Stichwort: Krimi


Buchbesprechungen, News

(409 Beiträge in dieser Rubrik)

Ingrid J. Poljak: Bildermord
Salzburger Festspielkrimi

verfasst am 13.09.2012 von | 3 Kommentare

Der Untertitel gibt die Richtung vor: in diesem Krimi wird man ins Innere der Salzburger Festspiele geführt. In die Welt des Schauspiels, des Gesanges, der Regie, der Künstlerinnen, all der Menschen, die dafür sorgen, dass das Publikum am Abend jubeln kann und fasziniert ist von der Inszenierung. Einige dieser unzähligen, meist unsichtbaren aber unverzichtbaren Menschen spielen hier in den Haupt- und Nebenrollen. Die Rollen in einem Krimi über Mord, Kunstdiebstahl, Betrug, Vergangenheit und Gegenwart. weiter »


Herbert Dutzler: Letzter Gipfel
Ein Altaussee-Krimi

verfasst am 12.09.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ja die Ösis, könnte man sagen, wäre man BesucherIn aus unserem Lieblings-Nachbarland, ja die sind gemütlich, ein bisserl schusselig vielleicht, dabei aber immer liebenswert (Kleine Korrektur, weil das hier ein Krimi ist: alle sind liebenswert, ausser den bösen Mördern natürlich!). weiter »


Bernhard Aichner: Leichenspiele
Ein Max-Broll-Krimi

verfasst am 09.09.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wohin einen die Sucht führen kann. Direkt in den Abgrund. Und genau das ist es, was mit Johann Baroni passiert. Viel verdient, alles verspielt, nichts ist geblieben ausser Schulden. Ein paar Monate sind seit den letzten Vorfällen vergangen und jetzt ist Baroni am Ende und Max Broll, sein  Freund, sein einzig verbliebener Freund, ist seine letzte Hoffnung. weiter »


Jakob Arjouni: Bruder Kemal
Kayankayas fünfter Fall

verfasst am 02.09.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Mehr als 10 Jahre sind vergangen, seit Jakob Arjouni seinen Romanhelden Kemal Kayankaya, Privatdetektiv  mit Migrationshintergrund, zuletzt in Frankfurt die Schurken jagen ließ. Das ist schon eine lange Zeit und man fragt sich, was all die Jahre wohl aus ihm gemacht haben! Das Wichtigste zuerst: er ist noch immer cool …

….dachte ich! weiter »


Mechtild Borrmann: Der Geiger

verfasst am 29.08.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Nach vier Krimis folgt der erste Roman: gemeinsam haben alle Bücher von Mechthild Borrmann den Bezug zur Vergangenheit. Ein Ereignis, das weit zurück liegt, bekommt in der Gegenwart wieder höchste Aktualität.  Nicht anders ist es im Roman „Der Geiger“ – doch damit sind die Gemeinsamkeiten mit den früheren Büchern bereits vollständig aufgelistet. Denn dieser neue Roman ist anders. weiter »


Eva Rossmann: Unter Strom
Ein Mira-Valensky-Krimi

verfasst am 26.08.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Mira Valensky, Journalistin beim „Magazin“, wird bald fünfzig. Eine kleine Krise? Sie treibt verstärkt Sport und beginnt mit Jogging. Ihre Freundin Vesna Krajner ist älter, aber Mira beim Laufen fitnessmäßig schon weit voraus. Mira verbringt ein Wochenende in Treberndorf und versucht dort mitten im idyllischen Weinviertel keuchend ihre Kondition zu verbessern. weiter »


Wolfgang Burger: Heidelberger Wut

verfasst am 17.08.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wenn man einen Krimi mit Alexander Gerlach liest, der 5 Jahre alt ist, dann ist das auch eine Reise zurück in seiner Familiengeschichte. Denn Autor Wolfgang Burger gibt seinem Krimihelden eine Lebensgeschichte mit, die in jedem neuen Buch um ein paar Facetten reicher wird. Ein Roman aus dem Jahr 2007 ist somit auch ein kleiner nostalgischer Rückblick auf damals, als Gerlach und seine Töchter noch nicht lange in Heidelberg wohnten und noch ein paar Jahre jünger waren. weiter »


Jörg Juretzka: Fallera

verfasst am 11.08.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Kristof Kryszinski trauert seit eineinhalb Jahren um seine Freundin Kim, die bei einem Motorradunfall ums Leben gekommen ist. Trost und Vergessen sucht er in Drogen, und das in jeder  Substanz, die ihm zwischen die Finger kommt. Eines Tages bittet das Polizeipräsidium den Privatdetektiv einen ganz besonderen Fall zu übernehmen. Komisch. weiter »


Michael Hjorth, Hans Rosenfeldt: Die Frauen, die er kannte
Ein Fall für Sebastian Bergmann

verfasst am 01.08.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein paar Stunden Verspätung kosteten seiner Frau das Leben. Während er, auf dem Rückweg von einer Geschäftsreise, von Flugausfällen und Verspätungen aufgehalten wurde, starb seine Frau daheim einen grausamen Tod. Für ihn und seine Trauer ist es dabei gleichgültig, dass sie bereits das dritte Opfer eines Serienmörders wurde, das ist etwas, das im Moment nur die Polizei interessiert. Drei Frauen, drei vollständig identisch inszenierte Morde und Tatorte. Und alles nach dem Muster der Taten eines psychopatischen Mörders, der schon seit vielen Jahren hinter Gittern sitzt. weiter »


Liza Marklund: Der Rote Wolf

verfasst am 21.07.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Annika Bengtzon arbeitet als freie Journalistin beim „Abendblatt“. Trotz traumatischer Erlebnisse und deren Folgen – sie hört Engel singen und das löst Panikattacken aus – widmet sie sich neuerdings dem Thema Terrorismus in Schweden. Dabei liegt im Fokus ihres Interesses der Anschlag auf den Fliegerhorst F21 im Jahr 1969 und der Umgang des Militärs, das damals alle Informationen aufgrund notwendiger Geheimhaltung zurückhielt. weiter »


Georges Simenon: Maigret und der verstorbene Monsieur Gallet
Maigrets 2. Fall

verfasst am 20.07.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Tote, den man im Hotel fand, logierte hier regelmäßig schon viele Jahre lange. Bekannt war er also Monsieur Clement, Pensionär, aber abgesehen davon wusste man so gut wie nichts über ihn. Man wusste vor allem nicht, dass er ein Doppelleben führte, für das er seiner Familie daheim das Bild eines fleissigen Handlungsreisenden vorspielte – eben das des Monsieur Gallet. weiter »


Ronald A. Knox: Der Mord am Viadukt

verfasst am 16.07.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein aus einer verstaubten Truhe auf einem Dachboden hervorgekramter Krimi aus den 1920er-Jahren, der sich durch das Vermengen wohlbekannter und oft verwendeter Stilelemente, Schauplätze und Charaktere definiert. Und dabei keineswegs verheimlicht, dass er sich den Genre-Größen wie Agatha Christie oder Arthur Conan Doyle als Vorbild nimmt. weiter »


Arnold Küsters: Totenstimmung
Ein Niederrhein-Krim

verfasst am 09.07.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Was in der Verpackung eines Regiokrimis daherkommt (der Verlag untertitelt das Buch als „ein Niederrhein-Krimi“), entpuppt sich schon nach wenigen Seiten als packender Thriller, der – und das meine ich im positiven Sinn – durchaus Erinnerungen an „das Schweigen der Lämmer“ weckt. weiter »


Edith Kneifl (Hrsg.): Tatort Prater
13 Kriminalgeschichten aus Wien

verfasst am 17.06.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

3 Bücher sind schon eine Serie. „Tatort Prater“ ist die Nummer 3 der Edith Kneifl-Falter Verlag-Tatorte und das lässt hoffen, dass es noch lange so weiter geht. Denn Tatorte wird man in Wien, das in dieser Reihe immer den Rahmen liefert, wohl noch genügend finden. weiter »


Edith Kneifl: Der Tod fährt Riesenrad
Ein historischer Wien-Krimi

verfasst am 30.05.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wien um 1900. Sowohl in der österreichischen politischen Geschichte wie im Gesellschaftsleben herrscht Aufbruchsstimmung. In Wien wird in großem Stil gebaut, das Geld der Reichen in gewaltige Bauten investiert und die feierliche Eröffnung des Riesenrades steht bevor. weiter »


Franz Friedrich Altmann: Turrinis Bauch

verfasst am 25.05.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Mag.a Gudrun Wurm, genannt Gucki, arbeitet als Redakteurin bei den „Mühlviertler Nachrichten“  in Freistadt. Eigentlich wollte sie schon längst aus der Provinz abhauen, die Vorkommnisse in der Gegend, über die sie zu berichten hat, sind ihr schon viel zu langweilig. Vielleicht ist sie gerade deshalb auch so eine wilde Vettel, quasi zum Ausgleich zu ihrem Job. weiter »


Christian Klinger: Winzertod

verfasst am 16.05.2012 von | 1 Kommentar

Damit man gleich weiß, wohin man von diesem Krimi entführt wird: zu Beginn steht eine kurze Gebrauchsanweisung für Wien, eine, aus der man leicht heraus lesen kann, dass der Autor nicht nur dort lebt, sondern das auch sehr gerne tut. So eingestimmt, ist es an der Zeit ein neues Mitglied der ( soeben von mir erfundenen) Vereinigung der österreichischen Kriminalliteratur-Helden kennen zu lernen:  Marco Martin (spricht man das eigentlich mit Betonung auf der 1. oder der 2. Silbe aus?), Privatdetektiv mit gehobener Klientel und Wohnsitz mitten im noblen Heurigengürtel der Stadt. weiter »


Helga Schimmer: Mord in Wien: Wahre Kriminalfälle

verfasst am 10.05.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Auch wenn das Buch „Mord in Wien“ heisst, so bedient die Autorin Helga Schimmer doch nicht (und das ist erfreulich) irgendwelche Klischees über ein ach so morbides Wien. Mord in Wien ist vielmehr eine rein geografische Betrachtung, gäbe es da nicht viele bekannte Straßennamen, wäre auch „Mord in der Großstadt“ ein passender Titel. weiter »


Wolfgang Burger: Der Mord des Hippokrates

verfasst am 23.04.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wie im Kino. Sagen wir: wie im Kino bei einem Hitchcock-Klassiker.  Die Hauptrolle ist zwar nicht mit Gregory Peck oder James Steward besetzt, aber auch der weniger bekannte Dr. Quentin ist ein würdiger Hauptdarsteller. weiter »


Wolfgang Burger: Die falsche Frau

verfasst am 20.04.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Als Universitätsstadt beherbergt Heidelberg schon zu normalen Zeiten ein buntes Gemisch aus Menschen aus der ganzen Welt. Wenn sich dann noch ein internationaler Wirtschaftgipfel mit Beteiligung eines US-Ministers und vielleicht sogar der deutschen Kanzlerin ankündigt, dann besteht durchaus die reale Gefahr, dass aus dem fröhlichen Gemisch eine leicht chaotische Mischkulanz wird. weiter »


Andreas Pittler: Zores

verfasst am 03.04.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

In Wien stehen im März 1938 die Fahnen auf Sturm. Nicht nur, dass die verbotenen Nationalsozialisten die Machtübernahme vorbereiten. Nein. Nicht nur Österreich geht quasi die Luft aus. Auch David Bronstein fühlt sich morgens durch eine Herzattacke ziemlich beengt. Das Herz rast, der Brustkorb eng und der Atem wie abgeschnürt.
Jessasmarandana! weiter »


Petra Ivanov: Tiefe Narben
Ein Fall für Flint und Cavalli

verfasst am 02.04.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Kriminalpolizist Bruno Cavalli und die Staatsanwältin Regina Flint haben einen grausamen Mord aufzuklären.  Eine Frau, deren Rippen mit einer Gartenschere durchtrennt wurden, die jahrelang in einer Erdgrube gelegen hat, macht dem Duo in ihrer Ermittlungsarbeit schwer zu schaffen. weiter »


Thomas Raab: Der Metzger bricht das Eis

verfasst am 01.04.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Willibald Adrian Metzger vertreibt sich neuerdings seine Zeit als Babysitter. So fährt er die Tochter seines besten, leider verstorbenen Freundes, im Kinderwagen durch den Park. Zu Beginn hört er noch anderen Müttern zu, die über ihre Kleinsten spannende Ereignisse zu berichten wissen. Der erste Zahn, die schwerste Windel unter allen anderen Windeln… weiter »


Mechtild Borrmann: Morgen ist der Tag nach gestern

verfasst am 28.03.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Haus brennt bis auf die Grundmauern ab und Gustav Horstmann, der Besitzer ist mit verbrannt. Dass aber weder Feuer noch Rauch die Ursache für seinen Tod waren, das stellt die Polizei schon beim Auffinden der Leiche fest. weiter »


Jörg Juretzka: Sense

verfasst am 22.03.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

 

Kristof Krysinski soll im Auftrag von Frau Sentz ihren abgängigen Gatten, den Casinobesitzer Sacha, finden. weiter »


Rob Reef: Stableford

verfasst am 15.03.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Krimi für Golfer. Ist man keine/r, macht es aber auch nichts, denn die kleinen Wissenslücken, die man als Golf-Laie beim Lesen hin und wieder hat, die stören nicht – dem Krimi kann man auch sehr gut folgen, ohne Insider zu sein. Und ausserdem findet man am Ende des Buches ein kleines Glossar zum Thema. weiter »


Jörg Juretzka: Equinox

verfasst am 23.02.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Kristof Kryszinski, eigentlich Privatdetektiv und beruflich auf der Seite der Aufklärung von Verbrechen, steckt diesmal selbst in Schwierigkeiten. Er hat sich mit der albanischen Drogenmafia angelegt. Um seinen eigenen Kokainbedarf zu decken hat er ordentlich an deren weißem Pulver zugelangt. Quasi auf der Flucht vor der Drogenmafia heuert er auf dem Luxusliner „Equinox“ als Borddetektiv an. weiter »


Jörg Maurer: Oberwasser

verfasst am 22.02.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Mal im Jahr wird es ernst, dort im Kurort in den bayrischen Alpen. Man mag es Zufall nennen, aber genau ein Mal im Jahr rückt Kommissar Jennerwein mit seinem Team an und löst einen kniffligen Fall. Der ist, ob der, aus Verbrechersicht, geografisch günstigen Lage an der an der Grenze zu Österreich meist auch international vernetzt. Und es sieht so aus, als wäre es heuer, im Jahr 2012, auch nicht anders. weiter »


Edith Kneifl (Hrsg.): Tatort Beisl
13 Kriminalgeschichten aus Wien

verfasst am 13.02.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Wiener Beisl ist als gastronomischer Kategoriebegriff noch weniger eindeutig als das „Wiener Kaffeehaus“. Da greift die Übersetzung des Peter-Alexander-Hits „Die kleine Kneipe …“ viel zu kurz, denn Beisl ist, übersetzt man es in allgemein Verständliches, entweder Kneipe oder Gasthaus oder Restaurant, in der Vorstadt oder in der City, Treffpunkt der Schickeria oder ein Szenelokal, mit oder ohne Schanigarten, Wein aus dem Doppler oder vom Edelwinzer, etc., etc. weiter »


Georges Simenon: Der Mörder

verfasst am 26.01.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Hans Kuperus ist ein Mörder. Ein eiskalter Mörder, der seine Tat ein Jahr lang vorbereitete. Von dem Moment vor einem Jahr an, als er den anonymen Brief erhielt, durch den er von der Affäre seiner Frau erfuhr. Von diesem Moment an wuchs in ihm die Wut und nun hatte er es getan. weiter »




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