Stichwort: Krimi


Jürgen Benvenuti: Das Lachen der Hyäne
Ein Großstadt-Thriller

Das Lachen der Hyäne verfasst am 06.07.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Krimis von Jürgen Benvenuti beginnen in gewisser Weise alle sehr ähnlich: ein kaputter Typ, im Grunde seines Herzens aber ein guter Mensch; dann ein paar sinistre Gestalten, ein paar hard-boiled Szenarien, Sex & Drugs. Alles also recht gemütlich bis zu dem Moment, an dem die Post abgeht! weiter »


Georges Simenon: Der Mann, der den Zügen nachsah

Der Mann, der den Zügen nachsah verfasst am 24.06.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Was hat dieser Mann vor? Kees Popinga läuft Amok – so wenigstens würde man heutzutage nennen. 

Georges Simenon hat mit diesem Roman eine Vorlage zu TV-Serien wie „Breaking Bad“ oder Filmen wie „Falling Down“ geschaffen. Ein bislang biederer, unauffälliger Mann mittleren Alters wird von einem Moment auf den anderen aus der Bahn geworfen. weiter »


Jörg Maurer: Am Tatort bleibt man ungern liegen
Kommissar Jennerwein Band 12

Am Tatort bleibt man ungern liegen verfasst am 21.06.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es ist dies zwar der 12. Band der Kommissar Jennerwein-Reihe, aber der spielt in diesem Krimi nur eine Nebenrolle. Die Hauptrolle wurde diesmal dem Polizeiobermeister Hölleisen zugeteilt, der als einziger die Stellung halten muß, nachdem das ganze Team beim letzten gemeinsamen Fall beinahe das Zeitliche segnete; die anderen sind noch auf dem Weg der Genesung und nicht einsatzfähig. weiter »


Alex Beer: Der dunkle Bote
Ein Fall für August Emmerich - Band 3

Der dunkle Bote verfasst am 12.06.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wien ist der Schauplatz dieses dritten Krimis mit August Emmerich. Ein Wien, das jene, die die Stadt heute kennen oder hier wohnen, wohl kaum wieder erkennen würden. Denn zu Beginn der 1920er-Jahre gab es zwar meistens die selben Namen für Straßen und Plätze, aber es sah dort ganz anders aus als heute, das Verhalten der Menschen und die Atmosphäre der Stadt schienen nichts als den kommenden Untergang anzukündigen. weiter »


Cay Rademacher: Ein letzter Sommer in Méjean

Ein letzter Sommer in Méjean verfasst am 17.05.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Auftakt vermittelt gleich ein Gefühl von Agatha Christie: Fünf ehemalige Schulfreunde aus Deutschland erhalten die anonyme „Einladung“, nach Südfrankreich zu reisen und dort einige Tage in einem Ferienhaus zu verbringen. Genau an dem Ort, an dem vor dreißig Jahren einer von ihnen, Michael, ermordet wurde – der Täter wurde nie gefunden. weiter »


Andreas Pittler: Bronstein
Sein vergessener Fall

Bronstein verfasst am 26.04.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Jahr 1936: in Österreich regieren die Christlich-Sozialen, Schuschnigg ist Kanzler und gibt sich als gläubiger Christ, kniet jeden Sonntag drinnen in der Kirche während er draußen diktatorische Macht ausübt, in überhaupt nicht christlichem Geist. Die Nazis, obwohl verboten, drängen immer unverhohlener an die Macht und verstecken sich nicht; ihre Anhänger sind überall zu finden, sie durchdringen die Strukturen des Staates. weiter »


Georges Simenon: Maigret und die junge Tote
Maigrets 45. Fall

Maigret und die junge Tote verfasst am 05.04.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die junge Frau liegt auf einer regennassen Straße in Paris; zuerst wurde sie geschlagen, dann wurde ihr wurde der Schädel eingeschlagen. Die junge Frau hat keinen Namen, es lassen sich keine Papiere finden. weiter »


Joël Dicker: Das Verschwinden der Stephanie Mailer

Das Verschwinden der Stephanie Mailer verfasst am 02.04.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Captain Jesse Rosenberg hat nur noch wenige Tage bis zu seiner Pensionierung, als die Journalistin Stephanie Mailer mit ihm Kontakt aufnimmt. Mailer arbeitet für den „Orphea Chronicle“. Orphea: das ist ein Name, mit dem Rosenberg vieles verbindet. Es ist der Ort seines ersten großen Falles, der seinen Ruf als perfekter Ermittler begründete und es ist der Ort seiner größten persönlichen Tragödie. weiter »


Florian Harms: Versuchung

Versuchung verfasst am 28.03.2019 von | 1 Kommentar

Harms erster Roman fängt sehr dramatisch an. Mit einem Flugzeugunglück beginnt eine Geschichte, die in den Orient und zu den Machenschaften eines in der Schweiz angesiedelten Konzerns führt. Ein einziger Passagier überlebt den Absturz der Maschine über Nordafrika. Er  findet sich bei seinem Erwachen, nach einer tiefen Bewusstlosigkeit, in der Obhut eines jungen marokkanischen Paares wieder. weiter »


Lena Avanzini: Am Ende nur ein kalter Hauch
Ein Fall für Carla Bukowski

Am Ende nur ein kalter Hauch verfasst am 22.03.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Tod der Großmutter, von dem Carla Bukowski nur durch Zufall erfährt. Es gäbe sonst für sie keinen Grund, für ein paar Tage in ihren Heimatort in Tirol zurück zu kehren. Nichts verbindet sie mit ihrer Familie außer dunkle Erinnerungen an Ablehnung, Lieblosigkeit und Erniedrigung. weiter »


Leonardo Padura: Die Durchlässigkeit der Zeit

Die Durchlässigkeit der Zeit verfasst am 13.03.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das ist meine erste Begegnung mit diesem großartigen Autor – und gleich vorweg: „Die Durchlässigkeit der Zeit“ ist ein absolut empfehlenswertes Buch. weiter »


Colin Dexter: Der letzte Bus nach Woodstock
Ein Fall für Inspector Morse 1

Der letzte Bus nach Woodstock verfasst am 19.02.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Für dieses Buch, lieber Colin Dexter, gibt es nur drei Sterne. Es gibt doch einige Passagen die für meine Begriffe etwas ausschweifend sind. Aber trotzdem, wieder ein amüsanter Krimi. Inspektor Morse zieht wieder alle Register seiner Kauzigkeit. weiter »


Georges Simenon: Das Rätsel der Maria Galanda
Vier Fälle für Kommissar G7

Das Rätsel der Maria Galanda verfasst am 07.02.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Kennen Sie den Kommissar „G7“?
Also ich kannte ihn nicht, bis ich jetzt dieses Buch unter den neu aufgelegten Romanes von Georges Simenon fand. weiter »


Maj Sjöwall & Per Wahlöö: Verschlossen und verriegelt
Ein Kommissar-Beck-Roman

Verschlossen und verriegelt verfasst am 04.02.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wie hängen dieser Bankraub, bei dem ein Bankkunde erschossen wurde, und die Suche nach einer Bankräuber-Bande zusammen? Staatsanwalt Olsson ist jedenfalls felsenfest davon überzeugt, dass hinter allem ein gemeinsamer Kopf mit dem Namen Werner Ross steckt und lenkt die Arbeit der Sonderkommission genau in diese Richtung. weiter »


Maj Sjöwall & Per Wahlöö: Das Ekel aus Säffle
Ein Kommissar-Beck-Roman

Das Ekel aus Säffle verfasst am 05.01.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Ekel aus Säffle: Opfer und Täter zugleich. Genauer gesagt: ein Täter, der am Ende zum Opfer seiner Taten wurde.

In einem Krankenhaus wird der Kommissar Stig Nyman ermordet. Niedergemetzelt ist die richtige Bezeichung für das, was der Täter mit einem Bajonett da im Krankenzimmer angerichtet hat. Sobald die Identität des Opfer geklärt ist, konzentrieren sich Martin Beck und seine Leute auf ein Motiv: Rache. weiter »


Georges Simenon: Maigret als möblierter Herr
Maigrets 37. Fall

Georges Simenon: Maigret als möblierter Herr verfasst am 01.01.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Frau Maigret ist für einige Tage zu ihrer Schwester ins Krankenhaus gefahren, in Paris ist die Lage ruhig und Maigret fühlt sich ein wenig verloren in seiner Wohnung. Auch ein Streifzug durch Kino und Bars ändert daran nichts. Beinahe schon freudig nimmt er den Anruf aus dem Kommissariat entgegen – wenn es nur nicht darum ginge, dass sein enger Mitarbeiter Inspektor Janvier niedergeschossen wurde. weiter »


Till Raether: Unter Wasser

Unter Wasser verfasst am 26.11.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Hat Billi Swopp, eine nicht mehr so erfolgreiche YouTuberin, ihre Entführung selbst inszeniert, um wieder auf die Straße des Erfolges zurückzukehren, da ihre Videos längst nicht mehr so erfolgreich sind? weiter »


Alexander Lernet-Holenia: Ich war Jack Mortimer

Ich war Jack Mortimer verfasst am 23.11.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Dem Titel nach könnte er von Agatha Christie oder Arthus Conan Doyle sein; aber es ist Alexander Lernet-Holenia, der im Jahr 1933 diesen beinahe wahnwitzig zu nennenden Krimi schrieb. Wahnwitzig, ein bisschen verrückt und sehr temporeich! weiter »


Volker Kutscher: Marlow
Der siebte Rath-Roman

Marlow verfasst am 11.11.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Deutschland im Sommer 1935: mehr als zwei Jahre sind die Nazis schon an der Macht und sie haben sich in einer Weise darin eingerichtet, dass jeder merken muss, dass sie nicht bereit sind, diese Macht jemals freiwillig wieder abzugeben. Alles ist von ihren Symbolen und den Anhängern durchdrungen. Geron Rath und seine seine Frau Charlotte leben als stille Gegner des Regimes in einer Welt, in der man niemandem mehr vertrauen kann, in der jeder, der ein falsches Wort über die Machthaber fallen lässt, von Nachbarn, Familienmitgliedern, Freunden oder zufälligen Zuhörern ganz schnell an die Gestapo verraten werden kann. weiter »


Michael Hjorth, Hans Rosenfeldt: Die Opfer, die man bringt
Ein Fall für Sebastian Bergman (6)

Die Opfer, die man bringt verfasst am 16.10.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein toller Krimi: schwierige Polizeiarbeit und komplizierte Verhältnisse im und rund um das Ermittlerteam. Alles zusammen wird daraus ein oft packender, durchgehend aber fesselnder Roman mit dem Team der Reichsmordkommission.

Innerhalb weniger Tage werden in Uppsala zwei Frauen vergewaltigt und alles deutet auf einen Serientäter hin. weiter »


Wolfgang Burger: Wen der Tod betrügt
Ein Fall für Alexander Gerlach (15)

Wen der Tod betrügt verfasst am 10.10.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zuerst einmal geht es darum festzustellen, ob überhaupt ein Verbrechen verübt wurde. Beim gemeinsamen Joggen mit seiner geliebten Theresa entdeckt Alexander Gerlach eine Leiche am Neckarufer. Juliana von Lembke, so hieß die Tote, hat sich von einer Brücke in den Fluß gestürzt, Selbstmord lautet der Befund der Gerichtmedizin und auf Selbstmord weisen auch alle Spuren hin. weiter »


Maj Sjöwall & Per Wahlöö: Und die Großen lässt man laufen
Ein Kommissar-Beck-Roman, Band 6

Und die Großen lässt man laufen verfasst am 08.09.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Schweden im Sommer 1969: das ganze Land ist im Sommermodus und stöhnt unter der Hitze. Wer kann, nimmt Urlaub, flieht aus der stickigen Luft der Städte. So sind stapeln sich vor den  wenigen, die bei der Polizei nicht gerade auf Urlaub sind, die Fälle, denn die kleinen und großen Verbrecher machen nie Urlaub.

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Colin Dexter: Eine Messe für all die Toten
Ein Fall für Inspector Morse 4

Eine Messe für all die Toten verfasst am 05.09.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

St. Frideswide, nahe Oxford, ist auf den ersten Blick ein sehr beschaulicher, sehr idyllischer Ort. Wenn man allerdings an der Oberfläche kratzt, kommen bald nicht ganz so beschauliche Dinge zum Vorschein; und das geht hin bis zu Mord. weiter »


Lutz Wilhelm Kellerhoff: Die Tote im Wannsee

Die Tote im Wannsee verfasst am 03.09.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Berlin im Jahr 1968: Eine Stadt, eine Insel inmitten der DDR, umgeben und von der Welt abgeschnitten durch die sechs Jahre zuvor errichtete Mauer. Berlin ist zu dieser Zeit so etwas wie der Leuchtturm des demokratischen Westens im kommunistischen Osten und zugleich die Spielwiese der Geheimdienste, das Einfallstor der Agenten. weiter »


Eva Rossmann: Im Netz
Ein Mira-Valensky-Krimi

Im Netz verfasst am 26.08.2018 von | 1 Kommentar

Carlo Neuhaus importiert italienische Spezialitäten. Er ist ein sozial engagierter Mensch, womit sich natürlich die Medien gerne schmücken. Doch dann beginnt die Gerüchteküche zu brodeln. Ist er ein Drogenhändler? Ein Schlepper? Schnell wendet sich das Blatt. Neuhaus ist nicht mehr der Liebling der Medien. Eine Hetze beginnt.

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Alex Beer: Die rote Frau

Die rote Frau verfasst am 19.08.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Österreich im Jahr 1920: ein Staat, an dem von allen Seiten gezerrt wird. Nationalisten und Kommunisten versuchen, die Gewalt an sich zu reißen, der Kaiser sitzt im Exil und könnte jederzeit wieder in die Hofburg zurück wollen, Teile der Republik „Deutsch-Österreich“  versuchen sich von diesem armseligen Rest der einst mächtigen Monarchie abzuspalten. Und die Unruhen und  Umsturzversuche in den Nachbarstaaten sorgen für zusätzliche Unruhe weiter »


Richard Wiemers: Mord in der Tuba

Mord in der Tuba verfasst am 10.08.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zwei Bücher, ach, verbergen sich zwischen den Buchdeckeln von „Mord in der Tuba“: das eine ist eine Dorfkomödie, das andere ist eine Krimi-Persiflage, fast möchte ich sagen, eine Polizei-Verarschung. Dem entsprechend pendelt die Geschichte auch zwischen wirklich lustig und … mir fehlt das richtige Wort dafür, irgendwas zwischen skurril und unglaubwürdig.

Und wie geht das? weiter »


Mercedes Rosende: Krokodilstränen

Krokodilstränen verfasst am 08.08.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das ist kein Krimi im üblichen Sinn, jedenfalls für meine Begriffe.  Die Geschichte hangelt sich von einem Kapitel zum nächsten, die Klammer einer schlüssigen Handlung fehlt (oder sie ist mir entgangen…). weiter »


Cay Rademacher: Dunkles Arles
Ein Provence-Krimi mit Capitaine Roger Blanc (5)

Dunkles Arles verfasst am 03.08.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Nr. 5 aus der Krimireihe mit Capitain Blanc ist kein Krimi im engeren Sinn – hier geht es zu wie in einem Thriller: zwei einsame Helden gegen die Bösewichte, die überall lauern.

Es beginnt damit, dass sich Blanc mit seiner heimlichem Geliebten Valerie im herbstlichen Alres zu einem gemeinsamen Wochenende verarbredet hat. weiter »


Alex Beer: Der zweite Reiter
Ein Fall für August Emmerich

Der zweite Reiter verfasst am 01.08.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Kriminalromane, die in historischem Umfeld spielen, mag ich einfach. Denn da kommt zur Spannung auch noch das Gefühl für die Lebensumstände in der Vergangenheit hinzu; wenn es gut gemacht ist – zum Beispiel so wie in „Der zweite Reiter“.

Es ist das Jahr 1919, das Jahr nach dem Ende des ersten Weltkrieges, das Jahr nach dem Ende der Habsburger-Herrschaft, nach dem Ende der K.u.K. Monarchie. In Wien herrscht das Elend vor, unter Hunger und Kälte leidet der Großteil der Bevölkerung. weiter »



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