P

P


Buchbesprechungen, News

( Beiträge in dieser Rubrik)

Felipe Pena: Das Diplomgeschäft

verfasst am 18.01.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Brasilien – ein Synonym u.a. für Favelas, Korruption, ziemlich viele Verbrechen, Drogenhandel, aber auch für wunderschöne Landschaften, Lebensfreude, für schöne Frauen etc.

Letzteres hat Felipe Pena in seinem ersten Buch seiner Campus-Trilogie nicht erwähnt. Pena schildert, teils mit satirischem Einschlag, die Situation der Universitäten in Brasilien, konzentriert sich dabei auf die Privatuniversität Bartolomeu Dias in Rio de Janeiro, eine der größten Universitäten des Landes. weiter »


Andreas Pittler: Wiener Bagage
14 Wiener Kriminalgeschichten

verfasst am 23.11.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Inspektor David Bronstein von der Mordkommission ermittelt wieder, diesmal in 14 kurzen Kriminalgeschichten. Dabei handelt es sich um teilweise wahre Ereignisse, die sich in Wien im frühen 20. Jahrhundert ereigneten. Der Autor lässt in seinen Kurzgeschichten die Leserinnen und Leser rätseln. Geschichteunterricht der besonderen Art! weiter »


Ingrid J. Poljak: Die Hände des Doktor Kinich
Sechs unheimliche Geschichten

verfasst am 07.10.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Aus Träumen werden Albträume. Aus Phantasie wird Halluzination. Aus Ängsten wird Gewissheit. Aus Wünschen wird gefährliche Realität. So in etwa könnte man den Inhalt dieses schmalen Büchleins zusammen fassen. Ingrid J. Poljak hat dafür Geschichten aus dem Dunkel ans Licht geholt, die sich bislang wohlweislich vor unseren Augen verborgen haben. Denn beim Lesen kann man sich sehr leicht selbst in den dunklen Gängen der eigenen Phantasie verirren. weiter »


Dave Pelzer: Sie nannten mich „Es“
Der Mut eines Kindes zu überleben

verfasst am 30.08.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein junger Mann erklärte mir in einem persönlichen Gespräch „Willst du wissen, warum ich so bin wie ich bin?“ Unfähig seine Geschichte selbst zu erzählen, nannte er mir diesen Buchtitel. Die autobiografische Geschichte von Dave Pelzer, der als kleiner Junge jahrelang grausamsten Misshandlungen seiner Mutter ausgeliefert war. weiter »


Orhan Pamuk: Das Museum der Unschuld

verfasst am 31.07.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das Museum der Unschuld erzählt uns von der ein halbes Leben andauernden Liebe zwischen Kemal, dem jungen Mann aus gutem Hause, und seiner mehr als zehn Jahre jüngeren entfernten Verwandten, Füsun. Im Istanbul der 70er Jahre trifft der anfangs erst 30 jährige Kemal seine 18 jährige Verwandte zufällig in dem Bekleidungsgeschäft wieder, in dem sie arbeitet. weiter »


Edith Parzefall: Die Streuner von Rio

verfasst am 04.06.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein Thriller in und über Rio de Janeiro. Zwischen Copacabana und Drogenbossen spielt sich das Leben und Sterben ab. Gerade rechtzeitig zur Fußball-WM 2014 in Brasilien schildert Edith Parzefall das reale Leben in den Favelas. weiter »


Romain Puértolas: Die unglaubliche Reise des Fakirs, der in einem Ikea-Schrank feststeckte

verfasst am 24.04.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Einen Roman, der gewissermaßen auf der (historisch nicht 100%ig verbürgten) Figur des „Erindyah (*)“, oder auf einem auch nur ähnlichen Charakter basiert, habe ich zuvor noch nicht gelesen.  Aber dazu musste ja einmal kommen. weiter »


Kurt Palm: Bringt mir die Nudel von Gioachino Rossini
Kein Spaghetti-Western

verfasst am 17.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Helvetia, ein Dreimaster, sticht 1852 von Le Havre nach New York mit Auswanderern in See. Mit an Bord der italienische Opernkomponist Gioachino Antonio Rossini. Weit weg von Florenz will er sein Erbe in Missouri antreten. Doch so einfach wie geplant funktioniert das nicht. weiter »


Andreas Pittler: Charascho
Inspektor Bronstein kehrt zurück

verfasst am 06.03.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ein weiteres historisches finsteres Kapitel Österreicheis ist Schauplatz der Ermittlungstätigkeit des jüdischen Polizisten David Bronstein. Durch seine Erlebnisse ab dem Anschluss 1938, seiner Flucht aus Österreich, seiner Rückkehr in die zerbombte Heimatstadt Wien und der Jagd auf einen sadistischen Massenmörder von Auschwitz bietet sich den LeserInnen ein neuer Blickwinkel auf die Österreichische Geschichte. weiter »


Sabine Peters: Narrengarten

verfasst am 28.07.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

NarrengartenIn Sabine Peters Buch „Narrengarten“ begegnen uns Menschen ganz unterschiedlicher Charaktere. Ein Roman ist dieses Werk, das in der Stadt Hamburg über das Leben von „Narren“ und „Närrinnen“ handelt, jedoch nicht. Ganz unterschiedliche Geschichten je Kapitel, ohne durchgehende Handlung. Trotzdem eine Verflechtung. Denn eines haben die Protagonisten alle gemeinsam – einen außergewöhnlichen und doch ganz normalen (Alltags)Wahnsinn. weiter »


Elliot Perlman: Tonspuren

verfasst am 20.05.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

TonspurenVorab ein Hinweis – dieses Buch kann man nicht einfach einmal so lesen. Es bedarf  einer ziemlichen Konzentration und Ausdauer um den Faden nicht zu verlieren. Mein Rat:  soviel Zeit wie möglich darauf zu verwenden, um das Buch mit möglichst wenigen Unterbrechungen zu lesen. weiter »


Andreas Pittler: Der Fluch der Sirte

verfasst am 30.03.2013 von | 1 Kommentar

Polizeioberst Paul Zedlnitzky hat Bereitschaftsdienst und wird mitten in der Nacht zu einem vermeintlichen Tatort an die Donau gerufen. Ein Ertrunkener, vermutlich arabischer Herkunft, wirft folgendes Rätsel auf: Suizid oder wurde er ins Wasser gestoßen? Zedlnitzky, seine Mitarbeiterin Barbara Schreiber und Andreas Cerny der neue Kollege, dessen Urgroßvater schon in der Zwischenkriegszeit bei der Wiener Kripo gearbeitet hat, ermitteln in einer äußerst delikaten Angelegenheit, die selbst der Innenministerin und der europäischen Politik bald auf den Magen schlägt. weiter »


Bad Fucking wird verfilmt

verfasst am 28.02.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wie der Residenz-Verlag meldet wird Kurts Palms Satire „Bad Fucking“ nun verfilmt. weiter »


Jutta Profijt: Im Kühlfach nebenan
Pascha ist wieder da

verfasst am 11.02.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Im Kühlfach nebenanPascha ist eine Seele, die in der Pathologie am Rechtsmedizinischen Institut in Köln „herumgeistert“. Er schafft es nicht ins Licht zu kommen. Er hängt quasi zwischen zwei Welten, zwischen irdischer Welt und dem Paradies. Der Pathologe Dr. Martin Gänsewein kann allerdings mit Pascha kommunizieren. Ein Glück, sonst wäre es ziemlich langweilig für Pascha. weiter »


Wolfgang Popp: Ich müsste lügen

verfasst am 10.02.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ich müsste lügenKommissarin Rauch verfällt den Romanen, den Tagebüchern, den Erzählungen des berühmten Schriftstellers Herbert Will. Ein Spiel von Wahrnehmungen, Irritationen, Inszenierungen beginnt. Letztlich endend mit einem überraschenden Finale. Oder ist das auch wieder Inszenierung? weiter »


Lily Prior: Nektar oder Der Duft der Italienerin

verfasst am 27.01.2013 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Duft von Ramona Drottoveo verzaubert alle Männer in ihrer Umgebung, und nicht nur das, dieser Duft strahlt  auch weiter über ihr Umfeld, dem Marmorschloss La Casa, hinaus. weiter »


Ingrid J. Poljak: Bildermord
Salzburger Festspielkrimi

verfasst am 13.09.2012 von | 3 Kommentare

Der Untertitel gibt die Richtung vor: in diesem Krimi wird man ins Innere der Salzburger Festspiele geführt. In die Welt des Schauspiels, des Gesanges, der Regie, der Künstlerinnen, all der Menschen, die dafür sorgen, dass das Publikum am Abend jubeln kann und fasziniert ist von der Inszenierung. Einige dieser unzähligen, meist unsichtbaren aber unverzichtbaren Menschen spielen hier in den Haupt- und Nebenrollen. Die Rollen in einem Krimi über Mord, Kunstdiebstahl, Betrug, Vergangenheit und Gegenwart. weiter »


Miriam Pharo: Frikassee zum Frühstück (ISAR 2066)

verfasst am 18.07.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Inzwischen ist es wohl bekannt, das München des Jahres 2066: es nennt sich jetzt München City, liegt vor der Umwelt abgeschirmt in einer Biosphäre und ist das Revier des Privatdetektiv Lucio Verdict. Es ist sein 2. Fall, in dem ein Chefparfumeur seine Nase in einen Blumenkübel gesteckt hat. Nicht freiwillig, das muss man dazu sagen, sondern weil er tot ist – und den genaue Bedeutung von „in den Blumenkübel gesteckt“ muss man sich selbst erlesen. weiter »


Felicitas Pommerening: Weiblich, jung, flexibel
Von den wichtigen Momenten im Leben und wie man sie am besten verpasst

verfasst am 15.07.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Carlynn und Ellen sind beste Freundinnen und stehen nach ihrem Studium am Start ins Berufsleben. Doch sind sie hinsichtlich beruflicher Herausforderung, beim Thema Verdienst und bezüglich der Arbeitszeiten eines Jobs unterschiedlichster Ansichten. Carlynn, 24jährige Studienabgängerin der Germanistik, beste Noten, Auslandssemester und einigen Praktika, will einen anspruchsvollen Job, der ihrer Ausbildung und ihrem Bemühen entspricht. weiter »


Miriam Pharo: Sektion 3: Hanseapolis – Präludium

verfasst am 31.05.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Nimmt man das Heute des Jahres 2012 und rechnet es 54 Jahre in die Zukunft, dann könnte die Welt, die Miriam Pharo beschreibt, durchaus eine mögliche Realität sein.  Nur wenige Aspekte ihres Zukunftsszenarios haben ihren Ursprung nicht in unserer Gegenwart – und das Wenige, das sie von Grund auf dazu erfindet, passt ganz genau dazu. weiter »


Andreas Pittler: Zores

verfasst am 03.04.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

In Wien stehen im März 1938 die Fahnen auf Sturm. Nicht nur, dass die verbotenen Nationalsozialisten die Machtübernahme vorbereiten. Nein. Nicht nur Österreich geht quasi die Luft aus. Auch David Bronstein fühlt sich morgens durch eine Herzattacke ziemlich beengt. Das Herz rast, der Brustkorb eng und der Atem wie abgeschnürt.
Jessasmarandana! weiter »


Leonardo Padura: Der Schwanz der Schlange

verfasst am 27.02.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wie kann man sich das Havanna am Ende der 1980er-Jahr vorstellen? Die Sowjetunion existiert noch, Mao ebenfalls, Kuba ist also wenigstens nicht alleine in seinem sozialistischen Weltbild. Alleine aber sind wohl die Menschen in der Stadt. Der alte Glanz ist in vielen Jahrzehnten vergangen und obwohl schon so vieles zerfallen ist, bröckelt es an allen Ecken weiter. weiter »


Kurt Palm: Die Besucher

verfasst am 05.02.2012 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Journalist Martin Koller liegt nach einem Gehörsturz in Wien im Krankenhaus. Er kann nicht schlafen, die Geräusche in seinem Kopf treiben ihn im wahrsten Sinn des Wortes in den Wahnsinn. Gehörsturz, so der Arzt, kommt von zu viel Stress. Als weitere Diagnose wird ihm ein Burn-Out zugeschrieben. weiter »


Miriam Pharo: Isar 2066 Fall 1 – Jimmy der Mops

verfasst am 17.01.2012 von | 2 Kommentare

Kaum gerät man etwas mehr als 50 Jahre in die Zukunft,  schon erkennt man die eigene Welt nicht mehr. Detektiv Lucio Verdict lebt und arbeitet neuerdings (wir schreiben das Jahr 2066) in München. Nehmen wir aber einfach einmal an, dass es zu dieser Zeit auch anderswo so ähnlich ausieht: viel Technik, wenig Platz, kaum Natur und ein Hauch von Big Brother – nun eben genau so wie es unweigerlich kommen muss, wenn wir es in unserer Gegenwart einfach so weiter treiben. weiter »


Hugo Portisch: Was jetzt

verfasst am 04.01.2012 von | 2 Kommentare

Hugo Portisch hat den Österreicherinnen und Österreichern bis in die 1990er-Jahre hinein fast im Alleingang Zeitgeschichte in Büchern und TV-Dokumentationen vermittelt und erklärt. Die aktuell angespannte Lage Europas bewog ihn zu einer Stellungnahme. Heraus kam ein kleines Büchlein, eine Art niedergeschriebener Vortrag, mit dem etwas irreführenden Titel „Was jetzt“ (ohne Fragezeichen). weiter »


Peter Plöger: Einfach ein gutes Leben

verfasst am 12.12.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Ich stehe im Supermarkt und muss mich entscheiden.
Welche von den zehn angebotenen Buttersorten soll ich jetzt kaufen?
Welche der unzähligen Schampoos im Regal wird meiner Entscheidung nach im Einkaufswagen landen?
Brauche ich ein Zweitauto?
Welche Zahl steht auf meinem monatlichen Gehaltszettel? weiter »


Andreas Pittler: Mischpoche

verfasst am 09.08.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

David Bronstein, der äußerst sympathische Ermittler bei der Wiener Polizeiabteilung „Leib und Leben“, spätere Mordkommission, ermittelt in unterschiedlichen Kriminalfällen in der österreichischen Zwischenkriegszeit. weiter »


Leonardo Padura: Der Mann, der Hunde liebte

verfasst am 03.07.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Um es gleich am Beginn zu betonen: „Der Mann, der Hunde liebte“ gehört dringend in den Katalog der (erlaubten) Suchtmittel aufgenommen und ich warne sie eindringlich vor der Lektüre. Als ich dieses Werk erstmals in Händen hielt, sank mein Arm gleich um mehrere Zentimeter ab und ich dachte mir nur, was für ein Ziegel von Buch! Fast scheint es so, als ob die Ausmaße der Geschehnisse und seine weltumspannende Bedeutung, ihm zusätzlich Gewicht verleihen. weiter »


Albrecht & Ponto: Patentöchter. Im Schatten der RAF – ein Dialog

verfasst am 12.06.2011 von | verfassen Sie einen Kommentar

Am 30.Juli 1977 wurde Jürgen Ponto, Vorstandsmitglied der Dresdener Bank, in seinem Haus in Oberursel bei Frankfurt ermordet. Todesschützen waren die RAF-Mitglieder Christian Klar und Brigitte Mohnhaupt. Zugang zum Haus der Pontos hatte ihnen Susanne Albrecht verschafft, die Tochter von Jürgen Pontos Freud, dem Anwalt Hans-Christian Albrecht. Susannes Schwester Julia war die Patentochter von Jürgen Ponto. Patenonkel seiner Tochter Corinna war sein Freund Hans-Christian Albrecht. Nach der Tat ist das Band zwischen den Familien zerschnitten. weiter »


Thomas Pynchon: V

verfasst am 25.05.2011 von | 1 Kommentar

Im Jahr 1963 erschien nach einigen publizierten Kurzgeschichten mit „V“ der erste Roman des damals 24-jährigen Thomas Pynchon und so manch‘ Literaturkritiker bezeichnet ihn als das beste Erstlingswerk der Literaturgeschichte. Dieses Urteil kann ich weder bestätigen, noch bin ich in der Lage es zu widerlegen, was ich allerdings vermelden kann ist, dass es sich bei „V“ über weite Strecken um ein grandioses und nicht zu knappes Stück Literatur handelt, für das der Autor mit dem Preis für den besten Roman des Jahres ausgezeichnet wurde. weiter »




Top