Stichwort: Deutschland


Buchbesprechungen, News

(252 Beiträge in dieser Rubrik)

Stefan Holtkötter: Todesgarten

Todesgarten verfasst am 24.08.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Noch zwei Tage, einen Fall abschließen und dann beginnt der Urlaub. Unaufgeregte Tage stehen für Michael Schöne auf dem Programm. Selbst sein Chef möchte ihm ein paar davon ermöglichen und holt ihn gleich gar nicht mehr zu einem neuen Mordfall. weiter »


Ulrike und Manfred Jacobs: Sisis Vermächtnis

Sisis Vermächtnis verfasst am 10.08.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Erst dachte ich ein Buch vor mir zu haben, das mir einen historischen Einblick in das merkwürdige Leben von Kaiserin Sisi gibt. Weit gefehlt, nach den ersten Seiten stellte sich heraus, dass es sich um leichte Sommerlektüre handelt. weiter »


Wolfgang Burger: Schlaf, Engelchen, schlaf
Ein Fall für Alexander Gerlach

Wolfgang Burger: Schlaf, Engelchen, schlaf verfasst am 06.08.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Untertitel lautet „Ein Fall für Alexander Gerlach“ und diesmal ist es wirklich ein Fall für ihn – nur für ihn. Kriminal-Oberrat Gerlach ist nämlich, nachdem er zuletzt nur knapp dem Tod entronnen ist, noch immer auf Genesungsurlaub: was nun dazu führt, dass er – quasi als Beschäftigungstherapie – als Privatermittler unterwegs ist. Zunächst unfreiwillig, dann aber mit stetig wachsender Ambition. weiter »


Arne Jysch, Volker Kutscher: Der nasse Fisch

Der nasse Fisch verfasst am 04.08.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ich bin erst mit Band 4 in die Geron Rath-Reihe eingestiegen. „Der nasse Fisch“ ist Band 1 und somit auch die Quelle für ein paar „Wie alles begann“-Hintergrundinformationen. Mit dieser Graphik Novel kommt man weitaus schneller an diese, als würde man den ganzen Roman aus dem Jahr 2008 lesen. Gibt es auch ein ABER? weiter »


Volker Kutscher: Lunapark
Gereon Raths sechster Fall

Lunapark verfasst am 02.08.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Jahr 1934: ein Jahr ist Hitler schon Reichkanzler und die Braunen Horden übernehmen unaufhaltsam alle Bereiche des Lebens. 1934: das Jahr, in dem endgültig alles gleichgeschaltet wurde. weiter »


Thomas Biermann: Morbus Meeting
Gutenachtgeschichten für Manager

verfasst am 08.12.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Berichte aus dem Leben eines Managers. Und wenn schon nicht aus seinem eigenen, dann aus den Leben vieler, die ihm bisher über den Weg liefen: wenn man nur die Augen und Ohren offen hält, dann begegnen einem jede Menge an Kuriositäten, Skurrilitäten, Absonderlichem und Alltäglichen. weiter »


Jakob Wassermann: Faber oder Die verlorenen Jahre

verfasst am 31.10.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Eugen Faber, ein 30jähriger Architekt, kehrt 1919 aus russischer Gefangenschaft nach Hause zurück. Er ist über einen langen Weg aus der Gefangenschaft geflohen. Sein erster Weg führt ihn zu seinem alten Hauslehrer Dr. Jakob Fleming.  Fleming unterrichtete Faber um die Jahrhundertwende. Faber ist ein Entwurzelter. Die Kriegsjahre, die strapaziöse Flucht haben ihn zu einem anderen Menschen gemacht. weiter »


Michael Krüger: Das Irrenhaus

verfasst am 18.10.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Man könnte auch sagen  „Ein Haus voller Narren“ zu diesem Haus, das ein Mann in bester Münchner Lage geerbt hat. Und zwar von der Tante einer Tante. Der Mann ist Archivar und gibt seinen Job sofort nach Erhalt des Erbes auf. Die Mieterträge des Zinshauses ermöglichen ihm ein komfortables Leben. weiter »


Cay Rademacher: Brennender Midi
Ein Provence-Krimi mit Capitaine Roger Blanc (Band 3)

verfasst am 28.08.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Krimi zu vielen Themen, die uns gerade Kopfzerbrechen bereiten. Im Band 3 der Reihe mit Capitaine Roger Blanc sind der Captain, die Krimi-Handlung und Blancs Privatleben in der Krimi-Normalität angelangt. weiter »


Horst Evers: Alles außer irdisch

verfasst am 17.02.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Endlich: DAS Buch für alle Verschwörungstheoretiker ist da! Denn haben wir es nicht immer schon gewusst, dass hinter allem ein Plan dunkler Mächte steht? Seit Roswell waren es die Außerirdischen, dann kamen die USA und später die Banken und was-weiß-ich-noch wer hinzu. Man wusste schon gar nicht mehr, woran man glauben sollte. Aber jetzt ist alles klar: es sind die Außerirdischen. weiter »


Miriam Pharo: Der Bund der Zwölf

verfasst am 06.02.2016 von | 1 Kommentar

Das ist ein Roman, in einer Art, wie ich ihn bisher noch nicht gelesen habe.

Da gibt es Fantasy, Romantik, Liebe, Rache, Freundschaft, großartiges musikalisches Talent, Mystik, Krimispannung. Zugegeben, teilweise eine gewöhnungsbedürftige Geschichte, die Miriam Pharo da geschrieben hat. Aber: eine Geschichte, bei der es sich auszahlt bis zum Schluss durchzuhalten. Ein spannender Roman, in dem die Autorin ihrer Liebe zur Musik Ausdruck verleiht. In dem sie die Charaktere der Protagonisten wunderbar zeichnet. weiter »


Rita Falk: Funkenflieger

verfasst am 29.12.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Eigentlich mag ich die Krimis von Rita Falk nicht so gerne. Das Buch „Funkenflieger“ hat mich dann doch überrascht. Eine Geschichte um den Jungen Marvin, den alle nur Locke nennen. Er wächst in einer Familie auf, in der alles im Argen liegt. Eine depressive Mutter, die nicht fähig ist, ihren Kindern ihre Liebe zu zeigen. Als die türkische Freundin seines älteren Bruders ein Kind erwartet, bricht die Hölle aus. weiter »


Wolfgang Burger: Drei Tage im Mai
Ein Fall für Alexander Gerlach

verfasst am 28.10.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Buchtitel klingt ja beinahe wie der eines ein Thrillers aus der Zeit des Kalten Krieges. Spannend, rasant, atemlos…  Gleich vorab: wer sich solches dann zwischen den Buchtiteln erhofft, wird seine/ihre Erwartungen dort nicht erfüllt finden. „Drei Tage im Mai“ ist ein gemächlicher Krimi, der sich 400 lange Seiten Raum nimmt, um eine im Grunde recht einfache Geschichte zu erzählen. weiter »


Hanna von Feilitzsch: Mädchen mit Beziehungen

verfasst am 05.10.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Als ich dieses Buch in die Hand bekam freute ich mich, etwas über die Slezaks zu lesen . Bedauerlicherweise kam keine Freude auf. Die Autorin bezeichnet ihr Buch als biographischen Roman. Soll so sein. Wenn der „Romananteil“ sich in sehr ausführlichen Schilderungen über die Beziehung zwischen Margarete Slezak und Adolf Hitler ergeht, schauderte ich jedes Mal. Oder sind diese Passagen ein Teil der Biographie der Protagonistin? Dann würde mich das noch mehr schaudern lassen und erschrecken. weiter »


Cay Rademacher: Tödliche Camargue
Ein Provence-Krimi mit Capitaine Roger Blanc (Band 2)

verfasst am 09.09.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Rademachers Schilderung des Wetters im Süden Frankreichs erinnert mich sehr an diesen Sommer 2015: Hitze überall und auch in der Nacht ist das Wetter nicht gnädig und lässt die Temperaturen viel zu weit oben. Selbst das Verbrechen stöhnt unter der Hitze und macht Sommerpause. Und Capitaine Roger Blanc, vor nicht allzu langer Zeit aus Paris hierher (straf)versetzt, lebt sich langsam aber sicher in seine neue Heimat ein. weiter »


Anne Hertz: Flitterwochen

verfasst am 02.09.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Tine seht einige Tage vor ihrer Traumhochzeit auf den Seychellen als sie von einer leicht betagten jedoch sehr willensstarken 89-jährigen Frau entführt wird, damit sie sie nach Polen bringt. Dort will die alte Oma die Asche ihres geliebten Mannes ins Meer streuen, damit er wieder in der alten Heimat, in Pommern, ist. weiter »


Christoph Peters: Der Arm des Kraken

verfasst am 17.08.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Vorab: ein Roman, der mich überrascht hat; positiv! Den Autor Christoph Peters kannte ich davor noch nicht, konnte mir also, als das Buch kam, kein Bild von dem machen, was mich erwartet. Ich musste mich vorerst mit der Einschätzung des Verlages zufrieden geben, es wäre ein „ein fulminanter Großstadtroman und ein actiongeladener literarischer Thriller“. weiter »


Voosen & Danielsson: Rotwild
Ein Fall für Ingrid Nyström und Stina Forss

verfasst am 17.08.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Schweden: Land der Morde, gerne auch mit grauslichen Details verbrämt. Schweden: Land des Königs Gustav Adolf und damit auch des Protestantismus; was aber haben dann katholische Mythen hier zu suchen, vor allem, wenn sie die Grundlage für (siehe vorher) für die grauslichen Details sind.

Es beginnt mit einem Mann, der gleich dem heiligen Sebastian mit Pfeilen durchbohrt an einen Baum gebunden gefunden wird. Hier die Ruhe der Landschaft, die Freude der Menschen auf das kommende Midsommer-Fest und dann dieser Kontrast: ein Mann grausam zu Tode gequält inmitten dieses Idylles. weiter »


Burkhard Schulze Darup: Grenzen der Gier
Die Energiewende - hart an der Wirklichkeit

verfasst am 15.08.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Thema: hochaktuell! Genau jetzt leben wir in einer Zeit, in der die Weichen für die Zukunft gestellt werden. Die Zukunft unserer Energieversorgung und – nichts weniger – damit verbunden die Zukunft der Menschen. Dass in so einer Zeit des Umbruches mit harten Bandagen gekämpft wird, das ist klar; denn es geht um viel Geld und um Macht und Einfluss. weiter »


Bruno Jonas: Vollhorst
Der Erfolgstyp in Politik, Kultur und Gesellschaft

verfasst am 02.06.2015 von | 1 Kommentar

Warum ausgerechnet Horst, was haben die Horste dieser Welt verbrochen, dass Bruno Jonas so mit ihnen umgeht. Aber, man muss dem Jonas zugestehen, dass er ziemlich bissig, teilweise bösartig, die Vollhorste , die ihn anscheinend sehr reizen, gut hingekriegt hat. weiter »


Daniel Kehlmann: F

verfasst am 19.05.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Drei Brüder, die unterschiedlicher nicht sein können. Ein Tag im Leben von Martin, Erik und Iwan, deren Lebensgeschichten in drei Kapiteln erzählt und schlussendlich zusammen geführt werden. Was sie verbindet? Sie sind alle auf ihre Weise Betrüger, Fälscher, Hochstapler! weiter »


Ralf Bönt: Das kurze Leben des Ray Müller

verfasst am 06.05.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das ist ein eigenartiges Buch, ein *** Sterne, oder ***** Sterne – Buch? Ist es gute Literatur oder nur ein mäßig gutes Buch über das Leben des Hauptakteurs, eines Krimi-Autors, der sein Leben nicht in den Griff bekommt. Ich kann mich nicht so richtig entscheiden, neige aber für den Moment eher zu den *** Sternen. weiter »


Wiebke Lorenz: Bald ruhest du auch

verfasst am 23.03.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Cover dieses Buches hat eine Erwartungshaltung (leicht gruselig) bei mir aufgebaut, die aber bedauerlicherweise für mich nicht erfüllt wurde.

Die Autorin schildert sowohl Gegenwärtiges als auch Vergangenes in überschaubarer Form. Es ist mir auf jeden Fall gelungen den Faden der beiden Zeiten zu verknüpfen. Aber für mich gehört zu einem spannenden Thriller mehr als das. weiter »


Frank Lauenroth: Black Ice

verfasst am 26.01.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zu Beginn ist Frankie nur einer von dieser (wahrscheinlich hunderttausenden) Kapitänen der Weltraumstraßen. Immer unterwegs von einem Planeten zum nächsten, immer auf der Suche nach Ware und Transportaufträgen. Beim Anflug auf den Planeten Clarion Prime ändern sich die Dinge jedoch ebenso überraschend wie blitzschnell. Ein Passagier, der es unbemerkt in einen Frachtraum der im Orbit des Planeten kreisenden „Corona“, Frankies Schiff und ganzer Stolz, geschafft hatte, zahlt viel Geld für eine Passage zu einem anderen Planeten. weiter »


Michael Bonifacio: Zeit

verfasst am 08.01.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zeit braucht man jedenfalls für das 530 Seiten umfassende Werk. Es gibt Bücher, bei denen ich im letzten Drittel schon bedaure, dass sie bald ein Ende haben werden. Und es gibt Bücher, wie „Zeit“, die zäh beginnen, mühsam weitergehen und mich am Ende eher ratlos hinterlassen. weiter »


Jörg Albrecht: Anarchie in Ruhrstadt

verfasst am 07.01.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Na das kann ja ab 2015 im Ruhrgebiet heiter werden: Hannelore Kraft wird abgewählt, stattdessen übernimmt ein wenig erfolgreicher Schriftsteller das Ruder und legt die Städte des bevölkerungsreichsten Bundeslands gleich mal zusammen, nur um sie dann in Zonen einzuteilen.

Eine für Modeschöpfer, eine Zone für Schriftsteller, eine für Musiker etc. es ergeben sich Kulturkolchosen als anarchisches Konzept. weiter »


Volker Kutscher: Märzgefallene

verfasst am 04.01.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Anfang 1933: Hitler ist seit kurzem Kanzler und neue Reichstagswahlen stehen vor der Türe. Polizei und Alltag sind schon von den Braunhemden durchsetzt und Opposition gegen die Machthaber wird unterdrückt.  Der Reichtag wird am 27. Februar 1933 in Flammen aufgehen und das liefert dem Regime den willkommenen Anlass, gegen alle anders denkenden mit Gewalt vorzugehen. Die Polizei wird zum Werkzeug der Nazis und für die Bekämpfung wirklicher Verbrechen stehen immer weniger Ressourcen zur Verfügung. weiter »


Jan Seghers: Die Sterntaler-Verschwörung

verfasst am 28.12.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Mit Hessen verbindet mich nicht viel (ausser vielleicht ein paar verschüttete Verwandtschaftslinien) und Informationen darüber dringen nur recht selten bis nach Österreich. Die meisten der hessen-spezifischen Orte und Personen (manchmal erkennbar, auch wenn sie für diesen Roman natürlich umbenannten wurden, meistens aber sicher nur den Hessen selbst geläufig)  sagen mir wenig bis nichts. Übrig bleibt in einem solchen Fall die reine Krimihandlung, die es schaffen sollte, Spannung aufzubauen und für Lesevergnügen zu sorgen. weiter »


Andreas Eschbach: Der Jesus-Deal

verfasst am 25.12.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Vor vielen jahren habe ich „Das Jesus-Video“ gelesen.  An den Inhalt kann ich mich nicht mehr wirklich erinnern, aber dass es spannend war – daran schon. Da war es überhaupt keine Frage, dass ich dieses Prequel-Sequel unbedingt lesen musste. Im Covertext dazu heisst es, dass man dafür nicht unbedingt das Jesus-Video gelesen haben muss, man findet sich auch so zurecht. Und es stimmt: „Der Jesus-Deal“ ist keine Fortsetzung sondern ganz eigenständig – und dazu wirklich spannend! weiter »


Ralph Giordano – Ein Nachruf

verfasst am 10.12.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Helge Malchow, Verleger des Verlages Kiepenheuer & Witsch, würdigt den heute verstorbenen Ralph Giordano in einem Nachruf

„Heute morgen, am 10. Dezember 2014, ist der Schriftsteller und Publizist Ralph Giordano im Alter von 91 Jahren in Köln verstorben. weiter »




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