Monatsarchiv: Beiträge im August 2009

Wolf Haas: Das ewige Leben

verfasst am 30.08.2009 von | 9 Kommentare

Simon Brenner kehrt nach seiner aktiven Zeit als Polizist nun Detektiv in seine Heimatstadt Graz zurück. Dort erwacht er allerdings in der Landesnervenklinik Sigmund Freud aus dem Koma. Kopfschuss. Es heißt, er habe einen Suizidversuch hinter sich. Doch Brenners Selbstmordversuch wird von niemandem geglaubt. Nicht mal er selbst glaubt daran. Er vermutet eher, dass ihn sein ehemaliger Arbeitskollege und nun amtierende Grazer Kripochef aus dem Weg räumen wollte. weiter »


Thomas Kanger: Der Sonntagsmann

verfasst am 29.08.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

Oskar Kärnlund, der frühere Leiter der Kriminalabteilung liegt nach einem Herzinfark im Krankenhaus. Sein körperlicher Zustand bessert sich, doch in den Momenten, in denen er dem Tod nahe war, entsann er sich eines alten, ungelösten Falles: Ylva Malmberg wurde vor 25 Jahren ermordet aufgefunden, ihre kleine, wenige Monate alte Tochter Caroline war verschwunden. Das Schicksal des Mädchens und das Versagen der Polizei lassen ihn nicht mehr los. weiter »


Andrea Maria Schenkel: Kalteis

verfasst am 29.08.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

schenkel-kalteisKalteis! Schon der Name klingt bedrohlich! Scheint Programm des Romans zu sein. Zieht sich wie ein gefrorener Faden der Angst durch das ganze Werk. Andrea Maria Schenkel erzählt die Geschichte von Josef Kalteis, der eigentlich Johann Eichhorn hieß und als „Schrecken des Münchner Westens“ in die Polizeigeschichte einging. weiter »


Erich Maria Remarque: Im Westen nichts Neues

verfasst am 21.08.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

„Wir sehen Menschen leben, denen der Schädel fehlt; wir sehen Soldaten laufen, denen beide Füße weggefetzt sind; sie stolpern auf den splitternden Stümpfen bis zum nächsten Loch; ein Gefreiter kriecht zwei Kilometer weit auf den Händen und schleppt die zerschmetterten Knie hinter sich her; ein anderer geht zur Verbandsstelle, und über seine festhaltenden Hände quellen die Därme; wir sehen Leute ohne Mund, ohne Unterkiefer, ohne Gesicht; wir finden jemand, der mit seinen Zähnen zwei Stunden die Schlagader seines Armes klemmt, um nicht zu verbluten…“. weiter »


Andrea Maria Schenkel: Tannöd

verfasst am 18.08.2009 von | 12 Kommentare

schenkel-tannoedEin Bauernhof. Abseits des Dorfes neben einem Wald gelegen. Einödhof heißt das Anwesen in Tannöd. Gehören tut er dem Danner. Ein Eigenbrötler. Brutal soll er sein. Ein Mann des Alten Testaments. Hart zu sich und den Seinen. Seine Frau soll er schlagen. Mit seiner eigenen Tochter soll er was haben. Seine Enkelkinder Marianne und Josef sollen von ihm sein. weiter »


Andreas Pittler: Tacheles

verfasst am 17.08.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

Oberstleutnant Bronstein, bekennender Raucher der Marke „Donau“ und hedonistischer Kaffee- und Weingenießer, ermittelt in Wien 1934 zu Ende des Dollfuß-Regimes. Er soll den Mord an dem toten Fabrikanten Demand aufklären. Beide verbindet ihre jüdische Herkunft. Der Geschäftsmann Demand war zu Tode geprügelt worden. Es gibt viele Verdächtige. weiter »


Martin Suter: Die dunkle Seite des Mondes

verfasst am 17.08.2009 von | 4 Kommentare

Urs Blank ist ein erfolgreicher Wirtschaftsanwalt, der in einer angesehenen Kanzlei arbeitet. Er zeigt niemals Schwächen, nutzt allerdings die Schwächen anderer dafür schamlos für seine Erfolge aus. Genau diese Eigenschaft machte ihn in der Branche zu einer Berühmtheit. Mit 45 Jahren erwischt ihn während eines großen geschäftlichen Deals in der Textilbranche die Midlife-Crisis mit vollem Karacho. weiter »


Jochen Senf: Nichtwisser

verfasst am 17.08.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

senf-nichtwisserFritz Neuhaus, 48 Jahre alt, macht unterschiedliche Jobs. So eine Mischung aus Schnüffler, Firmensanierer (oder -zerstörer, je nachdem, aus welcher Perspektive man diesen Job betrachtet), Moralist. Er hat eine schwierige Kindheit hinter sich. Seine Mutter hat ihn mehrmals in der Badewanne sexuell missbraucht, sozusagen als stimulierendes Vorspiel, um sich dann mit dem ansässigen Priester zu vergnügen. Eine verkorkste Mutterbeziehung, die eigene Sexualität als abgespaltenes Eigenleben definierend, sich selbst immer wieder neu in unterschiedlichen Situationen erfinden. Das ist Fritz Neuhaus. Mit 18 Jahren haut er von zuhause ab und geht nach Berlin. weiter »


Thomas Glavinic: Das Leben der Wünsche

verfasst am 17.08.2009 von | 3 Kommentare

glavinic-das-leben-der-wuen„Mein nächster Roman wird wieder etwas dunkler und düsterer werden“, sagte Thomas Glavinic auf der Frankfurter Buchmesse 2007. Der Mann hat Wort gehalten! In „das Leben der Wünsche“ ist es wieder der Inhalt, der irritiert, der einen oftmals stutzen läßt. War da nicht was? Ist da was? Wenn ja, was ist da im Hintergrund? weiter »


David Benioff: Stadt der Diebe

verfasst am 16.08.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

stadt-der-diebeIm Winter des Jahres 1942 wird der 17-jährige Lew beim Plündern der Leiche eines deutschen Soldaten erwischt und ins berüchtigte Leningrader Kresty-Gefängnis gebracht. Seit Kriegsbeginn hat dieses Gefängnis kein Mensch mehr lebend verlassen und er wartet in der dunklen Zelle auf den sicheren Tod. weiter »


Wolf Haas: Ausgebremst

verfasst am 14.08.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

haas-ausgebremstSieht sich eigentlich noch irgendjemand Formel 1 Rennen an? In letzter Zeit gab es wieder einen Hype bezüglich eines möglichen Schumacher-Comebacks. Aber sein Genick machte dem 7-fachen Weltmeister einen Strich durch die Rechnung, genau so einen Strich, wie ihn der arme Massa von der Feder im Gesicht abbekommen hat. weiter »


Franz Friedrich Altmann: Turrinis Nase

verfasst am 05.08.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

Schauplatz Mühlviertel in Oberösterreich. Gudrun Wurm, kurz Gucki genannt, ist Journalistin bei den „Mühlviertler Nachrichten“. Sie hat es eher mit faden, regionalen Berichten zu tun. Es handelt sich dabei um unspektakuläre Ereignisse wie etwa Vorkommnisse bei der ansässigen Freiwillige Feuerwehr, Einweihungen von Sozialeinrichtungen, Befragungen über Fastenzeit usw. Doch dann gibt es einen Leichenfund. Ein seit Monaten abgängiger Jungbauer, der Harald Baum, wird tot aufgefunden. weiter »


Andreas Pittler: Ezzes

verfasst am 05.08.2009 von | 3 Kommentare

Wien, Juli 1927. Oberstleutnant David Bronstein von der Wiener Polizei muss den Mord am Wiener Greißler Oskar Guschlbauer aufklären. Dieser wird in seinem Geschäft brutal erstochen aufgefunden. Scheinbar will um diesen niemand so richtig trauern, er dürfte ein ziemlich aufdringlicher Typ, ein richtiger Ungustl, gewesen sein. Kein Hinterteil und kein Busen seiner angestellten Verkäuferinnen blieb unbegrabscht. Das rasch wechselnde weibliche Personal gehört bald zu den üblichen Verdächtigen. Immerhin stand der Tote laut Gerichtsmedizin kurz vor eine Ejakulation. weiter »


Rosemarie Marschner: Das Jagdhaus

verfasst am 05.08.2009 von | 1 Kommentar

matschner-jagdhausLinz im Jahre 1939. Antonia Bellago ist mit Ferdinand, einem Rechtsanwalt, verheirat. Sie wird zum zweiten Mal Mutter einer Tochter, Elisabeth soll sie heißen. Die Taufe soll eine schöne Familienfeier werden. Der Pfarrer beginnt die Zeremonie mit „Das Kind ist so alt wie der Krieg“. An diesem Fest gibt dann Antonias Vater, Johann Bethany, einen Entschluss bekannt.  Er will mit seiner Frau nach Italien emigrieren. Als Hochschullehrer in Wien fühlt er sich von den neuen Machthabern bedroht. weiter »


Rosemarie Marschner: Das Bücherzimmer

verfasst am 05.08.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

marschner-buecherzimmerDie vierzehnjährige Marie ist ein uneheliches Kind, entsprungen einer Jugendliebe zwischen einer Bauerntochter und dem Sohn einer gehobenen bürgerlichen Familie. Natürlich undenkbar, dass dieses Paar jemals verheiratet sein könnte, das wurde von der angesehenen Familie verhindert. Marie ist sozusagen ein Bastard, und genau dies bekommt die Mutter immer wieder zu spüren. Aufgrund der Not der Zwischenkriegszeit schickt sie ihre Mutter schweren Herzens nach Linz, wo sie als Dienstmädchen arbeiten soll. weiter »


Sarah Kuttner: Mängelexemplar

verfasst am 05.08.2009 von | 2 Kommentare

kuttner-maengelexemplarKaro, eine junge Frau, verliert ihren Job und beendet die Beziehung zu ihrem Freund. Sie schlittert unerwartet in eine Depression. Es schleicht sich eine eigenartige Angst an, innerhalb von Sekunden wird sie von einer Panikattacke lahmgelegt. Da bleibt nur mehr der Weg zur Psychotherapie um wieder voll funktions- und leistungsfähig zu werden. weiter »


Beate Maxian: Tödliche SMS

verfasst am 05.08.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

Andrea Reiter wird von ihrer Freundin Silke zum 35. Geburtstag nach Wien eingeladen. Sie lebt zurzeit als Fotografin in München. Vor ihrer Übersiedelung in die bayrische Stadt bewohnte Andrea gemeinsam mit ihrer Freundin eine Wohnung in Wien. Sie freut sich schon sehr auf ein paar freie Tage, Silke ist ja eine unternehmungslustige und witzige Person. Vor allem denkt sie mit Freunde auch an den Geruch von Marzipan und Sachertorte, den Andrea mit Wien so sehr verbindet. Doch der Aufenthalt in ihrer ehemaligen Heimatstadt wird dramatisch. weiter »


Edith Kneifl: Der Tod ist eine Wienerin

verfasst am 05.08.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

Nora ist Anästhesistin. Sie ist auf der Suche nach einer Beratung, weil sie mit ihrem Gatten nicht mehr klar kommt. Er betrügt sie, noch dazu ist seine Freundin schwanger. Eine Scheidung kommt für sie aber nicht infrage, sie würde ansonsten ihre Erbschaft und ihre Häuser nicht behalten können. Los werden möchte sie nur ihren Mann. weiter »


Dick Francis: Winkelzüge

verfasst am 04.08.2009 von | verfassen Sie einen Kommentar

Dreizehn Kurzgeschichten aus der Zeit von 1970 bis 1998. Nicht immer Krimis, sondern auch einfach Erzählungen über das, was den Menschen so passieren kann: weiter »


Amelie Nothomb: Reality-Show

verfasst am 03.08.2009 von | 2 Kommentare

nothomb-reality-showKönnen Sie sich noch an TV-Sendungsformate wie „Big Brother“ oder „Taxi Orange“ erinnern? Genau, Realitätsfernsehen nennt man diesen gehirnzersetzenden Schwachsinn und wenn man heute jemanden fragt, hat natürlich keiner zugeschaut. Ob ich? – nein, natürlich nicht, aber ich leide an Klaustrophobie und kann nicht mal in einen Container hineinsehen ohne das mir schlecht wird.

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