Kriminalromane

Buchbesprechungen, News

(435 Beiträge in dieser Rubrik)

Miriam Pharo: Isar 2066 Fall 1 – Jimmy der Mops

verfasst am 17.01.2012 von | 2 Kommentare

Kaum gerät man etwas mehr als 50 Jahre in die Zukunft,  schon erkennt man die eigene Welt nicht mehr. Detektiv Lucio Verdict lebt und arbeitet neuerdings (wir schreiben das Jahr 2066) in München. Nehmen wir aber einfach einmal an, dass es zu dieser Zeit auch anderswo so ähnlich ausieht: viel Technik, wenig Platz, kaum Natur und ein Hauch von Big Brother – nun eben genau so wie es unweigerlich kommen muss, wenn wir es in unserer Gegenwart einfach so weiter treiben. weiter »


Camilla Läckberg: Die Töchter der Kälte

verfasst am 14.01.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der dritte Roman rund um die Schrifstellerin Erica Falck und den Kriminalkommissar Patrick Hedström trifft die beiden tief: Ein Kind ist ermordet worden. Die siebenjährige Sara wird im eiskalten Meer gefunden. Schon bald stellt sich allerdings heraus, das war nicht der Ort ihres Todes. Sie wurde in einer Badewanne ertränkt. weiter »


Camilla Läckberg: Der Prediger von Fjällbacka

verfasst am 13.01.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der zweite Fall des kriminalistischen Duos Erica Falck und Patrick Hedström führt zurück in jene Tage Schwedens, in denen ein wahrlich gottesfürchtiges Freikirchlertum die Menschen rund um Fjällbacka, in festem Griff hielt. Der Pastor Henric Schartau fand in diesem Flecken Erde, auf dem die Menschen vor allem von der Fischerei lebten, viele Anhänger. Der Schartauanismus findet sich in Spuren immer noch in Fjällbacka, dem Ort des kriminellen Geschehens in diesem Roman. weiter »


Camilla Läckberg: Die Eisprinzessin schläft

verfasst am 10.01.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Sie gilt mittlerweile als die erfolgreichste Krimiautorin Schwedens: Camilla Läckberg. Mit ihrer Serie rund um die Schriftstellerin Erica Falck und den Polizisten Patrick Hedström hat sie – nicht nur in Schweden – Riesenerfolge gefeiert. weiter »


Jörg Juretzka: Freakshow

verfasst am 08.01.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Privatdetektiv Kristof Kryszinski ist pleite. Er verliert seine Wohnung und müsste eigentlich seinen Hund aus dem Tierheim befreien. Und das geht nicht ohne Geld. Also muss er sich einen Job suchen. Dringend. Er übernimmt einen Dienst als Wachmann in einer forensischen Klinik inklusive Dienstwohnung. Ein Problem weniger! weiter »


Ono Mothwurf: Werbevoodoo

verfasst am 07.01.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Kommissar Thomas Wondrak ist Mitte Vierzig und lebt in Fürstenfeldbruck in der Nähe von München. Er lebt alleine, einziges weibliches Wesen an seiner Seite ist seine Katze Charlotte. Thomas Wondrak zeichnet sich beruflich dadurch aus, dass er die höchste Aufklärungsquote Bayerns zu verzeichnen hat! weiter »


Max Bronski: München Blues

verfasst am 06.01.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wilhelm Gossec betreibt einen Antiquitätenladen im Schlachthofviertel von München. Sein Geschäft liegt nahe der Theresienwiese und da findet jährlich das Oktoberfest statt. weiter »


Max Bronski: Schampanninger

verfasst am 29.12.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es weihnachtet. Irgendwie. Doch Wilhelm Gossec, Antiquitätenhändler in München, kann die Vorweihnachtszeit nicht richtig genießen. Er hat beruflich gerade viel zu tun. Auf dem Heimweg zurück in seinen Laden – er hat ein paar wirklich lukrative Einzelstücke für das Weihnachtsgeschäft erstanden – trifft er auf einen Mann im Nikolauskostüm. Einem völlig betrunkenen! weiter »


Claudia Rossbacher: Steirerblut

verfasst am 26.12.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Sandra Mohr wird in ihre Heimatgemeinde Krakau geschickt, um den grausamen Mord an einer Enthüllungsreporterin aufzuklären. Überraschenderweise bekommt sie Verstärkung aus Wien. Sascha Bergmann, ein sarkastischer und bornierter Kriminalbeamter, bringt Sandra mit seinen Sprüchen mehr als aus der Ruhe. Irgendwie scheinen die beiden nicht kompatibel. Trotzdem versuchen beide ihrer Aufgabe, der Aufklärung des Mordes an Eva Kovacs, gerecht zu werden. weiter »


Jörg Juretzka: Alles total groovy hier

verfasst am 25.12.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Schisser, der Anführer der Bikergang Stormfuckers aus Mühlheim ist im Auftrag seiner Clique nach Spanien gereist. Mit 180.000 Euro auf der Reise sucht er für alle einen Platz an der Sonne, um sich dort auf Dauer in der Stormfucker-Ranch niederzulassen zu können. Plötzlich gibt es von Schisser kein Lebenszeichen mehr und Privatdetektiv  Kristof Kryszinski macht sich gemeinsam mit dem ständig eingekifften Scuzzi auf den Weg in den Süden, um den Freund Schisser aufzuspüren. weiter »


Beate Maxian: Tod dem Knecht

verfasst am 21.12.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Söllnerin ist nicht gerade schockiert, als ihr Mann tot im Bett aufgefunden wird. Ihr Mann, ein schwerer Alkoholiker, hat das zeitliche gesegnet, worauf hin Inspektorin Sandra Anders und ihre Assistentin ihre Ermittlungen aufnehmen. Beide glauben nicht an den natürlichen Tod des ehemaligen Knechtes. Der Pathologe gibt ihnen recht. Keine Leberzirrhose oder Tod aufgrund anderer alkoholkonsumbedingter Organschäden. Gestorben ist der alte Mann aufgrund des Giftes der Herbstzeitlose! weiter »


Jörg Juretzka: Der Willy ist weg

verfasst am 14.12.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Kristof Kryszinski ist Privatdetektiv, Ex-Knasti, Biker und Freund der Rockergang Stormfuckers. Sie alle leben bei Willy, dem Erben und Besitzer einer Nobelvilla. Willy ist bekennender Dagmar Berghoff-Verehrer, der er wöchentlich Briefe schreibt. Während sich Kristof gedanklich und real schon auf seinen neuen Job konzentriert – er soll eine entführte junge Drogensüchtige aus dem Amsterdamer Rotlichtviertel nach Deutschland zurückzubringen – ist daheim in Mülheim plötzlich die Hölle los. Der Willy ist weg! weiter »


Domingo Villar: Strand der Ertrunkenen

verfasst am 06.11.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Leo Caldas, Inspektor in Galicien und sein Assistent Rafael Estevez, kurz Rafa genannt, ermitteln an der galicischen Küste. Im Hafen von Panxon wird die Leiche des Fischers Justo Castelo gefunden. Die Hände am Rücken mit einem grünen Kabelbinder gefesselt. Im Dorf gehen alle von einem Selbstmord aus. Justo sei ein eigenartiger und ruhiger Kautz gewesen. Schwer heroinabhängig. Doch Inspektor Caldas glaubt nicht an die Selbstmordtheorie und stößt bei seinen Ermittlungen auf eine längst vergangene Tragödie. weiter »


Koytek & Stein: Der Posamentenhändler

verfasst am 27.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Conrad Orsini geht spazieren. Stundenlang, viele Kilometer weit. Die Gegend rund um die Ringstaße in Wien ist dabei bevorzugtes Gebiet für seine Streifzüge. Jedenfalls in diesem Fall, denn der hat seinen Ausgangspunkt gleich hinter dem Volktheater, am Spittelberg. weiter »


Dietmar Wachter: Das Zingulum
Inspektor Matteo ermittelt. Sein zweiter Fall.

verfasst am 26.10.2011 von | 2 Kommentare

Matteo Steininger und seine Kollegen sind in dem beschaulichen Tiroler Städtchen Landstein mit einer grausamen Mordserie konfrontiert. Vier ermordete Frauen, die ein gemeinsames Merkmal auszeichnet. Sie alle haben eine rote Haarpracht und nebenbei leisten sie Dienste, um die sexuellen Begierden der Männer zu befriedigen. Grausames Detail ist die fachmännische Mumifizierung der Toten. Deren Körper, stranguliert mit einem Zingulum, präsentiert der Täter an bestimmten kirchlichen Feiertagen der Öffentlichkeit. Als Trophäe behält der Mörder die roten Haare. Die Kriminalisten der Soko „Mumie“ bewegen sich während ihrer Ermittlungen zunächst im Kreis. weiter »


Jörg Juretzka: Rotzig & Rotzig

verfasst am 25.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Immobilienkonzern WODEGA,  Betreiberfirma des Wohnparks Nord in Mühlheim engagiert den Privatdetektiv Kristof Kryszinski, um eine Einbruchsserie in dem 24stöckigen Wohnblock aufzuklären. Der bisherige Hausmeister soll gekündigt haben, doch Kryszinki wird Zeuge, als sich dieser vom Dach des Wohnhauses stürzt. Der Privatdetektiv zieht für die Dauer der Ermittlungen undercover in die Hausmeisterwohnung ein und übernimmt dessen Job. weiter »


Mechtild Borrmann: Mitten in der Stadt

verfasst am 22.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Am Anfang ist es ein Überfall auf einen Juwelier, mitten in der Stadt. Bei den Tätern kann sich dem ersten Anschein nach nur um die Bande halten, die schon einige Überfälle in dieser Art durchgeführt hat. Mit einem schweren Wagen durch die Schaufensterscheibe donnern, alles ausräumen und schnell wieder weg. Das Markenzeichen der Bande: auf keinen Fall dürfen Menschen zu Schaden kommen. weiter »


Norbert Horst: Splitter im Auge

verfasst am 13.10.2011 von | 1 Kommentar

Kommissar Thomas Adam, von allen nur Steiger genannt, weil sein Vater Bergmann war, ist ein alter Haudegen des Einsatztrupps der Dortmunder Kriminalpolizei. Knapp über 50, geschieden, desillusioniert und gesundheitlich angeschlagen vermittelt er irgendwie den Eindruck eines Wallander aus dem Ruhrpott. weiter »


Ernst Schmid: Kalt machen

verfasst am 07.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Eine Frau bekommt ein Kind, das sie nie gewollt hat. Der Kindesvater war ein Alkoholiker und ein Tyrann par excellence. Er stirbt an den Folgen seines durch Alkohol geprägten exzessiven Lebens, was von der schwangeren Frau als Glück empfunden wird. weiter »


Heinrich Steinfest: Die Haischwimmerin

verfasst am 01.10.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wenn man ein Buch in die Hand nimmt, auf dessen Umschlag vorne das Wort „Kriminalroman“ steht, dann wird man sich wohl in den allermeisten Fällen auf Spannung, Rätsel, Räuber und Gendarm freuen. Wenn dann allerdings zusätzlich noch „Heinrich Steinfest“ vorne auf diesem Buch steht, dann weiß man, bzw. sollte man wissen, daß man das jetzt alles nicht so genau sagen kann. Daß hinter dem Wort Kriminalroman zuweilen auch eine etwas breiter aufgestellte Handlung folgt. weiter »


Hermann Bauer: Philosophenpunsch

verfasst am 27.09.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Im „Philosophenpunsch“ fühlte ich ich schon nach wenigen Zeilen ausgesprochen wohl. Also, weniger im Punsch natürlich, vielmehr in der Atmosphäre des Kaffeehauses Heller in Floridsdorf, die Hermann Bauer derart leicht und locker und stimmungsvoll beschreibt, dass ich dabei nur staunen – und, wie gesagt, mich darin wohl fühlen konnte. weiter »


Eva Rossmann: Unterm Messer

verfasst am 19.09.2011 von | 1 Kommentar

Mira Valensky ist auf der Suche nach einer neuen Story für das „Magazin“. Sie landet in der Schönheitsklinik „Beauty Oasis“, die Herr Professor Grünwald höchst erfolgreich führt. Hier werden liebevoll Tränensäcke korrigiert, Wunsch-Nasen modelliert und Fettabsaugungen vorgenommen. Frauen und Männer sind zahlungskräftige Kundinnen und Kunden. weiter »


Manfred Baumann: Wasserspiele

verfasst am 17.09.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Er darf dort Arbeiten, wo andere hin auf Urlaub fahren. Zwischen Orten mit so weltberühmten Namen wie Hellbrunn, Hohensalzburg und Mirabell geht Kommissar Martin Merana seinem Job nach – Mörder fangen und das schöne Salzburg vor dem Verbrechen zu schützen, damit sich Einheimische wie Touristen wohl und sicher fühlen können. Das gelingt leider nicht immer, aktuell heisst es, den Tod des Salzburger Gartenamtsdirektors zu untersuchen. Der hat sein eigenes Geburtstagsfest nicht überlebt, wurde mitten in Hellbrunn erschlagen.  weiter »


Edith Kneifl: Zwischen zwei Nächten

verfasst am 13.09.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Edith Kneifls Krimi ist erstmalig 1991 erschienen und wurde 1992 mit dem Friedrich-Glauser-Preis für den besten deutschsprachigen Kriminalroman ausgezeichnet.

Der Roman handelt über die langjährige Frauenfreundschaft von Anna und Ann-Marie. Anna lebt in Wien, kommt aus gutbürgerlichem Hause und hat sich mit einem Architekturbüro selbständig gemacht. Ann-Marie hat ihr Kunststudium abgebrochen und ist nach New York ausgewandert, um dort ihrem Leben Sinn und Inhalt einzuhauchen. weiter »


Stefan Slupetzky: Halsknacker

verfasst am 10.09.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

7 skurille Kurzgeschichten, in denen der Autor knackig und kurz gefasst von Ermittlungen kuriosester Morde berichtet. weiter »


Georges Simenon: Maigret und Pietr der Lette
Maigrets 1. Fall

verfasst am 09.09.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein wenig Ehrfurcht schien mir angebracht, als ich den ersten Maigret, den ersten Simenon, meines Lebens zu lesen begann. Neben Agatha Christie und Conan Doyle der große Klassiker unter dem Krimiautorinnen.  Für dieses Ereignis nahm  ich mir natürlich auch den allerersten Maigret zur Hand, den, der im Jahr 1929 mit dem Titel „Pietr le Letton“ erschien.  Nur ganz verschwommen kann ich mich, glaube ich wenigstens, an ein paar Maigret-Filme im Fernsehen erinnern, schwarz-weiß natürlich, aber wirklich sicher bin ich nicht, jemals einen gesehen zu haben. Beim Lesen aber, da bin ich sicher: dies ist – spät aber doch – definitiv meine Maigret/Simenon-Premiere. weiter »


Edith Kneifl (Hrsg.): Tatort Kaffeehaus

verfasst am 06.09.2011 von | 1 Kommentar

Die Menge der wirklich guten österreichischen KrimiautorInnen ist mittlerweile ja schon unüberschaubar geworden. Es sind so viele, dass sich immer wieder einige von ihnen für eine Anthologie zusammen finden, aber nie alle in einem Buch Platz finden. Diesmal sind es 13 (!) Geschichten rund rund um und über das Wiener Kaffeehaus, in dem gar merkwürdige Dinge geschehen. weiter »


Mechtild Borrmann: Wer das Schweigen bricht

verfasst am 04.09.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es mag tausende, zehntausende Male in den letzten Jahren und Jahrzehnten geschehen sein. Bei der Durchsicht des Nachlasses der Verstorbenen tauchen plötzlich Bilder, Dokumente auf, die an eine dunkle, an eine frühere Zeit erinnern. Jene Bilder, die in sepiabraunen verblassenden Farben Motive zeigten, über die all die Jahre niemand mehr sprach, Dokumente, die niemand jemals wieder sehen wollte. weiter »


Franz Zeller: Blutsbande

verfasst am 22.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Gleich ein dickes Lob vorweg. Mit Blutsbande hat Franz Zeller einen Krimi geschaffen, wie er sein soll und wie ihn die Fans lieben. Guter Plot, starke Bilder, lebensechte Figuren und lebensnahe Dialoge, sowie eine sparsam metaphorisch eingesetzte Sprache, die aber schnell überzeugt. Hier passt das Handwerkliche und hier passt die Geschichte. weiter »


Manfred Wieninger: Falsches Spiel mit Marek Miert

verfasst am 19.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der 2. Auftritt des Harlander Diskontdetektivs aus dem Jahr 2001 setzt dort fort, wo der 1. Auftritt endete. Und beginnt mit einem durchaus befremdlich wirkenden Auftrag für Marek Miert: er soll heraus finden, wer sein neuer Klient ist. weiter »




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