friedrich: Reifeprüfung in Prag

verfasst am 09.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Reifeprüfung in PragAugust 1968 – eine Gruppe von jungen Leuten aus der DDR – sie hatten gerade ihr Abitur gemacht, ihre Reifeprüfung – reist nach Prag, um an  dem Demokratisierungsprozess unter Alexander Dubcek, dem Prager Frühling, vor Ort teilzuhaben. weiter »


Jörg Maurer: Felsenfest

verfasst am 07.03.2014 von | 1 Kommentar

Wenn ein Krimi mit so einen VorWORT beginnt, dann kann gar nichts mehr schief gehen. Ausser vielleicht, dass es möglicherweise das letzte Buch des Autors war … (Schade zwar, denkt man sich dann, aber wenns so ist, dann ist er wohl selbst schuld daran) weiter »


Andreas Pittler: Charascho
Inspektor Bronstein kehrt zurück

verfasst am 06.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein weiteres historisches finsteres Kapitel Österreicheis ist Schauplatz der Ermittlungstätigkeit des jüdischen Polizisten David Bronstein. Durch seine Erlebnisse ab dem Anschluss 1938, seiner Flucht aus Österreich, seiner Rückkehr in die zerbombte Heimatstadt Wien und der Jagd auf einen sadistischen Massenmörder von Auschwitz bietet sich den LeserInnen ein neuer Blickwinkel auf die Österreichische Geschichte. weiter »


Eklat um Sibylle Lewitscharoff

verfasst am 06.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Sibylle Lewitscharoff wurde zu einer Veranstaltung eingeladen und sorgte dort mit wirren und reaktionären, ja widerlichen Aussagen für einen Eklat. Ich frage mich, ob denn niemand davor etwas von ihr gelesen, oder auch ein Interview mit ihr gehört hat? Dann hätte man ahnen können, was bei Sibylle Lewitscharoff möglich ist … weiter »


Arne Dahl: Neid

verfasst am 04.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der dritte Einsatz für die OPCOP-Gruppe unter ihrem Leiter Paul Hjelm. Mysteriös, undurchsichtig, international. So viel lässt sich bald erkennen, doch worum es ganz genau geht, das belässt Arne Dahl lange Zeit im Verborgenen. weiter »


Tatjana Kruse: Grabt Opa aus!
Ein rabenschwarzer Alpenkrimi

verfasst am 02.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Alfie Gänswein. Ein durch und durch unterdurchschnittlicher Normalo. Hält sich mit verschiedensten Gelegenheitsjobs über Wasser (derzeit im Café des Ehepaars Schröpp), hat jede Menge Macken und Ängste und hat einen gehörigen Respekt vor Autoritätspersonen. Er ist die Hauptfigur in diesem grandiosen Krimi, nein eigentlich in dieser schwarzen Komödie. weiter »


Daniel Glattauer: Die Wunderübung
Ein Komödie

verfasst am 01.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die WunderübungAuf der Bühne: Joana Dorek, Valentin Dorek und der – beider – Paartherapeut. Die Szenerie: Distanz zwischen den Personen,  sowohl räumlich als auch gefühlsmäßig. Die Stimmung: zunächst Sprachlosigkeit. weiter »




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