Monatsarchiv: Beiträge im August 2010

Roberto Bolaño: Der unerträgliche Gaucho

verfasst am 29.08.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Im Jahr 2003, ein Jahr vor Roberto Bolaños Tod, erschien diese Sammlung von 7 Erzählungen. So unterschiedlich sie im Inhalt sind, gemeinsam haben alle eine Art von melancholischer Grundstimmung. weiter »


Thomas Bernhard: Meine Preise

verfasst am 28.08.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Thomas Bernhard. Ein Mythos. Ein literarischer Gigant. Viele Geschichten ranken sich um diesen berühmten österreichischen Schriftsteller und Lyriker. Manche sind wahr, andere sind frei erfunden. weiter »


Monika Helfer: Bevor ich schlafen kann

verfasst am 25.08.2010 von | 1 Kommentar

Dr. Josefine Bartok ist Psychiaterin im Wiener Otto Wagner-Spital. Ihr Mann Tomas betreibt ein Fitnessstudio.  Josis berufliches Spezialgebiet ist die Betreuung von Anorexie-PatientInnen. Deren Seele betreut sie mit einer ausgeprägten Nüchternheit. Bei einer Routine-Mammographie wird bei Josi Brustkrebs festgestellt. Und nebenbei verlässt sie ihr Mann nach zwanzig Jahren Ehe auch noch wegen Edgar. Sie hat Krebs. Ihr Mann ist schwul. Josis Welt bricht zusammen. weiter »


Roberto Bolaño: Chilenisches Nachtstück

verfasst am 23.08.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Aus den Gedanken des sterbenden Literaturkritikers entsteht ein subjektiver, von Selbstrechtfertigung triefender, ausschweifender Blick zurück auf sein Leben. Voll von den nebensächlichen Details, an die er sich erinnern möchte um sich sein eigenes Lebensbild zu erhalten, voll von Auslassungen, die dieses Bild stören. weiter »


Manfred Wieninger: Die Rückseite des Mondes

verfasst am 22.08.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zu sagen, dass Franz Grassmann auf verlorenem Posten säße wäre nicht wirklich richtig, aber ganz falsch wäre es auch nicht. In Laiden, so etwas wie das niederösterreichische Ende der Welt, hält er bis zu seiner Pensionierung die Stellung für die Polizei. weiter »


Alfred Komarek: Die Schattenuhr

verfasst am 21.08.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Sommer geht zu Ende und damit auch die Zeit in Bad Aussee. Daniel Käfer macht sich, mehr getrieben als gewollt, auf den Weg nach Wien, zurück in die Welt des Geld verdienens und der geschäftlichen Treffen. Nur ein kleiner Abstecher noch, bevor er das Salzkammergut hinter sich lässt, das muss sein. weiter »


Alessandro Baricco: Seide

verfasst am 20.08.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

„Obgleich sein Vater eine glänzende Militärlaufbahn für ihn ins Auge gefasst hatte, bestritt Herve Joncour seinen Lebensunterhalt schließlich mit einem ungewöhnlichen Beruf, dem ironischerweise zudem ein so liebenswerter Zug anhaftete, dass er eine unbestimmte weibliche Färbung verriet. Für seinen Lebensunterhalt kaufte und verkaufte Herve Joncour Seidenraupen.“ weiter »


Linus Reichlin: Die Sehnsucht der Atome

verfasst am 19.08.2010 von | 1 Kommentar

Noch fünf Tage bis zur Frühpensionierung, im verregneten Brügge gehen nicht einmal die Verbrecher vor die Türe – alles deutet auf ein langweiliges Ende von Inspektor Hannes Jensens Tätigkeit als Polizist hin. weiter »


Shalom Auslander: Eine Vorhaut klagt an

verfasst am 18.08.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Shalom Auslander und seine Frau Orli erwarten ein Baby, einen Sohn. Während das Kind im Bauch von Orli heranwächst holt Shalom die von Angst besetzte Vergangenheit  ein.  Seine Kindheit verbrachte er in New York. Diese war geprägt von der strengen Erziehung der ultraorthodoxen Juden und den Rabbis. Er musste sich den göttlichen Gesetzen und der strengen Einhaltung der Traditionen und vor allem seinem Vater  unterordnen. weiter »


Ferdinand von Schirach: Verbrechen

verfasst am 17.08.2010 von | 1 Kommentar

Ferdinand von Schirach hat es in seinem Beruf mit Menschen zu tun, die Extremes – Verbrechen unterschiedlichster Brutalität – getan oder erlebt haben. Es sind Geschichten über die menschlichen seelischen Abgründe. Ferdinand von Schirach ist Strafverteidiger und Anwalt in Berlin und erzählt in seinen Kurzgeschichten „wahre“ Begebenheiten, mit denen er aufgrund seines Berufes konfrontiert ist. Angeblich… weiter »


Alessandro Baricco: Novecento

verfasst am 16.08.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Auf dem Ozeandampfer Virginian wird am 1.Jänner 1900 ein Neugeborenes im Salon der ersten Klasse auf dem Klavier liegend gefunden. Auf einem Pappkarton neben dem Kind steht lediglich mit blauer Tinte geschrieben: T.D.Limoni. weiter »


Alfred Komarek: Die Villen der Frau Hürsch

verfasst am 13.08.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Daniel Käfer auf den Spuren seiner Kindheit in Bad Aussee und bald auch auf den Spuren seiner Herkunft: ein Roman, bei dessen Lektüre man sich bald selbst mitten im Salzkammergut wähnt, die Straßen gemeinsam mit Käfer entlang geht und gemeinsam mit ihm die Menschen kennen lernt. weiter »


Wilfried Steiner: Bacons Finsternis

verfasst am 12.08.2010 von | 1 Kommentar

Am letzten Abend eines Urlaubs in Kreta eröffnet Isabel Valentin ihrem Ehemann Arthur, dass sie sich unmittelbar nach der Rückkehr nach 15 Jahren von ihm trennen wird. Arthur fällt in ein tiefes Loch, verbarrikadiert sich in der ehemals gemeinsamen Wohnung, beginnt zu trinken und kultiviert seinen Schmerz mittels Tagträumen und Wahnvorstellungen. weiter »


Ilija Trojanow: Die Welt ist groß und Rettung lauert überall

verfasst am 11.08.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Vasko Luxow lebt am Rande Europas, in Bulgarien. Dort wird auch sein Sohn Alex geboren, den seine Großmutter Slatka heiß liebt. Eines Tages  erträgt Vasko das Leben in seinem diktatorischen Heimatland nicht länger und flüchtet mit seiner Frau Jana und Alex in ein vermeintlich besseres Land. Sie landen in Italien, im Flüchtlingslager Pelferino. Dort zeigt sich schon bald, dass zwischen Traum und Wirklichkeit Welten liegen. weiter »


Steve Toltz: Vatermord und andere Familienvergnügen

verfasst am 10.08.2010 von | 1 Kommentar

Gleich zu Beginn möchte ich an die Rezension von Andreas über den neuen John Irving anknüpfen, den Spieß aber einfach umdrehen und ihnen mitteilen, dass es bei „Vatermord und andere Familienvergnügen“ von Steve Toltz äußerst schade gewesen wäre, hätte ich es nicht gelesen. weiter »


Benjamin Black: Der Lemur

verfasst am 07.08.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

John Glass hat sich mit der Heirat von William „Big Bill“ Mulholland’s Tochter Lousie selbst keinen Gefallen getan: seine Ehe ist nach vielen Jahren zu einer Verbindung ohne Gefühle geworden, er selbst wurde von einem angesehenen Journalisten zu einem geistig trägen Ehemann, den es mehr oder weniger ziel- und antriebslos durch sein Leben zieht. weiter »


Manfred Wieninger: Rostige Flügel

verfasst am 04.08.2010 von | verfassen Sie einen Kommentar

Marek Miert und Harland: eine Haßliebe zwischen Fatalismus und Zorn. Eine Stadt am Ende der Welt und ein Detektiv, der es verabscheut, was in dieser Stadt geschieht, sie aber doch nicht verlassen kann – so flüchtet er sich in Sarkasmus und gönnt sich gelegentlich Ausflüge in jene Menschlichkeit, die man dort ansonsten vermisst. weiter »




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