Thriller

Buchbesprechungen, News

(114 Beiträge in dieser Rubrik)

Manfred Koch: Kaltfront

verfasst am 09.09.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

KaltfrontZwei Brüder – Thomas und Markus – werden durch den plötzlichen Tod Ihrer Eltern aus der Bahn geworfen. Ohne materieller Sorgen – Geld wurde ihnen ausreichend hinterlassen – starten sie in ein Leben voller Hass, Intrigen, Überfluss, seelischen Nöten, Schuld, Liebe. weiter »


Gerd Schilddorfer: Heiß

verfasst am 26.08.2013 von | 1 Kommentar

HeißNatürlich ist es ein Roman, für den Gerd Schilddorfer die gewohnten Ingredienzien zur Erstellung von Verschwörungsthrillern verwendet hat. Doch die Art und Weise, wie er alles dosiert, vermengt und zubereitet, lässt von Anfang an eine erwartungsvolle Spannung mitschwingen. Schon nach wenigen Seiten war ich mitten in der Geschichte angekommen und machte begeistert mit auf der Suche nach dem …  weiter »


David G. L. Weiss: Macht

verfasst am 21.08.2013 von | 5 Kommentare

MachtKochrezept für Verschwörungsthriller: Man nehme ein lange zurück liegendes Ereignis, lasse dem Unheil ausreichend viele Jahre Zeit um zu reifen und hetze es in der Gegenwart auf die Welt und die Menschheit. Das ist das Standardrezept, an das sich David Weiss schon im Team mit Gerd Schilddorfer gehalten hat und nach dem er nun auch seine Solo-Werke zubereitet. weiter »


Don Winslow: Manhattan

verfasst am 27.06.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Vor bald 50 Jahren wurde John F. Kennedy in Dallas erschossen. 5 Jahre davor, im Jahr 1958 spielt dieser Thriller, als Kennedy und Jacky in New York ins Zentrum einer Konspiration geraten. Genau genommen heissen die beiden Joe und Madeleine Keneally, aber dass der junge Senator Kennedy und seine Frau für diese beiden Charaktere Pate standen, ist unschwer zu erkennen. weiter »


Georges Simenon: Die Verlobung des Monsieur Hire

verfasst am 21.05.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Monsieur Hire ist einer von diesen Männern: ein Einzelgänger, kein Kontakt zu den Nachbarn, irgendwie unheimlich, undurchschaubar. Und damit ist er auch einer der ersten Verdächtigen beim Mord an einer Frau, deren verstümmelte Leiche nur wenige Meter von Hires Wohnung entfernt gefunden wurde. Wüsste die Polizei, dass Hire Freude daran hat, seine attrative, junge Nachbarin nächtens heimlich zu beobachten, dann hätte sie wohl noch mehr Grund, den Mann zu umgehend verhaften. weiter »


Giancarlo De Cataldo: Der König von Rom

verfasst am 17.03.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der König von Rom1976 in einem Gefägnis in Rom: Libanese, zu Beginn des Buches noch ein Kleinganove, träumt von der großen Karriere als Boss einer Gang,  der zusammen mit seinen Männern ganz Rom kontrollieren möchte. weiter »


Arne Dahl: Zorn

verfasst am 16.03.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Hinweis für zart Besaitete: sobald man das erste Kapitel überstanden hat, ist das Schlimmste schon vorbei. Na ja; fast! Ab dann kann man lesen, ohne weitere Über-Grauslichkeiten befürchten zu müssen – aber ein Kindergeburtstag wird trotzdem nicht daraus. Also los: die Nerven geölt (damit sie nicht reissen, bei der kommenden  Spannung) und ab gehts ans Lesen. weiter »


Thomas U. Tajsich: Tödliche Gerechtigkeit

verfasst am 05.01.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Tödliche GerechtigkeitJoseph. W. Warner, Vizepräsident der Vereinigten Staaten von Amerika straft in einer Pressekonferenz den Präsidenten als Lügner und Verräter. Wenig später ist er tot. In Washington wird eine Ausgangssperre verhängt. Die Politiker befürchten einen Bürgeraufstand. Der deutsche Wirtschaftswissenschaftler Peter Mormerin landet wider Willen in den USA und schlittert in eine völlig unerwartete Geschichte über Globalisierung, korrupte Politiker, Forderungen multinationaler Konzernen und Verschiebung der Machtverhältnisse zugunsten der Wirtschaft. weiter »


Don Winslow: Kings of Cool

verfasst am 05.10.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Man nimmt das Buch in die Hand und denkt nur: Wow! Rundherum Schwarz, fühlt sich samten an, geprägter Deckel. Da hat der Suhrkamp-Verlag der ersten deutschsprachigen Hardcover-Ausgabe eines Winslow-Romanes (bisher ware es immer nur Taschenbücher) neben viel Optik auch gleich das passende Gefühl dazu verpasst. weiter »


Frank Lauenroth: New York Run
Der zweite Marathonthriller

verfasst am 22.09.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wenn einer schon Stalin heisst! Von denen ist einer wie der andere! Über Leichen zu gehen ist mit so einem Namen nicht die Ausnahme sondern die Regel und schlechtes Gewissen dabei zu haben: Fehlanzeige.  Und ausserdem weiss man nach der Lektüre dieses Thrillers, dass Laufen nicht einmal halb so gesund ist, wie alle immer sagen. weiter »


Gerd Schilddorfer: Falsch

verfasst am 05.09.2012 von | 1 Kommentar

Ein rasanter Ritt quer durch die Zeit und über die Kontinente: das hat der von ihm als Soloautor verfasste Thriller „Falsch“ mit Schilddorfers Koproduktion mit David Weiss gemeinsam. Verzichten muss man aber auf das Duo Sina & Wagner, deren Rolle als „Indiana Jones-Nachfolger“ nimmt der Pilot John Finch ein. weiter »


Thomas Kanger: Der Geheimnisträger

verfasst am 16.06.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Gleich vorweg: das ist ein wirklich feiner Thriller! Praktisch ab dem ersten Absatz ist man mitten drinnen in der Story und bleibt gefangen bis zum Ende. Genau so, wie ich mir einen Top-Thriller mit tagesaktuellem Hintergrund vorstelle (und dabei – das finde ich auch ausgesprochen positiv – nicht übertrieben detailgetreu bei den Grauslichkeiten, die Terrorismus, Bombenanschläge, etc.  so mit sich bringen). weiter »


Ken Follett: Das zweite Gedächtnis

verfasst am 17.05.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Bevor und nachdem Ken Follett mit den „Säulen der Erde“ zu einem der meistgelesenen Schriftsteller wurde, veröffentlichte er eine ganze Reihe von Agententhrillern, die meistens die Zeit des Kalten Krieges zum Leitthema hatten. Bei Bastei-Lübbe-Verlag wurde in diesem Jahr „Das zweite Gedächtnis“ aus dem Jahr 2000 neu aufgelegt. Eine gute Gelegenheit, sich die Follett-lose Zeit bis zum Herbst zu verkürzen*). weiter »


Don Winslow: Die Sprache des Feuers

verfasst am 17.03.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

„Keine Zeit für Formalitäten“, meint Don Winslow, „hinein in das Thema und dann Tempo, Tempo meine Herrschaften…“. Ja, so ist er der Herr Winslow und so war er auch schon im Jahr 1999. Damals veröffentlichte er den Thriller „California Fire & Life“. Der erscheint nun, 13 Jahre später, auch bei uns und der Suhrkamp-Verlag möchte damit seinen Erfolgsrun mit Don Winslow-Büchern prolongieren. weiter »


Arne Dahl: Gier

verfasst am 07.03.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Früher, so in etwa bis Ende der 1980er-Jahre, da war es relativ überschaubar. Der Kalte Krieg definierte Gut und Böse, je nachdem auf welcher Seite des Eisernen Vorhanges man lebte und damit hatte man jederzeti einen guten Stoff für einen Thriller. Heutzutage benötigt man ein paar mehr Zutaten. Man nimmt z.B. die Mafia oder eine andere weltweit operierende Verbrecherorganisation, ein wenig Umweltkriminalität dazu, eine Prise Finanzhai, einen Schuss Drogenhandel und hat den Stoff für den Thriller von heute zusammen. weiter »


Thomas Hartl: Brave Mädchen morden nicht

verfasst am 21.02.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die zwanzigjährige Linda hat seit einem Jahr eine glückliche Beziehung zu Tom. An einem sonnigen Tag erwacht sie und findet ein Kuvert auf dem Tisch. Kein Absender? Sie vermutet, dass das Schreiben von ihrem Freund ist, er erwartet sie abends bei der sogenannten „Mörderbrücke“. Sie soll eine Decke und Wein mitbringen. Wahrscheinlich will Tom etwas Besonderes von ihr. Doch sie wartet umsonst. weiter »


Holt & Holt: Kammerflimmern

verfasst am 27.01.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Stellen Sie sich vor, Sie sind herzkrank und leiden regelmäßig unter Kammerflimmern. Das bedeutet, Ihr Herz pumpt hektisch vor sich hin, kann aber keine ausreichende Blutmenge mehr transportieren – Sie sterben. Außer natürlich, ein Team von versierten KardiologInnen setzt Ihnen einen winzig kleinen Herzschrittmacher ein. Dieser erkennt es, wenn Ihr Herz unregelmäßig schlägt und sendet elektrische Impulse an ihr Herz, um den dessen Schlag wieder zu normalisieren. weiter »


Jean-Christophe Grangé: Das schwarze Blut

verfasst am 20.01.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Noch einmal Gruselstimmung: Der französische Autor, den das „normale Böse“ nicht interessiert, begibt sich erneut in die Untiefen eines Menschen, der Dinge tut, die für einen normal denkenden Menschen kaum oder gar nicht nachzuvollziehen sind. weiter »


Jean-Christophe Grangé: Das Herz der Hölle

verfasst am 11.01.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wer mit diesem Autor auf die Reise geht, sollte gute Nerven haben. Jean-Christophe Grangé ist Krimiautor und sagt von sich selbst, dass ihn das „normale Böse“ nicht interessiere. Das Abgründige, das Böse an sich, häufig in Beziehung zum katholischen Glauben gestellt, das ist es, was den Autor interessiert – und seine LeserInnen folgen im nur zu gerne in die von ihm beschriebenen Abgründe. weiter »


Don Winslow: Zeit des Zorns

verfasst am 02.01.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Schön, wenn man ein Buch liest und die Erwartungen daran erfüllen sich: Don Winslow ist wieder da! Nach der, für meinen Geschmack, schwer verunglückten Auftragsarbeit „Satori“ meldet er sich mit einem typischen Winslow zurück. So cool, so lässig, so rasant wie man es sich wünscht. weiter »


Deon Meyer: Rote Spur

verfasst am 25.09.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wir befinden uns im Sommer des Jahres 2009, also rund ein Jahr vor dem Beginn der Fussball-Weltmeisterschaft in Südafrika. Deon Meyer schreibt einen Thriller über einen möglichen Terroranschlag im Land am Kap und entwirft dazu ein Szenario, in dem nichts fehlt: Geheimdienst, Islamisten, Al-Qaida, Robert Mugabe, Diamantenschmuggler, Streetgangs, die südafrikanische Regierung und ein paar einsamer Helden. Und noch einiges mehr. weiter »


Tony Black: Geopfert

verfasst am 03.09.2011 von | 1 Kommentar

Im wahren Leben braucht man ja normalerweise nur ein paar Sekunden, um einen Menschen einzuordnen – sympatisch oder unsympatisch. Umgelegt auf diese Buch bedeutetet das: drei Seiten und dann war mir Gus Dury, der „Held“ dieses Romans zur unsympatischten Romanfigur seit langem geworden. weiter »


Schilddorfer & Weiss: Teufel

verfasst am 04.08.2011 von | 5 Kommentare

Wie viele Geheimnisse verstecken sich denn noch in der Vergangenheit? Anscheinend genug, damit sich der Historiker Georg Sina und der Journalist Paul Wagner immer wieder in neue Abenteuer stürzen können. Es sind die Aufzeichungen des Balthasar Jauerling, einstmals der geheimnisumwitterte Leiter des Geheimdienstes der Habsburger, die nun dafür sorgen, dass man mit Entsetzen ahnt: die Welt steht wieder einmal am Abgrund (und diesmal sind keine Investmentbanker, Immobiliencrashs oder Rating-Agenturen daran schuld, diesmal ist es nämlich wirklich ernst). weiter »


Michael Connelly: Sein letzer Auftrag

verfasst am 04.07.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Gerade einmal 40 Jahre alt und schon beim alten Eisen. Das passiert Jack McEvoy, der nach einem Besuch im Büro seines Chefs nur mehr der Ex – Polizeireporter der LA Times ist. Nr. 99 auf einer Liste mit 100 Namen, die zu kündigen waren. Doch anders als sonst üblich soll Jack nicht sofort seinen Schreibtisch räumen sondern zuerst noch seine Nachfolgerin einarbeiten. weiter »


Dominique Manotti: Roter Glamour

verfasst am 30.06.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Seit dem Film „I … wie Ikarus“ mit Yves Montand bin ich ein Fan von französischen Politthrillern. Die enge Verknüpfung von Macht, Wirtschaft und Politik, das für Aussenstehende und Nicht-Franzosen faktisch undurchschaubare Geflecht an Geheimdiensten- und bünden – da findet sich immer ein faszinierender Stoff für einen Thriller voll von Intrige, Verschwörung und Spannung. Und jetzt dieses Buch.  weiter »


James Sallis: Driver

verfasst am 25.06.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein kurzer Titel, eine kurze Geschichte, kurze Sätze – kurz: und gut! Driver ist genau der richtige Name, wenn man der beste Stuntdriver an der Westküste ist und wenn man nebenbei auch noch der beste ist, wenn jemand ein paar böse Jungs möglichst schnell und sicher vom Tatort weg bringen soll. Driver kann beides und der Verdienst daraus verschafft ihm recht geordnetes Leben. weiter »


Don Winslow: Bobby Z

verfasst am 18.06.2011 von | 1 Kommentar

Bobby Z ist zwar tot, aber er kann Tim Kearny noch das Leben retten. Weil die beiden einander so verdammt ähnlich sehen, soll Tim in die Rolle des Verstorbenen schlüpfen und damit sich selbst auch einen großen Gefallen tun. weiter »


Giancarlo de Cataldo: Schmutzige Hände

verfasst am 11.06.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Thriller, der die Vernetzung von Staat und Verbrechen in sich selbst widerspiegelt. Auf welcher Seite von Recht und Gesetz befindet man sich gerade, gibt es überhaupt eine Trennung zwischen Gut und Böse? weiter »


Don Winslow: Satori

verfasst am 01.06.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zurück in die Zeit des Kalten Krieges: für die Menschen eine bedrohliche Zeit für die Thriller-AutorInnen damals eine unerschöpfliche Quelle an Stories. Nun machte sich auch Don Winslow an die Arbeit und verließ dafür die gewohnten Gefilde rund um Kalifornien, in denen ansonsten seine Romane beheimatet sind. weiter »


Zoran Drvenkar: Sorry

verfasst am 31.03.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Vier junge Menschen, Frauke, Tamara und die Brüder Wolf und Kris, seit Schulzeiten miteinander befreundet, haben eines Abends die Idee, eine Agentur zu gründen, die sich für andere Menschen entschuldigt. Erstaunlicher Weise wird dieses Konzept ein Riesenerfolg und die Agentur ist auf lange Zeit ausgebucht. weiter »




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