Stichwort: Deutschland


Martin Zimmermann: Die seltsamsten Orte der Antike
Gespensterhäuser, Hängende Gärten und die Enden der Welt

Martin Die seltsamsten Orte der Geschichte verfasst am 10.03.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Geschichtsträchtiges abseits der „Großen“ Geschichte. Auch wenn unser Geschichtswissen sich vor allem um Schlachten, Herrscher und Eroberungen dreht, so war auch die Antike – natürlich – eine Zeit des täglichen Lebens. weiter »


Marita Schröder: Schattenkünstler

Schattenkünstler verfasst am 11.02.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Buch, das man lesen sollte, wenn man ganz schnell eine Ansammlung von Banalitäten, ohne viel geistiger Anstrengung, in sich aufnehmen möchte. Zugegeben, das ist wohl zu kritisch kommentiert, denn Zitate von Kandinsky, Mark Tobey, Franz Marc und einigen anderen Künstlern bringen dem Buch etwas Intellektualität. weiter »


Jürgen Schreiber: Ein Verräter wie er

Ein Verräter wie er verfasst am 10.02.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Was nicht sein darf, das ist nicht. Ein autoritäres Regime gerät immer dann in Bedrängnis, wenn seine Protagonisten das Gegenteil der Staatsideologie leben. In der DDR gab es ja bekanntlich keine Verbrechen (siehe auch: der Schwarze Kanal des lächerlichen SED-Propagandisten Karl-Eduard von Schnitzler) und die Stasi war das Rückgrad, die Stütze, von der aus sich die Überwachung bis in die entferntesten Winkel ausbreitete. weiter »


Christopher Clark: Preußen
Aufstieg und Niedergang 1600–1947

Preußen verfasst am 25.01.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Preußen und Österreich-Ungarn: die Gegenspieler und am Ende auf Gedeih und Verderb einander ausgelieferten Staaten, mit deutscher bzw. deutschsparchiger Bevölkerung. Während ich, muss ich ja gewissermaßen als Österreicher, viel Wissen über das Habsburgerreich angesammelt habe, hat mein Wissen über den Hohenzollern-Staat noch einige Lücken – „Preußen“ von Christopher Clarke schließt diese. weiter »


Gabor Laczko: Der Berg, der nie bestiegen wurde

Der Berg, der nie bestiegen wurde verfasst am 14.01.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der mit sanften Farben gestaltete Umschlag des Buches, mit dem Mann auf dem Berg, ist ein Hinweis auf Belas’ Onkel der ihn, als Bela noch ein Kind war, mit auf den Berg genommen. weiter »


Judith Schalansky: Verzeichnis einiger Verluste

Verzeichnis einiger Verluste verfasst am 25.12.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die erste Herausforderung: in welches Genre ordnet sich dieses Buch ein? Es sind Fakten und Fiktionen. Durchmischt, bis die Grenzen dazwischen verschwinden. Es geht um Dinge und Lebewesen, Ereignisse und Landschaften, Gebäude und Kunstwerke. Zuordnung quasi unmöglich. weiter »


Olivier Guez: Das Verschwinden des Josef Mengele

Das Verschwinden des Josef Mengele verfasst am 20.12.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Beklemmende an diesem Roman ist, dass er Raum gibt, sich das Unvorstellbare vorstellbar zu machen. In der Schilderung des Lebens des Josef Mengele (das Wort „Mensch“) möchte ich in diesem Zusammenhang nicht verwenden) ist einerseits über seine abwegige Geisteswelt zu lesen; und andereseits über die Nazi-Netzwerke und ihre Dulder und Förderer, die eine erfolgreiche Verfolgung dieses Verbrechers vereitelten. weiter »


Florian Illies: 1913 – Was ich unbedingt noch erzählen wollte

1913 - Was ich unbedingt noch erzählen wollte verfasst am 09.12.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

„Mehr davon!“ Das ist das Motto dieses Nachfolgebandes von „1913“ aus dem Jahr 2012. Wobei es wirklich sehr eng zu sehen ist: dieser Nachfolgeband könnte genauso gut auch der erste Band sein, so sehr sind beide in Stil und Aufbau ähnlich. weiter »


Florian Illies: 1913
Der Sommer des Jahrhunderts

1913 Der Sommer des Jahrhunderts verfasst am 03.12.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Hätte sich die Geschichte so weiter entwickelt, wie es nach dem Jahr 1913 auch möglich gewesen wäre, so würde die Welt heute vielleicht ganz anders aussehen. Für sich alleine betrachtet, war dieses Jahr eines voller Veränderungen, Versprechen, Ideen und Visionen. Ein Brückenjahr zwischen Epochen, ein Aufeinandertreffen von alten Ritualen und progressiven Ideen. weiter »


Lena Greiner, Carola Padtberg: Verschieben Sie die Deutscharbeit – mein Sohn hat Geburtstag!
Von Helikopter-Eltern und Premium-Kids

Verschieben Sie die Deutscharbeit - mein Sohn hat Geburtstag! verfasst am 01.12.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Allseits bekannt sind die morgendlichen Staus vor Kindergärten und Schulen. Wenn Eltern ihr kleinen (und auch schon größeren) Lieblinge möglichst bis zur Türschnalle bringen möchten. Man möchte dem Nachwuchs die wilde Welt da draußen wohl ersparen und bringt ihn wohlbehütet von Tür zu Tür. weiter »


Till Raether: Unter Wasser

Unter Wasser verfasst am 26.11.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Hat Billi Swopp, eine nicht mehr so erfolgreiche YouTuberin, ihre Entführung selbst inszeniert, um wieder auf die Straße des Erfolges zurückzukehren, da ihre Videos längst nicht mehr so erfolgreich sind? weiter »


Andreas Eschbach: NSA – Nationales Sicherheits-Amt

NSA - Nationales Sicherheits-Amt verfasst am 21.11.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein spannendes Szenario: was wäre, wenn es schon zum Ende des 19. Jahrhunderts Computer gegeben hätte? Andreas Eschbach macht daraus eine neue Geschichte von Nazi-Deutschland und vom 2. Weltkrieg. weiter »


Sophia von Dahlwitz: Das Licht zwischen den Zeiten

Das Licht zwischen den Zeiten verfasst am 15.10.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Westpreußen im Jahr 1918. Der erste Weltkrieg ist vorbei, er hat die Welt verändert. Auf Gut Frommberg lebt, wie vor dem Krieg, noch immer die Familie von Dahlwitz. Donata, die strenge und stolze, weniger geliebte, mehr gefürchtete Hausherrin, und ihr Mann Heinrich, der ruhige, ausgleichende Hausherr. weiter »


Wolfgang Burger: Wen der Tod betrügt
Ein Fall für Alexander Gerlach (15)

Wen der Tod betrügt verfasst am 10.10.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zuerst einmal geht es darum festzustellen, ob überhaupt ein Verbrechen verübt wurde. Beim gemeinsamen Joggen mit seiner geliebten Theresa entdeckt Alexander Gerlach eine Leiche am Neckarufer. Juliana von Lembke, so hieß die Tote, hat sich von einer Brücke in den Fluß gestürzt, Selbstmord lautet der Befund der Gerichtmedizin und auf Selbstmord weisen auch alle Spuren hin. weiter »


Mechtild Borrmann: Grenzgänger

Grenzgänger verfasst am 03.10.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es ist eines der Markenzeichen von Metchild Borrmann-Romanen: Ereignisse aus der weiteren und Ereignisse aus der jüngeren Vergangenheit bewegen sich aufeinander zu; wie es begonnen hatte und wie sich später alles entwickelt hatte, wird nebeneinander erzählt. Womit wir beim anderen Markenzeichen angelangt sind: diese ungemein dichte, enorme spannungsgeladene Erzählweise, der man sich nicht entziehen kann und sich auch überhaupt nicht entziehen möchte. weiter »


Nathalie Boegel: Berlin – Hauptstadt des Verbrechens
Die dunkle Seite der Goldenen Zwanziger

Hauptstadt des Verbrechens verfasst am 17.09.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Weimarer Republik überdauert nur 14 Jahre – 14 turbulente, verwirrende, chaotische Jahre. Zwischen Revolutionen und Inflation, Gewalt und Ausschweifungen erlebten die Menschen ein stetes Auf und Ab.

Berlin war dabei der Brennpunkt innerhalb Deutschlands, in keiner anderen Stadt des Landes lebte es sich in dieser kurzen Zeitspanne auch nur annähernd so intensiv. weiter »


Paul Kohl: Der Jude, der Nazi und seine Mörderin

Der Jude, der Nazi und seine Mörderin verfasst am 10.09.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wilhelm Kube, ein radikaler Antisemit, wird nach seinem tiefen Fall, ausgelöst durch seine Verschwendungssucht und seinen ausschweifenden Lebenswandel, von seinem Posten in Berlin – er hat wohl die Position eines hochrangigen Parteigenossen zu sehr für seine eigenen Zwecke ausgenutzt –  abberufen. weiter »


Lutz Wilhelm Kellerhoff: Die Tote im Wannsee

Die Tote im Wannsee verfasst am 03.09.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Berlin im Jahr 1968: Eine Stadt, eine Insel inmitten der DDR, umgeben und von der Welt abgeschnitten durch die sechs Jahre zuvor errichtete Mauer. Berlin ist zu dieser Zeit so etwas wie der Leuchtturm des demokratischen Westens im kommunistischen Osten und zugleich die Spielwiese der Geheimdienste, das Einfallstor der Agenten. weiter »


Anne Müller: Sommer in Super 8

Sommer in Super 8 verfasst am 27.08.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Anne Müller legt hier einen Familienroman vor, der, so glaube ich, sehr nahe an die Wirklichkeit in vielen Familien herankommt. In einer schnörkellosen, leicht lesbaren Sprache erzählt sie vom Leben der Familie von Freya und Roman König, die im Norden Deutschlands, in einem kleinen Ort, nahe der dänischen Grenze leben. weiter »


Kristina Gehrmann: Der Dschungel
Nach dem Roman von Upton Sinclair

Der Dschungel verfasst am 14.08.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Upton Sinclar wurde mit seinem Roman „The Jungle“ aus dem Jahr 1905 mit einem Schlag weltberühmt. Er verfasste damit eine romanhafte Reportage über die menschenunwürdigen Lebensumstände der Einwanderer in den USA und über die Machenschaften der Fleischindustrie, die in der Folge tatsächlich zu gesetzlichen Änderungen führten. weiter »


Richard Wiemers: Mord in der Tuba

Mord in der Tuba verfasst am 10.08.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zwei Bücher, ach, verbergen sich zwischen den Buchdeckeln von „Mord in der Tuba“: das eine ist eine Dorfkomödie, das andere ist eine Krimi-Persiflage, fast möchte ich sagen, eine Polizei-Verarschung. Dem entsprechend pendelt die Geschichte auch zwischen wirklich lustig und … mir fehlt das richtige Wort dafür, irgendwas zwischen skurril und unglaubwürdig.

Und wie geht das? weiter »


Cay Rademacher: Dunkles Arles
Ein Provence-Krimi mit Capitaine Roger Blanc (5)

Dunkles Arles verfasst am 03.08.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Nr. 5 aus der Krimireihe mit Capitain Blanc ist kein Krimi im engeren Sinn – hier geht es zu wie in einem Thriller: zwei einsame Helden gegen die Bösewichte, die überall lauern.

Es beginnt damit, dass sich Blanc mit seiner heimlichem Geliebten Valerie im herbstlichen Alres zu einem gemeinsamen Wochenende verarbredet hat. weiter »


Linda Graze: Schmälzle und die Kräuter des Todes

Schmälzle und die Kräuter des Todes verfasst am 27.07.2018 von | 1 Kommentar

Bad Wildbad im Schwarzwald ist der Mittelpunkt dieses Romans. Kommissar Justin Schmälzle wird von Karlsruhe hierher versetzt. Irgendwie passt er aber so gar nicht in die Polizeistation mit ihrem Chef Scholz und der Mitarbeiterin Leonie. weiter »


Martin Schörle: Zwei Theaterstücke
Zwei Theaterstücke

Zwei Theaterstücke verfasst am 24.07.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es gibt so unglaublich viele (Neu)Erscheinungen, dass es schlichtweg nicht möglich ist, alle guten in die Hände zu bekommen oder überhaupt nur davon zu erfahren. Da macht es Sinn, wenn ich von einem Autor selbst auf eine solche Wissens- und Leselücke hingewiesen werde – wie in diesem Fall geschehen durch Martin Schörle.

Und ich muss gleich vorab sagen: es wäre wirklich ein sehr betrübliches Versäumnis gewesen, dauerhaft nichts von diese beiden kleinen Theaterstücken zu wissen! weiter »


Voosen & Danielsson: Erzengel
Ein Fall für Ingrid Nyström und Stina Forss

Erzengel verfasst am 22.07.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Fall, viele Fälle, die zusammen hängen: ein purer Zufall führt dazu, dass Ingrid Nyström einen alten Fall neu aufrollt. Eine Ungereimtheit in einem alten Bericht der Gerichtsmedizin, der den damaligen Befund „Selbstmord“ nun unwahrscheinlich erscheinen lässt; ein verschwundener Akt im Polizeiarchiv; und eine verschwundene Leiche, statt dessen nur ein leeres Grab. weiter »


Wolfgang Burger: Die linke Hand des Bösen
Ein Fall für Alexander Gerlach (14)

Die linke Hand des Bösen verfasst am 10.07.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wirklich sehr spannend! Im jetzt schon 14. Krimi aus der Alexander-Gerlach-Reihe kommt es zu einer Art Neustart: ein wenig härter und viel rasanter als die Vorgänger-Romane. weiter »


Sebastian Kretz: Unkraut
Tatort Neukölln

Unkraut verfasst am 02.07.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Für jeden Tag ein Kapitel. Mit Datum, damit dieser Eindruck entsteht, nach dem man meint, dass da beinhart ermittelt wird. 20,30 Seiten pro Tag und dabei geht – nicht viel  weiter; jedenfalls lange nichts, das den Aufdruck „Kriminalroman“ auf dem Cover rechtfertigen würde. weiter »


Katharina Peters: Todeswoge
Ein Ostsee-Krimi

Todeswoge verfasst am 01.07.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Emma Klar ist eine ehemalige Polizistin, die als verdeckte Ermittlerin gearbeitet hat und die das zeitaufwändige Leben dieses Berufes aufgab, um als Privatdetektiven in Wismar zu arbeiten. Doch ruhiger wurde ihr Leben dadurch nicht. weiter »


Cay Rademacher: Gefährliche Côte Bleue
Ein Provence-Krimi mit Capitaine Roger Blanc (4)

verfasst am 22.06.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Mit Band 4 der Capitaine Roger Blanc-Krimis habe ich mich an den in die Provinz verbannten Polizisten gewöhnt. Aus Paris versetzt, weil er mit seinen Korruptionsermittlungen einigen Leute in Politik und Wirtschaft zu nahe gekommen war, fällt ihm rein zufällig ein neuer Fall in den Schoß, der ihn genau dorthin zu führen scheint: Korruption, Politik, Wirtschaft. weiter »


Klaus Brinkbäumer: Nachruf auf Amerika
Das Ende einer Freundschaft und die Zukunft des Westens

Nachruf auf Amerika verfasst am 11.05.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Viele Blicke ins Innere einer Nation, die uns mit jedem Tag fremder und unverständlicher wird. Klaus Brinkbäumer lebte viele Jahre in den USA und seine Arbeit als Auslandskorrespondent (zB. für den SPIEGEL) öffnete ihm viele Türen und verschaffte ihm mehr und tiefere Einblicke in Menschen und Kultur, als es Europäern wohl ansonsten möglich wäre. weiter »



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