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Buchbesprechungen, News

( Beiträge in dieser Rubrik)

Beate Maly: Mord auf der Donau

Mord auf der Donau verfasst am 10.08.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Ähnlichkeiten zu Agatha Christies „Tod auf dem Nil“ sind nicht zu verleugnen. Ganz offensichtlich hat sich Beate Maly diesen Krimi-Klassiker als Vorbild genommen. Nicht nur im Titel – es ist der gesamte Aufbau der Handlung, der sich ganz augenscheinlich am berühmten Vorbild anlehnt. weiter »


Alice Munro: Liebes Leben
14 Erzählungen

Liebes Leben verfasst am 29.07.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Darin ist sie die unbestrittene Meisterin: wie Alice Muro in kurzen Geschichten ganze Welten erschafft, in denen sie über das Leben voller Begegnungen, voller Erfahrungen schreibt. Kurze Geschichten, die jede einzelne für sich, in den Bann ziehen und wirken wie ein ganzer Roman. weiter »


Jörg Maurer: Am Tatort bleibt man ungern liegen
Kommissar Jennerwein Band 12

Am Tatort bleibt man ungern liegen verfasst am 21.06.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es ist dies zwar der 12. Band der Kommissar Jennerwein-Reihe, aber der spielt in diesem Krimi nur eine Nebenrolle. Die Hauptrolle wurde diesmal dem Polizeiobermeister Hölleisen zugeteilt, der als einziger die Stellung halten muß, nachdem das ganze Team beim letzten gemeinsamen Fall beinahe das Zeitliche segnete; die anderen sind noch auf dem Weg der Genesung und nicht einsatzfähig. weiter »


Remigiusz Mróz: Die kalten Sekunden

Die kalten Sekunden verfasst am 21.05.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Vor zehn Jahren zersprang die so gut geplante Welt von Damian Werner in 1000 Scherben. Damals, er er mit seiner ewigen Jugendliebe Ewa von fünf Männern überfallen wurde. Damals, als er Ewa zu letzten Mal sah und sie nie wieder gefunden wurde. weiter »


Deon Meyer: Das Herz des Jägers

Das Herz des Jägers verfasst am 07.03.2019 von | verfassen Sie einen Kommentar

Das ist ein zutiefst aufwühlendes, dramatisches Buch. Es offenbart die  Situation in Südafrika, nach der Zeit der Apartheit. Geprägt von unterschiedlichen Geheimdiensten, u. a. vom amerikanischen CIA, bekommt man einen Einblick in die Politik dieses gequälten, von Europäern jahrzentelang ausgebeuteten Landes. weiter »


Martin Moser: Hoamatroas
Zu Fuß durch Oberösterreich. Auf dem Weg zu Bekanntem, Vergessenem und b'sondere Leit

Hoamatroas verfasst am 06.12.2018 von | 1 Kommentar

Eine Erwanderung Öberösterreichs. Für alle Nicht-OberösterreicherInnen: „Heimatreise“!

Als Wahl-Oberösterreicher habe ich in den vergangenen Jahren einiges vom Land mit Mountainbike oder zu Fuß erkundet; damit bin ich natürlich Teil der Zielgruppe dieses Buches. weiter »


Patrick Modiano: Schlafende Erinnerungen

Schlafende Erinnerungen verfasst am 01.09.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der Großmeister der Erinnerung in der Literatur: Patrick Modiano veröffentlich eine kleine Novelle, die unverkennbar seine gewohnte Handschrift trägt. Modiano, wie er immer war und wie er scheinbar immer sein wird. weiter »


Jan Jacobs Mulder: Joseph, der schwarze Mozart

Joseph, der schwarze Mozart verfasst am 31.08.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Er war Zeitgenosse und Freund Mozarts, Haydens, Glucks. Er kannte König Ludwig XVI und Marie Antoinette. Er war Geiger, Komponist, Dirigent, meisterhafter Fechter, Reiter und berühmter Athlet. Und er selbst, als Mann mit dunkler Hautfarbe, war eine unübersehbare Erscheinung in den Hauptstädten Europas.

Aber wer hat jemals etwas von Joseph Bologne, Chevalier de Saint-Georges gehört? weiter »


Anne Müller: Sommer in Super 8

Sommer in Super 8 verfasst am 27.08.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Anne Müller legt hier einen Familienroman vor, der, so glaube ich, sehr nahe an die Wirklichkeit in vielen Familien herankommt. In einer schnörkellosen, leicht lesbaren Sprache erzählt sie vom Leben der Familie von Freya und Roman König, die im Norden Deutschlands, in einem kleinen Ort, nahe der dänischen Grenze leben. weiter »


Hannes Leidinger, Verena Moritz, Berndt Schippler: Schwarzbuch der Habsburger
Die unrühmliche Geschichte eines Herrscherhauses

Schwarzbuch der Habsburger verfasst am 14.07.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Kontroversen vorprogrammiert: das wird wohl die häufigste Meldung gewesen sein, als dieses Buch im Jahr 2003 erschien. Denn hier geht es um nichts weniger, als den Mythos Habsburgs nachhaltig zurecht zu rücken. Zu zerstören mag ich nicht schreiben, denn im Titel steht ja „Schwarzbuch“; folgerichtig findet man überwiegend die negativen, die stillschweigend verdrängten Informationen aus den Jahrhunderten, in denen die Habsburger die Geschichte Europas (mit) bestimmten. weiter »


Alice Munro: Himmel und Hölle
Neun Erzählungen

Himmel und Hölle verfasst am 04.07.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Neun Erzählungen. 50, 80 Seiten lang, aber jede für sich fühlt sich an wie ein ganzer Roman. Alice Munro schreibt über Lebensabschnitte: sie steigt ein, als schon alles im Gange ist, verbleibt eine Weile und verlässt die Menschen, die Orte wieder, obwohl die Geschichte vielleicht noch gar nicht zu Ende ist. Es bleibt immer Raum, sich ein Davor und ein Danach selbst vorzustellen. weiter »


Haruki Murakami: Die Ermordung des Commendatore Band 2
Eine Metapher wandelt sich

Die Ermordung des Commendatore Band 2 verfasst am 17.05.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Dies ist ein wirklich bemerkenswerter Roman. War Band 1 ein Roman der Hinweise, der lose aneinandergereihten Ereignisse und Erinnerungen, so ist Band 2 nun gewissermaßen die Auflösung. Bis zu einem gewissen Punkt jedenfalls, denn es bleibt, murakami-typisch, vieles unerklärt.

Zusammengefasst jedoch hinterlässt er bei mir einen zweigeteilten Eindruck. weiter »


Haruki Murakami: Schlaf

Schlaf verfasst am 25.04.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Wie es ist, wenn man nicht schlafen kann (nicht aus der Sicht der Wissenschaft, die uns erklärt, dass wir Menschen das nicht lange erleben würden). Aus der Sicht der Literatur ist Haruki Murakami genau der richtige, sich damit zu befassen. weiter »


Deon Meyer: Die Amerikanerin

Die Amerikanerin verfasst am 20.03.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Man glaubt schon an einen Irrtum, wenn das Buch ankommt: so dünn, so klein und schon ein Deon Meyer? Doch ein Blick hinein und auf das Nachwort liefern die Erklärung dafür und man ist sicher: ja das ist ein richtiger Roman von Deon Meyer, einer aus der Bennie Griessel-Reihe: weiter »


Haruki Murakami: Die unheimliche Bibliothek

Die unheimliche Bibliothek verfasst am 05.03.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Erst dem Weg in die Bibliothek kommt ihm dieser Wunsch in den Sinn. Der Junge gibt die ausgeliehenen Bücher zurück und erkundigt sich, ob es denn möglich wäre, ein Buch zu einem ganz bestimmten Thema zu suchen. Ja, das ginge natürlich, wird ihm beschieden; dazu soll er nur ins Untergeschoß, in Zimmer 107, gehen. weiter »


Haruki Murakami: Birthday Girl

Birthday Girl verfasst am 01.03.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Es ist ihr 20. Geburtstag. An diesem besonderen Tag ist jedoch nichts besonderes geplant. Arbeiten wollte sie nicht, eigentlich mit ihrer Kollegin tauschen, die aber krank wurde. Die junge Frau steht also nun wieder als Kellnerin im Restaurant. weiter »


Haruki Murakami: Die Ermordung des Commendatore Band 1
Eine Idee erscheint.

Die Ermordung des Commendatore Band 1 verfasst am 01.02.2018 von | verfassen Sie einen Kommentar

Er ist 36 Jahre alt. Als Porträt-Maler hat er sich einen guten Ruf erarbeitet und findet mit den Honoraren für seine Bilder ein befriedigendes Auslangen. Dorthin zu gelangen war damals, in seiner Zeit als Student aber nicht sein Ziel gewesen. Eigene Werke wollte er schaffen, nicht Bilder, die in irgendwelchen Vorstandsetagen oder Ämtern zu Ehren der Porträtierten hingen. Talent für das Zeichnen und Malen von realen Gegenständen hatte er immer gehabt, doch darin ein Lebensziel zu sehen, kam ihm nie in den Sinn. weiter »


Deon Meyer: Fever

Fever verfasst am 20.11.2017 von | 1 Kommentar

Kommt es mir nur so vor oder gibt es gegenwärtig mehr Romane über eine Zukunft nach einer Katastrophe als früher? Oder sind sie einfach nur bei den Autorinnen und Autoren, die ich lese als Thema angekommen? Nun ja, wir können uns heute sicher mehr Weltuntergangsszenarien vorstellen, als vor ein paar Jahrzehnten. Früher gab es da vor allem die Gefahr eines Atomkrieges, die wir für schon verschwunden hielten. weiter »


Patrick Modiano: Gräser der Nacht

Gräser der Nacht verfasst am 21.07.2017 von | verfassen Sie einen Kommentar

Die Handlung selbst tut beinahe nichts zur Sache. Es ist diese Erinnerung, die sich erst bruchstückhaft, dann dichter zu einen Blick zurück formt.

So geschrieben, dass man – so man selbst schon das Alter erreicht hat, um auf ein paar Jahrzehnte eigener Vergangenheit zugreifen zu können – dieses Zusammensetzen, dieses Suchen nach in den Tiefen des Gedächtnissen vergrabenen Bildern, selbst nachvollziehen kann. weiter »


Ian McEwan: Kindeswohl

verfasst am 06.01.2016 von | verfassen Sie einen Kommentar

Fiona Maye ist eine angesehene und kompetente Familienrichterin am Londoner High Court. Ihr Privatleben gerät aus den Fugen, nachdem ihr Ehemann eröffnet, dass er eine junge Frau liebe. Trotzdem muss sie beruflich sachlich ihre Entscheidungen treffen und ihrem Berufsethos treu bleiben.

Bei Gericht hat es Fiona Maye mit ganz unterschiedlichen Fällen zu tun. Schwer zu verdauen ist für sie die von ihrem Mann Jack getätigte Offenbarung, dass er eine Affäre hat. Und noch dazu will er für seinen Seitensprung ihre Erlaubnis, immerhin habe er mit 60 Jahren ein Recht auf eine gelungene sexuelle Beziehung. Es könnte ja auch seine letzte sein. weiter »


Deon Meyer: Icarus

verfasst am 21.10.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Deon Meyer nimmt viel Tempo und typisch südafrikanische Elemente heraus, gibt Atmosphäre und Charakter hinzu: so ist die verkürzte Beschreibung des Unterschiedes von „Icarus“ zu den bisherigen Romanen von Deon Meyer. Das Ergebnis ist ein Krimi, der der Handlung sehr viel Raum gibt, sich zu entwickeln. weiter »


Verena Mermer: die stimme über den dächern

verfasst am 16.09.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

ein bisschen ungewohnt erschien mir die Kleinschreibung und die Seitengestaltung dieses Buches. Soweit zu Äußerlichkeiten.

Verena Mermer ist eine junge Autorin aus Nieder-Österreich. Sie ist eine der vielen Talente der österr. Literaturszene und hat mit diesem Buch einen wunderbaren Beweis für ihr schriftstellerisches Talent abgeliefert. weiter »


Horst Moser: Etwas bleibt immer

verfasst am 12.05.2015 von | 1 Kommentar

Vielleicht ein Buch, das man im Urlaub liest? Ein Buch, das leicht zu lesen ist, trotzdem aber aktuelle Themen mit einschließt.

Manuel Svennson ist in Mexiko geboren und hat dort einen Teil seiner Kindheit und Jugend mit seinen Eltern verlebt. Nun arbeitet und lebt er als Journalist in Österreich. Durch seinen Bericht über einen Überfall in Innsbruck wird Vera auf ihn aufmerksam, deren Vater das Opfer eben dieses Überfalls wurde. weiter »


Jörg Maurer: Der Tod greift nicht daneben
Alpenkrimi

verfasst am 23.02.2015 von | verfassen Sie einen Kommentar

Alter Schwede! In so einer Gegend rechnet sicher niemand damit, dass einer aus dem Ort auf so grausliche Art ums Leben kommt. Auf eine so grausliche nämlich, dass man lange Zeit gar nicht herausfindet, was denn da überhaupt passiert ist; und ob es ein Unfall oder doch ein Verbrechen war. Deshalb gibt es erst einmal „nur so ein Gefühl“ bei Kommissar Jennerwein und seinen Leuten, so eines, nach dem der Suderer Bartl nicht ganz freiwillig aus dem Leben schied. weiter »


Patrick Modiano: Der Horizont

verfasst am 04.12.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Dieses Buch machte es mir nicht leicht, darüber zu schreiben. Denn während das WAS (was geschieht, wer ist daran beteiligt) noch recht klar ist, grüble ich noch immer an dem WARUM:  gibt es einen zusammenfassenden Gedanken, der über diesem Buch steht?

Zunächst näherte ich mich der gebotenen Ehrfurcht: ein Roman des Literatur-Nobelpreisträgers 2014, von dem ich zuvor noch nie etwas gelesen habe; und, ich muss es gestehen, von dem ich zuvor auch noch nie etwas gehört, bzw. über ihn gelesen habe. weiter »


Haruki Murakami: Von Männern, die keine Frauen haben

verfasst am 29.10.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der rote Faden zwischen diesen sieben sehr unterschiedlichen Geschichten ist das Verhältnis von Mann und Frau. Einem Verhältnis, das so oft von Unkenntnis, Fehleinschätzung und häufiger Verständnislosigkeit geprägt ist, manchmal vom Unvermögen, das Richtige zu tun, jeweils erzählt aus der Sicht des Mannes. weiter »


Hilary Mantel: Die Ermordung Margaret Thatchers

verfasst am 23.09.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Warum ich Kurzgeschichten mag? Weil die AutorInnen darin oft auf wenigen Seiten so viel an Inspiration und Geschehen hinein packen, wie sie es sonst für einen ganzen Roman verwenden. Und weil man dabei so oft neue Gedanken liest, solche, die für einen Roman nicht gereicht hätten oder die als Thema dafür nicht geeignet waren (und, nicht zu vergessen: man kann sich das Lesen so wunderbar einteilen). weiter »


Deon Meyer: Cobra

verfasst am 21.09.2014 von | 1 Kommentar

Ein Thriller, in dem man vieles von dem, was unsere Nachrichten der vergangenen Monate und Jahre beherrscht, findet. Überwachung, Geldwäsche, Vertuschung, Terror. Nur einige der Elemente, derer sich Deon Meyer für „Cobra“ bedient.

Es beginnt damit, dass zwei Leibwächter ermordet aufgefunden werden, ihr Auftraggeber ist verschwunden. Ein Mann, über den die beauftragte Sicherheitsfirma nur wenig weiß, denn er bestand von Anfang an auf absoluter Diskretion – auch was seine eigene Identität betrifft. weiter »


Kristof Magnusson: Arztroman

verfasst am 13.09.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Gleich zur Klarstellung: Dies ist kein Roman, der im Dunstkreis von Emergency Room oder Greys Anatomy angesiedelt ist; weder  geografisch – der „Arztroman“ spielt in Berlin – noch thematisch: dies ist ein Roman über den Alltag und das Leben der Notärztin Anita Cornelius.

Von Ihrem Ehemann getrennt, der Sohn lebt die überwiegenden Teil der Woche bei seinem Vater und dessen neuer Frau, alleinstehend. Dorthin kommt man, wenn man so viel Zeit für die Arbeit und so viel Emotionen für die Patientinnen und Patienten aufwendet, dass für Freizeit und Privatleben kaum etwas übrig bleibt. weiter »


Der Machatschek: Freie Liebe oder der König von Rio

verfasst am 07.04.2014 von | verfassen Sie einen Kommentar

Der MachatschekDer Machatschek ist verliebt. Still und  hoffnungslos. Die Lisi, die sich derzeit in Rio um arme Waisenkinder kümmert, weiß nichts von ihrem Glück. Wie denn auch – das Gefühl der Liebe hängt im Herzen des müden Machatscheks wie eine hartnäckige Sommergrippe. weiter »




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