Monatsarchiv: Beiträge im Oktober 2011

E.L.Doctorow: Der Marsch

verfasst am 29.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Marsch beschreibt das Leben im Rahmen des Feldzuges von General William Tecumseh Sherman im Jahr 1865. Eine breite Spur der Gewalt und Verwüstung lässt der Heerestross auf seinem Marsch  durch die US-Staaten Georgia, South – und North Carolina hinter sich. Am Ende steht die Kapitulation von Joe Johnston, General der Südstaatenarmee und schärfster Gegner von Sherman. weiter »


Jasper Fforde: Im Brunnen der Manuskripte

verfasst am 28.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wer denkt , da setzt sich jemand hin, hat eine Idee und schreibt daraus einen Roman, irrt sich! Aber dieser Irrtum ist verzeihlich, denn dieses Buch, das die Erkenntnisse über Literatur über den Haufen warf, erschien erst im Jahr 2003 – davor kannte wohl kaum jemand die wahre Geschichte zwischen Buchdeckeln. weiter »


Koytek & Stein: Der Posamentenhändler

verfasst am 27.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Conrad Orsini geht spazieren. Stundenlang, viele Kilometer weit. Die Gegend rund um die Ringstaße in Wien ist dabei bevorzugtes Gebiet für seine Streifzüge. Jedenfalls in diesem Fall, denn der hat seinen Ausgangspunkt gleich hinter dem Volktheater, am Spittelberg. weiter »


Dietmar Wachter: Das Zingulum
Inspektor Matteo ermittelt. Sein zweiter Fall.

verfasst am 26.10.2011 von | 2 Kommentare

Matteo Steininger und seine Kollegen sind in dem beschaulichen Tiroler Städtchen Landstein mit einer grausamen Mordserie konfrontiert. Vier ermordete Frauen, die ein gemeinsames Merkmal auszeichnet. Sie alle haben eine rote Haarpracht und nebenbei leisten sie Dienste, um die sexuellen Begierden der Männer zu befriedigen. Grausames Detail ist die fachmännische Mumifizierung der Toten. Deren Körper, stranguliert mit einem Zingulum, präsentiert der Täter an bestimmten kirchlichen Feiertagen der Öffentlichkeit. Als Trophäe behält der Mörder die roten Haare. Die Kriminalisten der Soko „Mumie“ bewegen sich während ihrer Ermittlungen zunächst im Kreis. weiter »


Jörg Juretzka: Rotzig & Rotzig

verfasst am 25.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Immobilienkonzern WODEGA,  Betreiberfirma des Wohnparks Nord in Mühlheim engagiert den Privatdetektiv Kristof Kryszinski, um eine Einbruchsserie in dem 24stöckigen Wohnblock aufzuklären. Der bisherige Hausmeister soll gekündigt haben, doch Kryszinki wird Zeuge, als sich dieser vom Dach des Wohnhauses stürzt. Der Privatdetektiv zieht für die Dauer der Ermittlungen undercover in die Hausmeisterwohnung ein und übernimmt dessen Job. weiter »


Mechtild Borrmann: Mitten in der Stadt

verfasst am 22.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Am Anfang ist es ein Überfall auf einen Juwelier, mitten in der Stadt. Bei den Tätern kann sich dem ersten Anschein nach nur um die Bande halten, die schon einige Überfälle in dieser Art durchgeführt hat. Mit einem schweren Wagen durch die Schaufensterscheibe donnern, alles ausräumen und schnell wieder weg. Das Markenzeichen der Bande: auf keinen Fall dürfen Menschen zu Schaden kommen. weiter »


José Saramago: Kain

verfasst am 19.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Gott erschuf Adam und Eva als erste Menschen. So weit, so übereinstimmend. Darüber, was sich danach zutrug, herrscht zwischen José Saramago und der Bibel dann doch die eine und andere unterschiedliche Auffassung. In „Kain“ spielt sich alles ein wenig anders ab (und wer weiß, in welche, vielleicht bessere, oder doch schlechtere Welt uns Saramagos Altes Testament geleitet hätte). weiter »


Claudia Ehgartner: Lilli kleckst

verfasst am 18.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Lilli ist in ihrem Zimmer und malt während ihre Eltern das Wohnzimmer umgestalten. Ihr Kater Merlin leistet ihr Gesellschaft, ist aber eher lästig, weil er versucht den Pinsel zu fangen und Lilli immer anstubst. Jetzt ruft Lillis Vater und fragt sie welches Bild er im Wohnzimmer aufhängen soll. Lilli antwortet dass sie ihm eines malen will und geht zurück in ihr Zimmer. weiter »


Ludwig Laher: Und nehmen was kommt

verfasst am 17.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Monika, eine Roma,  wächst Mitte der 1980iger in der sozialistischen Tschechoslowakei in äußerst armseligen Verhältnissen auf. Als Kind erlebt sie einzig im Kindergarten schöne Abwechslung. Es gibt dort reichlich Essen und viel Spielzeug. Zuhause gibt es in Wasser eingeweichtes Brot oder Kartoffeln. Die tristen familiären Umstände veranlassen das Jugendamt, Monika in ein Kinderheim zu stecken. Entwurzelt von Familie und ihrer Kultur beginnt ein Albtraum für das junge Mädchen. Sie landet auf dem größten Straßenstrich Europas… weiter »


Victor Hugo: Der letzte Tag eines Verurteilten

verfasst am 16.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wenn im Jahr 2011 etwas geschieht, das Abscheu, Entsetzen und Unverständnis auslöst, dann muss das nicht immer ein Terroranschlag oder ähnliches sein. Es kann sich auch, und es geschieht in der Tat viel zu oft, um eine Hinrichtung in den Vereinigten Staaten handeln – wie zuletzt die staatlich angeordnete Tötung von Troy Davis, der im September mittels eine Giftspritze hingerichtet wurde. Trotz weltweiter Proteste, trotz erheblicher Zweifel an seiner Schuld. weiter »


Peter Henisch: Großes Finale für Novak

verfasst am 15.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Franz Novak  ist ein sehr harmoniebedürftiger Mensch. Dieses Bedürfnis lebt er besonders gegenüber sein Frau Herta aus. Sie gerät bei Konflikten immer in Rage und dabei überschlägt sich ihre Stimme, das kostet Novak zu viel Energie. Sein Sohn Bernd findet ihn diesbezüglich viel zu nachgiebig. Zwei Tage nach seinem 55. Geburtstag kommt Novak ins Spital. Eine Gallensteinoperation und die beginnende Leidenschaft zu Opern ändern Novaks Leben von Grund auf. weiter »


Brigitte Endres: Bravo Pulcinella

verfasst am 14.10.2011 von | 1 Kommentar

Pulcinella ist eine Flohdame, aber keine gewöhnliche, sie ist ein Zirkusfloh in einem großen Zirkus. Sie ist der Star des Zirkus, denn sie ist bei jeder Nummer dabei und zeigt die waghalsigsten Sprünge und Saltos. Sie reitet auf den Pferden, springt sogar von einem zum nächsten und sie dressiert den Elefanten Jumbo. weiter »


Norbert Horst: Splitter im Auge

verfasst am 13.10.2011 von | 1 Kommentar

Kommissar Thomas Adam, von allen nur Steiger genannt, weil sein Vater Bergmann war, ist ein alter Haudegen des Einsatztrupps der Dortmunder Kriminalpolizei. Knapp über 50, geschieden, desillusioniert und gesundheitlich angeschlagen vermittelt er irgendwie den Eindruck eines Wallander aus dem Ruhrpott. weiter »


Wolfgang Hermann: Die Augenblicke des Herrn Faustini

verfasst am 12.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Herr Faustini lebt in Hörbranz, einem kleinen Städtchen in Vorarlberg. Er entdeckt in sich einen Riss und hat bald daraufhin seine erste Psychotherapieeinheit. Ausgewählt hat er die Therapeutin aufgrund ihres Namens: Angela Nussbächle. Was konnte da schon schiefgehen. Eine Engelin von einem Nussbaum nahe an einem Bächlein – so leitet er den Namen her. Er begibt sich quasi in Reparatur, bevor der Riss, die Verschiebung seiner Wahrnehmungen, irreparabel wird. weiter »


Manfred Wieninger: Das Dunkle und das Kalte

verfasst am 11.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wer mehr über St. Pölten weiß als „Landeshauptstadt“ , „Überschwemmung“ und „Autobahnraststätte“ möge bitte die Hand heben (St. PöltnerInnen und Menschen aus der dortigen Umgebung ausgenommen), Niemand? Ah, doch: 2, 3 Hände sind oben. Mehr wird man, schätze ich, unter jeweils 100 ÖsterreicherInnen wohl nicht finden (und ich weiß auch nichts darüber, war nicht ofter als 2 oder 3 Mal dort). weiter »


Doris Knecht: Gruber geht

verfasst am 10.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Gruber ist Mitte dreißig, liebt Bob Dylan und seinen roten Porsche. Als Manager reist er durch die Welt und landet eines Tages beruflich in Zürich. Er denkt bereits über eine lustvolle Abendgestaltung nach, doch ein knisterndes Kuvert in der Innentasche seines Designerjackets lenkt ständig ab. Der Brief ist von einem Krankenhaus an ihn gerichtet. Normalerweise geht er ja nicht zum Arzt. Ärzte sind, so Gruber, etwas für Luschen. Für Hypochonder. Für Leute auf der Suche nach Selbstmitleid. Seine Gedanken sind bald wieder bei der Idee, eine willige Frau aufzustöbern, um sie abends abzuschleppen. weiter »


Timothy Snyder: Bloodlands. Europa zwischen Hitler und Stalin

verfasst am 09.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Buch aus der Rubrik „Geschichte, die nie in Vergessenheit geraten darf“. Dürfte, das wäre wohl passendere Wort, denn das, was zur Mitte des 20. Jahrhunderts mitten in Europa geschah, das ist für viele schon längst vergessene oder – noch schlimmer – zu vergessende Vergangenheit. Weil es ist nun einmal so: je weniger Menschen leben, diese Zeit selbst miterlebt haben, desto mehr wird sie aus unserem kollektiven Gedächtnis verdrängt. weiter »


Friedrich Dürrenmatt: Die Physiker

verfasst am 08.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Tag der Bekanntgabe des diesjährigen Nobelpreisträgers für Literatur ist mir ein willkommener Anlass wieder einmal (blind) in die Lade mit der Aufschrift „Standardwerke zur Deutschmatura“ zu greifen. And the winner is Tomas Tranströmer! Da sich aber kein Gedicht des schwedischen Poeten darin befindet, wurden es wieder mal „Die Physiker“ vom guten, alten Fritz Dürrenmatt. Dieses Werk der geneigten Leserin oder dem interessierten Leser dieses Blogs vorzustellen, würde in die Kategorie „Eulen nach Athen tragen“ fallen oder wenn sie so wollen ähnlich sinnvoll wie die Ausweitung des Rettungsschirms für Griechenland sein. weiter »


Ernst Schmid: Kalt machen

verfasst am 07.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Eine Frau bekommt ein Kind, das sie nie gewollt hat. Der Kindesvater war ein Alkoholiker und ein Tyrann par excellence. Er stirbt an den Folgen seines durch Alkohol geprägten exzessiven Lebens, was von der schwangeren Frau als Glück empfunden wird. weiter »


Peter Rosei: Geld!

verfasst am 06.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Am Ende des Romans hat der junge Broker Tom Loschek eine neue Geschäftsidee: „Amerika! Immobilien! Die braven Leute wollen sich Eigenheime bauen. Jeder sein warmes Nest. So viel Geld haben sie aber nicht, um das zu schaffen. Also brauchen sie Kredit, und den gibt man ihnen, nicht zu knapp.“ Wie die ganze Geschichte ausgegangen ist, wissen wir ja inzwischen und sie wird wohl auch noch nachfolgende Generationen beschäftigen. weiter »


Hallgrímur Helgason: Eine Frau bei 1000°

verfasst am 03.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Nach den ersten 20,25 Seiten sickerte es ganz langsam durch: Forrest Gump! Ich lese hier ein Buch über Forrest Gump, nur eben in der isländischen, weiblichen und weniger rührenden sondern eher verschärften, direkteren Version. Diese Erkenntnis half mir ab diesem Zeitpunkt enorm weiter beim Lesen, denn bis dahin hatte ich mich schon mehrmals gefragt, wo überhaupt ich denn hier hinein geraten war. weiter »


Andrej Kurkow: Der wahrhaftige Volkskontrolleur

verfasst am 02.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Pawel Aleksandrowitsch Dobrynin, hochanständiger Sowjet aber nicht gerade beliebt, wird auf der Kolchoseversammlung zum Volkskontrolleur ernannt. Das Amt des Arbeitskontrolleurs gilt auf Lebenszeit. Damit untersteht er der höchsten Führungsebene des Landes. Er hat allerdings auch Privilegien. Institutionen und Werke, die einer Kontrolle unterzogen werden, sind verpflichtet, den Volkskontrolleur zu verpflegen und seine Arbeit abzugelten. weiter »


Heinrich Steinfest: Die Haischwimmerin

verfasst am 01.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wenn man ein Buch in die Hand nimmt, auf dessen Umschlag vorne das Wort „Kriminalroman“ steht, dann wird man sich wohl in den allermeisten Fällen auf Spannung, Rätsel, Räuber und Gendarm freuen. Wenn dann allerdings zusätzlich noch „Heinrich Steinfest“ vorne auf diesem Buch steht, dann weiß man, bzw. sollte man wissen, daß man das jetzt alles nicht so genau sagen kann. Daß hinter dem Wort Kriminalroman zuweilen auch eine etwas breiter aufgestellte Handlung folgt. weiter »




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