Kriminalromane

Buchbesprechungen, News

Edith Kneifl (Hrsg.): Tatort Kaffeehaus

verfasst am 06.09.2011 von | 1 Kommentar

Die Menge der wirklich guten österreichischen KrimiautorInnen ist mittlerweile ja schon unüberschaubar geworden. Es sind so viele, dass sich immer wieder einige von ihnen für eine Anthologie zusammen finden, aber nie alle in einem Buch Platz finden. Diesmal sind es 13 (!) Geschichten rund rund um und über das Wiener Kaffeehaus, in dem gar merkwürdige Dinge geschehen. weiter »


Mechtild Borrmann: Wer das Schweigen bricht

verfasst am 04.09.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es mag tausende, zehntausende Male in den letzten Jahren und Jahrzehnten geschehen sein. Bei der Durchsicht des Nachlasses der Verstorbenen tauchen plötzlich Bilder, Dokumente auf, die an eine dunkle, an eine frühere Zeit erinnern. Jene Bilder, die in sepiabraunen verblassenden Farben Motive zeigten, über die all die Jahre niemand mehr sprach, Dokumente, die niemand jemals wieder sehen wollte. weiter »


Franz Zeller: Blutsbande

verfasst am 22.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Gleich ein dickes Lob vorweg. Mit Blutsbande hat Franz Zeller einen Krimi geschaffen, wie er sein soll und wie ihn die Fans lieben. Guter Plot, starke Bilder, lebensechte Figuren und lebensnahe Dialoge, sowie eine sparsam metaphorisch eingesetzte Sprache, die aber schnell überzeugt. Hier passt das Handwerkliche und hier passt die Geschichte. weiter »


Manfred Wieninger: Falsches Spiel mit Marek Miert

verfasst am 19.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der 2. Auftritt des Harlander Diskontdetektivs aus dem Jahr 2001 setzt dort fort, wo der 1. Auftritt endete. Und beginnt mit einem durchaus befremdlich wirkenden Auftrag für Marek Miert: er soll heraus finden, wer sein neuer Klient ist. weiter »


Jakob Arjouni: Mehr Bier

verfasst am 18.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein türkischstämmiger Privatdetektiv im Frankfurt/Main der 1980er-Jahre: welch eine Gelegenheit, so viele gängige Klischees wie möglich in einen Roman zu packen und Jakob Arjouni hat die, augenscheinlich mit Begeisterung, genützt. weiter »


Marcus Rafelsberger: Menschenteufel

verfasst am 17.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Diesmal muss ich mit meinem Fazit beginnen: ein Krimi, der mir manchmal fast einen Atemstillstand verschaffte!!! Genialer und spannender Plot, authentische Charaktere, skurrile Morde, die die Wiener Polizei beschäftigen, Themen wie Ausländerfeindlichkeit und Mobbing, und all das in diesem gelungenen Werk des Autors! weiter »


Gerhard Loibelsberger: Die Naschmarkt-Morde

verfasst am 11.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Joseph Maria Nechyba, Inspector der kaiserlich-königlichen Polizeiagentur in Wien, ist Anfang des 20. Jahrhunderts dem Rätsel einer Mordserie auf dem Naschmarkt in Wien auf der Spur. Nechyba, vierzig Jahre alt, eingefleischter Junggeselle und Hobbykoch tappt im Dunkeln, ermittelt in alle Richtungen, bei den Fratschlerinnen, in Familien des Hochadels und beim Planetenverkäufer. weiter »


Andreas Pittler: Mischpoche

verfasst am 09.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

David Bronstein, der äußerst sympathische Ermittler bei der Wiener Polizeiabteilung „Leib und Leben“, spätere Mordkommission, ermittelt in unterschiedlichen Kriminalfällen in der österreichischen Zwischenkriegszeit. weiter »


Friedrich Ani: Süden und der Luftgitarrist

verfasst am 08.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

München, Polizeidezernat 11, dort wo man auf der Suche nach den Vermissten ist. Tabor Süden und Martin Heuer sind zwei der Kommissare, die Menschen suchen. Manche von denen wollen einfach verschwunden bleiben, manchen ist etwas zugestossen, manche tauchen lange Zeit nicht mehr auf, ohne dass es jemandem auffällt. weiter »


Bernhard Aichner: Für immer tot

verfasst am 05.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Tag, der mit einem geruhsamen Filmabend auf der Terrasse ausklingen sollte, wird der Tag, an dem ein wahrer Höllenritt für Max Broll beginnt. Er beginnt mit einem Handy, das mit einem Mal in Max‘ Zimmer liegt. Eines dieser  Seniorenhandys, so eines mit den großen Tasten, hinter der jeweils eine Nummer gespeichert ist. Eine dieser Nummern verbindet mit einem Handy in einer Kiste, die irgendwo tief  im Boden vergraben liegt. weiter »


Georg Haderer: Der bessere Mensch

verfasst am 05.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Schäfer, Major der Polizei in Wien, ist nach schwerem psychischem Belastungssyndrom – dank Neuroleptiker – wieder intensiv ins Arbeitsleben eingetaucht. Born, Politiker einer rechten Partei Österreichs wird von seinem Gärtner tot in seinem Haus aufgefunden. Das Gehirn verätzt mit Phosphorsäure. Schäfers stürzt sich gemeinsam mit seinem Assistenten Bergmann in die Ermittlungen, die einem Weg ohne Hinweisschilder, engen Straßen, Sackgassen, Plätzen und einem schier unmöglichen Zielort gleichen. weiter »


Susanne Wiegele: Fetzer und die Ordnung der Dinge

verfasst am 02.08.2011 von | 6 Kommentare

Vorausgeschickt sei hier an dieser Stelle, dass mir die Verlagschefin das Buch überreichte und diese auf meine Worte, dass ich es womöglich im Literatur-Blog besprechen würde, meinte, auch eine negative Kritik  sei ihr willkommen. Nach ein paar Seiten wurde mir klar, was sie gemeint haben könnte: denn die Figur des mit diesem Debut eingeführten Ermittlers, Franz Fetzer, ist alles andere als ein Sympathieträger. weiter »


Jakob Arjouni: Happy Birthday, Türke!

verfasst am 26.07.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Frankfurt am Main im Jahr 1985. Kemal Kayankaya, geboren in der Türkei, angeheuert, weil er der einzige Privatdetektiv mit türkisch klingenden Namen im Telefonbuch ist, aber ohne Türkisch-Kenntnisse, ermittelt in einem Mordfall, dessen Opfer ein Türke ist. weiter »


Didier Daeninckx: Tod auf Bewährung

verfasst am 25.07.2011 von | 1 Kommentar

Zwei Jahre sind seit dem Ende des 1. Weltkrieges vergangen – noch lange nicht genug Zeit, um den Schrecken des Krieges zu vergessen, noch immer kriecht er aus jeder Pore hervor, nistet sich in jedem Gedanken ein, beherrscht die Träume jeder Nacht. weiter »


James Sallis: Der Killer stirbt

verfasst am 22.07.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein unbedeutender Buchhalter, auf den gleich zwei Killer angesetzt sind!? Es ist kaum zu glauben, aber als Christian nur einmal kurz seine Position verlässt, gelingt es dem anderen genau in diesem Moment zuzuschlagen. weiter »


Marcus Rafelsberger: Wienerherz

verfasst am 12.07.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Chefinspektor Laurenz Freund wird zu einem Selbstmord auf die Höhenstraße beordert. Bei dem Toten handelt es sich um Florian Dorin, einem von drei Söhnen aus dem Hause Dorin, einer angesehenen Bankiers- und Industriellenfamilie, die Kontakte in höchste Staatskreise unterhält. Standesgemäß fand sich der Tote in einem Bentley, weniger schön war das von der Flinte im Wageninneren verteilte Gewebe und die Hirnmasse. weiter »


Martin Suter: Allmen und der rosa Diamant

verfasst am 01.07.2011 von | 1 Kommentar

Zwei Jahre sind ins Land gegangen seit sich Johann Friedrich von Allmen und Carlos, notgedrungen, in der Detektiv-Branche selbständig machten. Ein wenig hier, ein wenig dort, ein paar Fälle geklärt, aber nichts wirklich herausragendes und vor allem nichts, das wirklich lukrativ war. weiter »


Fred Vargas: Die Tote im Pelzmantel

verfasst am 27.06.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wenn zwei echte Könner ihrer Metiers, wie die famose Krimiautorin Fred Vargas und der nicht minder weltweit bekannte Künstler und Grafiker Edmond Baudoin ein gemeinsames Projekt vorlegen darf man gespannt sein. So geschehen beim vorliegenden Band „Die Tote im Pelzmantel“, nach einer Kurzgeschichte der französischen Schriftstellerin aus dem Jahr 2002. weiter »


Heinrich Steinfest: Batmans Schönheit – Chengs letzter Fall

verfasst am 27.06.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

In Wien werden Schauspieler ermordet. Die Tat wird mit fünf, exakt gesetzten Pistolenschüssen gesetzt, an denen die Menschen verbluten. Der Mörder klebt jedem seiner Opfer eine Briefmarke auf die Zunge, die von der norwegischen Insel Bouvet stammt. weiter »


Wolfgang Burger: Der fünfte Mörder

verfasst am 24.06.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Nach dem 11, September denkt jede/r, wenn es irgendwo knallt, an einen Terroranschlag, Islamisten, Al-Kaida. Alexander Gerlach ergeht es da nicht anders, als mitten in Heidelberg, nur ein paar Meter von ihm entfernt, ein Auto in die Luft fliegt. weiter »


Benjamin Black: Der silberne Schwan

verfasst am 22.06.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Zuerst ist es nur die eigenartige Bitte eines ehemaligen Studienkollegen: er solle die Leiche seiner toten Frau doch bitte nicht obduzieren, er, der Ehemann, könne den Gedanken daran nicht ertragen. weiter »


Arne Dahl: Opferzahl

verfasst am 28.05.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

New-York, Madrid, London und nun Stockholm. Als eine Bombe den letzten Waggon eines U-Bahn Zuges der grünen Linie zerreißt deutet alles darauf hin, dass nun auch Schweden nicht vom internationalen Terror verschont bleibt . weiter »


Edith Kneifl: Stadt der Schmerzen
Ein Florenz-Krimi

verfasst am 23.05.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Katharina Kafka begleitet ihren homosexuellen Freund Orlando nach Florenz. Orlando steht auf Sissi-Outfit, Schminke und verbringt Stunden im Bad. Die Romni Kafka ist studierte Historikerin. Scheinbar ein brotloser Job, den sie arbeitet derzeit als Kellnerin . weiter »


Manfred Wieninger: Der dreizehnte Mann

verfasst am 18.05.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wie alles begann, damals in Harland, als Marek Miert noch nicht DER Diskontdetektiv der Stadt war. Hier ist er, Mierts erster Fall – zwei Fälle, um ganz genau zu sein. weiter »


Sabina Naber: Die Spielmacher

verfasst am 17.05.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wien im Spätsommer. Bei einem Schotterteich am Wienerberg wird eine männliche Leiche entdeckt. Fesselung, gezielter Kopfschuss und eine Distel im Mund lassen darauf schließen, dass hier eine regelrechte Hinrichtung vollzogen wurde. Zumal es sich bei dem Toten um den Rechtsaußenpolitiker Peter Pollak handelt. weiter »


Didier Decoin: Der Tod der Kitty Genovese

verfasst am 06.05.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es handelt von einem Kriminalfall, einem realen Verbrechen aus dem Jahr 1964, einem Mord in New York. Was ist so speziell, so berichtenswert an einem einzelnen Mord, wenn doch im selben Jahr tausende im Land geschahen? Es ist die Verwicklung so vieler Unbeteiligter, die durch die Umstände zu Beteiligten wurden! weiter »


Martin Walker: Schwarze Diamanten
Der dritte Fall für Bruno, Chef de police

verfasst am 29.04.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Schwarzen Diamanten sind keine Edelsteine sondern Schwarze Trüffel – so teuer und so begehrt, dass es sich dafür trefflich morden lässt. Inspector Bruno Courreges ermittelt zum dritten Mal und diesmal reichen die Verwicklungen aus dem beschaulichen Perigord hinaus bis in den fernen Osten. weiter »


Malla Nunn: Lass die Toten ruhen

verfasst am 28.04.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Sein letzter Auftrag hat Emmanuel Cooper seinen Job bei der Polizei gekostet, dieser kann sein Leben kosten.  Vor acht Monaten verlor er seinen Job, weil er sich mit dem Geheimdienst anlegte  und das bedeutete auch gleichzeitig den Verlust seiner Einstufung als Weißer. Im Südafrika des Jahres 1953 heisst das, dass ihm der Weg zurück in sein altes Leben wohl für immer versperrt ist. weiter »


Andreas Pittler: Tinnef

verfasst am 23.04.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Jahresbeginn 1913. David Bronstein, seit 6 Jahren bei der Wiener Polizei, soll in Wien Stalin beschatten. Das sieht dieser allerdings als reine Zeitverschwendung. Von diesem russischme Zwerg würde doch die Weltgeschichte ohnehin nie wieder etwas hören. So eine Nullnummer.  Bronstein ist deprimiert, ein solch ressourcenvergeudender Job wird ihn in seiner Karriere nicht weiterbringen. Dann wird in einem Zinshaus gegenüber des Wiener Westbahnhofes eine Leiche gefunden. Endlich ein Job, der die fade Routine Bronsteins zu durchbrechen vermag. weiter »


Jörg Maurer: Niedertracht

verfasst am 03.04.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein ordentliches Verwirrspiel veranstaltet Jörg Maurer da mit uns Leser/innen.  Es geschehen merkwürdige Dinge im bayrischen Alpenkurort mit dem Doppelnamen und wir wissen viele Seiten lang nicht, was da genau mit wem geschah – und was nicht. weiter »




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